Uniformbeispiele


HIER GIBT ES EINIGE UNIFORMEN AUS DER SOLDATENZEIT UNSERER AHNEN


So oder ähnlich waren unsere pommerschen Vorfahren gekleidet,wenn
König und Vaterland riefen.(Quelle: "Uniformen europ.Armeen" von
Förster,Hoch und Müller Militärverlag der DDR 1978 )



Links sehen wir einen Grenadier des preuß.Gardebataillons von 1745.
Bemerkenswert ,die ungewöhnlich hohe Grenadiermütze.Ab 1750 wurden dann                                                                                                                                                                                     die Schöße der Weste verkürzt und vorne abgeschnitten.
rechts oben: Preuß.General um 1757
Charakteristisch im Gegensatz zu den Offizieren war der Dreispitz mit
Plumage.(um den Hut herumgelegte Straußenfeder)Erst gegen Ende des
18.Jahrh. wurde in Preußen eine besondere Generalsuniform eingeführt.
unten:Preuß.Infanerist um 1757
Diese Uniform vom Rgmt.von Canitz wurde von 1750-69 getragen.Im Somer-
halbjahr gehörten dazu weiße, im Winter schwarze Gamaschen.
Die Schulterklappen verliehen den Bandeliers und sonstigen Trageriemen
der Ausrüstung besseren Halt.


Pommerscher Landwehrkavallerist um 1813

Die 1813 als Ausdruck der Volksbewaffnung im Kampf für die nationale Unabhän-                                                                                                                                                                            gigkeit aufgebotene preußische Landwehr erhielt eine sehr einfache Uniform :                                                                                                                                                                                       Eine dunkelblaue Litewka mit zwei Knopfreihen,die Kragen nach den Provinzfar-                                                                                                                                                                                ben.Das charakteristische Zeichen der Landwehr war das weißmetallene Land -
wehrkreuz an der Schirmmütze und bei der Lehrkavallerie am Tschako.                                                                                                                                                                                          Allerdings waren Bekleidung und Ausrüstung lange uneinheitlich und unvollständig,
Die Offiziere trugen die übliche Offzbekleidung,jedoch wurde an der Kopfbedeckung
das Landwehrkreuz getragen.


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linkes Bild (von rechts:)
Pr.Dragoner um 1820 (1826 fiel der Tschakostutz weg)
Pr.Infanterieoffz. um 1820
Pr.Pionier um 1830

rechtes Bild
Preuß.Grenadier des 2.Garderegimentes zu Fuß um 1843
Die 1843 eingeführte neue Uniform mit einem längeren Rock,dem sogen.
Waffenrock, und einer neuen Kopfbedeckung, der Pickelhabe, wurde in
fast allen Waffengattungen, Spezialtruppen und Diensten der preuß.
Armee getragen.Auch andere Staaten des Deutschen Bundes übernahmen
bis 1850 die neue Uniform.


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Pr.Kürassier um 1845
Auch bei den Kürassieren änderte sich 1843 die Uniform:Den Helm mit
Roßhaarkamm ersetzte ein Helm aus Stahl, ähnlich der Pickelhaube; an
die Stelle des Kolletts trat ein weißer Koller in der Form des
Waffenrocks, besetzt mit regimentsfarbenen Borten. Der Küraß blieb
weißmetallfarben, bei den Garderegimentern war er gelb.
Die Garderegimenter konnten anstelle der üblichen Helmspitze weißme-
tallne Adler aufschrauben.


Bild rechts:Ein preuß. Infanterist um 1864 und rechts
steht ein preußischer Musketier um 1864.
In den Kriegen gegen Dänemark (1864)und Österreich (1866)wurden die
seit 1843 eingeführten unter feldmäßigen Bedingungen erprobt.Das ge-
kreuzte Lederzeug war Ende der Vierziger Jahre durch das Virchowsche
Gepäck mit Koppel und Tragerienmen ersetzt. 1850 kamen zwei kleine
Patronentaschen dazu.In den sechziger Jahren wurden leichtere Helme
(niederige)eingeführt. Die Infanterie erhielt 1867 rote Kragen.
Charakteristisch bis zum Ende des 19.Jahrhunderts blieb die nach
russischem Vorbild getragene Mantelrolle von der Schulter zur Hüfte.

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Dänischer Infanterist von 1864 (dt.-dänischer Krieg)
So sahen die Uniformen der Gegner aus, gegen welche auch meine
Vorfahren, wie z.B.Ferdinand Glewwe kämpfen mußten.
rechts:Österreichischer Jäger um 1864 (1866 Sieg über Österreich,
Neugestaltung Deutschlands im Norddeutschen Bund unter preuß.Vorherr-
schaft mit Bismarck als Bundeskanzler)
dazu 2 Österreich.-ungarische Infanteristen um 1879 also zur Zeit der
Vorbereitung des Dreibundes.(1882 kommt nämlich zu Preußen und Öster-
reich noch Italien dazu)



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ein preußischer Füselier um 1870
Bild rechts:v.l.n.r. Russischer Offz. der Chevaliergarde um 1865;
russ.reitender Artillerist um 1865 und rechts ein poln.Jäger um 1863


v.l.n.r. Franz.Grenadier der Kaisergarde Napoleon III.gegr.1854
(der anfängliche Frack wurde in den sechziger Jahren durch den auch
etwas längeren Waffenrock ersetzt. Die Quartiermütze entwickelte
sich aus der Zipfelmütze)
Franz.Füselier um 1865 und ganz rechts sehen wir einen Franz.Infan -
terist in Paradeuniform um 1870



von rechts nach links.
Österreichischer-ungarischer Eisenbahnsoldat um 1909
Preuß.MG-Schütze um 1903
Mannschaftsrock ders preuß.Kraftfahrbataillons um 1911
(Die Uniform der Kraftfahrbataillone unterschied sich von derjenigen
der Eisenbahnbataillone durch ein rotes K auf der Achselklappe.)

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