Obedience

Obedience (sprich: "O-bi-di-ens") kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt "Gehorsam". Diese tolle Sportart besteht überwiegend aus bekannten Gehorsamsübungen - Bei-Fuß-Gehen, Voraussenden, Apportieren, Abrufen, Bleib-Übungen, sowie Sitz, Platz und Steh aus der Bewegung. Bei Prüfungen wird auf freudiges Arbeiten des Hundes außerordentlich wert gelegt. Hohe Motiovation zur gemeinsamen Arbeit sollte bei Hund und Hundeführer vorhanden sein. Dies wird bei Prüfungen bewertet. Das Team Mensch-Hund wird beobachtet und bewertet.

Es gehören jedoch auch Übungen dazu, die in den sonst in Deutschland gelaufenen Prüfungen nicht vorkommen. Distanzkontrolle, bei der der Hund in großem Abstand zum Hundeführer verschiedene Positionswechsel wie Sitz, Platz, Steh ausführen muß, ohne sich dabei mehr als eine Körperlänge nach vorne oder hinten zu bewegen. Geruchsunterscheidung - es muß vom Hund unter bis zu 6 gleich aussehenden Gegenständen derjenige herausgesucht und apportiert werden, der den Geruch des Hundeführers trägt.

Beim Obedience wird nicht nach Schema (wie z.B. bei der Begleithunde-Prüfung) gearbeitet, d.h. der Ablauf wird bei jeder Prüfung vom Richter neu bestimmt. Das bedeutet, dass der Hundeführer alles nur auf Anweisung des Richters ausführt - jede Wendung, jedes Anhalten, jeder Tempowechsel oder das Angehen wird angesagt.

Es gibt 4 Klassen beim Obedience. Die reine Anfängerklasse "Beginner" und die Klassen Obedience 1, 2 und 3. Höchste Klasse ist die Obedience 3 , sie ist gleichzeitig die internationale Klasse in der auch internationale Meisterschaften bestritten werden. Es geht in erster Linie um Präzision, perfekte Fußarbeit, akkurates Apportieren etc.

Obedience ist faszinierend!!

 Obedience-Prüfungsordnung ab 01.01.2007