Auf den Bildern sind die beiden Garnelenarten zu sehen, die ich in meinen Becken habe.

Die einen, unschwer zu erkennen sind Redfire-Garnelen oder auch Red Cherry genannt. Die wissenschaftliche Bezeichnung lautet Neocaridina denticulata sinensis var red. Sie werden zwar nur 2,5 cm groß, sehen dafür aber toll aus oder?!

Die Vermehrung dieser Art gestaltet sich sehr einfach, sie gehören zu einer Gruppe von Garnelen, in der die Junggarnelen schon vollständig entwickelt schlüpfen. Sie müssen dann nur noch wachsen.Die Weibchen sind leicht an ihrem gelben Fleck im Nacken von den Männchen zu unterscheiden. Nach der Befruchtung trägt das Weibchen die noch gelben Eier unter dem Schwanz und nach ca. 4 Wochen schlüpfen die Junggarnelen. Dabei haben sich die Eier von gelb nach grün gefärbt. Leider werden die Redfire nur 3 Jahre alt, da sie aber sehr vermehrungsfreudig sind, kann man seinen Bestand also leicht aufrecht erhalten.

Diese putzigen Tierchen brauchen allerdings für die schöne rote Farbe auch entsprechendes Futter. Nichts kompliziertes, nur ab und zu Tomate, kleine Möhrchen (die aus der Dose), Paprika und vorher tiefgefrorenes Gemüse wie Spinat, Erbsen und Rosenkohl wird gern genommen. Neben dem normalen Fischfutter dürfen Futtertabletten mit einem ausreichend hohen Anteil an Spirulina Algen nicht fehlen, außerdem werden gefrorene Mückenlarven, Cyclops oder Artemia gefressen.

Sehr zu empfehlen ist auch getrocknetes Laub, speziell von Buchen. Diese Blätter liefern den Garnelen neben Futter auch Substanzen, die ihnen die Häutung erleichtern. Ansonsten sind sie recht anspruchslos, auch was die Wassertemperatur angeht sind sie recht tolerant, sie vertragen Temperaturen im Bereich von 18° bis 30°C, man sollte es aber nicht ausreizen.

 

Die andere Art nennt sich umgangssprachlich Amanogarnele, der wissenschaftliche Name lautet Caridina japonica. Diese Garnelenart wird vor allem wegen ihres Rufes als Algenvertilgerwunder in vielen Aquarien eingesetzt. Es ist eine recht lebhafte Garnelenart, sie klettern sehr gerne, was schon bei manchem Aquarianer zu herben Verlusten geführt hat. Sie fressen so ziemlich alles, was ihnen vor die Fühler kommt, also vom normalen Fischfutter über Futtertabletten bis hin zu Frostfutter, wie die Redfire-Garnelen. Sie sind recht gut im Gesellschaftsaquarium zu halten, ich habe noch keinerlei Übergriffe seitens der Fische oder umgekehrt in meinen Becken erlebt.

Die Vermehrung ist gar nicht so einfach, denn die kleinen Junggarnelen brauchen nach dem Schlupf Brack- bzw. Salzwasser. Es gibt im Internet und auf den Seiten des Aquarienforums aber genügend Quellen zum Nachlesen. 

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!