INFORMATIONSBLATT
der Christinnen und Christen für die Friedensbewegung - Nr. 2/2011
Liebe Friedensfreundin, lieber Friedensfreund,
das nächste Treffen findet am
Sonntag, dem 29. Mai 2011 um 14.00 Uhr in der Evangelischen Pfarrgemeinde HB,
1150 Wien, Schwegler Straße 39 (U3 „Schwegler Straße“)
statt. Inhaltlicher Schwerpunkt (ab 16.00 Uhr) ist die Diskussion mit Abg. z. NR. Tanja Windbüchler-Souschill (Jugend- und Zivildienstsprecherin der Grünen) zum Thema "Abschaffung der Wehrpflicht".
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Der Beitrag der Christinnen und Christen für die Friedensbewegung in der Langen Nacht der Kirchen am Freitag, 27. Mai 2011 von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Donaucitykirche, 1220 Wien, Donaucitystr. 2 (U1 Kaisermühlen – VIC):
Weltreligionen und soziale Gerechtigkeit
Ein Dialoggespräch mit Carla Amina Baghajati (Islam), Landessuperintendent Mag. Thomas Hennefeld (Christentum), Präsident Gerhard Weißgrab (Buddhismus) und Kaplan Franz Sieder (Diskussionsleitung)
Alle Veranstaltungen: http://www.langenachtderkirchen.at/
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Hennefeld neuer Vorsitzender der Christinnen und Christen für die Friedensbewegung
Wechsel an der Spitze der ökumenischen Aktionsgemeinschaft
Wien, 21. 2. 2011 – Thomas Hennefeld ist neuer Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft „Christinnen und Christen für die Friedensbewegung“ in Österreich. Die Generalversammlung der ökumenischen Friedensorganisation hat am Sonntag den 45jährigen Landessuperintendenten der Evangelischen Kirche H.B. zum Nachfolger des katholischen Betriebsseelsorgers Franz Sieder (73) gewählt. Sieder leitete die christliche Friedensbewegung seit 20 Jahren.
Hennefeld ist seit 1998 Pfarrer der reformierten Pfarrgemeinde Wien-West und wurde 2004 in den Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche H.B. in Österreich gewählt. Am 31. Mai 2007 wählte ihn die Synode zum Landessuperintendenten und damit zum obersten Vertreter seiner Kirche. Hennefeld ist gleichzeitig auch Stellvertretender Vorsitzender des gemeinsamen Oberkirchenrates der Evangelischen Kirche A. und H.B. in Österreich. Er engagiert sich seit seiner Studienzeit in der Friedensbewegung. Seine Schwerpunktthemen sind der christlich-jüdische Dialog, die Friedensarbeit im Nahen Osten, Ökumene und das interreligiöse Gespräch.
Die Aktionsgemeinschaft „Christen für die Friedensbewegung“ wurde 1982 von Amtsträgern und Laien / Laiinnen aus der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche gegründet und versteht sich als Stimme von Christinnen und Christen in der gemeinsamen überparteilichen und überkonfessionellen Friedensbewegung in Österreich. Durch Veranstaltungen, Publikationen und Stellungnahmen will sie zur friedenspolitischen Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit beitragen und sich innerhalb der Kirchen für die Stärkung des ökumenischen Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen.
Pax Christi Österreich:
High-Noon in der Weltpolitik: Obama kills Osama
„Freu dich nicht über den Sturz deines Feindes, dein Herz juble nicht, wenn er strauchelt, ...“ Buch der Sprüche 24,17.
„We killed Osama! Thank you Obama!“ – so die Botschaften vor dem Weißen Haus in Washington und am Times Square in New York nach der Tötung Osama bin Ladens. Vertreter der Kirche sehen hingegen die Tötung Bin Ladens kritisch: „Der Tod eines Menschen ist für einen Christen niemals Grund zur Freude.“ Das gelte auch für Bin Laden, meinte der Sprecher des Vatikans in einer ersten Reaktion. Ähnlich kritisch äußerte sich ein Vertreter der evangelischen Kirche: Osama bin Laden hätte mit rechtsstaatlichen Mitteln zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Dem entspricht auch der Standpunkt von Pax Christi USA: „Als Christen sind wir besorgt über die Feierstimmung und rufen alle Menschen guten Willens dazu auf, innezuhalten und nachzudenken statt zu jubeln.“
In den USA werden archaisch anmutende Rachegedanken artikuliert, so als würde durch die Tötung von Bin Laden der Terrorakt gegen das World Trade Center gesühnt. Wenn Obama meint, nun könnten all die Angehörigen der Opfer des WTC „Frieden finden“, so klingt das nach brutaler Vergeltung. Versöhnung ist es nicht und mit Frieden hat Rache nichts zu tun. Oder denkt der US-Präsident vielleicht doch nur an seine Wiederwahl im nächsten Jahr? Zu Recht argumentiert der Moraltheologe Wolfgang Palaver, dass im Falle von Osama bin Laden auf den uralten Sündenbockmechanismus zurück gegriffen wurde: Einer systematischen Dämonisierung des Erzfeindes folgt dessen gezielte „Opferung“ im Glauben, dadurch Frieden herstellen zu können.
Das Völkerrecht wurde mit diesem Militärakt in doppelter Weise außer Kraft gesetzt.
Zum einen verbietet es die Liquidation unliebsamer Personen, zum anderen schützt es die Souveränität eines Landes. Der erste Verstoß gegen das Völkerrecht: Osama bin Laden war zum Zeitpunkt der Operation unbewaffnet. Die Erschießung feindlicher Kämpfer, die sich ergeben haben, gilt als schwerer Verstoß gegen die Genfer Konventionen. Ein „Kombattant“ darf nur angegriffen werden, wenn er sich etwa durch seine Bewaffnung als solcher zu erkennen gibt und „unmittelbar“ an Feindseligkeiten teilnimmt. Auch der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte von 1966 untersagt die „Hinrichtung“ eines mutmaßlichen Verbrechers ohne Gerichtsverfahren.
Der zweite Verstoß gegen das Völkerrecht: lslamabad war über die US-Mission angeblich nicht informiert. Pakistan wird zum Hinterhof der USA, in dem amerikanische Elitesoldaten die Souveränität des Landes ignorieren.
Bedenklich ist auch die Reaktion des UN-Sicherheitsrates. Der Tod des Al-Kaida-Chefs wurde ausdrücklich gut geheißen. Die wichtigste Organisation zum Schutz der Menschenrechte und Anwältin des Völkerrechts steht hier offensichtlich auf der Seite des Faustrechts! Durch die Hinrichtung Osama bin Ladens wird die Welt nicht friedlicher, wird der Terror nicht weniger. Sie bedeutet eine weitere Drehung in der Spirale von Gewalt und Gegengewalt und eine Verunsicherung durch die Delegitimierung der internationalen Organe.
Die Worte von Martin Luther King, wie Barack Obama Friedensnobelpreisträger, haben bleibende Gültigkeit: “Anstatt das Böse zu bekämpfen, vermehrt Gewalt das Böse. ... Durch Gewalt wird der Hasser getötet, aber nicht der Hass. Tatsächlich wird der Hass vermehrt. Gewalt mit Gewalt zu beantworten vermindert nicht Gewalt, sondern führt zu noch mehr Gewalt. ...“ Dies bewahrheitet sich: Die Terrorgefahr steigt. Während die Anhängerschaft von bin Laden in den letzten Jahren ohnehin zunehmend abgenommen hat, haben die USA nun einen weiteren Märtyrer für islamistische Fundamentalisten geschaffen und damit Nährboden für künftige terroristische Aktionen. Dem Terror den Nährboden entziehen, den „Hass auf den Westen“ (Jean Ziegler) nicht anstacheln, positive Diplomatie praktizieren, mögliche künftige Terroristen nicht militärisch aufpäppeln – es gäbe so viele Alternativen.
Pax Christi Österreich protestiert gegen die Art wie die USA gegen Osama bin Laden vorgegangen sind und fordert eine internationale Untersuchung!
Dr. Klaus Heidegger
Grenzen sprengend, Grenzen ziehend
Grenzenlos ist die Liebe Gottes
Grenzen überwindend ist sie geworden in Jesus
und seiner Bewegung der Grenzensprenger,
die Grenze zwischen Gott und Mensch,
zwischen Himmel und Erde,
zwischen den Völkern
zwischen den Religionen
sie ist überwunden.
Laut gröhlen die Besitzwahrer heute
mit einem Kreuz in der Hand
und dem Taufschein in der Tasche:
„Lasst uns neue Grenzen machen!“
Und sie wecken die Angst vor Flüchtlingen
und vor den Habenichtsen aus den Ländern des Südens.
Öffnen wir uns der grenzenlosen Liebe Gottes,
so wird unser Herz weit
und wir können selbst die Grenzen öffnen,
für die Fremden in unserer Welt,
für die Flüchtlinge der Kriege und Katastrophen.
Jesus wurde bekannt als jemand,
der sich auf ein Gespräch mit der Samariterin einließ,
der den Zöllner vom Baum holte,
der Herz und Seele von Josef von Arimathäa öffnete
und den römischen Hauptmann zum Freund machte,
selbst der Grabstein bildete keine Grenze mehr
Der Geist Gottes öffnete die Türen
und furchtlos gingen die Jünger und Jüngerinnen
nach dem Pfingstereignis hinaus in die Welt.
Mauern werden gebaut,
die Unrechtsmauer zwischen dem Staat Israel
und den palästinensischen Gebieten.
Mauern werden bewacht,
von Grenzschutztruppen der Europäischen Union,
von neuen Stracheldrahtverhauen an der griechisch-türkischen
oder amerikanisch-mexikanischen Grenze,
Grenzen und Mauern,
die entstehen
in den Herzen und Hirnen von Menschen,
die sich nicht öffnen,
der grenzenlosen Liebe Gottes.
Pax Christi Österreich zum Krieg gegen Libyen
Für den Waffenstillstand ist es nie zu spät!
Er ist der erste Schritt auf dem Weg zum Frieden und zur Freiheit für das libysche Volk. Von allen Kriegsparteien kann und muss dieser Waffenstillstand – wie ihn die UN-Resolution 1973 (2011) als ersten Schritt fordert – eingehalten werden. Es gilt, die Luftangriffe der westlichen Streitmächte einzustellen, die bereits viel Zerstörung und Leid in der Zivilbevölkerung nach sich zogen und eine Bürgerkriegssituation durch militärische Unterstützung der Rebellen verschärften. Würde der Aufstand den militärischen Charakter verlieren, würden sich die Gaddafi-treuen Truppen im Sand verlaufen. Gegen einen militärischen Aufstand lässt sich militärisch kämpfen. Eine breite Demokratiebewegung, die wie in Ägypten und Tunesien gewaltfrei handelt, lässt sich auf Dauer mit militärischen Mitteln nicht niederhalten. Dies gilt umso mehr, als die internationale Gemeinschaft und ihre Gremien jegliche Unterstützung eines Regimes bzw. einer Aufstandsgruppe untersagen könnten, die Menschenrechte verletzen und blutig gegen eigene Bevölkerungsteile vorgehen. Das Regime von Gaddafi muss ebenfalls gezwungen werden, nicht länger gegen die eigene Bevölkerung Waffen einzusetzen und den oppositionellen Kräften die demokratischen Möglichkeiten einzuräumen.
Kein Blutvergießen, kein Morden
im Namen einer angeblich gerechten Sache!
Nichts steht über dem menschlichen Leben! Der Erhalt von Menschenleben ist das höchste Gut und steht vor völkerrechtlichen Normen. Insofern ist auch ein nichtmilitärisches Eingreifen im Auftrag der internationalen Organisationen gegen Regime notwendig, in denen Menschenrechte verletzt werden. Pax Christi verurteilt klar die Verletzungen, die durch das Gaddafi-Regime begangen wurden. Mit militärischer Intervention wird jedoch das Leid nur noch vergrößert.
Ausschöpfen aller zivilen Maßnahmen auf der Basis des Völkerrechts!
Die Katholische Kirche fordert in ihrer Lehre, dass alle nichtmilitärischen Maßnahmen ausgeschöpft sein müssen, bevor ein Krieg begonnen wird. Über Jahrzehnte haben die heute kriegführenden Staaten Geschäfte mit Gaddafi gemacht und ihn militärisch aufgerüstet. Mit wirtschaftlichen Maßnahmen – wie den zuvor beschlossenen UN-Sanktionen – hätten die westlichen Mächte erfolgreich gegen Gaddafi vorgehen können. Die militärischen Signale von Frankreich, Großbritannien und den USA haben jedoch dazu geführt, dass die innerstaatlichen Widerstandsbewegungen auf den gewaltsamen Aufstand gesetzt haben.
Aktive Neutralitätspolitik!
Der Staat Österreich kann innerhalb der europäischen und internationalen Organisationen auf der Basis des aktiv interpretierten und angewandten Status der immerwährenden Neutralität dafür eintreten, dass die Eskalation der Gewalt gestoppt wird. Es gibt viele Wege jenseits der massiven Gewaltanwendung, wie zum Beispiel den Plan des venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chavez, eine internationale Friedensdelegation nach Libyen zu entsenden, die sich um Gespräche zwischen Rebellen und den Gaddafi-Unterstützern bemühen könnte.
Es gibt viele kirchliche Stellungnahmen, die die Haltung der Friedensbewegung unterstützen und leider in den Medien nur sehr wenig Beachtung finden, zum Beispiel folgende Meldung aus der Kathpress vom 15. Mai 2011:
Benedikt XVI.: Friedensappell an Konfliktparteien in Libyen
Auch Aufruf zum Ende der Gewalt in Syrien
Vatikanstadt (KAP) Papst Benedikt XVI. hat einen Friedensappell an die Konfliktparteien in Libyen gerichtet. "Ich erneuere den dringenden Aufruf, dass der Weg der Verhandlung und des Dialogs sich gegenüber dem der Gewalt durchsetze", sagte der Papst am Sonntag nach dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Er rief die internationalen Organisationen zur Hilfe für eine friedliche Lösung des Konfliktes auf. Auch plädierte Benedikt XVI. für Ende der Gewalt in Syrien.
Der "dramatische Konflikt" in Libyen habe vor allem unter der Zivilbevölkerung eine große Opferzahl und viel Leiden verursacht, sagte Benedikt XVI. Er lobte die Hilfeleistungen der katholischen Kirche in Libyen für die Bevölkerung und versicherte sie seiner Solidarität. Der Papst dankte vor allem den Ordenschwestern, die in den Krankenhäusern des Landes arbeiten.
Mit Blick auf Syrien sagte Benedikt XVI., hier müsse dringend "zu einem einvernehmlichen Zusammenleben" zurückgefunden werden. Er bete zu Gott, dass es "in dieser Heimat großer Religionen und Zivilisationen kein weiteres Blutvergießen mehr geben möge". Es dürften keine Anstrengungen gescheut werden, um das Gemeinwohl zu sichern und die "Rufe nach einer Zukunft in Frieden und Stabilität zu hören", so der Papst vor mehreren Zehntausend Gläubigen.
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Wir trauern um
Oswald Amstler, engagierter Antifaschist, der das Gedenken an die Opfer des Faschismus wach hielt und der Brücken zwischen Kirchen, ArbeiterInnenbewegung sowie vielen anderen Gruppen baute,
Ernst Pecha, Präsident der Bertha von Suttner Gesellschaft, ein unermüdlicher Friedensaktivist, zum Beispiel im Netzwerk der Friedensdekade, bei den Hiroshima-Veranstaltungen und bis zu seinem Tode voller Pläne für die Friedensarbeit – wie für die Gedenkfeiern zum heurigen 100. Jahrestag des Friedensnobelpreises für Alfred Hermann Fried (Mitarbeiter von Bertha von Suttner)
Wiener Friedensbewegung zu Libyen:
Nein zum Krieg!
Die Wiener Friedensbewegung verurteilt die Luftangriffe auf Libyen: Jeder Militärschlag führt zu einer weiteren Eskalation und damit zu einem Krieg, dessen Folgen unabsehbar sind. Ein Krieg geht immer nur zu Lasten der Zivilbevölkerung.
Die Friedensbewegung fordert einen sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen für zivile Lösungen des Konfliktes. Für solche Verhandlungen braucht es neutrale VermittlerInnen, die sich sofort um Verhandlungen bemühen.
"Die Ziele der Demokratiebewegungen in den arabischen Staaten können nicht mit ausländischen Bomben, sondern nur durch politischen und wirtschaftlichen Druck auf die jeweiligen Machthaber erreicht werden. Der wirtschaftliche Druck auf Gaddafi muss verstärkt und Bewegungen für Demokratie und Menschenrechte müssen solidarisch unterstützt werden", fordert die Wiener Friedensbewegung. (Presseaussendung am 20. März 2011 – Beginn des Bombardements)
Katholisches Bildungswerk St. Nepomuk
1020 Wien, Rotensterng. 33-35, U1 Nestroyplatz, Ausgang Rotensterngasse
Do., 26. Mai, 19.00 Uhr, Mag. Jörg Leichtfried: Wer oder was entscheidet in der EU? Von Bürokratie, Lobbyismus und demokratischen Prozessen
Fr., 27. Mai, Lange Nacht der Kirchen, 21.00 Uhr in der Pfarrkirche: Anders sein … vom Umgang mit (mir) fremden Lebenswelten – Diskussion mit Ute Bock, Mag. Thomas Bock (P7 Caritas), Gerald Ryba, (Polizei), Dipl. Theol. Drago Vujic (serbisch-orthodoxer Pfarrer), Mag. Alfred Weinlich (katholischer Militärseelsorger), Mag.a Doris Helmberger-Fleckl, (Die Furche, Moderation); Infos: www.pfarre-nepomuk.at
Konflikt aktuell "Abschaffung der Wehrpflicht?"
Chancen für eine neue Friedens- und Sicherheitspolitik am Donnerstag, 26. Mai 2011, 19 Uhr mit Peter Pilz (Sicherheitssprecher Die Grünen) und Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung Tübingen), Ort: Geswi, Salzburg, Rudolfskai 42, HS 380, Friedensbüro Salzburg
Evangelische Akademie
Reihe Facetten des Fremdseins
Do., 26. Mai, 19.30 Uhr: Kirche, Migration, Gesellschaft, mit Bischof Michael Bünker, Regina Polak (kath. Theologin), Jan Pospisil (ÖIIP), Wolfram Reiss (ev. Theologe)
Do., 16. Juni, 19.00 Uhr: Gemeinsam unter einem Dach – zukunftsweisende Architektur der Ökumene – Traugott Schächtele (Prälat der Badischen Evangelischen Kirche), Heinz Tesar (Architekt, u.a. der Donaucitykirche)
Ort: Albert Schweitzer Haus, 1090 Wien, Schwarzspanierstraße 13
Oper in der Pfarre St. Kapistran
Samstag, 28. Mai, 19.30 Uhr, Giovanni Paisiello: "Nina ossia la pazza per amore", opera buffa (1789) mit Kommentaren, Wien 20, Forsthausgasse 2 (Autobus 11A)
Der nächste Gottesdienst findet am Sonntag, 29. Mai um 19.00 Uhr im Erholungsgebiet „Seeschlacht“ (10 Min. vom Bahnhof) in Langenzersdorf statt.
KAB Vesper
Die Vesper der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung St. Pölten findet jeden letzten Sonntag im Monat um 20.00 Uhr im Jugendhaus Schacherhof in Seitenstetten (Bezirk Amstetten) statt (nicht in den Sommerferien).
Weltwoche des Gebets für Frieden in Israel und Palästina
vom 29. Mai bis 4. Juni 2011: Während dieser Woche werden Kirchen in verschiedenen Ländern ein klares Signal an PolitikerInnen, Gemeindegruppen und lokale Pfarreien/Gemeinden über die dringende Notwendigkeit eines Friedensabkommens senden, das die legitimen Rechte und die Zukunft beider Völker sichert. Von den Organisatoren der Friedenswoche werden ein Hintergrunddossier über die Situation in Jerusalem und eine Vorlage zu einem Wortgottesdienst bereitgestellt, welche von Gerhilde Merz ins Deutsche übersetzt wurden. Weitere Infos: www.paxchristi.at
Ökumenische Gottesdienste im Karl-Marx-Hof
finden jeweils um 10.00 Uhr in den Räumen des PensionistInnenclubs, Eingang Grinzinger Straße, Ecke Heiligenstädter Straße statt: So., 5. Juni, So., 3. Juli.
St.. Pölten: Drei Tage Fest der Begegung
Freitag, 3. Juni: 19 Uhr Kurzfilm, Theater, Puppentheater im cinema paradiso;ab 20:30 Uhr "youth on stage" - Obenairkonzert & DJ Schoko
Sa, 4. Juni 11 Uhr: interreligiöse Begegnung (Fest.Gebet) mit ‚fabelhaft’ beim Landhaus mit Hindus, Juden, Christen (Abt Christian & Mönchschor aus Seitenstetten) und Muslimen (eigene Beilage), dabei Gruppe ‚Auturja’ (Musik aus allen Religionen),
12.00 – 14.00 Uhr: Eröffnung des ‚Festes der Begegnung’ beim Landhaus, multikulturelle Chöre und Tanzgruppen, ungarische Musiker‚ Amadeus Brass (Franz Grießler &Co) und afrikanische Trommler sowie Info- und Essensstände.
14.30 – 15.00 Uhr: gemeinsamer Marsch vom Regierungsviertel zum Rathausplatz mit Bläsern, Trommlern, ungar. Band u.a. vorbei an Synagoge
15.00 – 21.00 Uhr: Rathausplatz-Nord: multikulturelle Musik, Tanz und Kulinarisches, Workshops und Kinderprogramm am Rathausplatz, Höhepunkte ‚Dobrek Bistro’ und Bauchklang
Sonntag, 5. Juni 10.00 -13.00 Uhr: Filmmatinee mit Diskussion zum Thema „Wasser“ im cinema paradiso
Wir sind Kirche Termine
Sonntag, 19. Juni 2011, Wanderung Treffpunkt: 9:00 Uhr zum Gottesdienst in der Pfarre St. Gertrud in Währing;, Maynollogasse 3: „Nach einem ereignisreichen Arbeitsjahr wollen wir miteinander beten, wandern und gemütlich den Tag ausklingen lassen.“
XXVI. Colloquium Europäischer Pfarrgemeinden 2011 in Nyíregyháza (Ungarn) , Sonntag, 17. bis Freitag, 22. Juli 2011. Das Colloquium Europäischer Pfarrgemeinden steht unter dem Thema: Pfarrgemeinden – Orte der Hoffnung, Infos: http://www.wir-sind-kirche.at
Pax Christi Wien
trifft sich wieder am Montag, 20. Juni 2011 um 18.00 Uhr in der Alten Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19 (U3 Stubentor).
Das Neujahr der IndianerInnen
wird am 21. Juni gefeiert. Daher treffen sich auch heuer wieder Indios aus Lateinamerika und an indianischer Kultur interessierte Menschen am Montag, 20. Juni um 21.00 Uhr im CentrOnce Stadtteilzentrum Simmering, 1110 Wien, Schneidergasse 15/5 (U3 Zippererstraße). Nach dem Fest wird in der Nacht gemeinsam auf die Donauinsel gefahren, wo mit Musik und Tänzen das neue Jahr begrüßt wird.
Friedensbewegung beim Donauinselfest
Auch heuer weht wieder die Friedensfahne bei unserem Friedensstand vom 24. bis 26. Juni bei der vida auf der Gewerkschaftsinsel beim Donauinselfest. Und das Informationsblatt und andere Friedensmaterialen gibt’s gratis zum Lesen.
28. Internationale Sommerakademie
Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung
Sonntag, 3. Juli – Freitag, 8. Juli 2011 auf Burg Schlaining
Zeitenwende in der arabischen Welt. Welche Antworten findet Europa?
Internationale WissenschaftlerInnen, JournalistInnen und AktivistInnen werden der Frage nachgehen, welche Folgen die Revolutionen im arabischen Raum für Europa und die Welt haben. Dabei steht die Bedeutung des arabischen Raums als wichtiger Öl-Lieferant der Industrienationen ebenso zur Diskussion wie die geostrategischen Erwägungen hinsichtlich der militärischen Kräfteverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten. In den begleitenden Workshops wird es unter anderem um Demokratieentwicklung und gewaltfreie Aktion gehen; um den Ressourcenbedarf, die Abhängigkeiten und sich daraus ergebende politische Konsequenzen; das Verhältnis von Demokratieentwicklung und religiösem Fundamentalismus; die Problematik der Migrations- und Asylpolitik in Europa; und um sich verändernde politische und militärische Kräfteverhältnisse. Am Montag gibt es eine Lesung „Warum Krieg? Der erste Wort als Waffe“ aus dem Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud. Die ChristInnen für die Friedensbewegung werden am Freitag wieder einen Gottesdienst gestalten. Infos: http://www.aspr.ac.at/aspr/
Soziallehre in Bewegung
Aus Anlass von 120 Jahre Katholische Soziallehre gestaltet die Katholische Sozialakademie (KSÖ) ein Dossier. Infos: www.ksoe.at
Friedensinitiative Donaustadt
Jeden zweiten Dienstag im Monat trifft sich die FI 22 um 19.00 Uhr in der Donaucitykirche, 1220 Wien, Donaucitystraße 2 (U1 Kaisermühlen - VIC):
Dienstag, 13. Sep. Maga. Mirela Maritsch (Caritas): Neues Fremdengesetz – neue Schikanen
Dienstag, 11. Okt. Dra. Claudia Mayerhofer (Völkerkundlerin): Roma und Sinti – von gestern bis heute (im Rahmen der Rassismusfreien Zonen)
Dienstag, 8. Nov. DDr. Josef Baum Von AKWs bis Atomwaffen – Kernenergie Gefahren und Alternativen
Dienstag, 13. Dez. Diskussion zum Thema Bundesheer
ACUS Bundeskongress 2011
am Freitag, 16. und Samstag, 17. September 2011 im Renner-Institut, 1120 Wien, Khleslplatz 12, steht unter dem Motto „Solidarität – Freiheit – Gerechtigkeit – Gleichheit – Zivilcourage – Engagement - Werte haben Namen“, ReferentInnen sind u. a. Anton Pelinka, Kuno Füssel, Günther Kräuter und Anna Wall-Strasser, Beginn Freitag, 14.30 Uhr, Ende Samstag, 18.00 Uhr. Infos in Kürze www.acus.at .
Hiroshima-Veranstaltungen in Wien
Die Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Hiroshima-Tag (Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima), Samstag, 6. August 2011 um 17.00 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz und wird um ca. 20.30 Uhr mit einem Laternenmarsch vom Stephansplatz zum Teich vor der Karlskirche abgeschlossen. Im Rahmen der Aktion werden wieder Grußadressen von prominenten Persönlichkeiten und anderen FriedensaktivistInnen veröffentlicht. VertreterInnen von Friedensgruppen sprechen zum Thema Atomwaffen, Ernst Toman (Friedensinitiative Donaustadt) singt Friedenslieder.
Am Dienstag, 9. August 2011 wird um ca. 19.00 Uhr mit einer traditionellen Buddhistischen Lichterzeremonie bei der Wiener Friedenspagode der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht (Wien 2, Hafenzufahrtsstraße, Bus 80B).
Weitere Infos in Kürze: http://www.hiroshima.at/
BITTE UM SPENDEN
an Konto 040-32-675, Erste Öst. Sparkasse, BLZ 20111,
Christen f. d. Friedensbewegung
Die Kosten stiegen und steigen und ….
Daher unsere große Bitte an Sie und dich / euch!!
E-Mail: friedenschristinnen@gmx.at
Friedensbüro: pax.vienna@chello.at
Offenlegung: EigentümerIn: 100 % Verein Aktionsgemeinschaft Christinnen und Christen für die Friedensbewegung, Blattlinie: Unterstützung der Friedensarbeit in den Kirchen und der Friedensbewegung, Diskussionsforum zu Christentum und Friedenspolitik.