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Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg - (Gandhi) - There is no way to peace, peace is the way Eine kleine Einführung in den Buddhismus ![]() Ohne aus der Tür zu gehen, kennt man die Welt. Ohne aus dem Fenster zu schauen, sieht man den SINN des Himmels. Je weiter einer hinausgeht, desto geringer ist sein Wissen. Darum braucht der Berufene nicht zu gehen und weiß doch alles. Er braucht nicht zu sehen und ist doch klar. Er braucht nichts zu machen und vollendet doch. Laotse Wenn ein Weiser höchster Art vom SINN hört, so ist er eifrig und tut danach. Wenn ein weiser mittlerer Art vom SINN hört, so lacht er laut darüber. Wenn er nicht laut lacht, so war es noch nicht der eigentliche SINN. Laotse "Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er." (Mahatma Gandhi)
Als ich anfing mich mit Buddhismus ernsthaft zu beschäftigen, hat mich die Vielschichtigkeit und Tiefe doch einigermaßen verwirrt. Verschiedene Schulen, Denkansätze, Traditionen, ein anderer Kulturkreis, das alles ist nicht so einfach zu erfassen. Ich habe versucht, die grundlegensten Eckpunkte zusammenzutragen und übersichtlich darzustellen, um sie jederzeit nochmals nachzulesen und so ins eigene Bewußtsein bringen zu können. Ich hoffe es ist mir ansatzweise gelungen.
LINKS Eine Reise von Europa nach Asien mit dem Velo
Eine kleine Einführung in den Buddhismus Ausgehend von der Lehre und Erleuchtung des Gautama Buddha hat sich der Buddhismus vor allem erst im Norden des indischen Subkontinents über die Zeit hin entwickelt. Die Zentrale Ansicht ist, für das Wohl der Lebewesen zu handeln. Der Buddhismus bietet dabei die "Zuflucht" an. Die Zuflucht zu Buddha, seiner Lehre und der Gemeinschaft. Ein Buddhist ist jemand, der die Vier Ansichten vertritt (Vier Siegel). Buddha sagte:" Ich lehre den Pfad zur Befreiung. Die Befreiung selbst aber ist von dir abhängig." Praktiziere jetzt, hier und heute. Der Überlieferung nach wurde der verheiratete Prinz Siddhartha Gautama im Alter von 29 Jahren des Reichtums seines Vaters überdrüssig und verließ den Palast, um das Leben hinter den schützenden Mauern kennen zu lernen. Zum erstem mal sah er alte und kranke Menschen. Elend, Tod und Leid stürmten auf ihn ein. Erschüttert von dieser Realität kehrte er seinem alten Leben den Rücken, um einen Weg zu finden, das menschliche Leiden zu beenden. Er schloß sich Sadhus (Sadhu (Sanskrit, m., साधु, sâdhu, wörtl.: "Guter") ist im Hinduismus ein Oberbegriff für jene, die sich einem religiösen, teilweise streng asketischen Leben verschrieben haben, besonders bezeichnet es die Mönche der verschiedenen hinduistischen Orden.) an und lebte sechs Jahre Lang ein Leben der Entbehrungen, fastete, schwieg über lange Zeiträume, lebte alleine in einer Höhle - bis er begriff, daß er so nicht finden würde, wonach er suchte. Es mußte einen anderen Weg geben - einen Weg zwischen Wohlleben und Askese. Einen mittleren Weg. Er setzte sich unter einen Pappelfeigenbaum und fing an zu meditieren, bis er die Antwort gefunden hatte. Er war der Buddha geworden, der Erleuchtete. Die Ideen Buddhas beruhen nicht auf einem übernommenen Glauben, sonder seine Erkenntnis ist in den Vier Edlen Wahrheiten zusammengefaßt:
Buddhas Weg zum Glück - der EDLE ACHTTEILIGE PFAD
Eine der Schlüsselpraktiken ist die Meditation. Daran ist nichts Mystisches. Wir sind, was wir denken. Seinen Anhängern gab Buddha den Rat, niemals einem Weg oder Rat zu folgen, ohne ihn selber zu prüfen.
Die philosophische Sicht eines Buddhisten drücken die Vier Siegel aus:
Doch soll anders als in vielen Religionen der einzelne Mensch im Vordergrund und Fokus des Geschehens stehen. Buddha sagte:"Wie man Gold durch Brennen, Reiben und Schneiden auf seine Reinheit prüft, so sollen die Mönche und Weisen mein Wort aufgrund sorgfältiger Untersuchung annehmen, und nicht um mir Ehre zu erweisen." => Logik und Interpretation als ein Mittel zur Erkenntnis. Die Vier Stützen werden dazu genannt.
Die buddhistische Lehre versucht durch Erkenntnis der Dinge das Leiden zu beenden. Als grundlegende Ursache für das Leid werden die Drei Geistesgifte genannt.
Und die Vier Edlen Wahrheiten als Erkenntnis. Die Vier Edlen Wahrheiten sind die Grundlage der Lehre des Buddha überhaupt und somit zentraler Punkt all der veschiedenen Schulen und Traditionen.
Unwissenheit bezüglich dieser Wahrheiten ist der Beginn des Konditionalnexus und damit letztlich Ursache der Wiedergeburt. Als Gegenmittel gilt grundsätzlich der Edle Achtteilige Pfad.
Wahre Leiden Es ist eine Tatsache, daß der Mensch wechselhaft ist. Dies beweist, daß sie (die Aggregate) unbeständig sind. Zudem kommt der Einfluß der Befleckten Taten und der Leidenschaften hinzu. Es ist also mangelnde Selbstbestimmung, das die Leiden auslöst. Begierde ist der Ursprung, die Wurzel des Leidens. Dennoch bringen viele andere Usachen auch Leid hervor. Auch das Anhängen am Daseinskreislauf bewirkt Leid. Man glaubt aber oft, die Befreiung existiere überhaupt nicht, ein befleckter Zustand sei die Befreiung oder die Befreiung existiere zwar, doch gäbe es Rückfälle. Doch:
Der Weg zur wahren Beendigung sind die Wahren Pfade.
Leerheit bedeutet hier, daß es keinen unabhängigen oder absoluten Faktor gibt. Deshalb ist Veränderung möglich, denn wenn ein unabhängiger, absoluter Faktor existierte, dann könnte ein Phänomen sich nicht verändern, es könnte nicht von anderen Faktoren beeinflußt werden – es wäre unabhängig. Man spricht von zwei Arten der Wahren Leiden; es sind die umgebende Welt und die Wesen, die darin leben. Diese unterteilen sich wiederum in den Sinnlichen Bereich, den Körperlichen Bereich und den Körperlosen Bereich. Wir leben im Sinnlichen Bereich. Der Übergang von einem Leben zum nächsten ist die Wiedergeburt. Auf der Grundlage des Glaubens, daß der Geist eine Kontinuität besitzt, kommt es zum Übergang auf eine andere Stufe, je nach Ansammlung von Karma entscheidet sich die Art der Stufe. Logische Überlegung
Man sieht- ohne Bewußtsein, welches die Grundlage bildet, kann es nicht zur Bildung eines neuen Bewußtseins kommen. Es kann aber auch kein Ende des Bewußtseinkontinuums geben. Dazu eine andere Überlegung: Nirvana sei der Abbruch des Kontinuums => wird Nirvana verwirklicht, so müßte es keine Person mehr geben, die verwirklicht und umgekehrt- es kann kein Nirvana geben, solange die Person existiert => es ist unmöglich Nirvana zu erreichen => es gibt keine Person, die es verwirklicht. Das ist absurd! Der Übergang Menschen, die in ihrem Leben intensiv Heilsames geübt haben, werden einen leichten Übergang erleben. Man kann keine Reue empfinden, wenn der letzte Tag gekommen ist. Man erreicht dann den Zwischenzustand. Leiden und die Wirkungen Da Leiden verursacht werden, muß man schauen woher sie kommen. Ein Beispiel: Wenn ich ärgerlich bin, kann dies eine starke Kraft sein für eine rohe Geisteshaltung. Diese Geisteshaltung führt zu negativen Taten. Es entsteht im Umgang mit anderen Menschen eine gespannte Atmosphäre. Es mag sein, daß ich durch diese Geisteshaltung einen Sieg über andere erringen kann. Doch später wird es mir leid tun. Auch verlieren die Menschen in meiner Umgebung Vertrauen, Ruhe und Frieden. Das ist das Gesetz des Karma; der Zusammenhang von Motivation (Absicht), Handlung und Resultat. Taten entstehen aus Leidenschaften. Der Geistesfaktor Wille und die Leidenschaften stehen sich gegenüber. Es sind unterschiedliche Arten von Bewußtsein. Bewußtsein kann man nun wieder unterschiedlich einteilen, um besser zu verstehen.
Punkt 1 wird hier nochmals unterteilt in:
Beispiel: Man hört von den Vier Edlen Wahrheiten und man erfaßt sie gedanklich, ohne durch tiefes Nachdenken zu einer echten Gewißheit zu kommen, so handelt es sich hier um eine korrekte Vermutung, die implizit verstanden ist. Gewißheit, Bewußtsein und Erkennnis bilden im Buddhismus einen der zentralen Punkte. Bewußtsein - Wahrnehmung - Prüfung Man unterscheidet folgende Objekte:
"Wem Zweifel gekommen sind an den Worten des Buddha, welche die verborgenen Sachverhalte betreffen, wird aufgrund seiner Lehre der Leerheit zu der Überzeugung finden, daß allein der Buddha allwissend ist"(Vertrauenswürdigkeit seiner Worte, weil seine Lehre glaubwürdig ist => vertrauenswürdige Person. So auch dann bei den äußerst verborgenen Objekten). Was heißt das "sich bewußt sein"? Was ist unsere Verantwortung? Zuerst müssen wir lernen, die verschiedenen Faktoren unseres Bewußtseins zu identifizieren (Achtsamkeit). Dann müssen wir lernen sie zu unterscheiden (Streben). Allmählich sollte wir immer mehr auf den Rat und den Einfluß der guten Seite bauen (Anschauung). Dadurch wird die gesamte geistige Einstellung verbessert (Absicht). Ein Übender ist also jemand der nicht gegen äußere Feinde, sondern gegen feindliche Kräfte, die in ihm selbst sind, kämpft. Dies sind Wut, Haß, Begierde und viele andere. Wir müssen die gute Seite in unserem Geist organisieren; ein Kampf mit Weisheit als Geschoß und punktförmiger Meditation als Waffe. Wir brauchen Weisheit und Meditation als Fundament von gutem ethischen Verhalten im täglichen Leben. Unheilsame Karmas werden durch die Kraft von Begierde und Haß angesammelt. Die Wurzel von Begierde und Haß ist Unwissenheit. Es ist die Unwissenheit über die falsche Vorstellung von einem "Selbst der Person" und der falschen Vorstellung von einem "Selbst der Phänomene". Die Phänomene sind nicht inhärent existent. Es ist so, daß die Phänomene immer nur aus einem bestimmten Blickwinkel erscheinen; verändert man den Blickwinkel erscheinen sie auch, aber anders. Wenn ein Selbst existiert, unterscheidet man es von den anderen. Wenn sich die Begriffe Selbst und andere gebildet haben, entsteht Begierde und Haß. Es ist eine Art von natürlichem Schutz. Eine scheinbare "Erkenntnis", die schon im Kindesalter beginnt un den Menschen erwachen läßt. Eine Grenze wird gebildet zwischen dem Ich, den anderen und den Phänomenen. Der Mensch unterscheidet sich, von einigen Primaten und schwimmenden Säugetieren einmal abgesehen, von allen anderen bekannten Lebensformen vor allem dadurch, daß er sich selbst im Speigelbild bewußt wahrnimmt. Er bleibt aber auch gleichzeitig ein Gefangener seiner eigenen Denkstrukturen, die er dann verteidigen muß, um seine Persönlichkeit zu rechtfertigen und zu schützen. "Verehrung dem Erbarmen mit den umherwandernden Wesen, die machtlos sind wie die sich auf und ab bewegenden Schaufeln des Ziehbrunnens, anfänglich festhaltend an einem Selbst, dem "Ich" und dann an den Dingen hängend in dem Gedanken: "Das ist mein". Es ist nur natürlich, daß eine bestimmte Sichtweise der Dinge auch die ihr zugehörigen Taten hervorbringt.
Die zwölf Glieder des abhängigen Entstehens
In dieser Weise entsteht das, was eine Anhäufung von Leid ist. "Durch die Beendigung dieses und jenes vorhergehenden Gliedes entsteht dieses und jenes nachfolgende Glied nicht mehr. Das, was nur eine Anhäufung von Leid ist, geht auf diese Weise zu Ende"
Welche Methoden führen aus dem Kreislauf heraus und zur Befreiung? Auf die Frage nach der Heilung von Depressionen sagte S.H. der Dalai Lama folgendes: "Die Erkenntnis der Unbeständigkeit hilft, ebenso hilft die Einsicht, daß unsere Form der Existenz wesenhaft mit Leid verbunden ist. Auch hilft sehr das Verständnis, daß ein bestimmtes leidvolles Ereignis auf Karma zurückzuführen ist, das man selbst angesammelt hat. Weiter muß man sich das Problem selbst anschauen: Es hat eine vergängliche Natur; es ist entstanden und wird wieder vergehen. Auch das ist hilfreich. Bedingt durch den Daseinskreislauf, in dem wir uns alle befinden, treten solche Probleme unweigerlich auf. Wenn es etwas ist, woran man etwas ändern kann, gibt es keinen Grund zu verzweifeln; wenn es etwas ist woran man nichts ändern kann, hilft Verzweiflung auch nichts! Es ist wirklich sehr nützlich solche Gedanken in sich zu entwickeln". Leid ist die Triebfeder, die uns dazu bringt ein Übender zu werden. Es ist die Chance zur weiteren Entwiklung. Leiden entsteht zeitweilig. Das ist ein Zeichen dafür, daß sie auf Ursachen beruhen und nicht aus sich selber entstehen. Wie erscheint das Objekt, wenn wir auf jemanden wütend sind? Man wird wütend, weil die andere Person einem selbst schadet, geschadet hat oder noch schaden wird. Aber was ist das ICH, das geschädigt wurde? In dem Moment der Wut selbst hat man das Gefühl, daß sowohl das Subjekt, also ich selbst, als auch das Objekt, nämlich der Feind, etwas sehr festes und unabhängiges sind. Subjekt und Objekt erscheinen so, als seien sie inhärent existent. Unser Geist hält die Erscheinungsform für wahr und willigt in sie ein. Beides- die Erscheinung von Objekt und Subjekt als etwas, was inhärent existent ist und das Annehmen dieser Erscheinungsweise- ist die Grundlage der Wut. Was ist das ICH? Was ist der FEIND? Ist der Feind der GEIST? Gelingen diese Überlegungen, ist es so als ob sich beide (Objekt/Subjekt) in nichts auflösen. Dadurch zerbricht die Wut gewissermaßen. Die endgültige Seinsweise der Phänomene besteht in einer Leerheit von inhärenter Existenz. Wäre Wut untrennbar mit unserem Geist verbunden, müßte sie so lange aktiv bleiben, wie unser Hauptgeist in Funktion bleibt. Dies ist aber eindeutig nicht der Fall. Gerade in diesem Augenblick scheint es keine Wut zu geben. => Wut und Begierde als sekundäre Funktion können vom Hauptgeist getrennt werden. Der Feind von heute kann zum besten Freund von morgen werden. Doch im selben Augenblick Wut und Begierde in bezug auf das selbe Objekt zu empfinden ist unmöglich. Es ist ein unlösbarer Gegensatz. Sobald eine Seite an Stärke zunimmt wird die andere Seite geschwächt. Liebe und Mittleid haben die Unterstützung der gültigen Erkenntnis. Die Abwesenheit von inhärenter Existenz hat eine gültige Grundlage, deshalb tritt sie immer deutlicher hervor, je mehr man sie untersucht. Inhärente Existenz schwindet um so mehr, je mehr man sie untersucht. Deshalb kann man mit der Kraft der Weisheit, die die Leerheit erkennt, das Bewußtsein schwächen, welches das Gegenteil der Leerheit- inhärente Existenz- erfaßt, und schließlich kann man es damit ganz überwinden. Darüber hinaus sind Mitgefühl und Erkenntnis der Leerheit und Selbstlosigkeit Eigenschaften, die auf dem Geist basieren und damit haben sie eine Grundlage, die stabil und dauerhaft ist, denn der Geist existiert ununterbrochen. Deshalb kann man diese Eigenschaften grenzenlos weitertentwickeln. Buddha- Natur Durch die Buddha-Natur als Grundlage kann das Nirvana erreicht werden. Buddha spricht in bestimmten Sutras des Großen Fahrzeuges von drei endgültigen Fahrzeugen. Welcher Gedanke liegt dem zugrunde. Es ist der Gedanke, daß Menschen zeitweilig eine eindeutige Veranlagung etwa zum Hörer, Alleinverwirklicher oder Bodhisatva haben. Diese Veranlagung besteht aus vier einzelnen Veranlagungen.
Wie ist das Nirvana beschaffen
Entwicklung von geistiger Ruhe Nachdem man eine korrekte Meditationshaltung eingenommen hat, sollte man versuchen mit dem Geist die ein- und ausgehende Atmung zu beobachten. Der Atem sollte weder zu stark forciert, noch zu übermäßig abgeschwächt werden. Maditative Konzentration erreicht man durch acht Gegenmittel, die die fünf Fehler überwinden. Die fünf Fehler in der Meditation:
Die acht Gegenmittel (1-4 sind Mittel gegen Trägheit)
Welche Meditationsobjekte kann man verwenden?
Zu 1.
Ebenso Einteilung der Meditationsobjekte nach Art des Objektes
- Objekte zur Läuterung des Verhaltens
- Beobachtungsobjekt des Wissens - Beobachtungsobjekte zur Läuterung von Leidenschaften
Je nach Veranlagung sollte man sein Meditationsobjekt auswählen und dann dabei bleiben. Wer schon ein Verständnis der Leerheit entwickelt hat, kann auch die Leerheit als Meditationsobjekt wählen und den Geist ohne Analyse punktförmg darauf richten. Man kann sich in der Meditation den Körper eines Buddha vor sich im Raum vorstellen. Vorstellung des Buddha etwa eineinhalb Armeslängen in der Höhe der Augenbrauen. Man sollte ihn sich sehr klein vorstellen; man strebt eine meditative Konzentratíon an, die sich durch zwei Eigenschaften auszeichnet.
Satbilität ist dabei nicht vorrangig. Es sollte eine Klarheit des Geistes angeregt werden. Geistesgegenwart ist dabei von besonderer Bedeutung. Klarheit bezieht sich in erster Linie nicht auf das Objekt sondern auf den Geist.
Man versucht zuerst den Geist an seiner Zerstreutheit zu hindern und ihn dazu zu bringen, möglichst punktförmig und klar bei dem Objekt zu bleiben. Wie verhindert man Erregung und Sinken
Es ist ein Wechselspiel zwischen Erregung, Sinken und wachsamer Prüfung. Um den Geist zu erhöhen, denkt man an etwas, das ihn belebt (Vorzüge des menschlichen Lebens und der menschlichen Intelligenz). Hilft das nicht, kann man an die frische Luft gehen, das Gesicht mit kaltem Wasser benetzen und dann die Übung wieder aufnehmen. Um den Geist zu beruhigen kann man über die Leiden im Daseinskreislauf nachdenken. Wer geistige Ruhe entwickeln will, muß in der Lage sein, mit den geeigneten Überlegungen den Geist unmittelbar in einen anderen Zustand zu versetzen. Wenn der Geist unklar ist, kann er manchmal dadurch erfrischt werden, daß man sich denkt, man würde ihn in den offenen weiten Raum hinaussenden. Meditiert man in dieser Weise, so durchläuft man neun Stufen:
Am Anfang sollten die Meditationsübungen kurz aber häufig sein. 10 bis 15 Minuten sind ausreichend, dafür sollten sie mehrmals täglich stattfinden. Die beste Zeit ist der Morgen. Man sollte versuchen, die Erfahrung/ Zustand aus einer Übung bis zur nächsten Sitzung aufrecht zu erhalten. Durch stetiges Üben ab der neunten Stufe werden die Tendenzen zu negativen Zuständen des Körpers und des Geistes schrittweise vermindert. So auch die Fähigkeit zu heilsamen Handlungen. Zum Schluß hat man das Gegenmittel dieser mangelnden Gefügigkeit hervorgebracht, die Beweglichkeit des Geistes. Ein Anzeichen dafür ist ein prickelndes Gefühl im Bereich des Gehirns. Eine positive Energie im Körper beginnt zu zirkulieren. Ein Gefühl der Glückseligkeit durchdringt den Körper und den Geist. Anfangs ist dieses Gefühl etwas zu stark. Doch dann erreicht man die Beständige Beweglichkeit. Man besitzt nun die vollkommene meditative Konzentration der geistigen Ruhe. Betrachtet man aus diesem Zustand heraus Objekte wei Begierde, Haß und Verblendung, so scheinen sie sich wie von selbst aufzulösen, so daß der Geist sich sofort wieder nach innen richtet; es besteht keine Gefahr mehr, durch die üblichen Ablenkungen aufgrund der äußeren angenehmen und unangenehmen Dinge aus dem Gleichgewicht zu geraten. Eine Eigenschaft der geistigen Ruhe besteht darin, daß die Erzeugung innerer negativer oder positiver Gedanken abnimmt. Selbst wenn Gedanken entstehen, so sind sie wie Blasen auf dem Wasser; sie besitzen keine Stetigkeit, sondern lösen sich selbst sofort wieder auf. Man hat das Gefühl, daß das Bewußtsein zu einer vom Raum untrennbaren makellosen Leere geworden ist. Altruismus (besondere Einsicht) Wie studiert man den Buddhismus und hält die täglichen Übungen aufrecht, ohne daran zu haften? Es kommt warscheinlich vor, daß selbst heisame Bewußtseinszustände die Mitwirkung der falschen Vorstellung eines inhärenten Selbst einschließen. Man hätte also die Vorstellung, die Dinge würden aus sich selber heraus so sein wie sie scheinen. Da wir aber in einem dualistischen System leben ist dies absurd. Jedes Bewußtsein unterliegt der falschen Erscheinungsweise des objektes, wiel es dem Anschein unterliegt, als würde es wahrhaftig so existieren, wie es den Anschein hat. Man beginnt also zum Beispiel Mitgefühl zu entwickeln, obwohl dies mit der falschen Vorstellung von inhärenter Exsitenz verbunden ist. Würde man sich aber entschließen, aus Sorge darüber mit der Entwicklung von Mitgefühl nicht fortzusetzen, so beginge man einen Fehler, denn zur Zeit hätte man keine Wahl. Man überwindet die falsche Vorstellung von inhärenter Existenz der Phänomene nicht dadurch, daß man sein Bewußtsein einfach von allen Dingen abzieht und möglichst inaktiv bleibt. Die Lösung liegt in der Selbstlosigkeit, die das Gegenteil von inhärenter Existenz ist. Die Macht der Selbstlosigkeit besiegt die falsche Vorstellung. Das Anhängen an materiellen Dingen sollte man aufgeben. Es wird aber nicht gelehrt, daß man hinsichtlich der Übungen auf dem Pfad genügsam sein sollte. Es get hier um unterschiedliche Gesichtspunkte und Wertigkeiten. Die Unterscheidung muß von dieser Sicht aus getroffen werden. Aber was ist der Grund dafür, daß unheilsame Emotionen wie Begierde und Haß aufhören, wenn die Einsicht in die Leerheit verwirklicht ist, heilsame Emotionen wie Mitgefühl jedoch nicht? Obwohl es in dem Augenblick, in dem man Mitgefühl empfindet, eine Vermischung mit einer Leidenschaft geben kann, hat Mitgefühl als eigendliche Grundlage die Vernunft. Man wird ärgerlich und hat folgende Begründung: Die Person oder der Umstand hat mir geschadet. Ich muß mich wehren. Doch wenn man die Situation näher betrachtet, stellt sich heraus, daß diese Bergründung keine Grundlage hat und man sich damit nur selber Schaden zufügt. Langfristig ist es sehr viel besser nícht wütend zu werden. Im Mantra Fahrzeug gibt es Übungen zur Kanalisation der Wut Entwicklung besonderer Einsicht Meditative Konzentration bildet die Grundlage. Doch sie alleine ist noch kein Merkmal für einen der Pfade als Hörer, Alleinverwirklicher oder Bodhisattva. Es gibt zwei Pfade auf der Grundlage der geistigen Ruhe auf denen man fortschreiten kann - den weltlichen und den überweltlichen Pfad. Die weltlich besondere Einsicht Findet sich bei Buddhisten und Nicht- Buddhisten - meditative Entwicklung bei der die jetzige Stufe der Entwicklung als grob, eine höhere als friedvoll angesehen werden. Die überweltliche besondere Einsicht
Auf dem Weg zur Geistigen Ruhe hat man Sinken und Erregung beseitig, dennoch treten sie nun bei der analytischen Meditation auf eine andere Art und Weise wieder auf. Deshalb ist es nötig, die Vier Geistestätigkeiten eneut zu durchlaufen. Das Entstehen der Glückseligkeit aufgrund der geistigen Beweglichkeit durch die analytische Meditation kennzeichnet die besondere Einsicht; Vereinigung von Geistiger Ruhe und Besonderer Einsicht. Die Altruistische Geisteshaltung ist dargelegt als Wunsch nach der vollendeten Erleuchtung zum Wohl anderer. Der Erleuchtungsgeist ist ein altruistisch ausgerichteter Geist, der die Erleuchtung zu erlangen versucht zum Wohl der anderen und zum eigenen Wohl, weil man damit das Wohl der anderen verwirklichen kann. Man entwickelt den Wunsch nach dem Erleuchtungsgeist bis zum Gelübte des Bodhisattvas. Wie schult sich ein Praktizierender, um mit Hilfe der Sieben Anweisungen über Ursache und Wirkung den Erleuchtungsgeist zu entfalten? Die Wurzel ist Mitgefühl. Man übt sich im Mitgefühl wie in dem Gefühl zu seiner eigenen Mutte. Die Mutter ist dabei nur ein Beispiel. Die Sieben Stufen der Anweisungen über Ursache und Wirkung
Zuerst muß aber der Gleichmut entwickelt werden, da sonst der Geist voreingenommen bleibt. Dazu gehört die Ungewißheit in bezug auf die Freunde und Feinde. Diese Beziehungen sind nicht dauerhaft und gewiß. Niemand bleibt für immer Feind oder Freund. Es gibt keine Möglichket sich in eine einzige Ríchtung festzulegen. "Gerade hat man ihnen geholfen, im nächsten Augenblick fallen sie über einen her". In der Meditation sollte man darüber nachdenken, daß sie im Verlauf anfangsloser Wiedergeburten immer Schädigung und Hilfe von der gleichen Person ausgegengen ist. Einteilung ist also ein Irrtum. Nun mag einem der Gedanke kommen: Da schon alle gleichermaßen geholfen und geschadet haben, ist es besser in Zurückgezogenheit ohne Bindung zu irgend jemandem zu leben. Aber diese Aussicht ist gar nicht angenehm, nicht wahr? Es ist notwendig Beziehungen zu Menschen einzugehen. Es ist also notwendig Gleichmut zu entwickeln. Die Entwicklung des Gleichmuts führt schlußendlich durch die Erkenntnis zur Erleuchtung , daß das Wohl der anderen durch das Entwickeln des Gleichmuts zur Erleuchtung führt. Es ist die Erkenntnis, daß die eigene Freude und das eigene Leid von einem selbst und nicht von anderen verursacht werden. Also ist der wirkungsvollste Weg sie zu lehren, was durch Übung angenommen und was aufgegeben werden sollte, um ihnen zu helfen. Nun bedarf es dazu einem umfassenden Wissen (Allwissenheit). Wer die Hindernisse für die Allwissenheit überwunden hat, ist ein Buddha. Das ist der Gedankengang, durch den man zur Erkenntnis kommt, daß es nötig ist, die Erleuchtung zu erlangen, um das Wohl der anderen in vollem Umfang zu bewirken. Das Gleichsetzen von ICH und ANDEREN Ausgehend davon, daß alle Wesen für sich Glück wünschen und von Leiden frei sein wollen und die Position des jeweiligen Betrachters somit austauschbar ist, entwickelt sich die Geduld auf der Grundlage der Weisheit, daß Feinde einen großen Wert besitzen. Das Wohl der Mehrheit ist weitaus wichtiger als mein eigens Wohl, das einer einzigen Person. Sichtweisen...
Liebe und Mitgefühl sind außerordentlich wichtig und notwendig; sie sind der Mühe wert. Eine der wichtigsten Übungen ist die der Geduld und Toleranz. Diese Eigenschaften kann man nur durch einen Feind lernen. Man sagt, ein Feind sei eigentlich ein guter geistiger Lehrer, denn in Äbhängigkeit von einem Feind kann man Geduld entwickeln, und in Abhängigkeit von der Geduld große Verdienste ansammeln. Es ist so als wäre ein Feind absichtlich zornig geworden, um einem beim Ansammeln von Verdiensten zu helfen. Für die Übung der Geduld sind Feinde nötig, sie sind keine Übeltäter. Wenn man auf den Schädiger wütend wird, sollte man Wut entweder auf die Waffe oder aber auf die ihn motivierenden Leidenschaften in seinem Geist lenken, nicht aber auf die Person selbst. Wir werden ja auch nicht wütend auf das Feuer wenn es uns die die Haut verbrennt, weil wir wissen, daß das Brennen das eigentliche Wesen des Feuers ist. Wut ist wie die Wolke, die die Sonne verdeckt. Sie vergeht wenn man den Fokus auf die Ursachen, die Leidenschaften lenkt. Santideva schreibt einiges dazu. Auf eine Formel gebracht Ist es dir möglich, so hilf anderen. Ist es dir nicht möglich, so versuche ihnen zumindest nicht zu schaden. Die Essenz der buddhistischen Fahrzeuge in Kurzform. Die Handlungen eines Bodhisattvas
Alle zusammen finden sich in den drei Arten des ethischen Verhaltens
Die Weisheit in der Nur- Geist- Schule Es gibt drei Arten von Weisheit:
Weisheit Leerheit bedeutet auch Vollheit? Es scheint so. Gewöhnlich kann man sagen, daß Leerheit der Zahl Null gleicht. Die Null selbst ist nichts, aber ohne die Null kann man überhaupt nichts zählen; daher ist die Null etwas, aber sie ist Null.
Seine Heiligkeit im Netz Online Meditation Online Meditation II Tibet Kunst aus Nepal Leben des Gandi im Video Gandhi Buddhismus-Köln Wasndas Buddhismus Links ohne Ende Buddanet.net Buddhismus aktuell online Forum TIBET focus, Medizin und mehr Susanne Albers, Buddhismusseite FORUM Dienstagsmeditation KBC - Online Engagierter Buddhismus http://www.buddhanetz.org/ http://www.lotus-homepage.de/ Seine Heiligkeit auf Video
http://www.buddhanet.net/audio-songs_english.htm |
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Tilopa's Mahamudra-Unterweisung Mahamudra ist jenseits aller Worte und Bilder; Die Leere bedarf keiner Stütze, Wenn man, in den Raum hinausstarrend Die Wolken wandern über den Himmel, Im Weltraum entstehen Formen und Farben, Die Finsternis der Jahrtausende vermag nicht Werden auch Worte gewählt, Leere zu erklären, Tu nicht mit deinem Körper - entspanne dich; Mantra- und Paramita-Übungen, Wer sich an den Buchstaben der Gebote hält Wer das Begehren aufgibt, Mahamudra brennt alle Übel aus Wer Befreiung sucht, Ach, die Dinge der Welt sind wertlos, Über die Zweiheit hinaus zu sehen, Vergänglich ist diese Welt; Durchschneide die Wurzel des Baumes, Das Licht einer Lampe verjagt im Nu Wer an den Verstand sich klammert, Um Verstand und Übung zu übersteigen, Ohne zu geben und zu nehmen Das Allbewußtsein ist ungeboren; Höchstes Verstehen übersteigt das Verstehen, Am Anfang fühlt der Übende seinen Geist
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Heute, wo wir des 47. Jahrestags des Tibetischen Nationalen Volksaufstands gedenken, sende ich meinen tibetischen Landsleuten in Tibet und im Exil und ebenso unseren Freunden in der ganzen Welt meine herzlichsten Grüsse. Meine Huldigung gilt auch den tapferen Männern und Frauen Tibets, die ihr Leben opferten und die weiterhin für die Sache des tibetischen Volkes leiden. |
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Seit der Wiederaufnahme direkter Kontakte zwischen uns und der Volksrepublik China 2002 führten meine Gesandten mit ihren chinesischen Partnern eine Reihe von offenen und ausführlichen Gesprächen, bei denen die jeweiligen Standpunkte erläutert werden konnten. Ich hoffe, dass diese Art von Gesprächen dazu beitragen wird, die Zweifel und den Argwohn der Volksrepublik China zu beseitigen, damit wir fortfahren können, die Differenzen in unseren Ansichten und Positionen beizulegen und dadurch eine beiderseits annehmbare Lösung des Tibetproblems finden. Insbesondere bei der fünften Gesprächsrunde, die vor wenigen Wochen stattfand, gelang es beiden Seiten, genau auszumachen, auf welchen Gebieten die hauptsächlichen Differenzen bestehen, und welches die Gründe dafür sind. Sie konnten sich auch ein Bild machen von den notwendigen Bedingungen für die Lösung dieser Differenzen. Zudem haben meine Gesandten erneut meinen Wunsch vorgetragen, eine Pilgerreise nach China zu machen. Als Land mit einer langen buddhistischen Geschichte besitzt China auch viele heilige Pilgerstätten. Außer dem Besuch der Pilgerstätten hoffe ich, mit eigenen Augen die Veränderungen und die Entwicklungen in der Volksrepublik China sehen zu können. In den letzten Jahrzehnten hat China eine aufsehenerregende wirtschaftliche und soziale Entwicklung erlebt. Das muss man anerkennen. Gleichzeitig erfuhren auch die tibetischen Gebiete eine gewisse infrastrukturelle Entwicklung, was ich stets als positiv erachtet habe. Wenn man auf die letzten fünf Jahrzehnte von Chinas Geschichte zurückblickt, sieht man, dass es im Land eine Vielzahl von Bewegungen gab, die auf Marxismus und Leninismus gründeten. Das galt für die Ära Maos. Die Wahrheit in den Tatsachen suchend führte Deng Xiaoping die soziale Marktwirtschaft ein und brachte dem Land großen wirtschaftlichen Fortschritt. Im Anschluss daran erweiterte Jiang Zemin, auf der Grundlage seiner Theorie der "Drei Repräsentationen", den Rahmen der Kommunistischen Partei Chinas, die nun nicht mehr nur Bauern und Arbeiter vertrat, sondern drei weitere Elemente miteinbezog, nämlich die modernen Produktionskräfte, den fortschrittlichen Kurs der modernen Kultur Chinas und die grundlegenden Interessen der Mehrheit des Volkes. Heute strebt Präsident Hu Jintao mit seiner Theorie der "Drei Harmonien" eine friedliche Koexistenz und Harmonie innerhalb Chinas an und ebenso seinen Nachbarn und der intenationalen Gemeinschaft gegenüber. All diese Initiativen wurden im Einklang mit der Veränderungen ihrer Zeit unternommen. Dadurch erfolgte ein reibungsloser Übergang der politischen Macht und eine störungsfreie Entwicklung des Landes. Heute ist China eine der Großmächte in der Welt, was es angesichts seiner langen Geschichte und großen Bevölkerung auch verdient. Das grundsätzliche Problem jedoch, das angesprochen werden muss, ist, dass China parallel zur politischen Macht und zur wirtschaftlichen Entwicklung auch dem modernen Trend folgen sollte im Hinblick auf eine offenere Gesellschaft, eine freie Presse und eine transparente Politik. Das ist, wie jeder vernünftige Mensch sehen kann, die Grundlage für echten Frieden, Harmonie und Stabilität. |
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Die Tibeter - als eine der größeren Gruppen unter Chinas 55 nationalen Minderheiten - unterscheiden sich deutlich von ihnen, was ihr Land, ihre Geschichte, Sprache, Kultur, die Religion, Bräuche und Traditionen betrifft. Diese Besonderheit ist nicht nur der Welt bewußt, sondern sie wurde in der Vergangenheit auch von einer Reihe von chinesischen Führungspersönlichkeiten anerkannt. Der Dalai Lama. 10. März 2006
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http://www.phoenix.de/jenseits_des_himalaja/2006/05/17/0/73505.1.htm#


Das Kalachakra Sandmandalas
www.kalachakra-graz.at/kalachakra/eng/eng_ikal/sand.html
www.buddhanet.net/chart_k.htm
Weitere interessante Links zum Thema
Deutsche Buddhistische Union
www.kalachakra-graz.at
www.buddhanet.net/kalach96.htm
www.buddhanet.net
www.kalachakra.com/Initiation/Initiation.htm
www.tibet.com/NewsRoom/bodhgaya5.htm
www.bodhgayanews.net
Über Tibet und das tibetische Volk
Tibetische Regierung im Exil
Tibetisches Zentrum Hamburg
Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft
Free Tibet Campaign, London
Tibet Information Network, London
Amnesty International
Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen
Vertretung S.H. d. Dalai Lama in Europa
Tibet Bureau, Place de la Navigation 10
CH 1201 Genf
tel. 0041/22-7387940
fax 0041/22-7387941
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Darf ich mich nach Sicherheit sehnen, oder ist das spirituell total unter der Gürtellinie?
Grundsätzlich darfst du alles. Du darfst hoffen und wünschen, was du willst und du darfst schlimm finden, wie ungerecht die Welt ist. „Dürfen“ trifft es nicht wirklich. Es ist das falsche Wort. Wer sich nach Sicherheit sehnt, hat Angst. Wer sich nach Liebe sehnt, dem fehlt Zuversicht. Solche Eingeständnisse können dich weiterbringen. Statt Bestellungen beim Universum aufzugeben und Engelkarten zu ziehen, schneidest du deinen Vermeidungsstrategien den Weg ab. Du hörst auf zu flüchten und siehst hin. Das ist eine sehr heilsame Form von spirituellem Realismus. Ein Mensch, dessen Wert davon abhängt, was er in den Augen der Allgemeinheit wert ist, kann sein Potenzial nicht entfalten. Er beginnt sich zu fürchten. Solange du glaubst, dass du dich irgendwie oben halten musst und für alles eine Bestätigung brauchst, wirst du bereit sein, dich wieder und wieder zu verleugnen. Wenn dir klar wird, dass du mit deinen Manipulationsversuchen gescheitert bist, wirst du den nötigen Mut haben, dein eigenes Leben zu riskieren.
Darf ich mich nach Sicherheit sehnen, oder ist das spirituell total unter der Gürtellinie?
Grundsätzlich darfst du alles. Du darfst hoffen und wünschen, was du willst und du darfst schlimm finden, wie ungerecht die Welt ist. „Dürfen“ trifft es nicht wirklich. Es ist das falsche Wort. Wer sich nach Sicherheit sehnt, hat Angst. Wer sich nach Liebe sehnt, dem fehlt Zuversicht. Solche Eingeständnisse können dich weiterbringen. Statt Bestellungen beim Universum aufzugeben und Engelkarten zu ziehen, schneidest du deinen Vermeidungsstrategien den Weg ab. Du hörst auf zu flüchten und siehst hin. Das ist eine sehr heilsame Form von spirituellem Realismus. Ein Mensch, dessen Wert davon abhängt, was er in den Augen der Allgemeinheit wert ist, kann sein Potenzial nicht entfalten. Er beginnt sich zu fürchten. Solange du glaubst, dass du dich irgendwie oben halten musst und für alles eine Bestätigung brauchst, wirst du bereit sein, dich wieder und wieder zu verleugnen. Wenn dir klar wird, dass du mit deinen Manipulationsversuchen gescheitert bist, wirst du den nötigen Mut haben, dein eigenes Leben zu riskieren. Aus: SEIN
Eine tibetische Geschichte als Beleg:
Ein Bauer fragt einen Lama, was er tun könne, um Erleuchtung zu erlangen. Der Lama fragt ihn zurück: Was tust Du den ganzen Tag? - Ich hacke mein Feld. Daraufhin sagte der Lama dem Bauern: Denke darüber nach, ob Du jedes mal, wenn Deine Hacke in den Boden eindringt, derselbe bist!
Buddha - Siddhartha Gautama - Vier Edle Wahrheiten - Achtfacher Pfad - Karma - Samsara - Erleuchtung - Nirvana - Theravada - Mahayana - Vajrayana - Zen
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In der buddhistischen Tradition gibt es eine klar definierte Schrittfolge zur Läuterung und Schulung des Geistes. Man schwächt die dominierenden, negativen Eigenschaften, indem man die unterlegenen guten stärkt.
Aryadeva sagt:
1. Am Anfang beseitigt er das Übel.
2. In der Mitte beseitigt er das Ich.
3. Am Ende beseitigt er jede dualistische Vorstellung- so geht der Weise vor.
Zu 1.
Durch das Erkennen von Ursache und Wirkung entsteht das Verlangen das Übel zu bekämpfen. Denn negative Handlungen führen zu niedrigen Existenzbereichen.
Zu 2.
Die dem Übel zugrundeliegenden Ursachen müssen nun bekämpft werden- dies sind die Geistesgifte. Durch die Erkenntnis, dass die Phänomene keine ihnen innewohnende Existenz besitzen ( die Unwissenheit erzeugt den Glauben an eine wahre Existenz der Phänomene), kann man die Wurzeln und die Saat der Geistesgifte (Unwissenheit, Hass und Neid) vernichten.
Der Glaube an das Individuum als eigenständige Entität (Entität (lat. entitas von griech. ειναι: „Wesen“, „Seiendes“ ) muß aufgegeben werden. Danach der Glaube an ein ICH, da die Phänomene je nach Standpunkt der Betrachtung unterschiedlich- mit unterschiedlichen Wertigkeiten, mit unterschiedlichen Annahmen und Ablehnungen, mit dem Glauben an ein Gut und Böse- erscheinen.
Das Individuum unterscheidet zwischen ich und anderen. Es ergreift Besitz und Eigentum. Baut Grenzen und Mauern. Dies führt zu immer währenden Konflikten. Diese Konflikte wiederum verstärken sich durch das Prinzip des Karma.
Eine Lösung ist der Altruismus (Neben Selbstlosigkeit ist Uneigennützigkeit ein weiteres Synomym für Altruismus) und das gedankliche Gleichsetzen (Austausch) von Ich und Anderen, also Empathie (bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, sich kognitiv in einen anderen Menschen hineinzuversetzen, seine Gefühle zu teilen und sich damit über sein Verstehen und Handeln klar zu werden).
Eine entscheidende Gemeinsamkeit der Individuen ist das Streben nach Glück. Doch die Anhäufung von negativen Karma steht dem entgegen. Materielle Sicherheit des Einzelnen geht somit folgerichtig immer auf „Kosten anderer“. Nur durch positive, uneigennützige Handlungen kann Glück für den Einzelnen und die Gemeinschaft (Gesellschaft) erzeugt werden. Das Individuum ist somit keine eigenständige Entität.
Zu 3
Die dualistische Vorstellung der Welt ist nur vordergründig richtig. Sie wird ersetzt durch die Vorstellung der Leere. Durch Meditation und günstige Bedingungen kann auch sie ersetzt werden.
Im „Eintritt in den Weg zum Erwachen“ finden wir eine klare und vollständige Darlegung der gesamten Praxis.
Achtsames Leben geht nach Jahren des Übens in Fleisch und Blut über,
ins Unterbewußtsein bis hinein in den Schlaf!
Von Aryadeva wird erzählt,
wie man ihn einst auf die Probe stellte.
Einen Grashalm,
den der Schlafende für einen Wurm halten sollte,
legten ihm seine Mit-Mönche ins Ohr.
Und der Prüfling, wie reagierte er?
Langsam, ganz langsam
- ohne aufzuwachen -
hob Aryadeva den rechten Arm
und führte ihn zum Ohr.
Sacht, fast zärtlich,
tasteten seine Finger nach dem vermeintlichen Wurm
und beförderten ihn unbeschadet hinaus.
http://www.dalailama-hamburg.de
In seinen Unterweisungen vom 23. bis 27. Juli 2007 wird S.H. der Dalai Lama den buddhistischen Klassiker "Die 400 Verse über die Übungen auf dem Weg zur Erleuchtung" des indischen Meisters Aryadeva (2. Jh.) erklären.
Dieser Text zählt zu den wichtigsten Werken der Philosophie und Praxis des Mahayana-Buddhismus. Aryadeva war ein direkter Schüler der großen buddhistischen Philosophen Nagarjuna.
Sein wichtigstes Werk "Die 400 Verse" enthält Anleitungen für den Weg zur Erleuchtung, der durch die Überwindung leidbringender Emotionen sowie die Entwicklung von Mitgfühl und Weisheit erreicht wird.
Der Text beinhaltet nicht nur tiefgründige Anleitungen zur spirituellen Übung und Meditation, sondern legt mit großer Klarheit den Kern buddhistischen Gedankenguts und der Erleuchtung dar.
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BEGRIFFE
bodhi [Skrt.] „Erwachen“, davon abgeleitet: s. Buddha, s. bodhicitta, s. Bodhisattva.
bodhicitta [Skrt.] „Erleuchtungs-Geist“, „erwachter Geist“ (s. bodhi = Erwachen; s. citta = Geist); oft mit „Mitgefühl“ übersetzt (= relatives bodhicitta, s. karuna). Der Grund für die Identifikation von Erleuchtungs-Geist und Mitgefühl liegt im Übersteigen der Ich-Grenzen in der Erleuchtung, wodurch der, die oder das Andere aufhört, ein Du/Es für ein Ich zu sein. Diese Leerheit lässt jede Erscheinung gewähren, sie räumt allen Phänomenen ohne Vorurteil einen Raum ein, ist weich und unendlich eröffnend (absolutes bodhicitta).
Bodhisattva [Skrt.] wörtl. „Erleuchtungswesen“. Das Bodhisattva-Ideal zählt weitgehend zum Mahayana-Buddhismus. Der Bodhisattva verzichtet auf den Eingang ins s. nirvana, bis alle Wesen vom Leiden befreit sind. Seine sechs Eigenschaften sind: 1. Freigebigkeit, 2. Sittlichkeit, 3. Geduld, 4. Ausdauer, Energie, 5. Meditation und 6. Weisheit. Als seine Tugenden gelten Liebe (s. maitri) und Mitgefühl (s. karuna; s. bodhicitta).
Buddha [Skrt., Pali] „der Erwachte“; ursprünglich der Name für Gautamo Buddha, auch Sakyamuni Buddha, der als Fürstensohn aus dem Geschlecht der Sakyas nach westlichen Angaben 563 v. Chr. geboren wurde und achtzigjährig ins Parinirvana einging. Im tieferen Sinn ist Buddha der Name für das Wesen aller Lebewesen (s. Buddha-Natur).
Buddha-Natur [Skrt.: buddhata; sugatagarbha], das namenlose Wesen aller Lebewesen. Die Buddha-Natur übersteigt jede Dualität von personal oder nicht-personal (ist also kein personaler Gott), auch jede Dualität von Sein und Nichts, von Erreichen und Nicht-Erreichen, allmählich und plötzlich. Ein s. Buddha ist jemand, der zur Buddha-Natur erwacht ist.
Dalai Lama [Mongol.-Tib.], wörtlich „Lehrer, dessen Weisheit so groß wie der Ozean ist“; ein vom Mongolenfürst Altan Khan (1578) dem Oberhaupt der s. Gelugpa-Schule des tibetischen Buddhismus verliehener Ehrentitel. Der gegenwärtige, seit 1959 im Exil in Indien lebende 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso wurde 1935 geboren.
dharma [Skrt., Pali: dhamma], hat mehrere Bedeutungen. Buddhisten sprechen vom „dharma“ meist als der Lehre, die es zu praktizieren gilt. Ursprünglich heißt dharma Gesetz (im Sinne eines Gesetzestextes), im weiteren Sinn jede Vorschrift oder Lehre. Im Buddhismus wird mit dharma s. Buddhas Lehre bezeichnet. Diese Lehre liegt in schriftlicher und mündlicher Überlieferung vor; dharma bezeichnet auch das Ziel, das durch diese Lehre erreicht wird (s. Buddha-Natur, s. Dharmakaya), die Einsicht in die Leerheit aller Wesen und Phänomene. Im s. Abhidharma bezeichnet man mit „dharmas“ auch elementare Phänomene, die in Verbindung mit je besonderen Geisteszuständen auftreten. Es ist die Kernaussage des Buddhismus, dass alle dharmas leer, ohne Selbst-Natur (svabhava; s. Substanz) sind (Pali: sabbe dhamma anatta = alle Phänomene sind nicht das Selbst).
Dharmakaya [Skrt.] wörtl. „Körper des dharma“. s. Buddha sagte: „Wer immer den s. dharma sieht, sieht mich“ [Samyutta-Nikaya XII 87, 13]. Da Buddhas Erleuchtung jenes Sein offenbart, aus dem alle Phänomene hervorgehen, wurde der Urgrund (s. alaya) auch als „Wahrheits-Körper“ (= Dharma-Kaya) bezeichnet. Der Dharmayakaya ist der erleuchtete Aspekt des Urgrunds, die Wurzel von s. nirvana. Als „Träger“ der Gewohnheiten (s. karma) wird er die Wurzel von s. samsara.
dhyana [Skrt.], zusammenfassender Begriff für die Arbeit mit dem eigenen Geist und den dadurch erreichten Meditationszustand. Der Begriff dhyana wurde auf chinesisch zu Cha´an und in Japan zu s. Zen (s. samadhi; s. Vier Wahrheiten).
Initiation Im Allgemeinen ist eine Initiation eine Einführung in eine spirituelle Praxis auf der inneren Ebene. Ein wahrer Meister überträgt in Meditation einen Teil seiner seelischen Kraft als Gnade auf den Schüler. Je nach Empfänglichkeit hat der Schüler eine tiefe innere Erfahrung, die ihn auf seinem Weg zur Erleuchtung anspornt und hilft. Ohne die Initiation und die damit verbundene innere Führung eines kompetenten Meisters, kann sich der Suchende nicht in den inneren Welten zurechtfinden, oder findet erst gar keinen Zutritt.
karma [Skrt.] wörtl. „Tat, Handeln“, die Tat und das durch Taten Bewirkte. Wie das Wort „Wirklichkeit“ alles Seiende als etwas Bewirktes beschreibt, gilt im Buddhismus die Welt der Erscheinungen als „karmische Vision“, d. h. als das, was durch die Taten des verblendeten Geistes hervorgebracht wurde. Im engeren Sinn ist karma jener Aspekt des Handelns, der zur (unbewußten) Gewohnheit wird. Im Buddhismus vertritt man aber auch die Auffassung, dass Taten über das Individuum hinausreichen und _ da das Ich nur eine Illusion ist _ für viele Lebensperioden wirksam werden können. Sie bleiben als Gewohnheiten (bijas) im transpersonalen Bewußtsein (s. alaya-vijnana) „aufbewahrt“; auch Naturvorgänge sind in diesem Sinne karma (Gewohnheiten der Natur).
Mandala [Tib.] wörtl. „Kreis“, äußerlich die bildliche oder symbolische Darstellung einer Gottheit, umringt von verschiedenen Helfern oder Beschützern. Das bekannteste Mandala ist das zwölfgliedrige Lebensrad, mit dem die bedingte Entstehung (s. pratityadsamutpada) dargestellt wird. Mandalas werden im s. Tantra innerlich visualisiert oder in den höheren Tantras (s. Dzogchen) direkt erschaut.
nirvana [Skrt., Pali: nibbana] „das Wahnlose“ (K. E. Neumann), im früheren Buddhismus das Heilsziel des buddhistischen Weges (s. Vier Wahrheiten). Formal ist nirvana der durch Einsicht rückwärts durchlaufene zwölf-gliedrige Daseinskreislauf (s. pratityasamutpada). Im Mahayana nur ein Extrem der s. samsara und s. nirvana umfassenden Wirklichkeit. s. Buddha hat es abgelehnt, nirvana positiv zu definieren; es ist jener Zustand des Erwachens (s. bodhi), in dem alle Täuschungen und Illusionen verschwunden sind. Ein s. Bodhisattva lehnt es ab, in diesem Zustand zu verweilen und kehrt zu s. samsara zurück, um allen Wesen zu helfen (s. parinirvana).
samadhi [Skrt., Pali], „Sammlung“, Zustand eines von Gewohnheiten und Denkmustern nicht getrübten Geistes (s. Vier Wahrheiten), verwandt mit s. dhyana.
samsara [Skrt.] wörtlich „Wanderung“, Wanderung im Daseins-Kreislauf, Anhaften an den fünf s. Skandhas, Gegensatz zu s. nirvana (s. Vier Wahrheiten). Formal ist samsara die abhängige Bewegung im zwölfgliedrigen Rad des Werdens (s. pratityasamutpada), die durch Nichtwissen an Gewohnheiten (s. karma) gefesselt wird und so im Daseinskreislauf des Leidens verbleibt. Näher betrachtet ist samsara das Leiden (duhkha), das durch das Anhaften an den vergänglichen Phänomenen (s. Skandhas) entsteht, indem man die leeren Phänomene entweder als s. substantiell existierend oder als vernichtet fehldeutet (s. Madhyamika).
samskara [Skrt., Pali: sankhara] „Gewohnheitsmuster, karmische Muster“, das vierte der fünf s. Skandhas. Gemeint sind vor allem unbewußt gewordene Gewohnheiten des Denkens, Fühlens und Handelns, die zum s. karma werden und den Prozess des Verblendung lenken (s. avidya).
Vier Unermesslichkeiten (Pali: appamanna; auch: brahmavihara=„göttliche Verweilzustände“): Liebe (s. maitri), Mitleid (s. karuna), Mitfreude (mutida) und s. Gelassenheit (upeksa); traditionelle Geistesschulung im gesamten Buddhismus.
Vier Wahrheiten (Edle vier Wahrheiten). Die Wahrheit vom Leiden, der Entstehung des Leidens (s. samsara), der Aufhebung des Leidens (s. nirvana) und dem zur Aufhebung des Leidens führenden Pfand. Die erste Wahrheit beschreibt das Anhaften an die fünf s. Skandhas, die zweite Wahrheit den aus der Unwissenheit (s. avidya) entstehenden Leidensprozess (s. samsara), die zweite Wahrheit die Aufhebung dieses Prozesses (s. pratityasamutpada) durch schrittweisen Rückgang auf den Grundmangel, die Unwissenheit (s. nirvana), und die vierte Wahrheit umfaßt die praktischen Wege und Hilfsmittel, diese Umkehr zu bewerkstelligen. Der frühe Buddhismus fasst dies als Edlen Achtfachen Pfad zusammen: 1. rechte Erkenntnis, 2. rechte Gesinnung, 3. rechte Rede, 4. rechtes Handeln, 5. rechten Lebensunterhalt, 6. rechte Anstrengung, 7. rechte Achtsamkeit (s. sati) und 8. rechte Sammlung (s. samadhi); (1.-2.) = s. prajna, (3.-5.) = s. sila, (6.-8.) = s. dhyana. Im s. Mahayana und s. Tantra kommen vielfältige weitere Methode spiritueller Praxis hinzu.