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Sprachtherapie, was ist das? Sprachtherapie umfasst die Behandlung vieler Teilbereiche. Sprache, Sprechen, Stimme und Redefluss sind nur kleine Unterteilungen des kommunikativen Bereiches. Auch Lese-Rechtschreibstörungen, damit verbundene Konzentrationsschwächen und auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen sowie Schluckprobleme zählen zum Feld der Sprachtherapie. Im Kindesalter entwickelt sich die Sprache. Gerade in dieser Phase können sich Schwächen zeigen, die sich später eventuell zu Sprachstörungen festigen. Sprechen und Sprache sind fest verbunden mit dem Gehör. Wer andere und sich selbst nicht hört oder nur fehlerhaft wahrnimmt, zeigt Schwächen in der Sprache und beim Sprechen. Gleichzeitig sind Störungen der Nerven und Muskeln, z.B. bei Krankheiten wie Parkinson, Multiples Sklerose oder nach einem Schlaganfall, häufige Ursachen für Sprach- und Sprechstörungen. Bei Schwächen der Atemorgane, der Hals-Wirbel-Muskulatur und Überlastung der so genannten Stimmorgane, kann es zu Störungen der Stimme kommen.
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