operationfuessle


Operation Füssle beginnt... 

 

Wir sind also nach Ingolstadt gefahren, um uns ein Bild von dem Doktor zu machen. Der erste Eindruck war: "Boa, der kann das bestimmt :-)". Dr. Hillmann hat uns erklärt, wie er die OP am besten durchführen möchte. Als erstes wollte er natürlich den Tumor rausmachen. Die dadurch entstehende Lücke wird derweil von einem Titanstab "gestützt", der wiederum umhüllt ist von einer Art "Betonmasse". Das ganze soll so lange drinbleiben, bis die Chemo vorbei war und man wollte dann weiter schauen, wie der Knochen am besten wieder nachwachsen kann.

Natürlich haben wir der Operation zugesagt, denn ich wollte mein Bein ja behalten. Und falls es Komplikationen geben wird, dann kann man ja immer noch amputieren. Wir haben also noch die letzte Chemo vor der OP durchgezogen und dann sind wir nach Ingolstadt ins Krankenhaus (Homepage) gefahren.

Ich wurde also aufgenommen und am nächsten Tag operiert. Die OP verlief gut, soweit ich weiß, musste ich auch nicht auf der Intensivstation übernachten. Abends hatte ich zwar Probleme mit dem Einschlafen, weil nach der Narkose meine Beine immer kribbeln, aber ich bekam ein Schlafmittel und dann war alles in Ordnung. Der Dr. Hillmann kümmerte sich auch immer ganz toll um mich/uns, er schaute fast jeden Abend bei uns im Zimmer vorbei, ob es mir denn wirklich gut ging.

Ein paar Tage später kam nun auch der Befund über meinen Tumor: Es waren alle Tumorzellen kaputt!!!

Nach fast 2 Wochen Krankenhaus durfte ich dann endlich nach Hause. Ich konnte die Zeit daheim aber nur kurz genießen, denn die nächste Chemo stand schon vor der Tür.

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