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Wal und Robbenschutz

1.) Droht dem Walfangverbot das Aus?

Zwergwale, Finnwale, Buckelwale und Seiwale sind durch die Waljagd bedroht. Geben Sie den Walen Ihre Stimme!.

Lieber Tierfreund,

sicherlich haben Sie in den letzten Wochen die beunruhigenden Ereignissen bei der Internationalen Walfangkommission (IWC) in der Presse verfolgt. Zum ersten Mal konnte Japan bei der 58. Jahreskonferenz eine Resolution durchsetzen, die die Aufhebung des kommerziellen Walfangverbots fordert. Gemeinsam mit Japan stimmten weitere 32 Länder für die Auflösung des Moratoriums, 32 Länder waren dagegen. China enthielt sich bei der Abstimmung.

Nachdem zuvor einige Vorstöße gescheitert waren, gelang es Japan und den anderen Walfang-Gegnern jetzt, eine knappe Mehrheit für die so genannte "St. Kitts and Nevis Deklaration" zu gewinnen. Bislang handelt es sich "nur" um eine Willenserklärung, die die Abschaffung des Moratoriums zum Ziel hat.

Um das derzeit geltende, internationale Walfangverbot gänzlich zu kippen, ist allerdings eine ¾-Mehrheit notwendig. Doch noch nie war die Lobby der Walfangbefürworter so stark wie in diesem Jahr. Sie erreichten erstmals eine Mehrheit, die sich entscheidend auf den Walschutz auswirken kann. Ein alarmierendes Signal für die Zukunft der Wale.

Setzen Sie sich für den Schutz der Wale ein! Unterstützen Sie unsere Arbeit gegen die Aufhebung des kommerziellen Walfangverbots!

Für mehrere Nationen war es in diesem die erste IWC. Als Neuzugang stellte sich einzig Israel gegen den kommerziellen Walfang. Neulinge wie Kambodscha, die Marshallinseln, Mali, Gambia und Togo schlugen sich auf die Seite von Japan. In diesen Ländern selbst spielt der Walfang keine Rolle. Dennoch stimmten sie für den Walfang, nachdem sie Entwicklungshilfe in nicht unerheblicher Höhe von Japan bezogen hatten.

Wieder 1.000 Wale auf Japans Abschussliste

Japan ließ nichts unversucht, um die Waljagd auszuweiten. Das Land stellte weitere Resolutionen, wie etwa die Aufnahme der Jagd von Zwerg- und Brydewale in japanischen Hoheitsgewässern, die Aufhebung des Schutzgebiets Southern Ocean sowie das Aufheben des Schutzes von Delfinen und Tümmlern. Zwar waren diese Vorstöße Japans bislang nicht erfolgreich, trotzdem macht Japan mit dem Töten Tausender Wale ungehindert weiter. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft findet jedes Jahr aufs Neue das grausame Abschlachten der Meeressäuger statt.

Bereits in der diesjährigen "wissenschaftlichen" Walfangsaison im Schutzgebiet Southern Ocean stehen wieder 1.000 Wale auf der Abschussliste. Zusätzlich will Japan dann auch Jagd auf 50 Buckelwale machen. Diese Walart zählt zu den gefährdeten Arten. Dazu darf es nicht kommen. Jetzt
sind diplomatische Wege gefragt, um Japan massiv unter Druck zu setzen.

Grausamkeiten beim Walfang aufgedeckt

Einen Kontrapunkt gegen die Argumente der Walfangbefürworter setzte eine Videoaufzeichnung, welche gemeinsam mit einem Bericht bei der IWC veröffentlicht wurde. Der IFAW und die australische Regierung analysierten Jagszenen vom japanischen Walfang. Ihr Bericht liefert eindeutige wissenschaftliche Beweise, dass die seit Jahren von Japan vorgebrachten Erklärungen, beim Walfang werde human vorgegangen, nicht der Wahrheit entsprechen.

Das Video zeigt Szenen, wie Sprengstoffharpunen auf einen Wal abgefeuert werden und die Tiere trotzdem nicht sofort tot sind. Die Wale werden deshalb von den Jägern anschließend mit dem Kopf unter Wasser gedruckt, um sie letztendlich zu ersticken. Dem Bericht zufolge werden 80 % der Wale nicht sofort durch die Harpune getötet, sondern ringen noch bis zu 35 Minuten um ihr Leben. Solche Methoden sind extrem grausam und inakzeptabel. Die Jagd auf Wale muss aufhören.

Der Walschutz braucht starke Stimmen

Der Schutz der Wale geht jeden an. Dank Ihrer Unterstützung ist es dem IFAW möglich, das Thema öffentlich zu machen. Durch Gespräche konnten Staaten wie Belize und Guatemala überzeugt werden, nicht für die Waljagd zu stimmen. Auch China stimmte mit Japan diesmal in nur noch wenigen Punkten überein. In der karibischen Presse sorgt das Thema Walfang oder Walschutz auch noch nach der Konferenz noch für heftige Diskussionen.

Die Tagung der IWC ist zwar nun beendet, die Jagd auf Wale jedoch geht weiter. Japan ist mit seinen Bemühungen, die IWC mit gekauften Stimmen zu unterwandern, auf Erfolgskurs. Wir dürfen nicht zulassen, dass Japan seinen Wohlstand dazu einsetzt, Druck auf ärmere Länder auszuüben, damit diese die japanische Walfangkampagne unterstützen.

Die IWC fand in diesem Jahr in der Karibik statt. Genau hier gehört das Whalewatching bereits zu einem wirtschaftlich wichtigen Sektor, mit dem mehre Millionen Dollar pro Jahr erwirtschaftet werden. Bürgerinitiativen, Ökotourismus-Veranstalter sowie Geschäftleute unterstützen den Walschutz in ihrer Region. Dagegen stellen sich karibische Staatoberhäupter weiter hinter die japanische Meinung, die Jagd auf Wale zu erlauben und auszuweiten.

Geben Sie den Walen Ihre Stimme. Verhindern Sie mit Ihrem Protest, dass bei der nächsten IWC die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs beschlossen wird. Protestieren Sie gegen die grausamen Methoden des Walfangs. Fordern Sie ein sofortigen Stopp der japanischen Walfangpläne.

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

Dr. Ralf Sonntag
Direktor IFAW Deutschland

Näheres dazu auf der Seite....

www.ifaw.org

> Zum Video <


2.) Kanadas Schande, das Robbenschlachte, Berichte, Aktionen, Petitionen auf Robbenschutz.de

    > Klick hier <

3.) Walschutz-Aktion 2006: "Schüler für Wale"

Andreas Morlok - der unermüdliche Walschützer vom Bodensee - rief alle
Schüler Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und anderswo auf, bei seiner
neuen Aktion gegen das Wal-Morden mitzumachen. Seine außergewöhnliche Protestaktion, er wanderte vom Bodensee nach Kopenhagen und Oslo, um gegen den dänischen und norwegischen Walfang einzutreten.

Mehr über seine Aktion hier...
 http://www.walschutzaktionen.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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