Informationen über die Arbeit der ACUS findet man / frau unter
www.acus.at
Presseaussendung, 21. März 2008
ACUS erinnert am Karfreitag:
Menschenwürde darf nicht der Wirtschaft geopfert werden
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) erinnert wie jedes Jahr am Karfreitag, an jene Menschen, die nicht menschenwürdig leben können. "Karfreitag ist für viele eine bittere Realität", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch und zitiert ein Motto der Caritas, das den weltweiten Hunger anschaulich darstellt: "18.000 Kinder sterben täglich an nichts."
ACUS-Bundesvorsitzender Gustav Posch erinnert auch an den Krieg gegen den Menschen im Irak, der vor fünf Jahren von den USA begonnen wurde und der viele Opfer unter Zivilbevölkerung gefordert hat.
"Aber auch im reichen Norden werden immer mehr Menschen an den sozialen Rand gedrängt", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch. "Manche ArbeitnehmerInnen müssen sogar zu Ostern durcharbeiten, weil in ihre Branche gerade Konjunktur hat. Aber sie wissen nicht, wie sich die Auftragslage entwickelt und ob sie nächstes Jahr überhaupt einen Job haben", schildert ACUS-Bundesvorsitzender Posch. "Andere haben drei Jobs und können von denen mehr schlecht als recht leben. In Österreich sind 96.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren 'manifest arm’".
"Karfreitag ist für uns als christliche SozialdemokratInnen und SozialistInnen der Auftrag, alles zu tun, dass die Menschen nicht wegen Wirtschafts- und Machtinteressen gekreuzigt werden", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
Informationen:
Gustav Posch, Tel. 01 942 30 24
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
ACUS gegen Sonntagsöffnung bei der Euro:
Wer muss vor dem Match Kleider in Döbling kaufen?
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich gegen die Einigung der Sozialpartner aus, an den vier Sonntagen der Fußballeuropameisterschaft in ganz Wien mit wenigen Ausnahmen die Geschäfte aufzusperren.
„Obwohl selbst viele Unternehmerinnen und Unternehmer heute für den freien Sonntag sind, scheinen sich wieder einmal die Interessen weniger Konzerne durchzusetzen“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
„Ein Durchbrechen des Verbots der Sonntagsarbeit, und sei es nur zu bestimmten Anlässen, würde einen weiteren Schritt zur Zerstörung unserer Gesellschaft bedeuten. Der Sonntag dient der Erholung, der Besinnung und ist eine Zeit, die die Familie gemeinsam verbringen sollte“, betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch: „Umfragen beweisen, dass der größte Teil der Bevölkerung dieser Ansicht ist.“
„Wir ersuchen daher den zuständigen Bürgermeister Dr. Michael Häupl, KEINE Verordnung zur Ladenöffnung an den Euro-Sonntagen in ganz Wien zu erlassen. Eine Abmachung der Sozialpartner ist kein Gesetz. Die Stadt Wien kann damit ein wichtiges Zeichen für den freien Sonntag setzen.“, fordert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
„Der Sonntag muss arbeitsfrei bleiben!“, schloss der ACUS-Bundesvorsitzende Gustav Posch.
Informationen:
Gustav Posch, Tel. 01 942 30 24
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Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt kirchlichen Weltfriedenstag:
Abrüstung – bei uns anfangen!
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt die Aktivitäten von Christinnen und Christen zum Weltfriedenstag am 1. Jänner 2008. In Wien findet zum Beispiel am 1.1.2008 um 17.00 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst mit dem neuen evangelischen Bischof Dr. Michael Bünker in der Ruprechtskirche statt.
„Die Arbeitsgemeinschaft wird sich weiterhin für die vom Papst in der heurigen Botschaft zum Weltfriedenstag geforderte wirkungsvolle Entmilitarisierung vor allem im Bereich der Nuklearwaffen einsetzen“, betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
„Die Anzahl der in den Rüstungswettlauf verwickelten Länder nimmt zu“, zitiert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch diese Botschaft. „Abrüstung muss auf die Tagesordnung im Neuen Jahr gesetzt werden“, fordert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
"Da die Europäische Union von niemandem bedroht wird, können Österreich und alle EU-Staaten radikal abrüsten. In der Realpolitik setzen aber die Mächtigen in der Europäischen Union ebenso wie in vielen anderen Ländern auf militärische Stärke statt auf aktive Friedenspolitik“, ist der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) besorgt.
"Die in der Weltfriedenstagsbotschaft vielfach zitierte Menschheitsfamilie braucht aktive Friedenspolitik und Abrüstung. Gerade das neutrale Österreich muss einen aktiven Beitrag dazu leisten“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
Informationen:
Gustav Posch, Bundesvorsitzender Tel. 01 942 30 24
Alois Reisenbichler, Pressesprecher Tel. 0664 39 51 809
SPÖ-APA OTS:
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080102_OTS0019&ch=politik
Presseaussendung, 21. Dezember 2007
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS): Armut bekämpfen heißt Umverteilung =
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert ein Umdenken in der Politik, damit die Ursachen der Armut wirkungsvoll bekämpft werden können. "Es ist erfreulich, dass zu Weihnachten viele Menschen Hilfsaktionen mit ihren Spenden unterstützen. Die Spendenrekorde zeigen von einer hohen sozialen Sensibilität in der Bevölkerung", meint der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
"Es darf uns nicht gleichgültig sein, dass die Lebensumstände der Armen in Österreich sich in letzter Zeit noch weiter verschlechtert haben. Diese Tatsache ist eine Schande für unser Land, das zu den reichsten der Welt zählt", betont Posch.
"Ob ethisch oder religiös begründet, an der Armut in unserem Land darf man einfach nicht vorübergehen. Es bedürfte nicht einmal einer allzu großen Anstrengung, um sie zu bekämpfen", sagt Posch. "Spenden allein sind zu wenig. Es ist die Aufgabe des Gesetzgebers, die gravierensten sozialen Ungleichheiten zu verringern. Ein existenzsicherndes Mindesteinkommen und eine Lohnpolitik, für die Working Poor ein Fremdwort bleiben müsste, könnte vielen Menschen ein Leben in Würde bereiten."
„Die Einführung des Krankengeldes und des Arbeitslosengeldes für freie DienstnehmerInnen ist ein erster Schritt, dem weitere dringend folgen müssen", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
Informationen: Gustav Posch, ACUS-Bundesvorsitzender, Tel. 01 942 30
24 Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809
Presseaussendung, 25. November 2007:
Feiern statt shoppen!
Alle Geschäfte sollen am 8.12. geschlossen bleiben.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), die die Allianz für den arbeitsfreien Sonntag unterstützt, begrüßt die Entscheidung des Billa-Konzerns, am 8. Dezember 2007 ihre Verkaufslokale nicht zu öffnen. „Dies könnte einen ersten Schritt in die richtige Richtung bedeuten“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
„Denn wer für das Einkaufen rund um die Uhr eintritt, der nimmt dafür in Kauf, dass die Beschäftigten im Verkauf ebenfalls der Wirtschaft ohne zeitliche Einschränkung zur Verfügung stehen müssen“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Gustav Posch.
„Eine gerechtere Lohn- und Steuerpolitik, die den erschreckend hohen Anteil der Bevölkerung, die an oder sogar unter der Armutsgrenze leben müssen, ihr Los erleichtern würde, würde das Weihnachtsgeschäft weitaus mehr ankurbeln, als längere Ladenöffnungszeiten, die jetzt schon an die Grenze der Rentabilität stoßen“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
Informationen:
Gustav Posch, Tel. 01 942 30 24
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
Presseaussendung, 24. Oktober 2007
ACUS für eine gemeinsame Schule aller 10 - 14jährigen:
Jedes Kind hat das Recht auf eine gute Bildung
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), Gustav Posch, fordert die Verwirklichung der gemeinsamen Schule aller 10 bis 14jährigen. zum frühest möglichen Zeitpunkt.
Das wichtigste Kapital unserer Gesellschaft sind die Menschen, die die Wirtschaft in Schwung halten. Deshalb ist sogar zum Erstaunen vieler die Industriellenvereinigung mit dem Modell der sozialdemokratischen Schulreform im Prinzip einverstanden. Es geht aber nicht an, dass fast ausschließlich Kinder aus betuchten Kreisen eine höheren Bildung genießen können, während Kinder von Eltern aus der unteren Einkommensklasse später wieder nur in der Lage sind, einen ähnlichen Berufsweg einzuschlagen, wie ihre Eltern.
„Höhere Bildung müsste ein Menschenrecht sein, das für alle Kinder, unabhängig der sozialen Stellung der Eltern, gilt“, betont der ACUS-Bundesvorsitzender Gustav Posch. „Wir dürfen nicht zulassen, dass nur die soziale Herkunft eines Kindes über die schulische Zukunft entscheidet. Daher ist auch ein weiterer Ausbau der Armutsbekämpfung unerlässlich. Eine Verlängerung der gemeinsamen Schule bis zum 14. Lebensjahr ist ein Gebot der Stunde", meint Gustav Posch.
Wenn in Europa außer Österreich nur noch Deutschland am bisherigen System festhält und die Pisa Studie nachweist, dass gerade diese beiden Länder im letzten Drittel der Rangliste zu finden sind, zeigt dies deutlich, dass unser derzeitiges Schulsystem dringend reformiert gehört, weil es sowohl
ineffizient ist, als auch viele Begabungen erstickt und damit jeder Gerechtigkeit Hohn spricht", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch
Presseaussendung, 10. Oktober 2007
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Abschaffung der Schubhaft für minderjährige Flüchtlinge
„Der restriktive Umgang mit Asylwerberinnen und Asylwerbern stößt auf immer mehr Ablehnung in der Bevölkerung“, stellt der neue Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch fest.
„Es geht nicht an, sich auf den Rechtsstaat zu berufen, wenn dadurch die Menschlichkeit unter die Räder kommt“, sagt ACUS Bundesvorsitzender Gustav Posch: „Da in jeder humanen Gesellschaft die Gesetze für die Menschen da sind und nicht umgekehrt, fordert die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) eine raschest mögliche Änderung der Fremdengesetze, deren Inhumanität gerade in letzter Zeit deutlich zu Tage getreten ist“, betont der ACUS Bundesvorsitzende Posch.
„Die ersatzlose Streichung der Schubhaft für Kinder und Jugendliche ist ein Gebot der Stunde“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
Presseaussendung, 5. Oktober 2007
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Abschaffung der Schubhaft für minderjährige Flüchtlinge
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) ist bestürzt über die gängige Praxis der Abschiebung, wie sie in den letzten Tagen bekannt geworden ist. „Wir sind allerdings nicht überrascht, weil die Hilfsorganisationen und auch die ACUS schon jahrelang diese Missstände aufzeigen.“
"Ich weigere mich zu glauben", sagt der neu gewählte Bundesvorsitzende Gustav Posch, "dass alle Abgeordneten, die der Verschärfung des Fremdengesetzes ihre Zustimmung gegeben hatten, mit der unbarmherzigen und inhumanen Art der Abschiebung einverstanden sind“.
„Es ist an der Zeit, grundsätzlich über die Schubhaft zu diskutieren“, meint der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch. „Für uns als Christinnen und Christen sowie als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gilt: Die Schubhaft ist ein Skandal. Die Schubhäftlinge haben nichts verbrochen, sie nur keine ÖsterreicherInnen und haben den Fehler begangen, in unserem Land Schutz vor Verfolgung zu suchen".
„Als ersten Schritt fordern wir die Abschaffung der Schubhaft für minderjährige Flüchtlinge und jene Menschen, die – wie die aktuellen Beispiele zeigen – als Flüchtlinge in Österreich integriert sind“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
Presseaussendung, 4. Oktober 2007
ACUS gegen Sonntagsöffnung während Euro
Wer Fußball schaut, muss nicht shoppen gehen.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich gegen die geplante Öffnung der Geschäfte an den Sonntagen während der Fußballeuropameisterschaft aus.
„Wir kennen schon das Spiel von Teilen der Wirtschaft: Zuerst der 8. Dezember, dann das Einkaufen am Samstagnachmittag, jetzt die Euro und morgen … - mit angeblich kleinen Schritten soll das freie Wochenende zerstört werden“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch: „Wenn ein Damm Risse bekommt, kann er nur mehr mit großem Aufwand wieder repariert werden oder er geht kaputt. So ist es auch bei den Flexibilisierungen im Arbeitsrecht: heute sind es die Handelsangestellten, morgen müssen alle ‚flexibel’ arbeiten gehen.“
„Der freie Sonntag ist wichtig für die Familien, für gemeinsame Aktivitäten von Freundinnen und Freunden sowie für das gesamte gesellschaftliche Leben“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
Presseaussendung, 22. September 2007:
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)
Alkohol am Steuer gefährdet Menschenleben
Der neu gewählte Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch befürwortet eine härtere Strafandrohung für alkoholisierte Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen, wie sie vom Verkehrsminister gefordert wird.
„Jede Maßnahme, die die steigende Zahl der durch alkoholisierte Lenker und Lenkerinnen verursachten Unfälle zu vermindern hilft, ist so rasch als möglich umzusetzen“, fordert der ACUS-Bundesvorsitzende Gustav Posch.
„Aus Rücksicht auf die Produzenten und den Handel die Augen vor den furchtbaren Folgen von Alkohol am Steuer zu verschließen, wäre fahrlässig gehandelt“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
161243 Sep 07
APA, 17. September 2007:
APA0226 5 II 0245 Mo, 17.Sep 2007
Soziales/Familie/Kinder/Kirchen/SPÖ
Abtreibung: Fristenlösung für neuen ACUS-Vorsitzenden "außer Streit"
Utl.: Forderungen an Politik, ÖGB und Kirche formuliert =
Wien (APA) - Die Fristenlösung steht für den neuen
Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS), Gustav Posch, "außer Streit". Mehr Kritik
wurde bei einer Pressekonferenz am Montag die pränatale Diagnostik
betreffend laut. Hier könne es passieren, dass Druck auf die Eltern
ausgeübt wird, warnte Posch. Beim ACUS-Bundeskongress am Wochenende
wurde auch darüber diskutiert, welche Forderungen man künftig an
Politik, Gewerkschaft und Kirche stellen werde.
"Können wir uns die Reichen noch leisten?", war das Generalthema
beim Bundeskongress, bei dem Posch zum Nachfolger des
Langzeit-Vorsitzenden Richard Schadauer gewählt wurde. In den
kommende Tagen sollen die Ergebnisse präzisiert und ausformuliert
werden. Fest steht jene zum gerechten Lohn: "Es ist schade, dass wir
überhaupt noch darüber diskutieren müssen", so Schadauer, der bei
diesem Thema den ÖGB gefordert sieht. Den Vertretern der Politik gilt
der Auftrag, Kapital und Investition zu besteuern. Und von den
christlichen Kirchen will man konkretere Aussagen zu
gesellschaftspolitischen Themen.
Zur Fristenlösung meinte Posch: "Man lebt damit, aber man
empfiehlt das niemandem zu machen." Die Aussagen von Papst Benedikt
XVI. und Kardinal Schönborn zu diesem Thema kritisierte er daher
nicht. Über die Debatten beim Bundeskongress zeigte er sich erfreut,
die Freude an der Diskussion sei "herzerfrischend" gewesen. Knapp 70
Teilnehmer habe es gegeben. Was die Forderungen - zumindest an die
SPÖ - betrifft, ist man zuversichtlich. Als befreundete Organisation
sei man bei Parteitagen immerhin stimm- und antragsberechtigt.
(Schluss) cts/mk
APA0226 2007-09-17/11:36
171136 Sep 07
SPÖ Pressedienst, 16. September 2007:
SPÖ Pressedienst / 16.09.2007 / 12:43 / OTS0037 5 II 0387 NSK0003
Buchinger: Sozialtransfers sind einziges Mittel, in Ungleichverteilung
einzugreifen
Utl.: Österreich hat großen Spielraum bei Vermögensbesteuerung
Wien (SK) - "Sozialtransfers sind zu verteidigen, weil sie das
einzige Mittel sind, in die Ungleichverteilung von Lebenschancen
einzugreifen", betonte Sozialminister Erwin Buchinger am Sonntag im
Rahmen des Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS). "Würde es in Österreich keine staatlichen
Transferleistungen geben, wären 46 Prozent der Österreicher
armutsgefährdet", so Buchinger weiter. Die neue Bundesregierung
verstehe den Sozialstaat als Produktivkraft, endlich gebe es eine
"Kurskorrektur". Man habe Themen wie gerechte Pensionen,
Armutsbekämpfung und aktive Arbeitsmarktpolitik politisch ins Zentrum
gerückt, unterstrich der Sozialminister.****
In den letzen Jahren habe es eine massive Veränderung in der
Verteilung zu Gunsten von Gewinneinkommen gegeben, so Buchinger,
während sich Löhne und Gehälter wenig gestiegen seien. Es sei ein
"Irrtum", wenn man glaube, über Steuern und Abgaben würde
Verteilungsgerechtigkeit hergestellt. Vielmehr gebe es den Trend,
Unternehmenssteuern zu verringern, in Österreich seien diese unter
der letzten Regierung von 34 auf 25 Prozent gesunken. Auch bei hohen
Einkommen sei die Steuerlast niedriger als bei kleinen und mittleren
Einkommen, hielt der Sozialminister fest. "Wo nicht steuerlich
eingewirkt wird, dass Reiche ihren Beitrag leisten, wird es zu
Einsparungen im Sozialbereich kommen", warnte der Sozialminister.
Um zu mehr Verteilungsgerechtigkeit zu kommen, seien vor allem
zwei Maßnahmen notwendig, so der SPÖ-Minister. Einerseits müsse es
auf EU-Ebene zu einer Harmonisierung der Unternehmenssteuern kommen,
um einem steuerlichen Wettbewerb entgegenzuwirken und auf nationaler
Ebene müssten alle steuerlichen Spielräume ausgenützt werden.
Österreich habe vor allem bei der Vermögenssteuer noch viel
Spielraum, hier sei man im internationalen Vergleich Schlusslicht.
Als Ursachen für die steigende Verteilungsungerechtigkeit nannte
der Sozialminister die steigende Liberalisierung im Bereich der
Wirtschaft. Man sah sich in den letzten Jahren immer wieder mit der
Forderung nach mehr Freiheit konfrontiert, "diese Freiheit hat aber
nur den wirtschaftlich Starken genützt, um noch stärker zu werden",
erklärte der Sozialminister.
FSG-Vorsitzender Wilhelm Haberzettl, ebenfalls bei der Diskussion
anwesend, ergänzte, dass es nicht die Liberalisierung schlechthin
sei, die zu Verteilungsungerechtigkeit führe, aber "die Politik in
Europa ist nicht in der Lage, die Liberalisierung politisch zu
gestalten". Haberzettl konstatierte, dass man sich derzeit in einem
"Umverteilungskampf befindet, der sich gewaschen hat". Er
garantierte, dass die österreichische Gewerkschaft auch in Zukunft
nicht schweigen werde, wenn es zu Ungerechtigkeiten kommen sollte.
(Schluss) sw
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0037 2007-09-16/12:43
Presseaussendung, 16. September 2007
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Ein Mehr an Demokratie führt zu mehr sozialer Gerechtigkeit
Der Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) wurde am Samstag mit Referaten zum Kongressmotto „Können wir uns die Reichen noch leisten“ fortgesetzt. Der Zusammenhang des Engagements gegen soziale Ungerechtigkeit mit Demokratisierung, um die Interessen der großen Mehrheit gegen eine Minderheit von Reichen durchzusetzen, stand im Mittelpunkt der Diskussion.
„Angesichts der weltweiten Militarisierung und Repression, die im Zeichen des ‚Kampfes gegen den Terrorismus’ steht, hilft eine radikale Demokratisierung unseres parteilastigen, politischen Systems. Am 26. Jänner 2008 soll deshalb ein globaler Aktionstag stattfinden, zu dem das Weltsozialforum aufgerufen hat“, kündigte Dr. Leo Gabriel (Journalist, Weltsozialforum) an.
Peter Ulrich Lehner (Zeitschrift „mitbestimmung“) betonte, dass „die unverzichtbare, parlamentarische Demokratie nur mit einer Demokratisierung der Wirtschafts- und Arbeitswelt funktionstüchtig bleibt“. Er zeigte an Hand der Geschichte, dass es durch die parlamentarische Demokratie alleine nicht möglich war, die Spaltung in Arme und Reiche zu verhindern.
Die evangelische Theologin Dra. Barbara Rauchwarter sagte, dass der biblische Sinn des Wirtschaftens darin liegt, dass jeder und jede das bekommt, was er / sie zum Leben braucht. Daher sind aus Sicht der evangelischen Theologin Neoliberalismus und christlicher Glaube unvereinbar. Damit in den Kirchen der konziliare Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung Fortschritte macht, „müssen die Kirchen auf die Basis hören“, forderte Maga. Rauchwarter.
In Arbeitskreisen wurden Forderungen erarbeitet, die am Sonntag um 9.00 Uhr im Wiener Dr. Karl Renner-Institut Bundesminister Dr. Erwin Buchinger (SPÖ), Wilhelm Haberzettl (Gewerkschaft) und Margit Hauft (Kirche) präsentiert werden.
Am Montag, 17. September 2007 gibt es um 10.00 Uhr eine Pressekonferenz mit Richard Schadauer und Gustav Posch im Cafe Landtmann.
Presseaussendung, 15. September 2007
Gustav Posch neuer ACUS-Bundesvorsitzender
Beim Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) konnte der bisherige Bundesvorsitzende Richard Schadauer auf erfolgreiche 12 Jahre zurückblicken: Der Stellenwert der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie ist sowohl in Partei und Kirchen wie auch in der Zivilgesellschaft gestiegen.
Gustav Posch wurde zum neuen Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gewählt. Gustav Posch ist in der evangelischen Kirche und in der SPÖ Bildung aktiv. Richard Schadauer wurde zum ACUS-Ehrenvorsitzenden gewählt.
Der Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie wird am Samstag mit Referaten zum Thema „Können wir uns die Reichen noch leisten“ von Dr. Leo Gabriel, Peter Ulrich Lehner und Maga. Barbara Rauchwarter im Dr. Karl Renner-Institut in Wien fortgesetzt.
Am Montag, 17. September 2007 gibt es um 10.00 Uhr eine Pressekonferenz
mit Richard Schadauer und Gustav Posch im Cafe Landtmann.
Presseaussendung, 16. Jänner 2007:
ACUS unterstützt Demonstrationen der ÖH:
FREIE BILDUNG IST EIN MENSCHENRECHT
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt die am 17. und 18. Jänner geplanten Demonstrationen der Österreichischen HochschülerInnenschaft und das von der Sozialistischen Jugend geplante Volksbegehren gegen Studiengebühren.
"Freie Bildung ist ein Menschenrecht", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Wir wollen eine bessere Bildung, die jedem und jeder kostenlos zur Verfügung steht. Es geht uns dabei aber nicht nur um die Qualifikation für das Erwerbsleben, sondern Bildung dient zur Entwicklung der Persönlichkeit jedes Menschen und damit auch zur Stärkung einer lebendigen Demokratie", betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
"Soziales Engagement ist uns sehr wichtig. Wenn man aber arme Studentinnen und Studenten, die sich die Studiengebühren nicht oder nur sehr schwer leisten können, zwingt, die Studiengebühren abzuarbeiten, dann hat das überhaupt nix mit zivilgesellschaftlichem Aktivitäten zu tun. Es ist einfach nur unsozial", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
Presseaussendung, 31. Dezember 2006:
Presseaussendung, 11. Dezember 2006
ACUS gegen Sonntagsöffnung:
Der Wirtschaft müssen Grenzen gesetzt werden!
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) lehnt alle Pläne zur Ausweitung der Ladenöffnungszeiten ab.
„Ohne gemeinsame Freizeit gibt es kein Familienleben und auch keine gemeinsamen gesellschaftlichen Aktivitäten“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
„Wir sind nicht bereit, unser ganzes Leben den Bedürfnissen des Marktes zu unterwerfen, wie es die neoliberalen Fundamentalisten wollen“, sagt der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. „Es ist die schon bekannte Salami-Taktik beim Abbau sozialer Rechte: zuerst betrifft es nur wenige und am Ende zahlen alle drauf. Zuerst arbeiten die Handelsangestellten sieben Tage die Woche, am Ende müssen alle rund um die Uhr der Wirtschaft zur Verfügung stehen."
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) lehnt die Bestrebungen von Teilen des sozialdemokratischen Freien Wirtschaftsverbandes, für Familienbetriebe die Sonntagsöffnung zu erlauben, ebenso entschieden ab. „Auch Familienbetriebe sind Familien, deren Familienmitglieder dann jeden Tag die Woche im Geschäft stehen müssen. Diese Selbstausbeutung geht in Wirklichkeit zu Lasten jener Gruppe, deren Interessen man angeblich vertritt“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. „Auch hier finden wir wieder die gleiche Salami-Taktik: zuerst die Greißlerei, dann die Supermarktkette. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind wir gegen jede Ausbeutung des Menschen und damit auf Seite der Klein- und Kleinstunternehmen, die von den Großkonzernen gerade durch die so genannten Liberalisierungen zerstört werden.“
„Der Wirtschaft müssen Grenzen gesetzt werden, damit sie die Gesellschaft nicht zerstört. Als Christinnen und Christen freut es uns, dass die Sonntagsruhe als eines der ersten Sozialgesetze aus jüdisch-christlichen Tradition kommt“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 7. Dezember 2006:
ACUS sagt Nein zum Einkaufstag 8. Dezember:
Alle Menschen brauchen gemeinsame freie Zeiten
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich aus Anlass des 8. Dezember gegen jede Änderung der Ladenöffnungszeiten sowie gegen jede weitere „Flexibilisierung“ der Arbeitszeitregelungen und des Arbeitsrechtes aus.
„Wir werden nie akzeptieren, dass von der Wirtschaft aus dem 8. Dezember ein Einkaufstag gemacht wurde“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
„Schon am Beginn der Diskussion über den 8. Dezember in den frühen 90er Jahren hat die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gewarnt: Das Einkaufen am 8. 12. ist nur die Einstiegsdroge für die Wirtschaft, um die Sonntagsruhe generell zu zerstören und die mühsam erkämpften Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter zu vernichten“, erinnert der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. „Leider haben wir Recht behalten – rund um die Uhr einkaufen ist die angeblich schöne Seite, rund um die Uhr der Wirtschaft zur Verfügung stehen ist die bittere Realität für immer mehr Menschen.“
„Nicht nur die Christinnen und Christen, sondern alle Menschen brauchen gemeinsame freie Zeiten, damit Familienleben genauso wie gesellschaftliche Aktivitäten möglich werden“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
„Wenn Herr Abgeordneter Alexander Zach vom Liberalen Forum glaubt, es genüge, den ChristInnen am Sonntag ein paar Stunden für den Gottesdienst zu reservieren, dann hat er weder vom Christentum noch von sozialen Werten etwas verstanden. Das ist doch eine besondere Scheinheiligkeit, wenn die Leute am Sonntag kurz in die Kirche gehen dürfen und dann gleich wieder ‚hackeln’ müssen“, kritisiert der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
„Christlich und sozialdemokratisch handeln heißt, möglichst allen Menschen einen freien Sonntag zu ermöglichen – für ein menschenwürdiges Leben, zu dem neben der Arbeit auch gemeinsame Freizeit gehört“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 30. November 2006
Nach rassistischen Haubner-Erlass:
ACUS fordert grundlegende Reform des Fremdenrechts
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) protestiert scharf gegen den Erlass von Sozialministerin Haubner, mit dem legal in Österreich lebende AusländerInnen für ihre neugeborenen Babys oft monatelang keine Sozialleistungen bekommen.
„Dieser Erlass zeigt wieder einmal deutlich, wie stark rassistisches Gedankengut in den österreichischen Gesetzen verankert ist“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie nimmt diesen Tiefpunkt der österreichischen Innenpolitik zum Anlass, eine grundlegende Reform des österreichischen Fremdenrechts zu fordern. „Nicht der Reisepass, sondern die Lösung der sozialen Probleme aller in Österreich lebenden Menschen muss Leitlinie der österreichischen Politik werden“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. „Es ist genug für alle da, es ist nur ungerecht verteilt. Das Problem sind nicht die ausländischen MitbürgerInnen, sondern die rassistischen PolitikerInnen.“
„Es ist egal, ob FPÖ oder BZÖ – die beiden Rechtsaußenparteien spielen sozial Schwache gegeneinander aus und machen mit menschenfeindlichem Populismus Politik. Und die Österreichische Volkspartei hat in den letzten Jahren als die größere Regierungspartei mitgemacht. Es ist höchste Zeit, dass Österreichs rechte Minderheitsregierung endlich beendet wird“, schloss ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
Presseaussendung, 26. November 2006:
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Freier Bildungszugang ist ein sozialdemokratischer Grundwert
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) lehnt die Studiengebühren grundsätzlich ab. „Der freie Bildungszugang ist ein sozialdemokratischer Grundwert“, stellt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer fest.
„Studiengebühren sind ungerecht. Für den Bildungszugang sollen das Interesse und die Fähigkeiten der Studierenden und nicht das Geldbörsel der Eltern ausschlaggebend sein“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
„Wir wollen eine bessere Bildung, die jedem und jeder kostenlos zur Verfügung steht. Es geht uns dabei aber nicht nur um die Qualifikation für das Erwerbsleben, sondern Bildung ist ein Menschenrecht“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
„Alle Neoliberalen, für die Bildung nur eine Ware für Begüterte ist, haben jene humanistischen Traditionen längst verraten, die für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wie auch für fortschrittliche HumanistInnen und ChristInnen eine Verpflichtung sind“, meint der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie.
„Wohlstand muss gerecht verteilt werden – unser Motto im Wahlkampf gilt auch nach der Wahl. Im Übrigen sollten wir der ÖVP klar und deutlich sagen: die Große Koalition ist kein sozialdemokratischer Grundwert, sondern bestenfalls eine Notlösung“, schloss der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Presseaussendung, 1. Oktober 2006, 19.00 Uhr:
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Die Wende ist zu Ende.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gratuliert herzlich Dr. Alfred Gusenbauer zum großartigen Wahlsieg, der unter schwierigsten Bedingungen erreicht wurde.
„Der 1. Oktober ist das Ende der Wende. Mit dem Ende der Kanzlerschaft von Herrn Schüssel muss auch mit der neoliberalen Politik Schluss gemacht werden“, fordert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
„Die herzlose Politik des Sozialabbaus, des Pensionsraubes, der Abfangjäger und der Neutralitätsaufweichung hat heute eine Abfuhr bekommen“, meint der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
„Der heutige Wahlerfolg ist ein Auftrag, sich verstärkt für unsere Forderungen nach einer gerechteren Verteilung des Wohlstandes einzusetzen. Wir lassen fortschrittliche Reformen von den Konservativen nicht länger blockieren!“, schloss der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Presseaussendung, 29. September 2006:
Auch am 2. Oktober gilt:
Arbeit fair verteilen
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie fordert nicht nur vor den Nationalratswahlen eine fairere Verteilung der Arbeit und Einkommen.
"Die Regierung feiert eine Arbeitslosigkeit von 196.500 Menschen schon als Erfolg. Wenn die Menschen in Schulungen dazugezählt werden, beträgt die Zahl ohnehin schon 255.000", ist der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) erstaunt. "Das ist doch keine so genannte Trendwende am Arbeitsmarkt."
"Ein wirklicher Rückgang der Arbeitslosigkeit ist nur möglich, wenn die neoliberale Politik, wie sie von der noch amtierenden Bundesregierung praktiziert wurde und wird, gestoppt wird", stellt ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer fest.
"Öffentliche Investitionen für Arbeitsplätze sind ebenso wichtig wie Lehrwerkstätten zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Wir brauchen darüber hinausgehend eine grundlegende Debatte über eine Neuverteilung der Arbeit und Einkommen - sowohl über eine radikale Verkürzung der Arbeitszeit wie auch über Grundsicherungsmodelle", meint der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Die klare Abwahl der konservativ-neoliberalen Bundesregierung am Sonntag ist ein erster wichtiger Schritt, um nach dem 1. Oktober eine Wirtschaftspolitik im Interesse der Mehrheit der Menschen durchzusetzen zu können. Daher unterstützen wir am 1. Oktober 2006 die SPÖ", schloss der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Presseaussendung, 28. September 2006:
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Vorzugsstimme für Katharina Pfeffer
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) empfiehlt die sozialdemokratische Nationalrätin Katharina Pfeffer bei der Nationalratswahl mit einer Vorzugsstimme zu unterstützen.
„Die engagierte Politikerin Katharina Pfeffer stellt schon seit Jahren ihre Frau", betont der ACUS Bundesvorsitzende Richard Schadauer. „Katharina Pfeffer tritt im Parlament und im alltäglichen Leben wie zum Beispiel in der Kirche für die Rechte der Frauen und der sozial Schwachen ein.“
"Kathrina Pfeffer ist für uns auf Bundesebene nicht nur eine Vertreterin des Burgenlandes, sondern eine Politikerin, die die Grundsätze christlicher Soziallehre in die Tagespolitik einbringt", schloss der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. (Auf Grund des Wahlrechts kann Katharina Pfeffer nur im Burgenland mit Vorzugsstimme gewählt werden.)
Presseaussendung, 24. September 2006:
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Vorzugsstimme für Maga. Gertraud KNOLL
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Wien empfiehlt die sozialdemokratische Kandidatin Maga. Gertraud Knoll bei der Nationalratswahl mit einer Vorzugsstimme zu unterstützen.
"Gertraud Knoll, ehemalige evangelische Superintendentin, seit einigen Jahren Leiterin der Zukunftswerkstätte und derzeit als Vertreterin Wiens in den Bundesrat entsandt, ist
mit Sicherheit wegen ihres sozialen Engagements, ihrer Gesinnung und ihres Mutes die Persönlichkeit, die wir im Parlament brauchen", betont Richard Schadauer, der Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) ist.
"Mit Gertraud Knoll bekommt eine engagierte Frau eine Stimme im Parlament, die für jene sozial schwachen Menschen eintritt, die von der Wirtschaft an den Rand gedrängt sind und die (fast) keine Stimme haben", schloss der ACUS-Vorsitzende Richard Schadauer. (Auf Grund des Wahlrechts kann Maga. Knoll nur in Wien mit Vorzugsstimme gewählt werden.)
www.neuefairness.at
Weil eine Alternative zur Bundesregierung dringend notwendig ist!"
Alois Reisenbichler
ehrenamtl. Pressesprecher der ACUS, Wien
Ich unterstütze die Aktion "Neue Fairness"
weil eine praktizierte Alternative zur neoliberalen Politik der
Bundesregierung, der EU und der WTO dringend notwendig ist.
Genaue Quelle:
http://www.neuefairness.at/de/home/321
OFFIZIELLE AUSSENDUNG DER SPÖ ZUM HIROSHIMA-TAG, 5. August 2006:
Hiroshima-Gedenkveranstaltungen in Wien:
"Krieg darf im 21. Jahrhundert kein Mittel der Politik sein!"
Wien (SK) - Am 6. August 1945 wurde die erste Atombombe auf Hiroshima und am 9. August 1945 die zweite Atombombe auf Nagasaki abgeworfen. Die Hiroshima-Gruppe Wien gedenkt heuer wieder mit zwei Veranstaltungen der Atombombenopfer. Die Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Sonntag, dem 6. August 2006 um 18.00 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz und wird um ca. 20.30 Uhr mit einem Laternenmarsch abgeschlossen. (Bei Schlechtwetter findet die Aktion am Montag, 7. August 2006 statt) Am Mittwoch, 9. August 2006, wird um ca. 20.00 Uhr mit einer traditionellen Buddhistischen Lichterzeremonie bei der Wiener Friedenspagode der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht. (Wien 2, Hafenzufahrtsstraße, Endstation Straßenbahn 21 dann Fußweg; oder Bus 80B). Heuer wird daran auch wieder Herr Kazuo SODA (Japan) teilnehmen, der den Atombombenabwurf auf Nagasaki überlebt hat und eines der Gründungsmitglieder der Hibakusha-Bewegung ist. ****
Wie jedes Jahr sammelt die Hiroshima-Gruppe Grußadressen von Prominenten und BasisaktivistInnen aus aller Welt. Auch heuer gab es wieder zahlreiche Grußbotschaften aus Österreich und der ganzen Welt. Im Rahmen der Aktion am Wiener Stephansplatz werden wieder Grußbotschaften von prominenten Persönlichkeiten veröffentlicht. Zahlreiche SPÖ-PolitkerInnen haben ihre Botschaften übermittelt.
"Trotz des unfassbar schrecklichen Leids, das durch den Abwurf der Atombomben verursacht wurde, ist die nukleare Bedrohung heute noch immer allgegenwärtig. Abrüstung und Rüstungskontrolle unter der Ägide der Vereinten Nationen muss daher mit allem Nachdruck verfolgt werden, um das Ziel einer von Massenvernichtungswaffen freien Welt zu verwirklichen", betonte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer. Mehr denn je gelte auch, dass der Primat der Politik vor der Logik militärischer Gewalt kommt. Krieg dürfe kein Mittel der zwischenmenschlichen Konfliktaustragung sein, so Gusenbauer.
Die Landeshauptfrau von Salzburg, Gabi Burgstaller, sagte, dass die Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki die Welt verändert haben. "Für uns bleibt die wesentliche Frage, inwieweit Wissenschaft durch die Gesellschaft kontrolliert werden muss und soll und militärische Entscheidungen einem ethischen Mindestkodex unterworfen werden müssen, damit ein Weiterbestehen der Menschheit gesichert ist".
Wiens Bürgermeister Michael Häupl dankt der Wiener Friedensbewegung aus ganzem Herzen für ihren Einsatz gemeinsam mit der Hiroshima Gruppe Wien. "Das Engagement beweist, dass unsere privilegierte, weil friedliche Lebenssituation uns nicht die Augen dafür verschließt, womit andere Länder nach wie vor den Weltfrieden bedrohen". Ein Krieg oder auch nur die Androhung eines Krieges dürfe ebenso wenig Mittel der Politik sein wie Terror und Gewalt. "Unser Credo war und ist der Diskurs, die Diplomatie und die friedliche Demonstration für unsere Werte", so Häupl.
Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl hält fest: "Wir leben in einer ungemein spannenden Zeit mit rasanten Veränderungen und Umwälzungen. So ist es auch erklärbar, dass durch die Flut von Informationen aus aller Welt Meldungen über Kriege und Konflikte kaum noch Betroffenheit bei uns auslösen. "Dabei dürfe nicht übersehen werden, dass wir mit den Auswirkungen von Kriegen täglich auch bei uns - etwa durch Flüchtlinge - konfrontiert sind. "Gerade Kinder und Jugendliche sind voller Fragen, Ängste und Befürchtungen, weil sie vor Augen geführt bekommen, dass woanders in der Welt unvorstellbar grauenvolle Zustände herrschen. Eine der Herausforderungen der Zukunft muss es daher sein, sich in der Bildungsarbeit verstärkt mit Krieg und Frieden auseinander setzen."
Die Zweite Nationalratspräsidentin und SPÖ-Frauenvorsitzende Barbara Prammer sagt: "Die Folgen der Atombomben, die auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen worden sind, waren entsetzlich. Sie rütteln uns immer wieder von neuem auf und appellieren an uns, ein Leben in Frieden zu führen und mehr Umsicht beim Umgang mit anderen zu zeigen. Wir dürfen die Mahnungen nicht übersehen. Besonders heute. Denn die Gefahr eines Atomkrieges ist gerade jetzt wieder so groß wie schon lange nicht mehr, weil immer noch Kriege als Mittel der Politik eingesetzt werden und das Wettrüsten mit Atomwaffen eine permanente Gefahr bedeutet."
"Es zeigt sich deutlich, dass es zur Abschaffung aller Atomwaffen keine vernünftige Alternative gibt. Die Warnung von Expertinnen und Experten, die Gefahr eines Atomkrieges sei noch nie so groß gewesen, bedeutet, dass unser Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen und ohne Krieg notwendiger denn je ist! Krieg darf im 21. Jahrhundert kein Mittel der Politik sein", so Andreas Pecha, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Wiener Friedensbewegung.
Weitere Grußadressen kommen von:
Prof. Albrecht K. Konecny, Internationaler Sekretär der SPÖ, Sozialdemokratische Partei Österreichs
LAbg. Prof. Harry Kopietz, Landesparteisekretär der SPÖ-Wien
LHStv. Heidemaria Onodi, Landesparteivorsitzende, SPÖ NÖ
Christian Oxonitsch, Vorsitzender des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs
LAbg. Dr. Elke Sader
Richard Schadauer, ACUS Bundesvorsitzender
Bettina Stadlbauer, SPÖ-Nationalratsabgeordnete und
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin
MEP Hannes Swoboda (Schluss) sk
Presseaussendung, 4. August 2006:
ACUS zum Hiroshima-Tag:
Nein zu jedem Krieg
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt die Aktivitäten der Wiener Friedensbewegung und der Hiroshima-Gruppe Wien zum heurigen Hiroshima-Tag.
„Die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki durch US-Amerikanische Atombomben bildet den Kulminationspunkt eines langen und grausamen Krieges. Viele Menschen hofften nach dieser Erfahrung, dass die Menschheit die sich steigernden Grausamkeiten eines Krieges erkennen würde, und ein für alle Mal „NEIN ZU JEDEN KRIEG“ sagen würde“, sagte der Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
„Dieser Entwicklungsschritt im Geiste der Menschheit ist aber nicht eingetreten“, meint der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Der heurige Hiroshima-Aktion beginnt am 6. August 2006, 61. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima, um 18.00 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz und wird um ca. 20.30 Uhr mit einem Laternenmarsch vom Stephansplatz zum Teich vor der Karlskirche abgeschlossen.
„Es ist wichtig, dass ein Gedenktag wie dieser so lange durchgeführt wird, bis die letzte Atombombe vernichtet ist“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 17. Juli 2006:
ACUS gegen Sonntagsöffnung:
Familien brauchen gemeinsame Freizeit
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich klar und deutlich gegen die Vorschläge des Vorsitzenden der Wiener ÖVP Johannes Hahn, die Ladenöffnungszeiten noch mehr auszuweiten, aus.
"Das Rund-um-die-Uhr-Einkaufen ist für die Wirtschaft nur die Einstiegsdroge, damit die Arbeiterinnen und Arbeiter ebenso 24 Stunden pro Tag und 7 Tage die Woche der Wirtschaft zur Verfügung stehen", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Mit seiner Forderung an eine neuen Bundesregierung nach einer noch weiter gehenden, so genannten Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten betreibt der Wiener ÖVP-Chef Hahn die noch größere Ausbeutung der Angestellten im Handel, die ohnehin schon zu den Benachteiligten zählen", meint der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
"Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert von einer neuen Bundesregierung die Verankerung des freien Sonntags in der Verfassung", betont ACUS Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
"Wenn uns die Familien und das gesellschaftliche Leben ein Anliegen sind, ist der freie Sonntag wichtig, jedoch leider nicht genug: es muss der Wildwuchs an Arbeitszeitregelungen und Dienstvertragsformen beseitigt werden, über den schon heute viele ArbeitnehmerInnen keine geregelten Dienst- und Freizeiten haben", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer
Presseaussendung, 2. Juli 2006:
ILRS Kongress über Soziale Globalisierung in Norwegen:
Atomwaffen weltweit abschaffen
Tiroler ACUS-Vorsitzender Dr. Matthias Lauer im Executive Committee
Die Internationale der Liga der Religiösen SozialistInnen (ILRS) hält vom 30. Juni bis 2. Juli ihren Weltkongress zum Thema "Soziale Globalisierung" in Oslo ab.
Auf Antrag der österreichischen Delegation wurde in der Kongressresolution die Forderung nach der weltweiten Abschaffung aller Atomwaffen beschlossen. Damit wurden die jahrelangen Bemühungen von österreichischen VertreterInnen um ein klares Nein zu allen Atomwaffen von einer Organisation, die BeobachterInnenstatus in der Sozialistischen Internationale hat, erfolgreich abgeschlossen.
Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Tirol Dr. Matthias Lauer wurde in das Executive Committee - das Leitungsgremium dieser weltweiten Plattform von religiösen SozialistInnen und SozialdemokratInnen - gewählt.
Informationen über die ILRS:
http://www.ilrs.org/
Informationen über den Kongress:
http://socialglobalisation.org/content.html
Presseaussendung, 16. Mai 2006:
ACUS gedenkt Günther Nenning:
Günther Nenning wollte als unkonventioneller Christ die Welt verändern
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gedenkt DDr. Günther Nenning. "Günther Nenning war ein unkonventioneller Denker, der sich in keine Schublade einordnen ließ. Aus einem sozialdemokratischen Elternhaus kommend wurde der engagierte Gewerkschafter Christ, der wiederum ein Mitbegründer der Grünbewegung war", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Er hat früh die Bedeutung des Umweltschutzes erkannt und versuchte neue soziale Bewegungen mit der traditionellen ArbeiterInnenbewegung zu verbünden", betont ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer. "Die Mächtigen haben es dem subversiven Denker nicht leicht gemacht."
"Günther Nenning war - wie er das auch selber formulierte - Christ und Sozialist, der ‚rot und realistisch' die Welt verändern will. Das ist und bleibt für uns als religiöse SozialistInnen und SozialdemokratInnen sein Vermächtnis", schloss ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
Presseaussendung, 12. Mai 2006:
ACUS gratuliert zum erfolgreichen Alternativgipfel:
Europa kann von Lateinamerika viel lernen.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gratuliert zum großen Erfolg des heute zu Ende gehenden Alternativgipfels EU - Lateinamerika "Enlazando Alternativas II" in Wien.
"Zum Unterschied zum offiziellen Gipfeltreffen gab es beim Alternativgipfel große Einigkeit in der Ablehnung der neoliberalen Wirtschaftspolitik und der Militarisierung, die vor allem von den Mächtigen in den Ländern des Nordens ausgehen", stellt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer fest.
"Damit die Länder des Südens eine Zukunft haben, muss die neoliberale Politik auch in der Europäischen Union beendet werden", betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. "Privatisierung, Abbau der sozialen Rechte und Umweltstandards, Flexibilisierung und Steuerdumping im Zuge des Standortwettbewerbs schaden nicht nur den ArbeiterInnen und sozial Schwachen im Süden, sie sind auch bei uns in Österreich und in der Europäischen Union der falsche Weg."
"Kritik an der Politik der US-Regierung ist sehr gut und wichtig. Es muss aber in Europa auch eine Politik gemacht werden, die sich inhaltlich klar von den Vereinigten Staaten unterscheidet", fordert der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. "Zum Beispiel kann auch aus der EU nach dem Vorbild Lateinamerikas eine atomwaffenfreie Zone gemacht werden."
"Als religiöse SozialistInnen und SozialdemokratInnen freut uns, dass sehr viele Christinnen und Christen in der lateinamerikanischen Linken mitarbeiten", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 10. Mai 2006:
Tochter Che Guevaras bei ACUS-Treffen:
ACUS fordert Aufhebung der US-Wirtschaftsblockade gegen Kuba
Aleida Guevara, der Tochter Che Guevaras, nahm an einem Treffen am 10. Mai 2006 im Rahmen des Alternativgipfels teil, das die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft (ÖKG) gemeinsam mit Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) und Friedensgruppen organisierte.
An diesem Treffen nahmen auch Camilo Rojo, Sohn eines bei einem Terroranschlag auf ein kubanisches Flugzeugs getöteten Passagiers, sowie Irma Gonzalez, die Tochter von Rene Gonzalez, einer der fünf Gefangenen in US-Gefängnissen, teil.
Irmas Vater wurde gemeinsam mit vier anderen Kubanern 1998 OHNE Beweise wegen angeblicher Spionagetätigkeit zu langjährigen Gefängnisstrafen von einem US-Gericht verurteilt. Zahlreiche Solidaritäts- und Menschenrechtsgruppen in aller Welt fordern daher die Freilassung dieser fünf Kubaner. Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt die Forderung "Free the Five".
"Der EU-Lateinamerika-Gipfel ist ebenso ein guter Anlass, die Aufhebung der US-amerikanischen Wirtschaftsblockade gegen Kuba zu fordern. Diese ist durch nichts zu rechtfertigen! Österreich und alle Staaten der Europäischen Union sollen hier klar Stellung beziehen", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 13. April 2006
Neoliberaler Kapitalismus:
Karfreitag ist für Millionen Menschen Alltag
62 Millionen Todesfälle pro Jahr - davon sterben 36 Millionen Menschen an Hunger oder an Krankheiten, die durch Unterernährung und den Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen verursacht sind. 841 Millionen Menschen sind aufgrund chronischer und schwerer Unterernährung invalid geworden.
"Diese Zahlen aus Jean Zieglers neuem Buch 'Das Imperium der Schande' zeigen deutlich, dass der Karfreitag für Millionen Menschen Alltag ist", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Dieser Hunger ist kein Schicksal, sondern Folge der Verschuldung und der ungerechten Verteilung zwischen Armen und Reichen auf Grund der Politik der Weltwirtschaftsorganisation WTO, der Weltbank, des Währungsfonds sowie der multinationalen Konzerne und ihrer Handlanger(innen) in Politik und Medien", betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
"Auch wenn Österreich international kein Machtfaktor ist, wird diese Politik von der österreichischen Bundesregierung ebenso unterstützt", stellt ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer fest.
"Wenn die Reden über Humanität nicht ein leeres Geschwätz sein sollen, dann müssen Politikerinnen und Politikern im Norden radikal ihre Programme ändern - in Richtung aktiver Friedenspolitik und Abrüstung genauso wie in einer Änderung der derzeitigen mörderischen, an Kapitalinteressen orientierten Politik in eine, die dem Interesse der Mehrheit der Menschen auf dem Planeten dient", fordert der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
"Die Mechanismen der Weltwirtschaft müssen der Bekämpfung des Hungers und der Armut untergeordnet werden: Entschuldung des Südens, Stopp des Privatisierungswahnes und Kürzungswettlaufes bei den Ausgaben für Soziales, Gesundheit und Bildung, Kürzung der Rüstungsausgaben zu Gunsten der Entwicklungszusammenarbeit sind nur einige Beispiele", schloss der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Presseaussendung am 6. April 2006:
ACUS FORDERT KLARES VERBOT ALLER SPLITTERBOMBEN
Am 6. April wird im außenpolitischen Ausschuss des Nationalrates über das Verbot von Splitterbomben diskutiert: Splitterbomben sind Waffen, die vor oder beim Auftreffen in tausende bis hunderttausende kleine Sprengkörper zerfallen und die über eine große Fläche verteilt explodieren. Schwer geschädigt durch diese Waffen wurden in den Kriegen der letzten Jahrzehnte die Zivilbevölkerungen von Afghanistan, Vietnam, Kambodscha, Laos, Äthiopien, Eritrea und Sudan. Aber auch in Albanien und Bosnien, im Irak und in Tschetschenien wurde diese Streumunition eingesetzt.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert die Verwirklichung der Resolution des Europäischen Parlaments vom Oktober 2004, die für ein sofortiges Verbot der Verwendung, Lagerung, des Transports und Exports von Splitterbomben eintritt, bis ein internationales Abkommen über Regulierung, Restriktion oder Verbot ausgehandelt ist.
"Angeblich gibt es Pläne, für so genannte 'intelligente' Bomben Ausnahmen zu schaffen. Als religiöse SozialistInnen und SozialdemokratInnen fordern wir ein klares und eindeutiges Verbot ohne jede Ausnahme", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Sollte es wirklich PolitikerInnen im österreichischen Parlament geben, die für den Weiterbestand dieser schrecklichen Waffen eintreten, dann muss an der Intelligenz dieser Damen und Herren im Nationalrat gezweifelt werden", sagt der ACUS Bundesvorsitzende Richard Schadauer. "Oder wollen diese nur die Profite jener Rüstungskonzerne in der EU, die mit diesem Mordsgeschäft Riesenprofite machen, schützen?", fragt der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. (In Österreich werden keine Splitterbomben erzeugt.)
"Das neutrale Österreich soll zuerst ein österreichisches Gesetz beschließen und dann auf internationaler Ebene ein weltweites Verbot durchsetzen. Dieser Weg wurde beim Verbot der Anti-Personen-Minen in den 90er Jahren schon einmal erfolgreich beschritten", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung am 7. März 2006:
ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher:
DIE Ausbeutung ist weiblich.
Die Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Maria Rettenbacher kritisiert, dass in Österreich, in Europa und auch weltweit die Schere zwischen Armen und Reichen immer größer werde: "Die soziale Schieflage entwickelt sich immer mehr in Richtung Senkrechte."
"Frauen sind viel stärker betroffen: Armut ist weiblich - Reichtum männlich",sagt die ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher. "Die Ausbeuter sind meistens männlich, die Ausgebeuteten in ihrer Mehrheit weiblich."
"Aus der großen Zahl der Beispiele nenne ich nur zwei aus der Arbeitswelt in Österreich: Das mittlere Monatseinkommen einer Arbeiterin beträgt nur zwei Drittel eines männlichen Kollegen (bei den ArbeiterInnen 2004 62 %, bei den Angestellten 59 %). Vom gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit sind wir weit entfernt. Die gläserne Decke ist noch immer eine Realität. Von den ManagerInnen sind 2,9 % Frauen, beim Reinigungspersonal ist es umgekehrt." (Quelle AK-Frauenbericht, Wien, Feb. 2006)
"Wir brauchen eine Umverteilung von oben nach unten, im Besonderen zu Gunsten der Frauen in allen Lebensbereichen, bei Arbeit, Einkommen, Vermögen und Lebenschancen ebenso bei der Familien- und Hausarbeit“, fordert die Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Maria Rettenbacher abschließend.
Informationen:
Maria Rettenbacher, Tel. 0699 121 28 333
Presseaussendung am 2. März 2006:
ACUS gedenkt Altbürgermeister Leopold Gratz:
Ein großer Sozialdemokrat in der Tradition Kreiskys
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) trauert um den heute verstorbenen sozialdemokratischen Politiker Leopold Gratz.
"Mit Leopold Gratz verliert die Sozialdemokratie einen wichtigen Repräsentanten der sozialdemokratischen Ära Bruno Kreiskys, der als Unterrichtsminister und Wiener Bürgermeistermeister diese für Österreich erfolgreiche Zeit prägte", sagte der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie erinnert abschließend daran, dass Leopold Gratz sich um den Dialog mit den christlichen Kirchen bemüht hat.
Presseaussendung, 9. Februar 2006:
ACUS schockiert über Atomwaffenpläne eines österreichischen Beamten:
"Herr Bundeskanzler Schüssel, stoppen Sie den verbalen Atomwaffen-Amoklauf von DDr. Reiter!"
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel auf, klar gegen alle Atomwaffenpläne - auch jene in der EU und in Österreich - Stellung zu nehmen.
Der Sektionschef im Verteidigungsministerium DDr. Reiter sagt heute in „News“: "Dann brauchen wir atomare Abschreckung, die nur funktioniert, wenn wir die Atombombe im Ernstfall auch einsetzen wollen."
"Herr Bundeskanzler Schüssel, stoppen Sie den verbalen Atomwaffen-Amoklauf eines österreichischen Beamten!", fordert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Bundeskanzler Schüssel hat bis jetzt zur Atomwaffendrohung von Präsidenten Chirac ebenso geschwiegen wie zur Forderung „Europäisierung der Atomwaffen“ von DDr. Reiter im ÖVP Volksblatt vom 21. Jänner 2006. "Bundeskanzler Schüssel kann in einer so wichtigen Frage nicht daneben stehen und nix sagen", meint der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
"Das immerwährend neutrale Österreich hat in der Verfassung die 'Atomfreiheit', d.h. keine Atomwaffen und keine Atomkraftwerke, verankert. Eine atomwaffenfreie Europäische Union muss das Ziel jeder verantwortungsvollen österreichischen Außenpolitik sein", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer
Presseaussendung, 3. Februar 2006:
ACUS fordert Abberufung Reiters:
Vertreter des Verteidigungsministeriums für EU-Atomwaffen
In einem Interview mit dem Neuen Volksblatt vom 21.1.2006 fordert Hon.Prof. Mag. DDr. Erich Reiter wörtlich "Eigentlich müssten Briten und Franzosen ihre Atomwaffen in den Dienst Europas stellen, das heißt: Europäisierung der Atomwaffen."
"Herr DDr. Reiter ist ein hoher Beamter des Verteidigungsministeriums: Sektionschef, Beauftragter für Strategische Studien und Leiter des Büros für Sicherheitspolitik", stellt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer fest.
"Es ist ein Skandal, dass ein Vertreter des immerwährend neutralen und per Verfassung atomwaffenfreien Österreichs für eine EU-Atomwaffenmacht eintritt. Herr Reiter hat dieses Interview nicht als Privatmann, sondern als einer der leitenden Beamten des Verteidigungsministeriums gemacht. Er ist damit untragbar. Wir fordern daher Bundeskanzler Schüssel und Verteidigungsminister Platter auf, Herrn Reiter von seinen Ämtern im Verteidigungsministerium abzuberufen", sagt der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
"Herr Bundeskanzler Schüssel hat zu Chiracs Atomwaffendrohungen geschwiegen. Wird Herr Bundeskanzler Schüssel zu den verantwortungslosen Äußerungen eines Beamten des Verteidigungsministeriums seiner Regierung ebenfalls nichts sagen?", fragt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) abschließend.
Presseaussendung, 3. Februar 2006:
ACUS zu Dietrich Bonhoeffer:
Widerstand für eine menschenwürdige Welt heute genauso aktuell
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gedenkt des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der - vor hundert Jahren - am 4. Februar 1906 geboren und in den letzten Kriegstagen am 9. April 1945 auf Befehl Hitlers im KZ Flossenbürg ermordet wurde.
"Dietrich Bonhoeffer hat sein Christsein immer als Auftrag zum Engagement für eine gerechtere Welt verstanden. Er hat 1939 sogar einen sicheren Studienaufenthalt in den USA abgebrochen und ist nach Nazi-Deutschland zurückgekehrt, um sich dort dem Widerstand anzuschließen", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Die Aussagen Bonhoeffers, die er zu "Die Kirche vor der Judenfrage" 1933 verfasste, sind nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) heute genauso aktuell: "Die Kirche ist den Opfern jeder Gesellschaftsordnung in unbedingter Weise verpflichtet, auch wenn sie nicht der christlichen Gemeinde zugehören." Es kann zur Aufgabe der Christinnen und Christen werden, "nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen."
"Es gibt genügend Gründe für uns als religiöse SozialistInnen und SozialdemokratInnen zum Widerstand: z. B. die Bedrohung der Menschheit mit Atomwaffen, die Kriege und die Aufrüstung, vor allem der reichen Industriestaaten, die Millionen Hungertoten als Folge der verantwortungslosen Politik der WTO, die Zerstörung der Umwelt", stellt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer fest.
"Dietrich Bonhoeffer gedenken heißt heute, dem Rad jedes unmenschlichen Systems in die Speichen zu fallen und dass der Platz von Christinnen und Christen nur auf Seite der Opfer und im Widerstand gegen die neoliberale Globalisierung des Kapitalismus und im Engagement für eine gerechtere und friedlichere Welt sein kann", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 20. Jänner 2006:
ACUS fordert klare Verurteilung der österreichischen Bundesregierung:
DROHUNG MIT ATOMWAFFEN IST EIN VERBRECHEN
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) protestiert gegen die Androhung des französischen Staatspräsidenten Chirac, Atomwaffen einzusetzen.
"Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat vor 10 Jahren, am 8. Juli 1996, in einer Stellungnahme auf Anfrage der Generalversammlung der Vereinten Nationen eindeutig erklärt, dass die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen generell gegen das internationale Kriegsvölkerrecht und gegen die Prinzipien und Regeln der Menschenrechte verstößt", erinnert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Die Atomwaffendrohungen des französischen Präsidenten sind damit gegen das Völkerrecht", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer. "Zahlreiche Erklärungen von Kirchen und Institutionen aller Weltreligionen sowie von Persönlichkeiten aus allen Ländern der Erde fordern eine atomwaffenfreie Welt. Es gibt keine politische Rechtfertigung für Atomwaffen, seien sie in den EU-Ländern Frankreich und Großbritannien, in den USA, in Russland und China oder in einem der neuen Atomwaffenstaaten."
"Wer mit Atomwaffen droht, heizt nur einen neuen Rüstungswettlauf an, der das Überleben der Menschheit gefährdet. Wie kann ich glaubwürdig von anderen den Verzicht auf Atomwaffen fordern, wenn ich selber damit drohe? Nur durch Verhandlungen und atomare Abrüstung in allen Atomwaffenstaaten kann eine atomwaffenfreie Welt erreicht werden", stellt der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer fest.
"Diese Aussagen eines Präsidenten eines EU-Mitgliedsstaates sind eine Schande für die gesamte Europäische Union. Wir fordern daher eine klare Verurteilung durch die Bundesregierung des neutralen und per Verfassung atomwaffenfreien und atomkraftfreien Österreich, die derzeit auch die EU-Präsidentschaft inne hat", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 17. Jänner 2006:
ACUS GEGEN DIE PRIVATISIERUNG DER POST
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich grundsätzlich gegen die Privatisierung der Post aus.
"Alle Bereiche, die dem öffentlichen Interesse dienen, gehören nicht in die Hände von PrivatunternehmerInnen, deren Ziel der Profit ist und wo nicht der Mensch im Mittelpunkt steht", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Wir haben in Österreich schon zu viel privatisiert", meint der ACUS-Bundesvorsitzende Schadauer, "Bereiche wie Post, Telefon, Bahn, Krankenhäuser und Schulen haben sich in ihren Aufgaben an den Interessen aller Bürgerinnen und Bürger zu orientieren und nicht an den Gewinnvorstellungen einer kleinen Minderheit, nämlich jener der AktionärInnen."
"In diesem Zusammenhang muss die Rolle der Welthandelsorganisation (WTO) und auch der Europäischen Union, die im Interesse der Multinationalen Konzerne die Zerstörung der öffentlichen Wirtschaft vorantreiben, kritisiert werden", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 10. Jänner 2006:
ACUS gegen Bischof Laun:
Diskriminierung Menschen anderen Glaubens und anderer sexueller Orientierung ist unchristlich
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) wendet sich gegen jede Diskriminierung von Homosexuellen und Menschen islamischen Glaubens, auch wenn sie von einem Bischof ausgesprochen wird.
"Alle Kirchen sind klar und deutlich für die Religionsfreiheit und für den Respekt vor dem religiösen Glauben bzw. der Weltanschauung jedes Menschen. Geschmacklose Slogans, die Islam und Christentum gegeneinander ausspielen, waren bis jetzt nur den VertreterInnen des Rechtspopulismus vorbehalten, die das Christentum für ihre rassistische Politik missbrauchen. Ein Bischof wie Dr. Laun, der sich ähnlicher Schlagworte bedient, handelt unchristlich", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Zur Homosexualität gibt es in den Kirchen und unter den Kirchen unterschiedliche Auffassungen. Wir als fortschrittliche Christinnen und Christen unterstützen jene Menschen in und außerhalb der Kirche, die für eine Gleichstellung von Homosexuellen eintreten. Entsprechende Bibelworte gegen Homosexualität sehen wir als zeitbezogen. Ein Christentum des 21. Jahrhunderts kann nicht Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung verurteilen", betont der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Die ACUS sieht in der Straffreiheit der Schwangerschaftsunterbrechung die einzig wirklich praktikable Möglichkeit, Frauen in Notsituationen zu unterstützen. Auch wenn dies in den Kirchen vielleicht noch eine Minderheitsposition ist, sind wir überzeugt, dass wer mit Verboten droht, Frauen nur den so genannten 'Engelmachern' in die Hände treibt. Daher sind wir als religiöse SozialistInnen und SozialdemokratInnen klar für die Fristenlösung und für eine Wirtschafts- und Sozialpolitik, die Eltern und Kindern auch ein menschenwürdiges Leben ermöglicht", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Es ist lächerlich, in Österreich von einer angeblichen ChristInnenverfolgung zu reden. Es gibt inhaltliche Auseinandersetzungen, bei denen die Trennlinien nicht entlang der Konfessionsgrenzen, sondern auch innerhalb der Kirchen verlaufen", schließt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 30. Dezember 2005:
ACUS unterstützt Weltfriedenstag:
Das neutrale Österreich soll für eine abgerüstete und atomwaffenfreie EU eintreten.
Auf Anregung der Katholischen Kirche wird der 1. Jänner von vielen christlichen Organisationen als Weltfriedenstag gefeiert. Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt diese Friedensaktivitäten am ersten Tag des Neuen Jahres.
"2005 war ein verlorenes Jahr für die Abrüstung: die NPT-Konferenz ist an der sturren Haltung der Atomwaffenstaaten und vor allem der USA gescheitert, neue Atomwaffen werden entwickelt, der Krieg im Irak ist noch lange nicht zu Ende; um nur einige Beispiele zu nennen", zieht der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) eine nüchterne Bilanz.
"Der Papst fordert in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag atomare und allgemeine Abrüstung. In den USA sind heute Aufrüstung und sogar Krieg Mittel der Politik. Es besteht die Gefahr, dass die Europäische Union diesem falschen Weg folgt", warnt der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. "Daher muss gerade von der EU-Präsidentschaft des neutralen Österreichs gefordert werden, dass die Militarisierung der Europäischen Union gestoppt wird. Auch zwei EU-Staaten sind zum Beispiel Atomwaffenstaaten, einige EU-Staaten unterstützen noch immer die völkerrechtswidrige Kriegspolitik der USA."
"Es genügt nicht, sich in Sonntagsreden zu Neutralität und Abrüstung zu bekennen. Wir brauchen endlich konkrete Schritte einer aktiven Friedenspolitik", schloss der ACUS Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Presseaussendung, 14. Dezember 2005:
Offener Brief der ACUS an Thaler Bürgermeister:
Schwarzenegger ist eine Schande für Österreich
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)fordert den sozialdemokratischen Bürgermeister von Thal, der Heimatgemeinde Schwarzeneggers, dem Antrag auf Aberkennung der Ehrenbürgerschaft Schwarzeneggers bei der heutigen Gemeinderatssitzung zuzustimmen.
"Schwarzenegger ist für die Hinrichtung politisch voll verantwortlich", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) in seinem Brief: "Die Todesstrafe ist grundsätzlich abzulehnen. Hinrichtungen sind ethisch gesehen staatlich sanktionierter Mord. Alle AnhängerInnen der Todesstrafe befürworten damit den Mord als Mittel der Politik."
"Es ist nicht entscheidend, ob Herr Schwarzenegger für die Todesstrafe aus persönlicher Überzeugung oder aus Machtgeilheit und Opportunismus eintritt, entscheidend ist, dass er damit als Ehrenbürger einer österreichischen Gemeinde untragbar ist", stellt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) in seinem Brief fest.
DER OFFENE BRIEF AN DEN BÜRGERMEISTER VON THAL PETER URDL IM WORTLAUT:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Urdl!
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) ist eine Plattform engagierter Christinnen und Christen in der österreichischen Sozialdemokratie, die sich sowohl in der ArbeiterInnenbewegung wie auch in den Kirchen und in den neuen sozialen Bewegungen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzen.
Herr Arnold Schwarzenegger, Ehrenbürger Ihrer Marktgemeinde, hat es gestern abgelehnt, Stanley "Tookie" Williams zu begnadigen. Damit ist er für die Hinrichtung politisch voll verantwortlich.
Als SozialdemokratInnen und SozialistInnen ist uns die Verwirklichung aller Menschenrechte und damit selbstverständlich auch des Rechtes auf Leben ein großes Anliegen.
Die Todesstrafe ist grundsätzlich abzulehnen. Hinrichtungen sind ethisch gesehen staatlich sanktionierter Mord. Alle AnhängerInnen der Todesstrafe befürworten damit den Mord als Mittel der Politik. Es hat leider in den Kirchen und auch in Teilen der ArbeiterInnenbewegung lange gedauert, bis sich die klare Ablehnung der Todesstrafe durchgesetzt hat.
Heute ist das Nein zur Todesstrafe nicht nur die Überzeugung von Millionen SozialistInnen, SozialdemokratInnen und ChristInnen, sondern Teil des europäischen und österreichischen Denkens. Wer die Todesstrafe befürwortet, stellt sich außerhalb dieses europäischen und österreichischen Konsenses. Herr Schwarzenegger hat sich selbst mit seinem Handeln davon entfernt. Herr Schwarzenegger ist eine Schande für Österreich und alle humanistisch denkenden Menschen in unserem Land. Keine Stadien, Schulen, Straßen oder öffentliche Plätze nach ihm zu benennen sollte ebenso selbstverständlich sein wie die Aberkennung jeder Form von Ehrenbürgerschaft.
Im Falle der gestrigen Hinrichtung kommt noch erschwerend hinzu, dass die Schuld von Stanley Williams nicht eindeutig geklärt ist. Eindeutig klar hingegen war und ist der Gesinnungswandel des gestern mit einer Giftspritze getöteten Menschen, der sich gegen Gewalt aussprach und sogar für den Friedens- und Literaturnobelpreis vorgeschlagen wurde. Herr Williams hatte sich bekehrt und war im Gegensatz zu Herrn Schwarzenegger gegen jede Form der Gewalt.
Weltweit äußerten JournalistInnen den Verdacht, dass es Herrn Schwarzenegger bei seiner Befürwortung der Todesstrafe um die Gewinnung extrem rechter und fundamentalistischer WählerInnen geht. Es ist nicht entscheidend, ob Herr Schwarzenegger für die Todesstrafe aus persönlicher Überzeugung oder aus Machtgeilheit und Opportunismus eintritt, entscheidend ist, dass er damit als Ehrenbürger einer österreichischen Gemeinde untragbar ist.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Urdl, wir bitten Sie daher, heute dem Antrag auf Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für Herrn Schwarzenegger zuzustimmen. Es geht um die Glaubwürdigkeit Ihrer Gemeinde und nicht zuletzt um die Glaubwürdigkeit sozialdemokratischer Politik.
Wir fordern von Ihnen, von allen sozialdemokratischen VertreterInnen im Gemeinderat im Besonderen und von allen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten im Allgemeinen heute abend ein klares Zeichen gegen die gewissenlose und menschenverachtende Politik von Herrn Schwarzenegger zu setzen!
Mit den besten Wünschen für ein schönes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr sowie
mit freundschaftlichen Grüßen
Richard Schadauer
Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)Alois Reisenbichler
Schriftführer der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)
cc: Dieser offene Brief ergeht auch an die Presse.
Presseaussendung, 13. Dezember 2005:
Klare Zeichen gegen Schwarzeneggers Hinrichtungspolitik setzen:
"Schwarzenegger-Stadion" in "Stanley Tookie Williams Stadion" umbenennen!
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert einen klaren Protest des offiziellen Österreich gegen die Hinrichtungspolitik des Österreichers Arnold Schwarzenegger.
"Die Todesstrafe ist grundsätzlich abzulehnen. Hinrichtungen sind ethisch gesehen staatlich sanktionierter Mord. Alle AnhängerInnen der Todesstrafe befürworten damit den Mord als Mittel der Politik", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Im Falle der heutigen Hinrichtung von Stanley Williams ist dessen Schuld nicht eindeutig geklärt. Eindeutig klar hingegen war und ist der Gesinnungswandel des heute mit einer Giftspritze getöteten Menschen, der sich gegen Gewalt aussprach und sogar für den Friedens- und Literaturnobelpreis vorgeschlagen wurde. Herr Williams hatte sich bekehrt und war im Gegensatz zu Herrn Schwarzenegger gegen jede Form der Gewalt.", betont ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
"Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie fordert klare Zeichen gegen die gewissenlose Politik von Herrn Schwarzenegger. Das Schwarzenegger Stadion soll im Gedenken an das Opfer Schwarzeneggers in Stanley Tookie Williams-Stadium umbenannt werden.", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 7. Dezember 2005:
ACUS: 8. Dezember bleibt für uns "Kauf-Nix-Tag":
GESELLSCHAFT BRAUCHT GEMEINSAME FREIE ZEIT
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) lehnt die Öffnung der Geschäfte am Marienfeiertag 8. Dezember weiterhin ab.
"Der Einkaufstag 8. Dezember ist die Einstiegsdroge der Wirtschaft für das 'Rund um die Uhr arbeiten bzw. zur Arbeit zur Verfügung stehen' und das 'Rund um die Uhr konsumieren'", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Die weiteren Schritte der Wirtschaft wie die vielen Formen von Werk- und Dienstverträgen, neue Selbständigkeiten und Pyramidenfirmen, wo die MitarbeiterInnen für die Erlaubnis zum Arbeiten sogar zuerst bezahlen müssen, zeigten uns bereits deutlich, dass es den Mächtigen der Wirtschaft um die Zerstörung der sozialen Rechte geht", betont ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
"Wer am 8. Dezember shoppen geht, sägt daher an jenem Ast, auf dem er oder sie sitzt. Für uns als religiöse SozialistInnen und SozialdemokratInnen bleibt der 8. Dezember ein KAUF-NIX-TAG", stellt ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
"Wir dürfen uns die GEMEINSAME FREIE ZEIT, die nicht nur für religiöse, sondern für alle gesellschaftlichen Aktivitäten wichtig ist, nicht abkaufen lassen. Vor allem Familien und jede Form von menschlicher Beziehung benötigen möglichst viel gemeinsame freie Zeit", schloss der Bundesvorsitzende Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie(ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 5. Dezember 2005:
ACUS gedenkt des verstorbenen Schriftstellers Milo Dor:
MANN DES DIALOGES
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gedenkt des verstorbenen Schriftstellers Milo Dor.
"Milo Dor war ein Mann des Dialoges. Auch unter den schwierigen Bedingungen der Nationalitätenkonflikte im ehemaligen Jugoslawien hat er sich für Verständigung engagiert", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) sieht in dem Widerstandskämpfer und Antifaschisten Milo Dor einen Menschen, der die Grenzen nationalen Denkens überwunden hat", schloss ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
Christliche Politik ist linke Politik
Artikel für Zeitschrift der SJ-Die Falken (Deutschland)
"AJ" (ArbeiterInnen-Jugend) Dez. 2005
Die Weltanschauung des dialektischen Materialismus und christlicher Glaube sind unvereinbar - mensch kann nicht zugleich GläubigeR und MaterialistIn sein. Folgt daraus, dass jedeR Linke AtheistIn sein muss, weil eine Religion immer Ideologie im Sinne von falschem Bewusstsein zur Verschleierung von Interessensgegensätzen ist. Die lange Geschichte der Verbrechen von religiösen Institutionen und Menschen scheinen dem Recht zu geben.
Es gibt aber auch eine andere Traditionen von Menschen aller Weltreligionen, die für "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" (Umweltschutz) kämpfen, und in allen Weltreligionen religiöse Sozialistinnen und Sozialisten.
Warum gibt es Hunger und Krieg?
Meine eigene Lebensgeschichte ist ein Beispiel dafür, dass die durch den christlichen Glauben vermittelte Humanität zum politischen Engagement im sozialistischen Flügel der Sozialdemokratie führen kann. Durch die Fastenaktion der katholischen Kirche, bei der für Projekte im Süden Geld gesammelt wird, bin ich schon als Kind mit dem Problem des Welthungers konfrontiert worden. Für mich als 12jährigen, damals noch "unpolitischen" Katholiken war das Teil der Gottesfrage: Wie kann ein Gott, von dem wir glauben, das er (heute würde ich selbstverständlich auch schreiben: sie) die Liebe ist, das zulassen. Der Bruder meiner Mutter ist im Zweiten Weltkrieg gefallen. Menschen schießen auf Menschen - das war für mich ebenso unverständlich.
Die Antwort auf diese Frage habe ich erst in den Marxismus-Schulungen der Sozialistischen Jugend erhalten. Ohne Marxismus kann ich mir auch als Christ die Ursachen der Probleme nicht erklären. Die Geschichte als eine Geschichte von Klassenkämpfen, die Veränderbarkeit der Welt und die mögliche Änderung der Verhältnisse nur durch solidarisches Handeln der Unterdrückten - das können, ja müssen religiöse Menschen, die ihren Anspruch auf eine menschlichere Welt ernst nehmen, von der ArbeiterInnenbewegung lernen.
Bündnis gegen Krieg und neoliberale Globalisierung
Die Soziallehre der Kirchenleitungen hat in dieser Hinsicht bereits einiges dazu gelernt: die "strukturelle Sünde", der Vorrang der Arbeit vor dem Kapital sowie die deutliche Kritik an der neoliberalen Globalisierung sind Schritte in die richtige Richtung. Die linke Kritik, dass ein Großteil der ChristInnen bei der "sozialen" Marktwirtschaft (die immer ein "Schmäh" war) stehen bleibt, ist berechtigt. Auch im Lichte einer traditionellen Interpretation der Katholischen Soziallehre ist konservative Parteien wie die ÖVP oder die CDU / CSU eigentlich nicht mehr wählbar. Die "Christlichsozialen" haben jede humane Gesinnung längst an die neoliberale Globalisierung verkauft. Linke Parteien müssen ebenso immer wieder kritisch überprüft werden, ob sie in der Tagespolitik nicht ihre emanzipatorisch-humanistische Gesinnung in ihrer defensiven Haltung gegenüber der Wirtschaft oder gar in der Übernahme neoliberaler Politik verraten.
Die marxistische Religionskritik ist eine wichtige "Gewissenserforschung" für Gläubige. Marx hat uns ChristInnen die berechtige Frage gestellt, ob religiöser Glaube nur der Verschleierung der Zustände und der Vertröstung auf ein besseres Jenseits dient. Als christliche Linke sind wir im Unterschied zu traditionellen MarxistInnen der Meinung, dass dies ein Missbrauch der Religion ist und Glaube eine Motivation zum Engagement für ein besseres "Dieseits" und für ein menschenwürdiges Leben aller Menschen "vor dem Tod" ist. Die Kirchen sind gespalten, in jene, die noch immer auf Seiten der Herrschenden stehen und jene, die sich in den verschiedenen sozialen Bewegungen engagieren.
Die Einigkeit der führenden VertreterInnen wie der BasisaktivistInnen aller christlichen Kirchen und aller Weltreligionen gegen den Krieg gegen die Menschen im Irak war ein großer Fortschritt. Der nächste Schritt muss eine ebenso klare Stellungnahme aller gegen den Wirtschaftskrieg des Nordens gegen den Süden sein. Hier gibt es schon seit Jahrzehnten deutliche Worte der Päpste und des Ökumenischen Rates der Kirchen. Trotz aller Kritik gibt es durchaus berechtigte Hoffnung, dass die Weltreligionen wichtige BündnispartnerInnen gegen die neoliberale Globalisierung sind oder zumindest werden. Auch in den Großkirchen gibt es Teile, die als "Befreiungskirchen" bezeichnet werden können, wie zum Beispiel die Betriebsseelsorge, die als Kirche in der Arbeitswelt für die ArbeiterInnenbewegung Partei ergreift oder Pax Christi und andere christliche Friedensgruppen, die sich gegen Krieg und Militarismus engagieren.
Christliche Option für den / die Sozialismus
Für uns als christliche SozialistInnen ist die Kritik an der neoliberalen Globalisierung, wie sie sicherlich von einer breiten Mehrheit der AktivistInnen in den Kirchen mitgetragen wird, ein wichtiger Schritt, jedoch zu wenig. Wer die jüdische Tradition und die Lehre Jesu ernst nimmt, kann nicht ein System wie den Kapitalismus unterstützen, wo im Mittelpunkt der Wirtschaft nicht die Bedürfnisse aller Menschen, sondern die Profite einiger weniger KapitalistInnen stehen und wo das ökonomische (und wie wir jetzt deutlich sehen, auch das militärische) "Faustrecht" des Stärkeren gegenüber den Schwachen herrscht.
In der Tradition des christlichen Sozialismus - die es zum Beispiel schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich unter dem "kleinen" Otto Bauer (das ist nicht der Austromarxist gleichen Namens), in der Schweiz von Klara und Leonhard Ragaz und im Bund der "Religiösen Sozialisten in Deutschland" gab - stellen wir den Kapitalismus grundsätzlich in Frage. Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) ist entstanden, um Brücken zwischen ArbeiterInnenbewegung und Kirchen zu bauen. Heute verstehen wir uns immer stärker als Teil der Linken innerhalb der Sozialdemokratie und der neuen sozialen Bewegungen. Daher ist zum Beispiel für die ACUS die antiklerikale Sozialistische Jugend Österreich ein wichtiger Bündnispartner. Die politische Debatte innerhalb der Internationalen Liga der Religiösen SozialistInnen (ILRS) verläuft daher nicht entlang der unterschiedlichen Konfessionen und Religionen, sondern um die Strategie der Sozialdemokratie.
Ich bin als Christ überzeugt, dass christliche Politik nur eine emanzipatorische sein kann, und das heißt gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem, gegen Militarismus und Patriarchat sowie gegen die Zerstörung der Schöpfung / Umwelt. Nicht vergessen werden darf, dass religiöse Organisationen und die ArbeiterInnenbewegung noch viel von der Frauenbewegung lernen müssen. Über den Weg, die Mittel, die Parteien und Organisationen gibt es ebenso viel zu debattieren wie über die philosophische und / oder theologische nach Gott / Jenseits / Wiedergeburt oder den dialektischen Materialismus. Als christliche SozialistInnen werden wir uns bemühen, in unserer Praxis etwas von der befreienden Dimension, die wir in unserem religiösen Glauben sehen, zu verwirklichen.
Alois Reisenbichler ist Pressesprecher der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), einer Plattform innerhalb der SPÖ, und des Exekutivkomitees der Internationalen Liga der Religiösen SozialistInnen (ILRS). Er war u. a. im Verbandssekretariat der Sozialistischen Jugend und in der Betriebsseelsorge tätig.
ACUS unterstützt christlichen Weltfriedenstag:
Österreich soll wieder eine aktive Friedens- und Neutralitätspolitik betreiben
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt die Aktivitäten zum Weltfriedenstag, die ausgehend von der Katholischen Kirche am 1. Jänner 2007 auch in Wien von Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen durchgeführt werden.
„In einer Zeit, in der Kriege immer mehr zum Mittel der internationalen Politik werden, unterstreicht die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie die Forderung nach Einhaltung des Völkerrechts“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer. „Die immerwährende Neutralität Österreichs verpflichtet uns, an keinen Kriegen oder so genannten ‚Militäreinsätzen ohne UN-Mandat’ teilzunehmen. Das muss auch so bleiben!“
„Gerade ein internationaler Friedenstag ist eine gute Gelegenheit, von der neuen österreichischen Bundesregierung eine aktive Friedens- und Neutralitätspolitik zu fordern“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) stimmt mit dem Satz von Papst Benedikt XVI überein: „Ein Element von größter Wichtigkeit für die Herstellung des Friedens ist die Anerkennung der wesentlichen Gleichheit unter den Menschen.“ „Die ACUS fordert in diesem Zusammenhang eine radikale Änderung der Wirtschaftspolitik der internationalen Institutionen wie der WTO. Wenn die neoliberale Wirtschaftspolitik auch im kommenden Jahr weiter betrieben wird, werden wieder Millionen Menschen im Süden an Hunger und Unterentwicklung sterben. Auch im reichen Norden werden immer mehr Menschen an den gesellschaftlichen Rand gedrängt werden.“
„Eine Welt ohne Atomwaffen, wie sie am 1. Jänner 2007 wieder von Christinnen und Christen in aller Welt gefordert wird, ist ebenso ein wichtiges Ziel der Sozialdemokratie“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Presseaussendung, 29. Dezember 2006:
ACUS Youth:
Junge Kritik an Marktwirtschaft
Bei der Generalversammlung der Jugendorganisation der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), der ACUS Youth, am 28. Dezember 2006 in Hornstein (Burgenland) wurde über die Ziele und Aufgaben politisch engagierter Jugendlicher diskutiert.
"Die ACUS-Youth versteht sich sowohl als Heimat von den für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagierten, jungen Christinnen und Christen wie auch als Gruppe junger Menschen, die mit den Methoden des wissenschaftlichen Sozialismus die kapitalistische Marktwirtschaft grundsätzlich in Frage stellen", erklärte der ACUS-Youth Bundessprecher Markus Gartner.
Schwerpunkte der kommenden Arbeit sind die Kritik am Neoliberalismus sowie der Ausbau der Zusammenarbeit mit der Sozialistischen Jugend sowie mit der Katholischen und Evangelischen Jugend.
Informationen:
Markus Gartner, ACUS-Youth Bundessprecher, Tel. 0664 484 93 81
Matthias Rausch, ACUS-Youth Pressesprecher, Tel. 0699 81418375
ACUS-Presseaussendungen, Anfang September 2007:
ACUS Bundeskongress, 14. - 16. September 2007
Können wir uns die Reichen noch leisten
Der Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), der vom 14. bis 16. September 2007 im Dr. Karl Renner-Institut in Wien, stattfindet, steht unter dem Motto "Können wir uns die Reichen noch leisten?"
"Die Arbeitgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) will die ungerechte Verteilung weltweit und auch in Österreich aufzeigen", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer. "Beim Kongress werden wir Forderungen erarbeiten, für deren Umsetzung wir uns in Kirchen, Gewerkschaft und SPÖ engagieren wollen."
Am Samstag referieren Dr. Leo Gabriel (Austrian Social Forum) über die globale Verteilung, Peter Ulrich Lehner (Zeitschrift Mitbestimmung) zu Verteilung und Demokratie sowie die Theologin Maga. Barbara Rauchwarter zu Gerechtigkeit und Glaube.
Am Sonntag, 16. September werden die Vorschläge der ACUS VertreterInnen Bundesminister Dr. Erwin Buchinger (SPÖ), Wilhelm Haberzettl (Vorsitzender der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) und Margit Hauft (Vorsitzende Katholische Frauenbewegung) präsentiert.
Mit einem Gottesdienst wird der Kongress abgeschlossen.
Am Montag, 17. September 2007 gibt es um 10.00 Uhr eine Pressekonferenz mit Richard Schadauer und Gustav Posch im Cafe Landtmann.
TERMINE:
BUNDESKONGRESS
der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)
"KÖNNEN WIR UNS DIE REICHEN NOCH LEISTEN?"
Samstag, 15. September 2007
09.15 Uhr Dr. Leo Gabriel: Globale Ungerechtigkeit
10.45 Uhr Peter Ulrich Lehner: Demokratie und Verteilung
14.00 Uhr Maga. Barbara Rauchwarter: Ungerechte Verteilung – aus der Sicht der Bibel und des Glaubens
Sonntag, 16. September 2007
09.00 Uhr
ACUS stellt die Ergebnisse der Diskussion
"Können wir und die Reichen noch leisten?"
vor und diskutiert mit::
Bundesminister Dr. Erwin Buchinger
Wilhelm Haberzettl, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im ÖGB
Margit Hauft, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauenbewegung
11.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst (Kapelle am Khleslplatz)
gestaltet von Lektorin Asta Pusch und Kaplan Franz Sieder
Ort:
Dr. Karl Renner-Institut, Haus Altmannsdorf
1120 Wien, Hoffingergasse 2
Haltestelle "Am Schöpfwerk"
Montag, 17. September 2007
10.00 Pressekonferenz
mit Richard Schadauer (ACUS-Bundesvorsitzender 1994 - 2007) und
Gustav Posch (dzt. Kandidat für den ACUS Bundesvorsitz)
Biedermeier-Zimmer im
Cafe Landtmann, 1010 Wien, Dr. Karl Renner-Ring 4
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
ACUS-Presseaussendung, 10. September 2007:
ACUS gegen Diskriminierung Homosexueller
Landeshauptmann Voves soll Ehrenschutz zurücknehmen
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen aus.
„Es ist bedauerlich, dass auf Grund einer fundamentalistischen Bibelauslegung Homosexualität in vielen Bereichen der Kirchen noch immer verteufelt wird. Homosexualität ist keine psychische Störung, sondern eine menschliche Fähigkeit zu lieben“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
„Wir lehnen es aber ebenso ab, dass Veranstaltungen wie der so genannte ‚Kongress’ in Graz, der sich gegen Homosexuelle richtet, von sozialdemokratischen PolitikerInnen unterstützt wird“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. „Da Landeshauptmann Voves sich bereits von manchen Inhalten dieses ‚Kongresses’ distanziert hat, ist der nächste konsequente Schritt, den Ehrenschutz für diese Veranstaltung nicht mehr zu übernehmen.“
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
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Presseaussendung, 29. April 2007:
ACUS trauert um Carl Friedrich von Weizsäcker:
Vom Physiker zum Kämpfer
für eine atomwaffenfreie, friedlichere und gerechtere Welt
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) trauert um den Physiker, Friedensforscher und Friedensaktivisten Carl Friedrich von Weizsäcker:
„Der Friede ist heute Bedingung des Überlebens der Menschheit. Er ist nicht gesichert“, schrieb Carl Friedrich von Weizsäcker in seinem Aufruf an die „Kirchen der Welt, ein Konzil des Friedens zu berufen“, der beim Evangelischen Kirchentag in Düsseldorf 1985 veröffentlicht wurde und ein wesentlicher Anstoß zum weltweiten konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung wurde.
„Der Physiker Weizsäcker wurde zum engagierten Kämpfer für eine atomwaffenfreie Welt“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer: „Als Christ hat er die Verantwortung aller religiösen Menschen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung betont.“
„Die in Wien beginnende Konferenz zum Nichtweiterverbreitungsvertrag (von Atomwaffen) ist eine gute Gelegenheit, dass die politisch Verantwortlichen der Europäischen Union und auch Österreichs das Vermächtnis dieses großen europäischen Denkers ernst nehmen und sich für Fortschritte bei der atomaren Abrüstung einsetzen“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
Presseaussendung, 27. April 2007:
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)
Krankengeld und Arbeitslosengeld für freie DienstnehmerInnen
Aus Anlass der Diskussion um die Novelle zum Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) erinnert die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) an die Tatsache, dass eine immer größer werdende Gruppe von Arbeiterinnen und Arbeitern, nämlich die so genannten „freien Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer“ keinen Anspruch auf Krankengeld und Arbeitslosengeld haben.
„Wer krank ist, kann nicht arbeiten gehen und bekommt daher als freier Dienstnehmer oder freie Dienstnehmerin kein Geld“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer. „Sperrt dann die Bank das Konto, können sich kranke Menschen nicht einmal ein Mineralwasser im Krankenhauscafe kaufen. Es wird die Miete nicht überwiesen und Obdachlosigkeit droht“, schildert der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer die Situation von freien Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern.
„Es ist ein Skandal, dass Krankheit und Arbeitslosigkeit im Österreich des 21. Jahrhunderts zu totaler Verarmung führen können“, meint der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer: „Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert daher Krankengeld und Arbeitslosengeld für freie DienstnehmerInnen einzuführen.“
„Unser Ziel ist die volle Gleichstellung von freien DienstnehmerInnen mit ‚echten’ DienstnehmerInnen. Kranken- und Arbeitslosengeld sind wichtige Schritte in diese Richtung“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
Presseausendung, 22. April 2007:
Langjährige ACUS-Forderung vom SPÖ Parteitag beschlossen:
Freifahrt für Obdachlose und SozialhilfeempfängerInnen
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) begrüßt den Beschluss des Landesparteitages der Sozialdemokratischen Partei Wien, die Freifahrt für Obdachlose und SozialhifeempfängerInnen auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu fordern.
"Mit dieser Entscheidung wird eine langjährige Forderung der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), der Sozialistischen Jugend, vieler Wiener SPÖ Bezirksorganisationen und vieler sozial engagierter Menschen unterstützt", freut sich der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Diese Entscheidung der Wiener Sozialdemokratie ist eine wertvolle Hilfe, damit dieses Anliegen auch bald umgesetzt wird", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
Presseaussendung, Ostermontag, 9. April 2007:
ACUS unterstützt Initiative Ehe ohne Grenzen:
Recht auf Familienleben gilt für alle Menschen
"Als Christinnen und Christen ist für uns Ostern das Fest der Auferstehung, als politisch engagierte, religiöse Menschen sehen wir darin auch die Verpflichtung, vermeidbares Leiden abzuschaffen", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Wir fordern daher eine grundlegende Änderung der AusländerInnenpolitik in Österreich und in Europa, weil der 'Kreuzweg' für Menschen, deren einziger Fehler im falschen Reisepass besteht, zu Ende gehen muss", betont der ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie unterstützt die Initiative Ehe ohne Grenzen, die sich für das Recht auf Familienleben für binationale Paare einsetzt. Das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) verlangt von den ausländischen, 'drittstaatsangehörigen' EhepartnerInnen, in ihr Herkunftsland (aus dem viele aus guten Gründen geflohen sind) zurückzukehren, um von dort - oft zum zweiten Mal und ohne jede Garantie - ihren Antrag auf Niederlassungsbewilligung zu stellen.
"Diese menschenverachtenden Bestimmungen gegen die binationale Paare müssen ersatzlos gestrichen werden", fordert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Gerade jene PolitikerInnen, die bei jeder Gelegenheit den Wert der Familie betonen, sollen doch endlich mit Initiativen zur Abschaffung dieses Gesetzes zeigen, dass sie wirklich bedrohten Ehepaaren und Familien helfen wollen", schloss der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
Presseaussendung, 6. April 2007:
ACUS zum Schicksal von AusländerInnen in Österreich:
Menschenrechte müssen für alle Menschen gelten.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) erinnert schon traditionell am Karfreitag an jene Menschen, die durch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse „gekreuzigt“ werden: Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) unterstützt weltweit 20 Millionen Flüchtlinge, davon „nur“ 3,7 Mio. Menschen in Europa. Die Gesamtzahl der Flüchtlinge und Menschen in flüchtlingsähnlichen Situationen schätzt UNHCR auf 40 Millionen.
„Die große Mehrzahl der Flüchtlinge kommt nie nach Europa, dessen Außen- und Wirtschaftspolitik bei vielen Fluchtgründen mitverantwortlich ist. Europa und auch Österreich gehen jedoch oftmals in der Flüchtlingshilfe mit schlechtem Beispiel voran“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
„Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie unterstützt die Initiative Ehe ohne Grenzen, die sich für das Recht auf Familienleben für binationale Paare einsetzt. Das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) verlangt nämlich von den ausländischen, ‚drittstaatsangehörigen’ EhepartnerInnen, in ihr Herkunftsland (aus dem viele aus guten Gründen geflohen sind) zurückzukehren, um von dort - oft zum zweiten Mal und ohne jede Garantie - ihren Antrag auf Niederlassungsbewilligung zu stellen“, nennt ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer als ein Beispiel für die Unmenschlichkeiten im österreichischen Fremdenrecht.
„Ein besonderer Skandal ist die Schubhaft, wo Menschen einfach eingesperrt haben. Sie haben nichts verbrochen haben, sie nur keine ÖsterreicherInnen und haben den Fehler begangen, in unserem Land Schutz vor Verfolgung zu suchen“, sagt der ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
„Es ist höchste Zeit, dass in Österreich die Menschenrechte für alle Menschen gelten“, fordert der ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer. „Es gibt viel zu tun: zum Beispiel öffentliche Unterstützung für alle AsylwerberInnen, Abschaffung der Schubhaft und Aufhebung des familienfeindlichen Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes.“
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
Presseaussendung, 1. April 2007
ACUS gegen Bettelverbote:
Armut kann nicht mit Verboten abgeschafft werden
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich wie die Caritas gegen BettlerInnen-Verbote aus.
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer unterstützt die Aussagen von Caritas Präsident Küberl in der heutigen Pressestunde: Jeder und jede, der oder die in Not ist, „hat ein Grundrecht darauf, andere um Hilfe zu bitten“.
„Mögliche Einzelfälle von Kriminaltourismus werden dazu verwendet, die Ärmsten der Armen zu kriminalisieren. Mögliche Kriminalfälle in Banken und in der Hochfinanz führen auch nicht zum Verbot der Banken. Armut ist nicht die kriminell, sondern die Verhältnisse, die Menschen arm machen, sind ein Verbrechen“, meint der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. „Wenn aber reaktionäre Parteien wie die FPÖ und BZÖ mit fremdenfeindlichen Parolen gegen die Bettlerinnen und Bettler hetzen, zeigt das nur, wie menschenverachtend diese beiden Rechtsaußen-Parteien sind“
„Bei dieser Hetze gegen die Bettlerinnen und Bettler zeigt sich wieder einmal deutlich, dass jene die gegen die ausländischen MitbürgerInnen sind, in Wirklichkeit eine Politik gegen alle armen Menschen unabhängig ihres Reisepasses, machen“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS). „Schon die Geschichte zeigt, heute geht es gegen BettlerInnen und andere Randgruppen, morgen gegen GewerkschafterInnen und andere DemokratInnen.“
„Selbstverständlich ist Betteln keine Lösung, sondern es müssen Zustände geschaffen werden, die niemanden zwingen, betteln zu müssen. Hilfsprojekte sind wichtig, aber sie können nur ein erster Schritt sein. Wir brauchen vor allem eine andere Wirtschaftspolitik, die bei uns und auch in Osteuropa nicht immer mehr Menschen in die Verelendung treibt“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
Presseaussendung, 8. März 2007:
ACUS gegen den "Terror der Ökonomie" gegen Frauen:
Die Wirtschaft ist männlich.
Die Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Maria Rettenbacher erklärt zum Internationalen Frauentag: "Weltweit und in Österreich gilt trotz Jahrhunderte Engagements von ArbeiterInnen- und Frauenbewegung: Die Armut ist weiblich und die Wirtschaft ist entgegen ihres grammatikalischen Artikels in der harten Realität noch immer männlich."
"Bereits 41% aller erwerbstätigen Frauen (nur 4,5% der Männer!) arbeiten Teilzeit. 72% aller geringfügig Beschäftigten sind Frauen. Nach einer steirischen Untersuchung verdienen Männer im Durchschnitt um mehr als die Hälfte, nämlich 58 Prozent, mehr als Frauen", sagt die ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher zur österreichischen Situation.
"Weltweit sind die Unterschiede sowohl zwischen Armen und Reichen wie auch zwischen Männern und Frauen noch viel größer", betont die ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher. "Die männlich beHERRschten Wirtschaftsinstitutionen, die die Durchsetzung jeder neoliberalen Verordnung bis ins letzte Dorf kontrollieren, unternehmen keine ernsthaften Maßnahmen gegen den Frauenhandel. Das zeigt, dass nicht einmal die Sklaverei im 21. Jahrhundert abgeschafft ist."
"In Österreich fordert die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) eine radikale Verkürzung der Arbeitszeit, damit alle - Frauen und Männer - einen Arbeitsplatz zu sozialen Bedingungen erhalten und die prekären Beschäftigungsverhältnisse verringert werden. Weltweit fordert die ACUS rechtliche Schritte der Regierungen gegen jene multinationalen Konzerne, die die Menschen- und Frauenrechte in ihren Unternehmen und Subunternehmen mit Füßen treten", sagt die Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Maria Rettenbacher.
"Mit internationalen polizeilichen Maßnahmen und der Stärkung der Rechte der betroffenen Frauen muss der Frauenhandel, die ein 'Terror' gegen Frauen ist, endlich wirksam bekämpft werden"; schloss ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher.
Informationen:
Maria Rettenbacher, Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)
Telefon (0699) 12128333
Presseaussendung, 28. August 2007
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Haider missbraucht das Christentum für islamfeindliche Hetze
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) protestiert gegen die Pläne des Kärntner Landeshauptmannes, den Bau von Moscheen und Minaretten gesetzlich zu verbieten.
"Bestimmt der Kärntner Landeshauptmann den Glauben der 'Untertanen'? Entscheidet ein Landesherr, welche Religion öffentlich ausgeübt werden kann oder welche nicht?", fragt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Die Hetze gegen Menschen anderer Hautfarbe, anderer Nationalität, anderer Kultur und anderer Religion gehört bei Parteien am rechten Rand zum Alltag. Dem muss ebenso täglich entgegen getreten werden", meint der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Als Plattform engagierter Christinnen und Christen in der Sozialdemokratie sind wir schockiert, dass das Christentum für islamfeindliche Propaganda missbraucht wird", betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. "Menschen, die ihren christlichen Glauben ernst nehmen, treten wie Demokratinnen und Demokraten aller Religionen und Weltanschauungen für Religionsfreiheit ein und protestieren gegen rechtsrechten Populismus a la Haider und Strache."
"In Österreich ist genug Platz für Gebetsstätten aller Weltreligionen. Aber für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Antijudaismus und Antisemitismus sowie Islamfeindlichkeit darf in einer Demokratie kein Platz sein", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
APA-OTS der SPÖ:
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20070828_OTS0091&ch=politik
Presseaussendung, 27. August 2007
ACUS begrüßt Aussagen von Verteidigungsminister Darabos:
US-Raketenabwehrsystem führt
zu neuem Wettrüsten und mehr Unsicherheit
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich gegen die von den USA geplante Stationierung von Raketen in Polen und Raketenabwehrsystemen in der Tschechischen Republik aus.
"Mit diesen US-amerikanischen Raketenabwehrsystemen, die in Ländern der Europäischen Union aufgestellt werden sollen, wird eine neue Runde des Wettrüstens begonnen. Mit solchen Einrichtungen wird Mitteleuropa wieder zur Zielscheibe für Atomraketen und möglicher Kriegsschauplatz", warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Die Vereinigten Staaten möchten wie schon mit den Sternenkriegsplänen seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts unverwundbar werden. Das sind jene USA, die die Hälfte der weltweiten Rüstungsausgaben tätigen, die ihre Atomwaffen modernisieren und zu deren so genannter Verteidigungsdoktrin der atomare Erstschlag gehört", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
"Diese US-Raketenabwehrsysteme sind ein Schritt zurück in den Kalten Krieg – ein neues Wettrüsten droht!", betont der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer.
"Die ACUS unterstützt daher die Aussagen von Verteidigungsminister Darabos gegen die geplanten US-Raketenabwehrsysteme. Gerade ein neutraler Staat wie Österreich muss für eine Sicherheitspolitik eintreten, die auf Völkerrecht, Abrüstung und Abschaffung aller Massenvernichtungswaffen beruht", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
APA-OTS der SPÖ:
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20070827_OTS0170&ch=politik
ACUS Presseaussendung am 2. Juni 2007:
ACUS gratuliert Dr. Michael Bünker zur Bischofswahl:
Michael Bünker engagiert
sich schon lange für eine gerechtere Welt
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gratuliert Dr. Michael Bünker herzlich zur Wahl zum neuen Bischof der Evangelischen Kirche A.B.
"Dr. Michael Bünker engagiert sich schon jahrzehntelang für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer: "Michael Bünker steht für ein gesellschaftspolitisches Christentum, das klar auf Seiten der Armen steht."
"Dr. Michael Bünker gehört zu jenen, die aus der leidvollen Geschichte der Evangelischen Kirche während der nationalsozialistischen Diktatur die richtigen Konsequenzen gezogen haben. Auch Christinnen und Christen haben sich in dieser Zeit, als Millionen Juden und Jüdinnen ermordet wurden, schuldig gemacht oder schwiegen zu den Verbrechen des Regimes. Es gibt Hoffnung, wenn die Kirchen von Menschen geleitet werden, die die eigene Vergangenheit kritisch reflektieren und sich konsequent für gerechtere und menschlichere Welt einsetzen", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer, der selbst der Evangelischen Kirche A.B. angehört.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809