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Giustino: totgebissen in der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober im Tierheim von Caserta.
Er hätte Weihnachten Zuhause sein können......
Du hattest Deine Fahrkarte schon in der Tasche, lieber Giustino. Dein Körbchen wartete schon auf Dich und Menschen, die
sich auf Dich freuten. Warum haben wir Dich nicht schon früher holen können? Warum durftest Du nicht noch einmal Liebe
und Geborgenheit spüren? Es ist nicht fair! Du hattest nun schon so viele Jahre gewartet und auf der Ziellinie verloren.
Obwohl wir Dich nur von Erzählungen und Bildern kennen lernten, bist Du uns ans Herz gewachsen und als wir heute die
unfassbare Nachricht erhielten, weinten wir um Dich. Du warst uns nicht mehr fremd! Aber warum mußtest Du einsam und
alleine in einem Tierheim sterben? Alles hat seinen Sinn? Dieser Tod war so simnnlos und so unfair!
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Argo
Argo, Odysseus Hund, wartet lange auf die Rückkehr seines Herren und war der einzige der ihn erkannte.
Unser Argo hat sein ganzes Leben im Tierheim verbracht. Im März 2010 fand ihn Frau Gruber. Er durfte bei ihr einziehen und blühte nochmal richtig auf.
Er hatte einen schönen Lebensabend. Wir hätten ihm noch mehr gegönnt, aber der Krebs hatte ihn bereits aufgefressen. Umso glücklicher bin ich, daß er ein Zuhause haben durfte, geliebt, gehegt und gepflegt wurde.
Danke Frau Gruber. Argo ist in bester Gesellschaft, da wo er jetzt ist.
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Penelope Moccaböhnchen
Unsere Penny ist am 13.März 2011 im Alter von fast 18 Jahren gestorben. Gerade mal etwas über zwei Jahre durften wir unser Moccaböhnchen bei uns haben. Die 13 Jahre zuvor lebte sie in einem italienischen Tierheim und sie hatte keine Chance dieses noch einmal lebend zu verlassen. Wer will schon einen alten Straßenhund? Durch Giovanna erfuhren wir von ihr und holten sie zu uns nach Hause. Eine Entscheidung, die wir nie bereut haben. Penny war ein Traumhund! Voller Liebe und Zärtlichkeit, Güte und Bescheidenheit. Wir sind glücklich, dass wir sie kennen lernen durften. Mit ihr zu leben war wunderschön und ein großes Geschenk. Unsere gemeinsame Zeit war sehr kurz, aber wir hatten das Gefühl als gehörte sie schon immer zu uns. Penny stand stellvertretend für viele italienische Straßenhunde, die irgendwann in Massentierheimen eingesperrt werden, ohne Aussicht dort jemals wieder heraus zu kommen. Ihr Glück war, dass die Leute in ihrem Tierheim ihr diese Chance gewährten und dass Giovanna da war und sich ihrer annahm. Wir sind unendlich traurig, dass wir sie gehen lassen mußten - aber auch glücklich, dass sie uns ihre Liebe schenkte!
Traudel + Sabine
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Ungefähr vierhundertdreißig Hunde leben im Tierheim von Caserta. Nicht mal ein Fünftel davon schafft es auf die Vermittlungsseite und damit wenigstens ins Bewusstsein der Menschen, die die Homepage von cani-di-italia besuchen.
Ein paar Wochen lang gehörte Lea zu den Wenigen. Die alte, graue, unscheinbare Lea, die zwölf Jahre lang nicht mal einen Namen hatte, die Hündin mit dem mottenzerfressenen Fell, dem freundlichen Blick und den zaghaften Berührungen.
Warum Giovanna sie auf dieser Seite haben wollte? Wer hätte diesen Hund denn schon genommen.....
Wahrscheinlich hat sie doch geahnt, dass ihre langjährige Freundin sie im Dezember zum letzten Mal vorsichtig angestubst hat mit der Bitte um ein bisschen Zuwendung.
Lea, die Löwin, das duldsame Weidetier, die Starke, die Müdgewordene, ist tot.
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