Gästehaus
Ich bedanke mich bei
allen für die Gedichte, die ich auf meiner HP veröffentlichen
darf.
Gedicht
von Günther Becker
LIEBE
Ein
bisschen Zärtlichkeit,
ein
kleiner Kuss.
Ein
liebes Wort im Streit
und
kein Verdruss.
Ein
Stückchen Hand in Hand
durchs
Leben geh'n.
Bei
allem Unverstand
sich
gut versteh'n.
Ein
wenig glücklich sein
an
jedem Tag -
und
alles dem verzeihn'n,
der
gern uns mag!
©
Günther Becker

Gedichte
von Günther Blumert
EIN NEUER
TAG
Ich
liebe das Leben, die Natur.
Glaub
mir, das ist Freude pur,
wenn
morgens das Leben erwacht.
Bricht
es hervor, mit aller Macht.
Es
schimmert die Sonne am Horizont.
Der
Nebel bildet noch eine feste Front.
Ein
leichter Wind, von irgendwo her,
streift mein Gesicht von
ungefähr.
Ein
zaghaftes erstes Zirpen erklingt.
Ein
Vöglein die erste Botschaft bringt.
Der
neue Tag mit der Nacht noch streitet,
Sich
langsam das Gold der Sonne ausbreitet.
Im
bizarren, zitternden Netz der Spinnen
Zarte
Perlen das Tageslicht zurück gewinnen.
Die
Wärme des Lichtes erwecket das Leben
Wiesen
dampfen und scheinen zu beben.
Gibt es
Herrlicheres und Schöneres auf Erden,
Als Zeuge, bei der
Geburt eines Tages zu werden?
Das ist Natur,
Leben, Liebe und Freude.
So
entsteht ein schönes und neues
Heute.


WAS SOLL ICH DIR
SAGEN?
Was
soll ich Dir sagen, es nützt auch kein Klagen.
Es
sind doch nur Worte, geschrieben vor Orte
Durch
die man versteht, wie’s dem anderen geht.
Wenn
sie geschrieben, ehrlich mit Herz
Ist`s
ganz leicht, vertreiben den Schmerz.
Es
muss stimmen, die Signale, die innere Welle
Erreicht sie das Ufer, ganz auf die
schnelle.
Ich
könnt Dir schreiben, bis weh tun die Finger
Bei
anderen bleiben sie kalt, diese Dinger.
Es
zählen nicht die Worte, sondern deren Sinn
Wie
von den Deinen, ich so begeistert bin.
Vom
ersten Tag, als ich Dich im Netz gefunden
Heilten langsam meine tiefen inneren
Wunden.
Alles
was Du schreibst, hatte Sinn und Verstand
Ich
bin froh und glücklich, dass ich Dich fand.

Ich
kann Dich nur zu gut verstehen
Es ist
schwer zu ertragen, das Ungewisse
Wenn
solche traurigen Dinge geschehen.
Man
hofft, es möge an uns vornüber gehen.
Man
will sie nicht sehen, im Leben die Risse.
Da
fühlt man die Ohnmacht des Lebens
Egal
ob Mensch oder Tier, es ist vergebens.
Mann
kann es nicht ändern, den Lebenslauf
Man
weiß es und nimmt es, trotz allem in kauf
Sie
war einfach da, erfreute unser Herz
Fühlte
und tröstete unseren Schmerz
Wir
gaben Ihm Futter und konnten sie Pflegen
Sie
gab uns Liebe auf all unseren Wegen.
Gott
wird es wissen, wie groß unser Schmerz
Gott
wird es richten und tröstet unser Herz.
Er hat
für alle, Kreaturen der Welt
Liebe,
Trauer, Freude und Hoffnung bestellt.
Es
soll dich trösten, so gut wie ich es vermag
Es
sind nur Worte, die ich Dir hier sag.
Sie
sollen sagen, ich teile den Schmerz.
Sollen
Dich trösten----- mein Herz.

Ich
sende Dir einen lieben Gruß
Ich
send Ihn aus Lieb, nicht weil ich muss.
Ich
möcht Dich erfreuen und lächeln sehn
Ich
glaub Du wirst es bestimmt verstehn.
Der
Alltag ist grau, schmuddlig und einerlei
Mit
einen Lächeln im Gesicht, ist alles vorbei.
Für
einen Augenblick vergiss Deine Sorgen
Leg
alles weg und denke an Morgen
Mein
Chor und ich, wir singen Dir ein Lied
Egal
was kommt, was immer auch geschieht
Morgen
erwacht das Leben frisch und neu
Sieh
nur, wie ich mich freu.

Gedichte
von Marietta W.
Ein
augenblick
Ich
ließ ihn los
Er kam
zurück
War
nun in mir
-erinnerung-
letzte
nacht
ein
traum
er war
in mir
mein
traum
mein
du
eine
kerze steht
im
raum
ein
traum von
war
und wird
was
war
war
schön,
aber
es war
das war
es prägt
das ist
das
ist
ist
schön
wenn
es wird
mit dem war
manchmal
verschwindet ein
traum
wohin?
er
löst sich auf ?
erinnerung
manchmal
verschwindet ein
mensch
ist
nicht mehr da ?
erinnerung
bleibt....
das
leben ein spiel
traumfarbenklang
ich
fange an
nein
ich
ich
hab gewonnen
ja
du
wolkenränder
hell
und klar
fetzen
zart
verweht
träume
weit
und wahr
sehnsucht
nach....
wolkenspielereien
wolkenhüllen
hüllen
ein
ort
für träume
träumereien
weiß
leicht und
schwerelos
weites
blau
sternenklar
sonnentrauben
unbegrenzt
die
wolke selbst ist
traumeswert
ein
staub von
tausend
wasserperlen
traumverwandte
wirklichkeiten
mein
stern
leuchtet in der
nacht
nicht
am tag
natürlich nicht
nur im
dunkel
sterben
heißt
nach
hause gehen
dort
wo ich war
gehe
ich hin
zurück
es
gibt kein ich
kein
du
kein.....
nichts
was wir kennen
unfassbar
unvorstellbar
für
uns
im
jetzt und hier
wir
wissen nichts
in
raum und zeit
wir
ahnen ein vielleicht
wir
glauben
verwurzelt in
raum
und zeit
wo
wurzeln sind
ist
heimat
wege
zu dir
ich
kann sie sehen
hören
spüren
ich
gehe den weg zu dir
jeden
tag neu
liebe
die
zeit
sie
treibt
mich
weiter
in
wirklichkeiten
inmitten
des
ziels
ich
bin
ein
wir
meine
stimme klingt
in
dich hinein
ein
schmetterling
freiheit
leichtigkeit
wärme
sorglosigkeit
leben
ein
bunter hauch
zart
leise
empfindsam stark
wie
ein bambus
das
der wind nicht bricht

Gedichte
von Karin O.
Blümlein
Ach, Blümlein -
bist so fein und rein.
Schön ist die Farbenpracht,
mit Freude ich sie betracht.
Blühe fleißig weiter -
dieses und nächstes Jahr,
das stimmt mich heiter
und ist wunderbar.
Erwachen
Die Natur erwacht -
behutsam und bedacht.
Die Vöglein singen -
die Melodien, wie schön sie klingen.
Die Sonne lacht -
behutsam und bedacht -
die Blümlein fangen an zu blühen,
nun kann der Winter von dannen ziehen.


Gott
-
er wird für alles verantwortlich gemacht,
aber haben wir einmal darüber nachgedacht?
Wir selbst sind es, die Freud und Leid erschaffen.
Es ist leicht sich aufzuraffen -
ihm - Gott - die Schuld für
alles
zu geben,
für all das, was geschieht in unserem Leben,
das ist einfach und verlockt.
Was sind wir nur für Menschen, Gott!
Leise
klopft es an die Tür des Herzens .
"lass mich hinein, ich bin die Freundschaft,
ich schenke dir Achtsamkeit."
Leise klopft es an die Tür des Herzens .
"lass mich hinein, ich bin das Vertrauen,
ich schenke dir Aufrichtigkeit."
Leise klopft es an die Tür des Herzens.
"lass mich hinein, ich bin die Liebe,
ich schenke dir
Achtsamkeit,
Aufrichtigkeit,
Zärtlichkeit,
Gemeinsamkeit und Treue."
"Schön, dass es dich gibt".
und man ein Strahlen in den Augen sieht-
ein angenehmes Gefühl in die Seele zieht.
Liebe Worte verändern die Welt.
Ein jeder der sie ausspricht
ist geboren für diese Welt
Trauminsel
Ich
habe eine Insel zum Träumen gefunden,
zeitlich bin ich nicht gebunden.
Hier bin ich unverwundbar,
hier sind die Ziele alle klar,
hier kann ich ICH sein,
das grenzt an Zaubereien.
Kehre ich in die Wirklichkeit zurück,
dann denke ich benommen an
das erträumte Glück.
Für eine kurze Zeit kann man träumen -
man wird nichts versäumen.

Auf der
Suche
Wenn du merkst, du bist am Ende deiner Kraft,
zu schwer wird die Last,
die Hoffnung schwindet dahin,
deine Gedanken fragen, worin liegt im Leben der Sinn?
Der Verstand fragt, was kann ich tun,
damit mein Herz kann ein wenig ruhn?
Noch kennst du die Antwort nicht,
doch du wirst sie finden, ganz sicherlich.

Erfülle dir einen Wunsch und du bist
glücklich.
Wenn du glücklich sein willst,
erfülle dir jedoch nicht jeden Wunsch,
sonst wirst du des Glückes überdrüssig
und erkennst es nicht, wenn es da ist
Mein
Baum
An dich kann ich mich lehnen,
du bist stark und gibst mir Halt.
Mit dir kann ich reden, du hörst mir zu.
Du spendest mir Schatten, wen ich ihn brauche.
Das Rauschen deiner Blätter wiegt mich in den Schlaf.
Du bist das Zuhause für viele Tiere.
Meine Augen ruhen im satten Grün deines Blätterkleides.
Du bist sehr alt und weise.
Könntest du, du würdest die Menschen wieder
zurückführen in ein Leben, das sich lohnt zu leben.

Musik
dringt ein in das Herz,
vergessen ist der Schmerz.
Beflügelt lacht die Seele,
man sich nach diesen Momenten sehne.
Musik dringt ein in Körper und Geist
und verschwindet wieder ganz sanft und leis.

Wann?
Wenn
mich die Dunkelheit
der Nacht umhüllt,
ich die Augen schließe,
falle ich den Abgrund
der Unendlichkeit,
meine Gedanken sind verwirrt,
sie fliegen hin und her,
wie ein kleiner Vogel-
quälend und ängstlich fragen sie
wann ist es so weit?
Wann kommt der Tag,
da Frieden in mir ist?
Ohne Angst und Zweifel zu leben,
für den Rest meines Lebens.

Nimm
dir Zeit dich selbst zu entdecken-
du brauchst dich nicht zu verstecken.
Du kannst all deine Wünsche und Träume erwecken
und mit Hoffnung bedecken!
by Karin Obendorfer

Gedichte
von Marianne R.
Du
schöne Natur
Wer dich so
liebt,
und so verbunden
mit dem Leben,
das sind die netten Menschen,
die es noch immer gibt.
Ich grße alle Menschen,
die all' sich ihrer freuen, wie ich,
die ihre Buntheit täglich malen,
und sie uns legen auf den Tisch.
Kann uns die Kälte schrecken,
die langsam schleicht heran,
wenn dann und wann
ein Sonnenstrahl uns grüßt,
das Leben uns versüßt?

Sehnsuchtslied
Herr,
gib mir breite Schwingen
die Stimm', ein Lob zu singen,
heut und immerfort.
Wo ist der Ort,
der auch ein Stück in uns,
das immer singt sein leises Lied-
von Lieb und stillem Sehnen.
Könnt' sich die Seele dehnen
hin zu jenen Räumen,
wo wir dich fanden
in den stillen Träumen
einer Kinderzeit
entfernt
so weit!
Es gibt
Momente
da meinst du still
die Jugend
kehrt zu dir zurück.
Das sind Minuten,
die du verweilen darfst
in neuem, altem Glück
und sie sind wunderschön!
Es ist ein Etwas
das in dir ruht und ist
und du vergisst
den Apfel zu verzehren.
Weine ruhig, alter
Freund,
Lass deine Tränen fließen.
Es tut der Seele gut,
mag etwas dich verdrießen.
Trockne sie wieder ab
und füll den Wasserkrug,
hast du geweint genug.
Dann handelst du recht klug.
Das Leben ist kein Kinderspiel.
Wohl keiner kommt je an sein Ziel,
der Tränen nicht
vergossen,
umsonst ist nichts geflossen.
Drum weine, alter Freund,
vielleicht ein Stern dir scheint,
wenn's nicht
die Sonne ist
und Freude du vermisst.
Es wird dir neue werden!

Der
erste Schnee
Du Märchenwelt der Kinderzeit,
wie weit liegst du zurück!
Es war mein größtes Glück,
fiel leicht - der erste Schnee.
Ich sehe mich am Fenster stehn
um dieses Tanzen anzusehn.
Es war so bitterkalt,
so warm in Mutters Stuben,
und alle Mädchen,
alle Buben,
sie feierten ihr Fest,
denn in dem kleinsten Nest
stand wohl ein guter Schlitten.
Da kamen sie geritten
auf dem Holze,
und stolz ging es hinab
mit heller Stimmen Lachen,
verpackt in warme Sachen.
Die Schals und Zöpfe flogen,
und hoch in weiten Bogen
ging es den Berg hinab.
Manch Mützchen flog auch ab
und landete im Schnee.
Kam dann dazu
ein starkes Frieren,
dann konnte leicht es auch passieren,
dass Eiskristalle
schmückten jedes Fenster.
Mein Atem hauchte Loch an Loch
und machte manches blank.
Mein Auge trank den Rieselschnee.
Dies Bild ich in Gedanken seh.

Jage dem Glück
nicht nach,
vielleicht kommt es zu dir,
wenn gar nicht du es ahnst
und steht vor deiner Tür.
Vielleicht hat sich's versteckt
und weilet längst schon hier.
Du suchst es überall,
nur nicht ganz nah, IN dir.
Ich find es selbst nicht immer,
oft möcht' es seine Ruh.
Dann halt ich einmal stiller,
und es regiert mein ICH - das DU.
Wunderbare
Nacht,
ich grüße dich,
erfreu mich deiner Nähe!
Du bist die beste Zeit für mich,
und du weißt, - ich liebe dich
und fühl mich so geborgen.
Denk ich zurück,
ist das schon lange so.
Walten der Zeit hat es gebracht.
Ich nehm dich auf, du schöne Nacht.
Ich weiß den Himmel über mir,
erhalte immer das Gespür,
es wacht ein guter Geist für mich.
Und darum, deshalb lieb ich dich.
Blüten
der Hoffnung
Auch im Herbst
im späten
blühen sie
und
manches Körnchen
das wir sä�ten
geht noch auf.
Die Samen
sie sind weit gezogen
und in ein
lichter
Land geflogen
Und manche
schlafen
ruhen still
bis einer
sie erwecken will
aus ihrem Traum.
Du holder Wunderbaum!
Nur
ein Stückchen Welt
ein Stückchen Leben
erkennen wir
und auch
was wir einander geben.
Wir lesen uns
wie lose Blätter
die aus dem
Lebensbuche fallen
Wir lesen auch
in Zwischenräumen
und sehen
was die Menschen träumen,
was sie entzückt
und was sie drückt.
Erkennen auch das Darben!
Herbstlaub in allen Farben!
Ich wünsche dir
und mir die Insel,
um zu dorten wieder still zu träumen
von einem Paradies, das es nicht gibt -
in dem du wandelst unter Frucht von Bäumen
und pflückst die Freuden dir, die du geliebt.
Wo du begegnen kannst, dem heißersehnten Glück,
wo nie ein Schmerz dich plagt, nur Freude kehrt zurück.
Ich wünsche dir und mir
das wiederkehr das Eine-
weißt sicher schon,
dass ich die Liebe meine,
das Land, wo man dies Wunder fand,
das doch so lange schon vergangen.
Das Land der Sehnsucht ist ein heiß Verlangen,
das irgendwann dich einmal jäh befiel,
dies Gl�ück, das längst dich hat verlassen
und nur dir blieb, als der Erinn'rung Spiel.
Der
Atem der Freude
Weiß nicht,
woher mir immer noch
der Wind der Freude weht,
die Lieder hinzuschreiben.
Es mag mich etwas treiben,
so gern es noch zu tun.
Auch wenn sie treulich weilen,
diese Schmerzen.
Es ist ein Wind im Herzen,
der Freude mir zufächelt.
Ich hab ihn angelächelt,
damit er kommt zurück
zu mir ins kleine Glück.
Letzte
Rose
Versteckter
Duft im Garten
erfreut das Gemüt.
Ein zartes Grüßen,
regenbesprüht-
im rauen Sturme
dunkler Novembertage.
Verdeckter Herbstgenuss!
Der Rosen Abschiedsgruß!

Gedichte
von Fritz Sch.
DER
VORBEIGANG
Ach,
liebes Glück, mach's doch mal möglich
und
schau bei mir vorbei!
Du
glaubst nicht, wie ich leide
am
ew'gen Einerlei.
Die
Stunde, die ich sehne,
in der
Du Glück mir bracht'st,
Glückseligkeit verwöhne
mich
einer
einz'gen Nacht.
Es ist
nicht nur die Wonne,
in der
der Leib zerfließt.
Der
Geist sucht seinesgleichen.
Das
ist's, was er genießt.
Drum
lass Dich nicht verdrießen
und
schau bei mir vorbei.
Auch
Du lebst nur von Liebe
und
nicht vom Einerlei.
©
F.SCH.

DAS
GEWISSEN
Die
Allmacht ist Leitbild für das ewige Leben.
Der
Kampf um das Dasein, nach Höherem zu streben.
Lebt
nicht in uns, was die Ahnen ersonnen?
Vollbringt nicht unser Wille, was
Ihre Herzen begonnen?
Lebt
nicht der Mensch, um diesen Samen zu streuen?
Um
nicht am Schluss sich seines Daseins zu reuen?
Die
Macht der Natur ist's, die ewig ihn lenkt
und
die auch ihm sein Schicksal bedenkt.
©
F.SCH.