Jedes Kind ist ein Individuum, ein werdendes, sich entwickelndes Wesen. Kinder brauchen die Möglichkeit, den Raum und die Zeit, auch Hilfestellung und Unterstützung um sich zu einer eigenen- und selbständigen Persönlichkeit entwickeln zu können. Hierfür benötigt jedes Kind seinen individuellen Rahmen. Entwicklungstabellen führen häufig dazu, das wir Kinder in ein Raster drängen und ihnen ihre individuelle Entwicklungschance nehmen. Die hier aufgeführten Tabellen sollen lediglich als Hinweise und Hilfestellungen für alle dienen, die die Entwicklung von Kindern fördern und nicht stigmatisieren wollen. Geben Sie also jedem Kind neben den Zeithinweisen dieser Tabellen seinen eigenen individuellen Rahmen und stecken Sie zuvor, die bisherige Entwicklung, Vorbilder, das Umfeld, sowie körperliche und geistige Fähigkeiten des Kindes reel ab. Nur mit einer kindzentrierten Anamnese können Ihnen die Entwicklungstabellen hilfreich sein.
„Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“
(Maria Montessori)
Allgemeine Motorik
1. Monat - Reflektorische Bewegungen - Ungezielte, unkoordi- nierte Zufallsbe- wegungen - Die Beugehaltung überwiegt - Kurzes Kopfheben und zur Seite drehen in Bauchlage (Freihal- ten der Atemwege)
2. Monat: - Kopfheben aus Bauchlage bis 45° - Nimmt Kopf bei Hochziehen zum Sitzen ruckweise mit - Beugehaltung überwiegt noch - Kräftiges Strampeln - Fehlende Stehbreit- schaft, übernimmt kein Gewicht
3. Monat: - Stützt sich auf die Unterarme (Ellenbogen unter der Schulter) - Becken liegt auf Unterlage, Hüften sind gestreckt - Zeitweilig asymmet- rische Haltung in Rückenlage - Kann Kopf in Rücken- lage auch in Mittel- stellung halten. - Dreht Kopf von einer Seite zur anderen - Beim Hochziehen zum Sitzen wird der Kopf in Verlängerung des Rumpfes mitgenommen.
4. Monat: - Hebt Kopf in Rückenlage - Nimmt beim Hochziehen zum Sitzen den Kopf aktiv nach vorne - Symmetrische Haltung - Dreht sich in Seitenlage - Kopfkontrolle auch im - Sitzen
5. Monat: - Stützt sich auf einen Unterarm, greift mit der anderen Hand - "Schwimmt", hebt Arme und Beine gleichzeitig in Bauch- lage hoch - Dreht sich vom Bauch in die Rückenlage - Hilft aktiv beim Hoch- ziehen zum Sitzen mit
6. Monat: - Dreht sich von Rücken in Bauchlage und um- gekehrt - Stützt sich in Bauchlage auf die offenen Hände - Spielt in Rückenlage mit den eigenen Füßen - Sitzt mit Unterstützung - Landau-Reaktion, Sym. Nacken/Rumpfstreckg. - Beginnt im gehaltenen Stand, Gewicht zu übernehmen. - Steht noch häufig auf den Zehenspitzen
7. Monat: - Stützt sich im Lang- sitz vorne zwischen den Beinen ab - Das Gleichgewicht im Sitzen ist noch un- sicher - Versucht durch das Drehen, aktiv an die Dinge heranzukommen - Belastet den ganzen Fuß, wenn es im Stand gehalten wird.
8. Monat: - Seitliches Abstützen im Sitzen - Dreht sich in Bauch- lage um die eigene Achse - Robbt rückwärts - Steht gehalten - Wippt im gehaltenen Stand auf und ab, schult Mobilität unter Belastung
9. Monat: - Robbt durch den Raum - Kommt in den Vier- füßlerstand, schaukelt, verlagert das Gewicht - Kommt über die Bauch- lage zum Sitzen hoch - Stützt sich im Sitzen nach Hinten - Rückenlage wird ab- gelehnt - Holt Spielzeug durch Lageveränderung
10. Monat: - zieht sich aktiv in den Stand hoch - steht mit Anhalt - Schrittbewegungen an Ort und Stelle
11. Monat: - läuft seitlich an Möbeln entlang - läuft an beiden Händen gehalten - Bärengang: kriechen auf Händen und Füßen - Wechselt aktiv in jede Stellung
12. Monat: - Schiebt Möbel vor sich her - Läuft an einer Hand gehalten - Bewegungen er- scheinen noch unbehol- fen, eckig und undosiert
Handfunktion
1. Monat - Hände meist gefaustet - zufälliges, unkoordi- niertes Öffnen der Hände - Hände kommen zu- fällig zum Mund, saugt daran
2. Monat: - Kommt mit den Händen immer sicherer zum Mund - Zufälliges Öffnen der Hände - Umklammert Gegenstände - Armbewegungen in Richtung der Reiz- quelle sind möglich.
3. Monat: - Hält fest, was ihm in die Hand gegeben wird - Tastet unmittelbare Umgebung ab - Kratzt an Unterlage - Hände kommen ins Blickfeld des Kindes - Kommt mit Händen über der Brust zusammen - Berührt es zufällig etwas mit den Händen, so greift es danach (z.B. Bettdecke)
4. Monat: - Betrachtet eigene Hände - Fingerspiel - Greift beidhändig nach dem Spielzeug - Greift mit ganzer Hand ohne Daumenbeteiligung (Affengriff) - Greift noch mit proniertem Unterarm
5. Monat: - Greift seitengleich, aber jeweils nur mit einer Hand nach dem Spielzeug - Führt die zweite Hand später zum bereits ergriffenen Gegenstand - Betastet Spielzeug beidhändig
6. Monat: - Wird mit den Händen geschickter - Wechselt Spielzeug von einer Hand in die andere - Läßt ersten Gegen- stand noch fallen, wenn es einen zweiten er- greift - Sprungbereitschaft - Hält Spielzeug fest, wenn es weggenom- men wird.
7. Monat: - Hält in jeder Hand etwas, betrachtet ab- wechselnd, verglei- chend - Gute Stützreaktion nach vorne
8. Monat: - Stützfunktion zur Seite im Sitzen
9. Monat: - Scherengriff: Greift mit dem Daumen noch seit- lich zum Zeigefinger - Opposition des Daumens fehlt noch - Stützreaktion nach hinten - Schlägt zwei Dinge aneinander
10. Monat: - Stochert, piekt, bohrt mit ausgestrecktem Zeigefinger - Pinzettengriff: Opposi- tion des Daumens zum gestreckten Zeigefinger
11. Monat: - absichtliches Loslas- sen und Wegwerfen - geschicktes Greifen mit gestreckten Fingern, - Pinzettengriff - Zangengriff: Greifen mit Daumen und gebeugtem Zeigefinger
12. Monat: - Versucht durch Kraftaufwand und weniger durch Drehen u.a. dosierten Bewe- gungen zum Ziel zu gelangen - Wird, wenn es nicht klappt, leicht ärgerlich und ungeduldig - Zum Einstecken fehlt noch das nötige Ge- schick, gibt daher noch schnell wieder auf
Wahrnehmung
1. Monat - Reagiert mit dem ganzen Körper auf sensorische Reize - Die körpernahen Sinne dominieren. - Auf plötzliche, unerwartete Stimuli reagiert es mit Abwehrhaltung (Erschrecken, Ab- wenden, Zurück- ziehen von Armen und Beinen usw.)
2. Monat: - Hält einen Reiz für kurze Zeit fest, die Aufmerksamkeit wird immer größer - Umklammert Gegenstände - Hält bei Geräuschen und Berührungsreizen kurze Zeit in der Bewegung inne - Fixiert Lichtquelle kurze Zeit - Differenziert vorallem: hell – dunkel – Kontraste, leuchtende Dinge, sich bewegen- de Gegenstände, Stimme der Mutter - Blickwinkel beträgt ca. 90° - Sensorische Reize müssen noch in den "Aktionsradius" des Kindes gelangen, wenn es darauf reagieren soll.
3. Monat: - Aufmerksamkeits- spanne für Sinnesreiz größer - Tastet, kratzt, greift nach taktilen Reizen - Beobachtet optische Reize, besonders wenn dieses sich bewegen, sich vom Hintergrund abzuheben (z.B. Mobile, Blätter im Wind usw.)
4. Monat: - Lokalisiert Sinnesreize, dreht sich nach Reiz um - Koordiniert die einzel- nen Sinneswahrneh- mungen, assosziert sie - Greift nach Dingen, die es sieht - Sucht Geräuschquelle mit den Augen - Bewegt Rassel, lauscht auf das Geräusch, beobachtet Bewegung - Steckt Gegenstände in den Mund (Tastsinn und Geschmackssinn
5. Monat: - Will alles sehen und ergreifen - Streckt Arme nach er- blickten Gegenständen aus, auch wenn sich dieser außerhalb der Reichweite des Kindes befindet. Kann Entfer- nungen noch nicht ab- schätzen - Zeigt mehr Interesse an optischen als an aku- stischen Reizen, wenn diese gleichzeitig an- geboten werden.
6. Monat: - Untersucht die Gegen- stände, will wissen - Wie fühlt es sich an? - Wie sieht es aus? - Welche Geräusche macht es? - Wie schmeckt es? - Wie riecht es? - Was kann ich damit tun?
7. Monat: - Schaut von einem Gegenstand zum anderen, vergleicht sie - Erfaßt einfache Situa- tionen des Alltags - Erfährt durch das Sitzen die Senkrechte im Raum/2. Dimension - Sucht nach Spielzeug, das ihm entfallen ist.
8. Monat: - Betrachtet eigenes Spiegelbild mit Interesse - Unterscheidet bekan- nte Personen, Dinge und fremde Personen, Gegenstände (visuell) - Greift nach sichtba- rem Gegenstand, außerhalb des be- grenzten Raumes (Bett, Laufstall...) - Holt sich Spielzeug wieder, wenn es aus dem "Versteck" noch hervorschaut - Erkennt Gegenstände an Details wieder - Lauscht einer Unter- haltung - Beginnendes Inter- esse an: "Davor", "Dahinter, "Drinnen", "Draußen" etc.
9. Monat: - Einzelwahrnehmungen werden in die richtige Reihenfolge gebracht, zeitlich eingeordnet - Wahrgenommenes wird in richtiger zeitlicher Folge wiedergegeben - Nachahmung von Be- wegungen, Handlungen und Lauten / Worten - Beobachtet mit Inte- resse: was passiert, wenn.... - Verfolgt sich bewe- gende, fallende, rollende Dinge - Beobachtet und verfolgt die eigene Tätigkeit und das Tun der Er- wachsenen - Robbt und dringt so in die Tiefe des Raumes, erfährt die 3. Dimension
10. Monat: - Interesse an allen Löchern - Suchverhalten nach Dingen, die vor ihm versteckt wurden - Neugierverhalten - will wissen, was da- vor, dahinter, drinnen, draußen, oben, unten usw. ist. - Schaut in alle Gefäße, Ecken, unter Möbeln (Raumwahrnehmung) - Bekommt Einsicht in die Zusammenhänge - Schiebt Gegenstand an Tischkante, erprobt das Hinunterwerfen
11. Monat: - untersucht alles, von allen Seiten, dringt in die Tiefes des Raumes ein - Voraussicht von Er- eignissen, soweit sie von der eigenen Hand- lung abhängen - erwartet bestimmte Verrichtung, die es kennt - Raumwahrnehmung deutlich zu erkennen - Zeitliche Orientierung ist zu erkennen, soweit sie von bekannten alltäg- lichen Verrichtungen abhängen
12. Monat: - Zufällige Ereignisse, Handlungen lösen ein bestimmtes Verhalten aus, weil sich das Kind daran erinnert - Noch kein völliges Los- lösen der Vorstellung von der Wahrnehmung - Gegenstände sind bekannt und werden als Gelegenheit zum Handeln aufgefaßt - Beginnendes Zusam- menfügen (Einstecken, Aufeinanderstellen etc.)
Entwicklungstabelle der Feinmotorik bis zum 6. Lebensjahr
Alter:
Entwicklungsschritt:
1. Monat
Durch den bestehenden Greifreflex sind die Hände zum größten Teil noch gefaustet. Das Öffnen der Hände geschieht unkontrolliert. Der Säugling bringt die Hand eher zufällig zum Mund und saugt daran.
2. Monat
Die Hände sind nur noch locker gefaustet und öffnen sich bei Berührung am Handrücken. Das Baby versucht die ganze Hand in den Mund zu stecken. Es lernt seinen Körper kennen und beginnt, seine Körperwahrnehmung zu entwickeln. Es hält kleine Gegenstände, die ihm in die Hand gegeben werden, kann diese jedoch nicht kontrolliert loslassen. Es versucht, die ganze Hand in den Mund zu stecken.
3. Monat
Die Hände sind überwiegend geöffnet. Es greift nach Gegenständen, bewegt diese und lässt sie unabsichtlich wieder los. Einzelne Finger werden in den Mund gesteckt. Das Zusammenführen der Hände über die Körpermittellinie wird möglich.
4. Monat
Das Baby ertastet, in den Mund genommene Gegenstände mit Lippen und Zunge. Dabei kommen die Gegenstände mehr und mehr auch ins Blickfeld des Kindes und die Hand – Auge – Koordination beginnt sich zu entwickeln.Das Kind erschließt sich unterschiedlicher Objektwahrnehmungen , in Form , Größe und Beschaffenheit. Es erfährt, dass es durch das Bewegen einer Rassel oder eines anderen Gegenstandes ein Geräusch erzielen kann.Die Integration der Sinnessysteme setzt durch die Verknüpfung von Greifen, Bewegen, Spüren, Hören und Sehen ein.
5. Monat
Das aktive Greifen wird immer gezielter. Der Daumen kann noch nicht isoliert bewegt werden. Er liegt neben den Fingern und wird ihnen nicht gegenüber gestellt. Dies nennt man „Palmargriff“. Die zunehmende Hand – Hand – Koordination ermöglicht dem Kind das Ertasten eines Gegenstandes mit beiden Händen. Es versucht , auch nach unerreichbaren Gegenständen zu greifen. Da ihm eigene Fortbewegungen nicht möglich sind, kann es Entfernungen noch nicht abschätzen. Es kann einen Keks halten und alleine zum Mundführen.
6. Monat
Das Baby kann ein Spielzeug von einer in die andere Hand geben. Es beginnt den Daumen gestreckt dem Finger gegenüber zu stellen. (Daumenopposition) Diese Greifmöglichkeit nennt man Flachzangengriff. Dieser Griff ermöglicht es dem Kind auch kleinere Gegenstände aufzunehmen.
7. Monat
Das Baby ist in der Lage in jeder Hand gleichzeitig einen Gegenstand zu halten. Es betrachtet beide Gegenstände. Es greift nach entfallenen Sachen und weis somit, um ihre konstante Anwesenheit.
8. Monat
Das willkürliche und schnelle Loslassen gelingt dem Baby nun immer mehr.Es
übt seine Hand – Hand – Fähigkeiten immer weiter.Sein Flachzangengriff wird feiner und gezielter.
9. Monat
Seine Finger kann es bereits isoliert benutzen.Es blättert Seiten in Bilderbüchern und beginnt Sachen ein und auszuräumen. Somit entwickelt esseine räumlichen Beziehungen und Wahrnehmungen. Das Kind beginnt, mit einer Lerntasse zu trinken und alleine mit den Händen zu essen.
10. Monat
Das Kind kann seine Hand nun isoliert vom Unterarm nach innen und außen drehen.Diese Drehbewegung nennt man Diadochokinese. Viele bewegungsauffällige Kinder haben hiermit Schwierigkeiten und bewegen den ganzen Arm im Schultergelenk. Es beginnt mit gebeugtem Zeigefinger und Daumen den Zangengriff auszuüben. Dies ermöglicht es ihm,immer kleinere Dinge aufzuheben und eine immer feiner dosiertere Handmotorik zu entwickeln. Viele feinmotorisch auffällige Kinder können diesen Griff bis ins Grundschulalter nicht ausführen.
11. Monat
Auf Grund vieler Tast – und Bewegungserfahrungen mit den Händen hat das Kind bereits die meisten Tastempfindungen erlebt und kennen gelernt und das Berühren der Gegenstände mit dem Mund ist nicht mehr so wichtig. Bekannte Gegenstände können hauptsächlich über das Sehen und über das Tasten mit den Händen erkannt werden. Es beginnt mit dem Löffel zu essen und gebraucht einfache Werkzeuge.
12. Monat
Das Kind trinkt alleine aus einer richtigen Tasse, hilft beim waschen und will sich selber kämmen. Seine Fein-, und Kraftdosierung kann es so gut steuern, dass es Duplo-Steine zusammensteckt, Spieltiere und Autos aufstellt und Türme aus zwei Klötzen baut.
12.–15. Monat
Das Kind beherrscht verstärkt den Faustgriff, in dem es isst, malt und Werkzeuge gebraucht.
15.–18. Monat
Funktionsspiele werden jetzt immer interessanter. Das Kind baut Türme, mit bis zu 4 Klötzen und ist nicht mehr primär mit der Erforschung von Materialien beschäftigt. Das Kind probiert viele Gebrauchsvariationen aus. Es gelingen ihm komplexere feinmotorische Verrichtungen, wie das Auspacken eines Bonbons.
1,6 - 2 Jahre
Beidhändige Verrichtungen, wie das Auffädeln von großen Perlen und das Aufschrauben einer Flasche gelingen dem Kind immer besser. Hierbei wird zunehmend die bevorzugte Hand, die hantiert und die, die hält sichtbar. Es baut Türme mit bis zu 8 Klötzen und interessiert sich für Puzzle.
2 – 2,6 Jahre
Die Bevorzugung einer Hand wird deutlicher und es kann einen Wasserhahn und eine Flasche auf und zudrehen, sowie Spielzeuge und Uhrwerke aufziehen.
2,6 – 3 Jahre
Das Kind baut dreidimensionale Werke und stellt Reihen aus Autos und anderen Spielsachen auf. Beim Malen hält es den Stift mehr und mehr zwischen den Fingern.
3 – 3,6 Jahre
Das Kind öffnet und schließt Knöpfe und Reißverschlüsse. Es malt verstärkt im Dreipunktgriff.
3,6 – 4Jahre
Es schneidet Formen aus und kann aus Knete eine Kugel und eine Wurst machen. Es spielt einfache Brettspiele. Die Finger – Daumen – Opposition erfolgt ohne optische Kontrolle.
4 – 4,6 Jahre
Das Kind kann kleine Perlen auffädeln, hat genügend Kraft um Wäscheklammern aufzustecken und macht Papierfaltarbeiten.
4,6 – 5 Jahre
Hand – Hand – Koordination ist soweit entwickelt, dass es gleichzeitig mit jeder Hand eine andere Bewegung machen kann.
5 – 5,6 Jahre
Es schneidet exakt auf der Linie aus, beherrscht die Finger – Daumen - Opposition und versucht die Schleife seiner Schuhe zu binden. Mit einer Pinzette kann es nun kleine Perlen ergreifen.
5,6 – 6 Jahre
Die isolierte Fingerbeweglichkeit ist ausreichend vorhanden und es lernt verschiedene Werktechniken.