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| | Wir sind das Oktoberfest |
| | © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-10-01 |
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| | Ziel |
| | Einen Spaziergang über das Oktoberfest und ich fühl etwas besonderes in mir. All die vielen fremden Menschen die ebenfalls diesen weltbekannten Ort besuchen wollen, haben ihr Ziel erreicht. Genau wie ich. Sind es Fremde für mich? |
| | Gemeinsam |
| | Nein es sind keine Fremde für mich, denn sie haben alle etwas gemeinsames mit mir. |
| | Der Wunsch |
| | Das Menschliche und den heutigen Wunsch, hier zu sein. Ja, ich erkannte das gemeinsame Menschliche. Hier gemeinsam mit all den Menschen feiern, dabei fühle ich mich nicht mehr einsam unter Fremden. |
| | Ich habe das Gefühl, meine Gedanken stehen offen da. |
| | Lachen |
| | Ich sehe in lachende Gesichter. Sehe die schönen Dirndl und Lederhosen, in denen sich die Menschlichkeit hineinfühlt. Sie wollen keine Fremden sein. Sie wollen die Gemeinsamkeit, das Menschliche offen zeigen. |
| | Wir sind .. |
| | Wir sind Oktoberfest, wir wollen es repräsentieren. Der ganzen Welt zeigen, dass wir friedlich das Miteinander pflegen können. |
| | Wir sind Oktoberfest. |
| | Oktoberfest-Puzzle |
| | Du bist Oktoberfest . Wir sind Oktoberfest. Ohne die Fremden die ein Teil vom Oktoberfest Puzzle sind wäre es gar kein Oktoberfest. Oder nur ein Schauplatz. |
| | Ich bin Oktoberfest – ich fühle mich als einen Teil der Anderen. |
| | Ich ahne, dass wir mehr gemeinsam haben als mir eigentlich bewusst ist. |
| | Himmel |
| | Über uns der weiß-blaue Himmel |
| | Wie heisst es oft: |
| | Der Liebe Gott muss ein Bayer sein – weil er uns den weißblauen Himmel schenkt |
| | Wir sagen DANKE |
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| 2 | |
| | Ziegenblut |
| | © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-10-02 |
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| | Ziegenblut es kocht |
| | Wenn die Ziege sagt ich habe Lust |
| | Wenn ihr das Herze pocht |
| | Sie macht es nur, wenn sie nicht muss |
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| | Die Eisenbahnerkuh so wird sie genannt |
| | Obwohl sie keine Kuh ist |
| | Als meckernde Ziege ist sie uns bekannt |
| | Zu ihrem Produkt gehört ebenso der Mist |
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| | Die Ziege gehört zum Leben |
| | Hepperl, Heppl, Häberling oder Goaß ihr Name |
| | Das Bockig oder Zickig sein, ist ihr gegeben |
| | Nur dumme Ziege ist der Menschen Gabe |
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| 3 | |
| | Ein neuer Tag - Nichts wollen |
| | © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-10-03 |
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| | Wo ist der Eingang zu sich selbst? |
| | Suche nicht in dir nur den Held. |
| | Habe ich einen Eingang in mir? |
| | Ja, den haben wir, denn Nichts wollen ist das Ziel. |
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| | Höre auf die Natur, hör wie die Vögel singen. |
| | Die Natur hilft uns den Eingang zu uns selbst zu finden. |
| | Wie das Plätschern vom Wasser im Bach. |
| | Durch das Singen der Vögel so zart und sacht |
| | Durch das Rauschen des Baumes, wie ein Lächeln, |
| | Wenn der Wind sie sanft umfächelt. |
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| | Setzte dich hin und lausche. |
| | Vernehme das Blätterrauschen |
| | Setzte dich hin und höre, was die Natur dir sagen will. |
| | Setzte dich hin und höre, was dein Herz dir sagen will. |
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| | Das muss nicht unbedingt in freier Flur sein, |
| | Der Park tut es auch, vielleicht bist dort allein? |
| | Das kleine Eckchen am Balkon, still zum abwarten. |
| | Ist ebenso hilfreich wie der blühende Garten. |
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| | Dein Herz hat Sehnsucht, schiebe es beiseite |
| | Und nimm Platzt in der Natur und bereiten |
| | Die Nebengeräusche dir Probleme, schalte sie weg. |
| | Dann findet dein Inneres den bestmöglichen Steg. |
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| | Nimm eine sanfte ansprechende, beruhigende Melodie |
| | Und lausche dieser mit wachsender Zeremonie. |
| | Geh zum nächst gelegenen Weiher, ohne dein Ich zu verlieren. |
| | Gehe am Rande des Ufers alleine mit dir selbst spazieren |
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| | Sieh das Wasser, worauf die Regentropfen fallen |
| | Die in deinem Ich mit unbesorgt widerhallen |
| | Lass das Rauschen im Schilf auf dich wirken |
| | Hörst du Tautropfen im Gras und seine Zirpen |
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| | Niemand ist mehr da, das bedeutet dir viel. |
| | Dein Ich und dein Ego haben nur ein Ziel. |
| | Nur dein Ziel wird dich mit Freude einholen. |
| | Dein Ziel ist das Nichts wollen |
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| | Ein Windhauch geht durch den Blätterwald |
| | Hörst du wie das Säuseln widerhallt. |
| | Nur lauschen was um dich herum passiert. |
| | Wie die Natur sich selbst arrangiert. |
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| | Jeder Tag ist ein begehrenswerter Tag |
| | Jeder Tag ist ein schöner Tag, ohne Frag. |
| | Was du aus dem Tag machst ist deine Gegenwart, |
| | Die dein Leben bestimmt, ist es auch hart. |
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| | Jeder Tag ist ein wertvoller Tag |
| | Ein ansprechender Tag, darum wag |
| | Es täglich, lass dich ansprechen zu jeder Minute |
| | So wird es das Beste sein, es ist das Gute. |
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| | Jeder Tag ist ein erstrebenswerter Tag |
| | Den du sanft erkämpfen kannst mit eigenem Auftrag |
| | Jeder Tag ist ein attraktiver Tag voll Sinfonie |
| | den du gestalten sollst mit Harmonie. |
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| | Blicke zurück hast du dein Ziel geeicht. |
| | Das Nichts wollen mit wohlwollen erreicht. |
| | Dann ist deine Gegenwart mit Garantie |
| | Ein guter Tag mit neuer frischer Energie. |
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| | Körnerteppich in Rennertshofen |
| | © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008-10-04 |
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| | Jedes Jahr komm ich zu dir |
| | Zu beten an des Körnerteppich Zier |
| | Zu dir oh Herr mit Gottes Gnade |
| | Voll Bewunderung ohne Frage |
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| | Wie jedes Jahr ist sie bereit |
| | Bastelt ein Kunstwerk für kurze Zeit |
| | Erstellt durch mühevoller Arbeit von der Künstlerin |
| | Die Mesnerin Johanna Ritzner ist die Dienerin |
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| | Gewaschen, gereinigt und wider verstaut. |
| | Wird am Ende das Mosaik, für sie ganz vertraut |
| | Bis zum nächsten Jahr, wo sie mit voller reiner Macht |
| | Ein neues Körnerteppich zum Erntedankfest macht |
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