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In kleinen Schritten zwar, doch so langsam aber sicher nehmen wir uns auch den Rest des Stalles vor.
16. Juli 2006:
Heute rissen mein Mann Marco und sein Kumpel Timo die Futterkisten raus. Darunter kam ein Nagetiernest zum Vorschein, pfui! Gott sei Dank sah das Nest recht ausgestorben aus. Nun stehen wir vor der großen Frage: wie stopfen wir die Mauselöcher in der Wand und wie sollen unsere neuen, mausesicheren Futterkisten aussehen?
Das große Walnuss-Lager:
30. Juli 2006:
Seit ein paar Tagen schon versucht Timo, die Zwischenwände der Boxen herauszureißen. Heute hatte er Hilfe von Paul und Marco. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen dann auch. Im Laufe der Woche wollen die drei Jungs nun den Tritt zwischen den Boxen betonieren und Boxentüren anbringen. So können in Zukunft je nach Bedarf die Boxen vergrößert oder geschlossen werden.
Leider hatte ich den Fotoapparat vergessen, aber ich werde noch Bilder nachreichen.
11. August 2006:
Hier nun ein Bild vom Durchbruch zwischen den Boxen. Naomi freut sich über den erweiterten Stall, da die Boxentüren noch nicht angebracht wurden. Muss meine Jungs mal mehr motivieren!
Von Naomis Box zur Mittleren:
08. September 2006:
Timo hat heute die erste Boxentür angebracht, von Naomis Box zur Mittleren. Es wurden stabile Scharniere genommen, die es ermöglichen die Boxentür ganz zu öffnen. So kann sie bei Bedarf geöffnet bleiben oder geschlossen werden.
Demnächst möchte Timo die andere Boxentür anbringen. Ich hoffe, dass ich dann auch Bilder online stellen kann (Digi-Cam ist leider defekt).
Wir schmiedeten auch Pläne, den Paddock sicherer einzuzäunen. Vielleicht schaffen wir das noch vor dem Winter.
25. September 2006:
Vor zwei Tagen half mir unsere Mutter ganz spontan, den Laminat-Boden in der Reiterstube heraus zu reissen. Darunter kamen sehr marode Holz-Platten zum Vorschein. Sie sind so morsch, dass sie sofort einbrechen, wenn man darauf steht. Unter den Holz-Platten befindet sich zu unserem Erstaunen Steinboden/Betongemisch. Die Stelle, an der jahrelang Feuchtigkeit eindrang, wurde unterhalb der Fenster gefunden. Nun stehen wir vor der Frage "Wie dichten wir das ab?". Den Männern fällt bestimmt bald etwas ein. Vielleicht können wir noch diesen Winter im warmen Reiterstübchen heiße Schokolade oder Cappuccino trinken.
Der morsche Holzboden und darunter Stein/Beton
Datum unbekannt
Timo brachte die zweite Zwischen-Boxentür an, das war irgendwann gegen Ende des Jahres 2006. Nun haben wir, im Notfall oder falls Gastpferde da sind, die Möglichkeit die drei Boxen separat zu nutzen. Die meiste Zeit aber stehen die Türen offen und erweitern so den Laufstall.
Timo, unser Mädchen für alles!
28. Januar 2007:
Hier mal ein paar Worte zu den geplanten Massnahmen bezüglich des unteren Paddocks. Zum besseren Verständnis habe ich eine Luftansicht gezeichnet.
Naja, es entspricht fast dem Maßstab. Wir wollen mit dem unteren Paddock beginnen. Er soll komplett mit Stahlrohr eingezäunt werden. Als Eingang und auch zum Weg am Silo hin kommt ein schönes stabiles Weidetor aus Stahlrohr hin. Dann wird Naomis Ecke ausgehoben und mit Schotter verfüllt. Auf den gesamten unteren Paddock soll dann Split verteilt werden und dann kommen unsere tollen Hit-Raster drauf! Als Tretschicht nehmen wir entweder Sand oder feinen Kiesel. An der 4m und der 14m langen Seite muss Hang abgetragen werden. Wir wollen ihn eventuell mit Pflanzkübeln befestigen, damit nicht ständig Erde nachrutscht, vielleicht findet sich da aber auch eine günstigere Alternative.
Damit wäre der untere Paddock im Prinzip fertig. Die restliche Paddock-Einzäunung wird wahrscheinlich auch mit Stahlrohr gemacht. Weiter ginge es dann mit dem Weg am Silo, welcher mit Pflastersteinen belegt werden soll. Dann geht es einen Hang hoch, welcher so gut wie möglich eben geschoben werden müsste. Das obere Stück Paddock mit den Maßen 16m auf 22m soll unseren kleinen Reitplatz bilden. Wirklich klein und nicht mal ein richtiges Rechteck, aber eben besser als nichts! Es dürfte reichen zum Longieren oder für ein bischen Platzarbeit. Das Stück Weg vom Silo bis zum "Reitplätzle" wird vielleicht mit grobem Kiesel verfüllt. Das ist laut Huforthopädin eine gute Idee um die Hufe unserer Hoppels an ungemütlichen Untergrund zu gewöhnen.
Wir haben also viel vor, wobei wir uns erstmal an das untere Stück Paddock halten. Danach sehen wir weiter.
Und hier noch ein Bild unserer 72qm Hit-Raster:
Bis zum nächsten Einsatz
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