Geboren wurde ich im Januar 1966 im schönen Hamburg. Nach unspektakulärer Kindheit habe ich eine Lehre zur Rechtsanwaltsgehilfin gemacht; in diesem Beruf arbeite ich noch heute.

Seit ca. 1987 bin ich ein großer Fan der irischen Band U2. Ich habe im Laufe der Jahre viele, viele Konzerte besucht, allein in den Jahren 1992/93 habe ich mehr als 60 Konzerte von U2 gesehen und dieses "Hobby" hat mich nicht nur quer durch Europa sondern auch nach Kanada, in die USA und sogar nach Japan geführt. Ich habe seinerzeit auch an einem Fanmagazin sowie an einem Buch über U2 mitgearbeitet. Mit fortschreitendem Alter wird man auch ein wenig ruhiger, so daß ich in den letzten Jahren zwar keines der deutschen Konzerte versäumt habe, ich reise aber nicht mehr um die Welt um mir Konzerte anzusehen.

Seit vielen Jahren wohne ich mit meiner Freundin Regina zusammen, die ich auf einer dieser Konzertreisen kennengelernt habe.

Im Sommer 2005 haben wir uns einen jungen Hund aus einer Tötungsstation in Malaga geholt. Er war gerade einmal vier Monate alt und sollte schon getötet werden. Leider wissen wir nicht genau, ob er von der Straße geholt wurde oder ob er unerwünschter Nachwuchs eines Familienhundes war. In jedem Fall war deutlich, dass es ihm zuvor nicht gut ergangen war. Er war (und ist) sehr ängstlich, in den ersten Tagen wich er ständig unseren Beinen aus als ob er befürchtete, getreten zu werden. Noch heute hat er große Angst vor allem knüppelähnlichen, z. B. Walking Sticks, Regenschirmen etc. Da er sehr krank war, hatte er keine große Wahl als sich von uns pflegen und verhätscheln zu lassen und so ging es ihm schnell besser. Inzwischen ist er ein munterer kleiner Kerl, zwar immer noch ängstlich gegenüber fremden Menschen aber ansonsten ein Hund, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann.

Fotos unseres "Biscuit" sind in der Galerie zu finden.

Seit dieser Zeit habe ich mich verstärkt mit dem Thema Tierschutz und insbesondere der Situation der Hunde in Spanien befasst. Die dortige Einstellung gegenüber Hunden ist eine ganz andere als in unseren Gefilden. Der Hund ist in Spanien ein Nutztier, das für die Jagd oder zur Begrenzung der Mäuse- oder Rattenpopulation gehalten wird. Ein Familienmitglied, wie es ein Hund normalerweise hierzulande ist, ist der Hund dort nicht.

Noch heute ist es alte Tradition, ausgediente Jagdhunde (ausgedient haben sie dort oft schon nach ein bis zwei Jahren), insbesondere Galgos und Podencos, im Rahmen eines Dorffestes aufzuhängen. Man glaubt es kaum, dass im 21. Jahrhundert solche "Bräuche" in Europa noch gepflegt werden - es ist aber leider so. Straßenhunde, die sich an den Mülltonnen zu schaffen machen, und Touristen um Futter anbetteln, werden - gerade zu Beginn der Feriensaison - systematisch ausgerottet, totgeschlagen, vergiftet, erschossen oder was die menschliche Fantasie sonst noch hergibt. Da in Spanien Kastration von Hunden selten durchgeführt werden, vermehren sich sowohl die Straßenhunde als auch die Familienhunde munter weiter. Unerwünschte Welpen werden entweder in die örtlichen Perreras (Tötungsstationen) gebracht, irgendwo ausgesetzt oder gleich erschlagen, ertränkt oder erwürgt.

Bei meinen Tierschutzaktivitäten ist mir nun vor kurzem eine Geschichte bekannt geworden, die schier unglaublich scheint. Das Schlimme daran ist, dass sie eigentlich aus edlen Motiven heraus geschah. Diese Geschichte ist zu finden unter "Toledo-Hunde".

Diese Geschichte war es auch, die mich endgültig dazu bewogen hat, nicht nur traurig vor dem Computer zu sitzen und diese Horrorstories zu lesen, sondern in irgendeiner Form dagegen etwas zu unternehmen. Meine finanziellen Mittel sind beschränkt, daher war meine erste Idee, die Silikon-Armbänder herstellen zu lassen und zugunsten dieser Hunde zu verkaufen. Ich hoffe, es folgen noch viele weitere Ideen und es kommt Geld zusammen, um diesen oder anderen Hunden zu helfen.



Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!