infos


SmileyCentral.com

Was ihr

vor dem Kauf eures Kaninchens beachten solltet:

 

- Überlegt euch genau, ob ihr genügend Zeit für das Kaninchen habt. Es möchte stets einen sauberen und trockenen Käfig und genügend Futter und Wasser vorfinden.

- Euer Kaninchen möchte aber auch beschäftigt werden. Für genügend Auslauf muss gesort werden - sei es in der Wohnung oder im Freien. Kein Kaninchen ist gern den ganzen Tag eingesperrt.

In der Wohnung solltest du darauf achten, dass keine Kabel angeknabbert werden können (Lebensgefahr!).

Gegenstände an denen es sich verletzen könnten, sollten außer Reichweite gebracht werden.

- Wichtig ist die Haltung von mindestens 2 Kaninchen in einem ausreichend großen Käfig.

 

 

 

KANINCHEN SIND GRUPPENTIERE

 

Die beste Paarung ist immer eine Häsin mit einem Rammler. WICHTIG: Der Rammler muss beim Tierarzt kastriert werden, damit es keinen ungewollten Nachwuchs gibt!

Auch 2 Rammler kann man gut zusammen halten, allerdings müssen beide rechtzeitig kastriert werden!

Zwei Häsinnen vertragen sich meist nur bis zum Eintritt der Geschlechtsreife und müssen dann getrennt werden. Oft kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Tieren.

 

Zur Kastration: Eine Kastration ist nur beim Rammler zu empfehlen. Dies bedeutet einen kleinen 5 - 10-minütigen Eingriff, bei dem die Hoden des Rammlers entfernt werden.

Die Kastration sollte mit einem Alter von ca. 10 - 12 Wochen stattfinden. Von einem früheren Eingriff ist aus gesundheitlichen Gründen abzuraten,

jedoch sollte man den Eingriff auch nicht zu weit nach hinten verschieben.

Einer Kastration bei der Häsin ist abzuraten. Der Eingriff ist relativ schwierig und sollte nur vorgenommen werden, wenn die Häsin im Erwachsenenalter

dauerhaft scheinschwanger wird. 

Eine Sterilisation beim Kaninchen ist wirkungslos, da hier zwar die Fruchtbarkeit unterbunden, jedoch die Hormonproduktion weiter fortgesetzt wird.

Dies hat keine Verhaltensänderung zur Folge.

 


ausführliche Infos findet ihr hier:

Kaninchen Info

Kaninchen Kinder Info

 

Notwendige Anschaffungen:

 

1. Der Käfig: er sollte ein Mindestmaß von 120 x 60 cm für 2 Tiere nicht unterschreiten.

2. Heuraufe: diese sollte vorhanden sein, damit das Heu nicht verschmutzt

3. Futternapf

4. Nippeltränke oder Wassernapf

5. Schlafhäuschen: darin soll sich das Kaninchen zurückziehen können. Am besten eignet sich ein Häuschen mit Flachdach, damit das Tier darauf sitzen kann

6. Einstreu für den Käfig

7. Heu und Futter: Heu sollte immer im ausreichenden Maß vorhanden sein. Etwas Startfutter bekommt ihr beim Kauf eures Tieres von uns dazu.

     Es sollte nur in geringen Mengen (1 EL pro Tag reicht aus) gefüttert werden.

     Grünfutter (Möhren, Äpfel etc.) kann täglich als morgendliche Mahlzeit gefüttert werden.

8. Ecktoilette: muss nicht sein, ist aber sehr praktisch + die Tiere gewöhnen sich sehr schnell daran

9. Transportbox: diese kann direkt zur Abholung des neuen Familienmitgliedes mitgebracht werden. Auch für spätere Tierarztbesuche ist eine solche Box sinnvoll.

 

 

Alle notwendigen Dinge könnt ihr am besten gleich hier bestellen:

zooplus.de

Tiershop

 

Worauf ist zu achten?

 

Der Käfig sollte an einem ruhigen, zugfreien Raum aufgestellt sein. Aufgrund seines feinen Gehörs sollte es nie lauten Geräuschen ausgesetzt werden.

Das Hauptnahrungsmittel des Kaninchens ist Heu. Es muss IMMER zur Verfügung stehen, genauso wie sauberes Wasser.

TIPP: GEBT IN DAS WASSER IMMER EINEN SCHUSS APFELESSIG - DAS WIRKT POSITIV AUF DIE VERDAUUNG DER TIERE.

Hinzu kommt Alleinfutter für Zwergkaninchen, am besten in Form von Pellets.

TIPP: FÜTTERT MAXIMAL EINEN ESSLÖFFEL TROCKENFUTTER PRO TIER.

  

Da wir oft danach gefragt werden, hier Trockenfutter-Empfehlungen:

JR Farm Nagerfutter

Versele Laga Nagerfutter

Bunny Kaninchentraum young oder Bunny Grüner Traum

   

Warum? Die Zähne der Kaninchen wachsen lebenslang nach. Kaninchen kauen ihr Futter nicht wie Menschen sondern sie zermahlen es durch seitliche Bewegungen der Kiefer. Dadurch wird ein stetiger Abrieb der Zähne gewährleistet.

Werden Kaninchen dagegen vorwiegend mit Kraftfutter oder Pellets gefüttert, geschieht zweierlei: zum einen ist dieses Futter so energiereich, dass eine geringe Futteraufnahme genügt um das Tier satt zu machen, zum anderen wird das Futter nicht zermahlen. Die Folge davon: die Zähne werden nicht mehr genügend abgerieben.

 

Grünfutter, z.B. Möhren, Möhrengrün, Feldsalat, Eisbergsalat, Petersilie, Gurken, Äpfel sollte täglich gefüttert werden.

Auf Leckereien aus dem Zoohandel solltest du verzichten, da diese sehr viel Zucker enthalten.

Besser ist frisches Gemüse und frische Obstbaumzweige.

Die Zähne des Kaninchens wachsen ständig nach, daher sollte es z.B. durch hartes Brot, aber vorallem durch viel Heu die Möglichkeit bekommen, sich die Zähne gleichmäßig abzunutzen. Besonders gut eignen sich auch Obstbaumzweige von

Apfel oder Birne.

Ebenso wachsen die Krallen eines Kaninchens. Diese sollten 2x im Jahr geschnitten werden. Entweder vom Tierarzt oder in der Zoohandlung. Du kannst es auch selbst machen, solltest aber darauf achten, dass du die Blutgefäße hinter den Krallen nicht verletzt und dem Kaninchen somit Schmerzen zufügst. Sollte dein Kaninchen häufig Auslauf auf Betonboden oder einer Pflasterdecke haben, kann das Krallenschneiden möglicherweise überflüssig werden, da sich die Krallen so ganz gut abwetzen.

.

Tierarztbesuch

Auch Tierarztbesuche sind notwendig. Zuerst einmal für die jährlichen Schutzimpfungen, wie RHD und Myxomatose. (siehe weiter unten: Krankheiten)

Auch wenn es deinem Zwerg nicht gut geht, er nicht frisst oder apathisch in der Ecke sitzt, ist es ratsam sofort einen Tierarzt aufzusuchen.

Das verursacht zusätzliche Kosten, darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man sich ein Tier anschafft!

 

 

Und nun noch ein paar Grünfuttervorschläge:

Es ist immer darauf zu achten, dass Obst und Gemüse Zimmertemperatur haben, gut gewaschen und abgetrocknet wurde.

Nichts aus dem Kühlschrank verfüttern!

Nichts welkes, angefaultes oder verschimmeltes verfüttern!

Zweige und Kräuter dürfen nicht gespritzt sein und sollten nicht auf Wiesen gesammelt werden, auf denen Hunde ihr Geschäft verrichten. Ebenso nicht an zu stark befahrenen Straßen (wegen der Abgase) sammeln!

So, nun hier die Tips. Zum ausprobieren, was dein Kaninchen am liebsten mag, immer nur in kleinen Mengen füttern, da Kaninchen sonst Durchfall bekommen können.

Zweige: Ahorn, Erle, Esche, Fichte, Hainbuche, Haselnuss, Linde, Obstbäume, Tanne, Weide, Weißbuche

Obst: Apfel, Banane, Birne, Erdbeeren, Himbeeren, Kiwi, Melone, Weintrauben

Kräuter: Basilikum, Dill, Petersilie, Thymian, Pfefferminze

Gemüse: Brennessel (anwelken lassen oder trocknen!), Chicoree, Eisbergsalat, Feldsalat, Fenchel, Sonnenblumen, Sellerie, Radieschenblätter, Paprika, Gurken, Möhrengrüm, Möhren, Rettichblätter, Tomaten (ohne Grün, Giftig!!!), Topinambur

 

Vorsicht Giftig!!!: Blätter und Grün von Tomaten, Buchsbaum, Efeu, Fingerhut, Goldregen, Herbstzeitlose, Kartoffelkeime, rohe Bohnen, die meisten Zimmerpflanzen, Zierwein

 

Vielen Dank an das Kaninchen-Paradies für das Zur-Verfügung-Stellen dieses Textes. www.kaninchen-paradies.de

 

 

Weitere Futtervorschläge:

 

 

Ackerfuchsschwanz
Ackerschachtelhalm
Ananas
Aprikosen (als Leckerchen)
Äpfel
Bananen
Basilikum
Batavia (Vorsicht wegen Nitratgehalt, wenn möglich
vom Bio-Bauern)
Beifuß
Beinweil
Birnen (als Leckerchen)
Blumenkohl (auch mit Blättern, im Maßen, kann blähen)
blutrote Fingerhirse
Bohnenkraut
Borretsch
Brennesseln (jung)
Broccoli (in Maßen, kann blähen)
Brombeeren (auch mit Blättern)
Cherimoya
Chicoree
Chinakohl (in Maßen, kann blähen)
Clementinen (als Leckerchen)
Dill

Erdbeeren (mit Blättern)
Feige
Fenchel (extrem viel Vit C)
Gänseblümchen
Gänsefuß
Giersch
Grapefruit (als Leckerchen)
Gras
Hagebutten
Hasenscharte
Heidelbeeren (als Leckerchen)
Hirtentäschel
Huflattich
Indianernessel
Johannisbeeren (als Leckerchen)
Kaki (als Leckerchen)
Kamille
Karambola
Karotten (auch mit Grün)
Kerbel
Kirschen (als Leckerchen)
Kiwi (als Leckerchen)
Klee (in Maßen, kann Blähungen verursachen)
Knollensellerie (enthält Oxalsäure)
Kohlrabi (auch mit Blättern, im Maßen, kann blähen)
Kohlrübe (enthält nur etwas viel Zucker)
Kresse
Kürbis
Liebstöckel
Litchi
Löwenzahn
Loquat
Luzerne
Mairübe mit Stengel (Stielmus)                              
Mais (die komplette Pflanze)
Malve
Mandarine (als Leckerchen)
Mango
Mangold
Majoran
Melde
Melonen
Mirabelle
Nektarine (als Leckerchen)
Orange
Oregano
Papaya
Paprika (alle Farben, viel Vit C)
Pastinake
Petersilie (Achtung bei trächtigen Tieren, wirkt abtreibend)
Petersilienwurzeln (hoher Calciumgehalt)
Pefferminze
Pfirsich (als Leckerchen)
Pflaume (als Leckerchen)
Pilze (nur Zuchtpilze, Wildpilze haben zuviel Quecksilber)
Pupursonnenhut

Radicchio
Radieschen (auch mit Blättern)
Reineclaude
Ringelblume
Rispengras
Rote Beete (Achtung bei trächtigen Tieren, wirkt abtreibend,                   
Kot verfärbt sich rot)
Rucola (Rauke)
Salate (in Maßen, da meistens sehr nitrathaltig)
Salatgurke
Salbei
Sauerampfer (nur wenig)
Schafgabe
Schwarzwurzeln (hoher Calciumgehalt, vorher schälen)
Sonnenblumen
Spargel Grün + Weiß
Spinat
Spitzwegerich
Stangensellerie
Tomaten (ohne das Grüne)
Topinambur
Trauben (als Leckerchen)
Vogelmiere
Wicke
Zitrone (als Leckerchen)
Zitronenmelisse
Zucchini
Zwetschgen (als Leckerchen

 

Liste der Gifitgen Pflanzen! 

Giftige Pflanzen

A - B
Agapanthus (Schmucklilie)
Agave
Akazie, Falsche
Akelei
Aloe
Alpenveilchen
Amaryllis
Aronstab
Azalee
Bärlauch
Berglorbeer
Besenginster
Bilsenkraut
Bingelkraut
Blasenstrauch
Blauregen
Bogenhanf
Buchsbaum
Buschwindröschen
C - G
Christrose
Christusdorn
Chrysantheme
Clematis
Clivie
Datura
Dieffenbachie
Efeu
Efeutute
Eibe
Eisenhut
Engelstrompete
Essigbaum
Farne
Feigenbaum
Feuerbohne
Fingerhut
Geranie
Glyzinie
Goldregen
Gundermann
H - L
Hahnenfuß, Scharfer
Hakenlilie
Hartriegel
Heckenkirsche
Herbstzeitlose
Hortensie
Hundspetersilie
Hyazinthe
Ilex
Immergrün
Je-länger-je-lieber
Kalla
Kirschlorbeer
Krokus
Kronwicke, Bunte
Kroton
Lavendelheide
Lebensbaum
Liguster
Liliengewächse
Lupine
M - R
Madagaskar-Immergrün
Mahonie
Meiglöckchen
Märzenbecher
Mistel
Mittagsblume
Myrte
Nachtschatten, Bittersüßer
Narzisse
Oleander
Osterglocke
Passionsblume
Porzellanblume
Prachtlilie
Primel
Rebendolde
Rhizinus
Rhododendron
Rittersporn
S - Z
Sadebaum
Sauerklee
Schneeglöckchen
Schöterich, Bleicher
Schwedenklee
Seidelbast
Sommerflieder
Stechapfel
Tabak, Virginischer
Tulpe
Wacholder
Wandelröschen
Weihnachtsstern
Wolfsmilchgewächs
Wunderbaum
Wüstenrose
Zeder, Virginische
Zimmerkalla
Zwergholunder
Zwergmistel

 

 

 

Wie wird mein Kaninchen am schnellsten zutraulich?

 

 

Du bist gerade frischgebackener und stolzer Besitzer eines oder gar zwei Kaninchens geworden ! Glückwunsch!
Um eine schöne Zeit zu gewährleisten hier ein paar kleine Tipps :

Zu Hause angekommen wo schon ein schönes gemütlich eingerichtetes Heim auf die neuen Mitbewohner wartet:
Du setzt das Kaninchen in seinem Stall und schwupp ist es auch schon in seinem Häuschen verschwunden und kommt auch bei den leckersten Leckerlis und guten Zureden nicht aus seiner Hütte raus . Rennt und klopf (es hat wirklich große Angst) vielleicht gar panisch durch den Stall ....erste Entäuschung macht sich breit .....BITTE GIB NICHT AUF !!!
Kaninchen sind Fluchttiere , das ist tief in ihren Genen verankert .

Du solltest einiges beachten ...dieses kleine 1x1 soll dir helfen.


1. wenn man sein Kaninchen am späten Nachmittag oder frühen Abend kauft hat es Zeit sich in der Nacht vom Tranport , ungewohnter Umgebung , Gerüche und Geräusche besser zu erholen . Die Versuchung ist zu groß ständig am Käfig zu stehen um die ersten Annäherungsversuche zu starten . BITTE GIB IHM ETWAS ZEIT !!!


2 . Stelle den Käfig nicht auf den Fußboden - erstens wegen der Zugluft ( die dem Häschen gar nicht gut bekommt , ERKÄLTUNGSGEFAHR ; BINDEHAUTENTZÜNDUNG ) und zum anderen erscheinst du für das Kaninchenkind so groß . Stelle den Käfig am besten auf einen kleine Tisch/ Komode so dass er nicht runterfallen kann . Auch mögen Kaninchen, wenn der Käfig hell und freundlich steht( BITTE KEINE DIREKTE SONNE , HITZSCHLAGGEFAHR) . Stelle es auch nicht auf einen Schrank wo das Kaninchen GAR NICHTS mehr von dir und deiner Familie mitbekommt . Kaninchen sind gesellige Tiere und mögen Gesellschaft und Zuneigung . Wenn man mal 2 Kaninchen beobachtet, zeigen sie sich ihre Zuneigung durch putzen und kuscheln.


3 . Lasse max. 3 Tage das Häuschen drin ...danach nimm es Anfangs tagsüber stundenweise raus . Gib es ihm aber auf alle Fälle Nachts wieder sonst fühlt es sich nicht wohl und geborgen . Sei immer vorsichtig und sprich leise mit deinem kleinen Freund . Mache niemals hektische Bewegungen! Zeige ihm, dass es sich vor dir und deiner Hand nicht fürchten muss . Nehme langsam Kontakt zu ihm auf , indem du deine Hand einfach mal im Käfig ...mit einem Leckerli (ein Stück Gurke oder Petersilie) hineinhängst (sollte es anfangen zu rennen und klopfen nimm deine Hand sofort wieder raus) ...nicht von oben ! Lass es auf dich zukommen (sei nicht traurig wenn es das erste und zweite Mal nicht gleich klappt.) Habe Geduld - ihr habt viel Zeit . Seid ihr euch dann näher gekommen , das heißt es frisst ohne Furcht aus aus deiner Hand und sieht dabei entspannt aus, kannst du wagen es auf den Arm zunehmen ...langsam ! Nimm es nicht gleich Stundenlang raus - 3 x am Tag für 5-10 Minuten reichen aus .....wirklich ! Sonst war alle Müh umsonst .
Später wenn es nicht mehr starr und steif auf deinem Schoss sitzt kannst du es für etwas längere Zeit herausnehmen . Zeige ihm auch hier, dass es keine Angst haben braucht (Leckerli ...Gurke oder Petersilie). Nimm es immer mit beiden Händen hoch ...die eine sollte unter den Vorderfüßchen sein und deine zweite Hand stützt den Po ab - so hat es Halt und zappelt nicht . Keine ruckartigen Bewegungen !


Ich wünsche euch eine schöne und lange gemeinsame Zeit miteinander .

Das gleiche gilt überings auch für die neuen Meeribesitzer

 

 

Krankheitsanzeichen:   Wann muss ich mir Sorgen machen ?

 

Besonders wenn Kaninchen in einer großen Gruppe leben, ist es oft schwer festzustellen, ob ein Kaninchen krank ist. Eine genaue Beobachtung des Kaninchens ist notwendig.

Frühe Warnzeichen sind:

  • das Kaninchen kommt nicht zur Fütterung, es frisst weniger oder gar nicht mehr.
  • verklebtes Fell, als Zeichen einer Durchfallerkrankung.
  • tränende Augen
  • häufiges Niesen
  • feuchte verklebte Nase
  • häufiges Kratzen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • häufiges Zähneknirschen, als Zeichen von Schmerz
  • Hinken, als Symptom einer Verletzung
  • Kahle Stellen, Juckreiz


Zur Zeit gibt es drei Impfungen gegen:

  • Myxomatose (6 Monate Impfschutz)
  • Kaninchenschnupfen (1 Jahr Impfschutz)
  • Chinaseuche (1 Jahr Impfschutz)

Die Impfungen

Wie für uns Menschen und wohl auch alle anderen Haustiere gibt es auch für Kaninchen zur Vorsorge Impfungen, damit sie nicht an sehr ansteckenden und oft tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten erkranken.

Bei der Frage ob und wenn ja gegen was alles geimpft werden soll, ist sehr entscheidend ob das Tier in der Wohnung oder draußen gehalten wird. Wir möchten in dieser Hinsicht nicht auf das Thema eingehen. Diese Frage sollte jeder mit dem Tierarzt seines Vertrauens besprechen.  Ein Tier aus Unwissenheit oder Kostengründen nicht zu impfen ist aber ein großes Vergehen am Tier! Jeder sollte sich, bevor er ein Tier aufnimmt, informiert haben welche Bedürfnisse (und dazu zählt auch die medizinische Versorgung) so ein Lebewesen hat.

An dieser Stelle sind nun die empfohlenen Impfungen für Zwergkaninchen genannt und erklärt.

RHD · (Rabbit Hemorrhagic Disease)
Diese sehr ansteckende Viruserkranken hat sich von China aus seuchenartig über ganz Europa verbreitet. Aus diesem Grunde wird sie auch Chinaseuche genannt. Diese, beim Wild- und Hauskaninchen vorkommende tödliche Erkrankung hat einen sehr schnellen Verlauf und es sind bisher keine Behandlungsmöglichkeiten bekannt. Die verendeten Tiere haben häufig Blut an der Nase und auch in Lunge und Darm werden im nachhinein Blutungen festgestellt.Die Impfung sollte jährlich durchgeführt werden.

Myxomatose
Diese Seuche stammt aus Südamerika. Sie wurde in der Mitte des vorherigen Jahrhunderts in Australien künstlich verbreitet um die dortigen Wildkaninchenbestände zu reduzieren. Durch das unvorsichtige Handeln eines Arztes gelang die Seuche von Frankreich aus nach ganz Europa. Die Viruserkrankung wird durch blutsaugende Insekten wie z. B. Stechmücken übertragen. Die Krankheit beginnt in der Regel mit Lidbindehautrötungen, Schwellungen der Augenlieder, der Nasengegend und der Lippen. Auch die Geschlechtsteile und Aftergegend schwellen an. Vielfach treten im gesamten Hautbereich Knötchen bis zur Haselnussgröße auf. Auch diese Impfung sollte jährlich wiederholt werden.

Kaninchenschnupfen
Die Tiere haben eitrig schleimigen Nasenausfluss, eitrige Lidbindehautenzündung und eine erschwerte Atmung. Oftmals kommt noch eine Schiefhaltung des Kopfes hinzu. Die Krankheit hat einen eher langsamen Verlauf wobei auch kurzzeitige Zustandverbesserungen vorkommen.
Oftmals führen dann Infektionen der Lunge oder des Gehirnes zum Tode. Ursache der Krankheit sind Bakterien.

Die Impfung gegen Kaninchenschnupfen empfehlen wir nicht. Mehr hier:

http://info.kaninchenschutz.de/Kaninchenschnupfen.pdf

 

 

 

 

Buchtipps:

  • Artgerechte Haltung - Ein Grundrecht auch für (Zwerg)Kaninchen von Ruth Morgenegg
  • Kaninchenhaltung. Das Handbuch der Praxis, Ulrich Reber
  • Kaninchen verstehen. Ein Ratgeber für die artgerechte Haltung, Anne McBride
  • Kaninchenfütterung. Tiergerecht - naturnah - wirtschaftlich, Willi Lackenbauer
  • Kaninchenkrankheiten. Krankheiten vorbeugen, erkennen, behandeln; Siegfried Matthes
  • Kaninchen. Homöopathie und Kräuteranwendung, Alois Weber
  • Lexikon der Kaninchen, Heidrun Eknigk

  

jetzt bestellen: 

 

 

 

powered by Beepworld