Falkenhagen-Fotos


FALKENHAGEN 6 km westl.von Rummelsburg (poln.MILOCICE)



Falkenhagen war speziell für meinen Bruder und mich der wichtigste Etappenort unserer
Pommernreise, wurde doch hier am 8. Dezember 1866 mein Ur-Opa Karl Heinrich Glewwe  als 2. von 3 Kindern  geboren. (+ 8.9.1914 in Paaren/Glien)                          

Vater Gottlieb AUGUST Glewwe (*23.09.1832  ( ~23.09. ebenfalls in Beßwitz ) als Sohn des "hochherrschaftlichen Kathenbesitzers", Büdner Carl GLEWWE                      und Friederike geb. GARZLAFF, starb am  25.02.1908 in Pollnow) Zu Lebzeiten war er in Falkenhagen Hofmeister. Seine Ehefrau, Johanna Sonntag, 1841             geboren, starb schon mit 29 Jahren am 29.04.1871 in Falkenhagen an Pocken. Sie hinterließ nicht nur den trauernden Gatten, sondern auch 3 kleine Kinder ! )

Sollte ich einmal die Hochzeit  GLEWWE oo GARZLAFF finden, würde es mich nicht wundern, wenn die Braut nicht eine BURZLAFF wäre, da es keine Indizien für GARZLAFF gibt, außer die späte Abschrift 1933 in Spandau !!!  Dies ist aber lediglich eine Vermutung, denn in Schlawe gab es einen Redakteur GARZLAFF !                 

Kinder aus der Erstehe:

  Kind 1   AUGUST Hermann Julius GLEWWE ) wurde am 8. August 1864 in Falkenhagen ehel. geboren und  dort am 14. August getauft.

                 Taufpaten: Julius PRIEBE, Johann KÖNIG und Jungfrau Bertha SONNTAG                                       

 Kind 2   GLEWWE, Karl Heinrich  * 6.12.1866 in Falkenhagen - 1914 Paaren bei Nauen ( Gemeindediener und Büdner ) Starb mit 48 Jahren.                                                    

                 Ihn zog es in die große weite Welt ( Amerika, wie seine Verwandten) Er kam jedoch nur bis Spandau ( später in Berlin aufgegangen)

                 Er fand dort Arbeit in einer Munitionsfabrik und das Herz der Büchsenschäftertochter Marie Dorothee Elise HAENEL deren Elternhaus in der Falkenhagener                  Str. in Spandau stand. ZUFALL? ( oo 29.März 1894 StAmt Spandau ) ( Eltern: Tischlermeister Hermann HAENEL ( + vor 1894 in Spandau ) und Bertha geb.                  KLEPSCH

  Kind 3   GLEWWE, Henriette Friederike Bertha * 4.09.1869 Falkenhagen


  
Zweitehe mit Wilhelmine Henriette Charlotte  BANSEMER  ( * 30.08.1845 in Falkenhagen - 6.08.1905 Pollnow Abbau Waldhof )

   Kinder: Ernestine ( oo LEOPOLD, Franz ?)

                  Wilhelmine (oo MUNZKE )

                  Wilhelm

                  Heinrich Friedrich

                  ERNST Friedrich Wilhelm  ( oo 1901 BERTHA Mathilde WITT *27.01.1881 Wilhelmshof b. Pollnow - 3.01.1960 Freyenstein )

                  Franz Friedrich Hermann GLEWWE

                  ANNA Wilhelmine GLEWWE ( oo STEFFEN)



Rückseite des Gedenksteines mit Namen der Gefallenen.
Die "Glewwe Family" vor dem Gedenkstein an der Kirche im Sept.1999


Kurzgeschichte Falkenhagens:
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Falkenhagen gegründet um 1380 vom Deutschen Ritterorden
1411 erste urkundliche Erwähnung
1415 Kirche abgebrannt.
Über Jahrhunderte im Besitz derer von Massow
1655 4 Bauern und 2 Kossäten
1838 August von Massow verkauft das Gut (ohne Fließhof)an Leopold Frey für 24.300 Reichstaler.
2.12.1842 kauft Rentier Ernst Theodor Krüger das Gut für 44.000 Taler.
30.10.1873 Kauf durch Gutsbesitzer Ernst Rieck.                                                                                                                                                                                                             15.08.1907 Kauf durch die Pommersche Ansiedlungsgesellschaft zu Stettin für 602.365 Mark.
 ( Das Vorwerk Marienhütte war 1873 nicht im Verkauf eingeschlossen!)

Einwohnerentwicklung:
Jahr Einwohner Haushalte
1812- 191- 23
1843- 367- 38
1871- 592- 52
1885- 515- 57
1905- 532- 56
1925- 608- 73
1933- 616-

1871 hatte Falkenhagen 117 Analphabeten unter den 592 Einwohnern.
(Quellen:Johannes Lange +, Günter Burzlaff und Jörg Glewwe)


Dorfteich mit Kirche / Eingangsseite der Kirche

ARCHIVALIEN:
Stamt-Unterlagen:
Ein Geburtenbuch(lückenhaft von 1929-31 und 1934) befindet sich im Original im Archiv
des Heimatkreises Rummelsburg.
Kirchenbücher lagern als Duplikate im Staatsarchiv Stettin
Archivum Panstwowe w Szczecinie ul.Wojciecha 13
PL 70-410 Szczecin
1847-1874 Signum 320 (Taufen,Trauungen,Tote)
(u.a.auch Alt Kolziglow, Lubben, Reinfeld R und Heinrichsdorf)

 

Wer kann mir aus Stettin Geburt/Taufe vom Karl Heinrich GLEWWE *06.12.1866 in Falkenhagen ( KB 1847-1874 Stettin Kirchbuch Falkenhagen Signum 320 ) gegen Unkostenerstattung mitbringen oder schicken ?  Es wurden in der Folge noch weitere Kinder ( Zweitehe) geboren ! Auch daran hätte ich starkes Interesse!           Wer fährt in Bälde ins Stettiner Staatsarchiv ? Sollte jemand dabei auf GLEWWE-Daten stoßen, wäre ich sehr an einer Kopie bzw. den Daten interessiert ! Vieles           hab ich schon 2010 erhalten, hoffe aber noch auf weitere Daten, z.B. der Hochzeit   GLEWWE OO SONNTAG um 1863 und GLEWWE heiratet BANSEMER )


 


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