Meerwasserschwimmhalle in Kühlungsborn Ost:
Nach langem Ringen und vielen Diskussionen um die Sanierung der vor einigen Jahre geschlossenen
alten Meerwasserschwimmhalle im Ortsteil Kühlungsborn West (s. u. ) gibt es nun
in Kühlungsborn Ost eine neue Meerwasserschwimmhalle ...

Meerwasserwelt:
Wassertemperatur ca. 29° C
Raumtemperatur ca. 32° C
Schwimmerbecken, Attraktionsbecken mit Sprudelliegen, Sitz- und Bodensprudler, Massagedüsen, Gegenstromanlage u. v. m.
Wintergarten und Ruhebereich mit Sitz- und Liegeflächen
Saunawelt:
Finnische Sauna, Dampfbad, Biosauna, Kajütensauna, Trockensauna, Eisbrunnen, Massageliegen, Infrarotkabine,
Solarium, Fußbad, Sauna-Bar, Ruheraum, Schlafraum
Außenbereich:
Kelo-Erdsauna, Kelo-Blockhaussauna, Sauna-Erlebnisdusche, Ruhebereich, Sonnenfalle

www.kuebomare-kuehlungsborn.de
Meerwasser:
Die Schwimmerbecken werden unter ständigem Zufluss von aufbereitetem Ostsee-Meerwasser betrieben.





















































































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Meerwasserschwimmhalle in Kühlungsborn West
Leider geht das Projekt mittlerweile schon wieder in eine neue Phase:
Die Baugenehmigung lag angeblich vor, und der Geldgeber hatte schon unterschrieben ...
Die Sanierung sollte im Frühjahr 2010 beginnen und in 2011 abgeschlossen sein!
Am 20. 8. 2010 dann plötzlich die Meldung: "Endgültiges Aus für Schwimmhalle Kühlungsborn",
und im Mai 2011 meldete dann die TSK plötzlich Insolvenz an -
aber:
Es scheint dennoch weiterzugehen
(siehe Investor verteidigt Aufbau der Schwimmhallen-Ruine (April 2012)
Kühlungsborn (OZ) - Am vergangenen Freitag musste die Meerwasserschwimmhalle Kühlungsborn Betriebs GmbH (MSH) Insolvenz anmelden. Weil die aus Schwerin zugesagten Fördermittel für den Wiederaufbau der Meerwasserschwimmhalle am Baltic Platz in West nicht flossen und sich daraufhin der Geldgeber Allianz zurückgezogen hatte.
Der Schaden für die Stadt und die Touristik Service Kühlungsborn GmbH (TSK), die mit 50 Prozent an der MSH beteiligt ist, werde sich voraussichtlich in Grenzen halten. Allerdings wird die Stadt wohl auf 20 000 Euro sitzen bleiben, die sie für Vermessungs- und Notarkosten verauslagt hatte.
Uwe Wiek, einer der Aktivisten der Initiative „Pro Schwimmhalle“, erinnerte Rainer Karl an sein Wahlversprechen vom Frühjahr 2008, sich als Bürgermeister für den Wiederaufbau der öffentlichen Schwimmhalle in West einzusetzen. „Wir haben 12 000 Unterschriften für den Wiederaufbau der Schwimmhalle gesammelt, 3500 davon kamen von Kühlungsbornern.“
Prof. Mathias Wagner, der Eigentümer der benachbarten Villa Baltic, erneuerte sein Angebot, im Zusammenhang mit dem geplanten Umbau der Villa Baltic auf seine Kosten die Meerwasserschwimmhalle für eine öffentliche Nutzung neu zu bauen.
Kühlungsborn (OZ) - Das große, sehr ehrgeizige Vorhaben des Wiederaufbaus und der Modernisierung der Meerwasserschwimmhalle am Baltic-Platz in West mit einem Konferenz- und Veranstaltungszentrum als Top — Investitionsvolumen 15 Millionen Euro — wird durch das Land nicht gefördert, hatte Roland Gießelbach, Geschäftsführer des Landesförderinstituts Mecklenburg-Vorpommern (LFI) in der vergangenen Woche klargestellt (OZ vom 21/22. August).
Aber auch betont, dass die Protagonisten des Projekts durchaus im LFI willkommen wären, um über eine Variante ohne das investitionsaufwendige Konferenzzentrum zu reden, dem die Wirtschaftsprüfer im Förderinstitut offensichtlich keine wirtschaftlichen Überlebenschancen zugebilligt hatten.
Zu diesem Gespräch kam es jetzt sehr schnell. Gestern vormittag waren die Gesellschaftervertreter der Meerwasserschwimmhallen-Betriebsgesellschaft (MSH) und Kühlungsborns Bürgermeister Rainer Karl nach Schwerin zu einem Gespräch bei Roland Gießelbach geladen, an dem auch ein Vertreter aus dem Wirtschaftsministerium teilnahm.
Peter Brauer, der Geschäftsführer der MSH, informierte die OZ exklusiv über den Verlauf des Gesprächs. „Das Landesförderinstitut eröffnet uns die Möglichkeit, das abgelehnte Projekt zu überarbeiten und danach dem LFI erneut zur Prüfung vorzulegen. Wir werden nun — vereinfacht ausgedrückt — sehr schnell unser Kern-Projekt der Meerwasserschwimmhalle mit Wellness und Gesundheitsanwendungen in Schwerin präsentieren. Selbstverständlich ohne das vom LFI nicht gewünschte Konferenz- und Veranstaltungszentrum“, erklärte Brauer.
Vom LFI sei — vorbehaltlich des Nachweises rentabler Betriebszahlen — signalisiert worden, dass ein reines Schwimmhallen-Vorhaben mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten vom Land unterstützt werden könne. Kühlungsborn bleibt damit seine einmalige Chance erhalten: Der Neubau von Schwimmhallen wird vom Land seit Jahren prinzipiell nicht mehr gefördert. Wohl aber die Modernisierung, Sanierung und Wiederinbetriebnahme einer geschlossenen Infrastruktur, die für die weitere touristische Entwicklung eine große Bedeutung hat. Was für die 2002 dichtgemachte öffentliche Meerwasserschwimmhalle in Kühlungsborn in vollem Umfang zutrifft.
„Wir können jetzt weiter mit Hochdruck an der Realisierung unseres Ziels arbeiten: Kühlungsborns große, öffentliche Meerwasserschwimmhalle auf modernstem Niveau wieder zum Leben zu erwecken“, freute sich Peter Brauer. „Das LFI hat Wort gehalten. Dieses konstruktive und gute Gespräch kam sehr schnell zustande. Und sehr gefreut haben wir MSH-Gesellschafter uns auch darüber, dass der Bürgermeister dabei war und in Schwerin noch einmal deutlich gemacht hat: Er als Person und die Kühlungsborner stehen hinter ihrer Meerwasserschwimmhalle“, erklärte Brauer.
Kühlungsborn (OZ) - Der Mann redete endlich Klartext, wenn auch die Botschaft bei vielen Kühlungsbornern und Urlaubern Bestürzung und Trauer auslösen wird. „Wir werden das Vorhaben Wiederaufbau und Modernisierung der Meerwasserschwimmhalle Kühlungsborn West mit Konferenzzentrum nicht mit Fördermaßnahmen begleiten“, informierte gestern Vormittag Roland Gießelbach, der Geschäftsführer des Landesförderinstituts (LFI) Mecklenburg-Vorpommern, auf Anfrage der OZ.
Damit dürfte das Aus für das Vorhaben Meerwasserschwimmhalle mit Konferenzzentrum besiegelt sein. Ohne Fördermittel ist an die Finanzierung nicht zu denken.
Hier noch zwei Artikel aus der OSTSEEZEITUNG von Dezember bzw. September 2009:
Peter Brauer hält eine rote Mappe mit dem Wappen des Landes Mecklenburg-Vorpommern in der Hand, nimmt das Schreiben vom Wirtschaftsministerium heraus. Und verkündet die Botschaft, auf die er und viele Tausende Kühlungsborner und ihre Gäste so lange gewartet haben: Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert den Wiederaufbau der Meerwasserschwimmhalle in West mit dem neu zu errichtenden Veranstaltungs- und Konferenzzentrum als Top mit rund 5,7 Millionen Euro. Und gewährt zusätzlich zu banküblichen Konditionen ein Darlehen von rund 3,2 Millionen Euro. Mit besten Wünschen für das Gelingen von Wirtschaftsminister Jürgen Seidel, der das große Vorhaben als einen wertvollen Beitrag für die Zukunft unseres Landes Mecklenburg-Vorpommern würdigt.
Ein Darlehen über vier Millionnen Euro konnte der Chef der Touristik Service Kühlungsborn GmbH (TSK) und Geschäftsführer der Meerwasserschwimmhalle Kühlungsborn Betriebs-GmbH schon im Juni vergangenen Jahres unter Dach und Fach bringen. 1,8 Millionen Euro bringt die MSH-Gesellschaft als Eigenkapital ein. Die Gesamtinvestition von 14,7 Millionen Euro ist gesichert.
Kann es jetzt endlich losgehen? „Die Baugenehmigung haben wir schon längst, in der kommenden Woche gibt es den Notar-Termin mit der Stadt wegen des Grundstückserwerbs, ich bin intensiv auf der Suche nach einem qualifizierten und leistungsfähigen Generalauftragnehmer für dieses sehr anspruchsvolle Bauvorhaben. . . Ich halte es, vorausgesetzt wir bekommen einen milden Winter, durchaus für möglich, dass die Rückbau- und Entkernungsarbeiten am alten Gebäude am Beginn des neuen Jahres starten können“, skizziert Brauer den voraussichtlichen Gang der Dinge, der auf einmal so konkret und fassbar geworden ist. Auch den Zielpunkt lässt er sich entlocken: „Ich gehe davon aus, dass wir im Herbst 2011 unsere Meerwasserschwimmhalle im neuen, modernen Gewande mit dem großen Wellnessbereich und dem Konferenz- und Veranstaltungszentrum einweihen können.“ Seit 2004 arbeitet Peter Brauer in wechselnden Konstellationen und mit verschiedenen Partnern an Kühlungsborns wichtigstem Zukunftsprojekt. Es gab schier unüberwindbare Schwierigkeiten, Stagnation.
Nicht wenige glaubten zuletzt: „Das wird nie was.“ „Als ich vorgestern gegen 14 Uhr den Anruf aus dem Büro des Wirtschaftsministers mit der freundlichen Frage bekam, ob ich die Zusage über Fördermittel und Landesdarlehen nicht persönlich abholen möchte, habe ich alles stehen und liegen gelassen und bin los. Und habe erst auf der Rückfahrt von Schwerin, so auf der halben Strecke, richtig begriffen, was da wirklich passiert ist. Da ist mir eine Zentnerlast vom Herzen gefallen“, so ein Peter Brauer, der entspannt und heiter ist wie schon seit Monaten nicht mehr. Und von Herzen allen dankt, die nie gezweifelt haben, ihn immer moralisch und politisch unterstützten: der Initiative „Pro Schwimmhalle“ für 12 000 Unterschriften, dem Schwimmhallen-Förderverein, den Stadtvertretern, HGV und Dehoga . . .
Kühlungsborn (OZ)/ September 2009
Wie ist der aktuelle Stand beim Projekt „Wiederaufbau der Meerwasserschwimmhalle West?“ Die Ausführungen dazu von Peter Brauer, Chef des Touristik Service Kühlungsborn und der Meerwasserschwimmhallenbetriebs-GmbH, wurden vorgestern Abend in der öffentlichen Sitzung des Handwerker- und Gewerbevereins mit Spannung erwartet.
Man kann den Stand der Dinge eigentlich in einem Satz zusammenfassen: Warten und hoffen auf die Fördermittel. Der Fördermittelantrag liegt — zusammen mit dem günstigsten Angebot der bisherigen potenziellen Generalauftragnehmer — beim Landesförderinstitut zur Bearbeitung vor. Die MSH-Gesellschaft hatte zuvor einen Darlehensvertrag mit der Allianz unterzeichnet und damit den noch notwendigen, von ihr zu erbringenden Finanzierungsbaustein beigesteuert. Man spricht dabei von 3,5 bis 4 Millionen Euro. Den aktuellen Investitionsumfang — nach Abgabe des Angebots des bisher günstigsten Generalauftragnehmers — bezifferte Brauer jetzt auf knapp zwölf Millionen Euro. Gehofft wird auf eine 50-prozentige Förderung — also rund sechs Millionen Euro — vom Land. Dazu müsste noch einmal ein Darlehen vom Land kommen, um die dann noch bestehende Finanzierungslücke zu füllen.
„Aller Erfahrung nach ist bis Mitte Oktober mit einer Entscheidung über die Gewährung der Fördermittel und über das Darlehen vom Land zu rechnen“, hofft Brauer. Er betonte gegenüber der OZ: „Wir haben jetzt alles getan, was notwendig und möglich war. Jetzt ist Schwerin am Zuge.“ Als stillgelegte, aber dringend notwendige touristische Infrastruktur ist der Wiederaufbau der Meerwasserschwimmhalle durch das Land förderwürdig. Und es gibt eine Willenserklärung aus dem Wirtschaftsministerium, das Vorhaben zu fördern, wenn durch die MSH-Gesellschaft die Voraussetzungen dafür erbracht sind. Das ist durch den Darlehensvertrag mit der Allianz geschehen. Allerdings: Die Absichtserklärung aus dem Schweriner Wirtschaftsministerium ist drei Jahre alt und inzwischen hat dort längst ein anderer Minister das Sagen. Also: Warten und hoffen.
Und inzwischen ein paar formale Vorgänge auf den Weg bringen, die noch abgearbeitet werden müssen. Beispielsweise ist die Gültigkeitsfrist des Wertgutachtens über Grundstück und Gebäude der Schwimmhalle abgelaufen, ein neues muss her. Damit die Stadt Grundstück und Gebäude an die MSH-Gesellschaft verkaufen kann.
Sollten die Fördermittel fließen und das Darlehen vom Land gewährt werden, könnte dann auf einmal alles sehr zügig gehen: Brauer sprach für diesen Fall von einem Rückbau der bestehenden Gebäudesubstanz noch in diesem Jahr, „der Sache nach ein nahezu kompletter Abriss, weil dort nicht mehr viel zu gebrauchen ist.“ Und er machte mit ein paar Eckdaten zum Projekt den Anwesenden noch einmal klar, wie attraktiv diese neue touristische Infrastruktur sein wird, die dort entstehen soll: 600 Quadratmeter Wellnessfläche, vier 25 Meter-Schwimmbahnen mit einer Wassertiefe von 1,95 Meter, davon abgetrennt ein geräumiger Nichtschwimmerbereich. Separates Becken für kleine Kinder und ein Außenschwimmbecken. Dazu im Obergeschoss ein vom Schwimmhallenbetrieb konsequent getrennter Veranstaltungs- und Konferenzbereich. „Damit wird es Kühlungsborn möglich werden, im hart umkämpften Segment des Konferenztourismus konkurrenzfähig zu werden. Und wir werden endlich ausreichende Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen aller Art unter einem Dach haben, die — beispielsweise jahreszeitlich bedingt — nicht in den Konzertgärten stattfinden können“, machte Brauer noch einmal deutlich, worum es in der jahrelangen Arbeit für den Neubau der öffentlichen Meerwassserschwimmhalle am Standort West für Kühlungsborn geht.
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