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Mama Wenn ihr auf die Bilder klickt, könnt ihr sie größer machen
Diese Seiten werden in Ich-Form aus Steffens Sicht erzählt. Geschrieben hat es Mama .
Am Anfang viel es Mama nicht leicht zu akzeptieren, dass gerade ihr Kind behindert ist. Wie oft hat sie sich die Frage, warum gerade wir ???????????????????
Sie hat gesund gelebt, nie geraucht, Alkohol nicht angerührt und alle Vorsorgetermine eingehalten. In ihrer blauäugigkeit war sie sich sicher,dass es doch selbstverstänlich ist ein gesundes Kind zu bekommen. Mittlerweile hat sie die Behinderung akzeptiert und kann ganz gut mit dieser umgehen .
Natürlich gibt es immer mal Situationen wo sie traurig ist, dass ich viele Sachen nicht kann. Ganz schlimm waren Situationen wie die Einschulung, Kommunion............. da wurde ihr der Unterschied zu gesunden Kindern so richtig bewußt.
Durch meine Behinderung bin ich unter den "normalen" immer ein Außenseiter, und das tut ihr sehr weh. Mama hat Raumausstatterin gelernt, hat aber nach ihrer Ausbildung nicht mehr in dem Beruf gearbeitet. Sie war anschließend in der Puddingfabrik RUF und anschließend in der Fahrradfabrik Kynast tätig.
Nach meiner Geburt war an arbeiten gar nicht zu denken. Nach sieben Jahren zu Hause bot sich ihr dann aber die Chance als Betreuungskraft in der Grundschule anzufangen.
Die Arbeit macht Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Im Sommer 2009 wurde es möglich dass Mama nun zusätzlich 2 Tage in der Woche mehr und länger arbeitet. Sie betreut nun die dritt-und viertklässler während des Mittagessens, beaufsichtigt und hilft bei den Hausaufgaben und bietet anschließend die kreativ AG an, in der alles gemacht wird, was man als Deko nutzen kann. Diese AG wird sehr gut angenommen und die Kinder sind begeistert! Die Arbeit lässt sich noch wunderbar mit mir vereinbaren, da sie immer zu Hause ist, wenn ich von der Schule komme.
Des öfteren wird Mama als Gastdozentin in die HEP-Schule(dort werden Heilerziehungspflegerinnen ausgebildet) eingeladen, um dort entweder über das Leben mit mir, allgemein über Autismus oder die Pflegeversicherung und die dazugehörigen Institutionen ,oder auch über die Delfintherapie zu erzählen. Das kommt immer sehr gut bei den Schülern an, weil sie ganz frei und offen über alles spricht.Die Stunden gehen wie im Flug vorbei und so bekommen die Schüler einen Einblick, wie es in einer Familie mit einem mehrfachbehinderten Autisten so "abgeht"..................
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