Die 5 Tibeter




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 Was sind die fünf Tibeter ?

Die fünf Tibeter sind eine einfach geniale Kombination von fünf Bewegungsabläufen. Sie gehören zu den ältesten fernöstlichen Methoden, Entspannung, Wohlbefinden und Fitness zu finden und so neue Kräfte und Energien zu tanken. Dadurch versetzen sie jeden Menschen in die Lage, seine Batterien, sprich Energien, für den Alltag, d.h. das Reservoir seiner körperlichen und seelisch-geistigen Kräfte aus sich selbst heraus mit Energieübungen zu regenerieren und aufzuladen. Die Fünf Tibeter eignen sich sowohl für junge als auch für ältere Menschen, für Kinder und auch für Menschen, die sich selten bis nie richtig und vor allem nicht bewusst bewegen. Alle Menschen können die fünf Tibeter zu ihrem eigenen Wohlbefinden, für ihre Vitalität und Gelassenheit im Alltag nutzen.

In wenigen täglichen Praxisminuten werden durch die rhythmische Bewegung der fünf Übungen und die gleichmässig, bewusst praktizierte Atmung, alle Muskeln, Sehnen, Bänder und Organe aktiviert. Sie nehmen auch direkt Einfluss auf die Tätigkeit der Hormondrüsen, welche alle Funktionen unseres Körpers regeln.

 Die Fünf Tibeter sind ein einfaches Energie- und Fitnessprogramm für Menschen jeden Alters. Das Programm hat seinen Ursprung im Yoga.

Diese fünf traditionellen Körperübungen aus Tibet sind weit mehr als ein Fitness- oder Gymnastikprogramm. Durch die Kombination von Bewegung, Atmung und geistiger Aufmerksamkeit wird der Fluss unserer Lebensenergie aktiviert und harmonisiert. Diese Harmonisierung ist die Grundlage von Gesundheit, Vitalität und seelisch-geistigem Wohlbefinden bis ins hohe Alter.
Hinter den einfach durchzuführenden Bewegungsabläufen verbergen sich manche Geheimnisse. Die Übungen fördern Lebendigkeit und Langlebigkeit des Körpers ( sie gelten auch als Verjüngungsriten ), die Kraft des Herzens und die Klarheit des Geistes.
Darüber hinaus wird durch regelmässiges Üben eine Harmonisierung und Vitalisierung der Organfunktionen, der Drüsenfunktionen, des Immunsystems und des Energiesystems, der Chakren, erreicht.

Wirkungen der fünf Tibeter:

Veränderungen meistern !


Wir sehnen uns alle irgend einmal nach Veränderung unserer Lebensweise. Wir möchten oft dem Leben eine neue Richtung geben, alte Gewohnheiten, festgefahrene Strukturen, Ängste und eingeprägte Muster ablegen. Damit wir aber neue Energiefelder aufbauen können, müssen wir die alten, abgestandenen und verbrauchten Pfade verlassen.
Das Energieprogramm der fünf Tibeter hilft uns, Veränderungen in unserem Leben zu meistern, zu gestalten und schlussendlich, durchzusetzen und zu verinnerlichen. Wir erhalten durch diese jahrhundertealten tibetanischen Körperübungen die dafür notwendige Kraft und Energie.
Die Tibeter helfen uns auch zu mehr körperlicher Fitness, besserem Wohlbefinden, gesteigerter mentaler Stärke und Konzentration.

Geistig-seelische Balance mit den Tibetern !

Das Energieprogramm der fünf Tibeter hilft uns, nicht nur die äussere Balance des Körpers herzustellen, sondern insbesondere auch die innere, die emotionale Balance des Geistes und der Seele. Bei den fünf Tibetern soll ich mir immer wieder bewusst sein, dass es nicht allein körperbetonte Übungen sind, sondern es sich bei diesen Übungen um Riten handelt. Ein Ritual ist mehr als eine Übung. Die Fünf Tibeter laden geradezu ein, auf den Körper zu horchen. Durch dieses in den eigenen Körper hineinspüren, kann sich ein sinnvolles Nachdenken ergeben, eine spirituelle Bewusstseinserweiterung, welche in Richtung Meditation ausgebaut werden kann.

1. Tibeter: der Kreisel

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Aufrecht stehen, die Füsse hüftbreit auseinander, die Knie leicht gebeugt, nicht durchgestreckt. Die Arme auf Schulterhöhe ausstrecken, und zwar parallel zum Boden. Die flache Hand zeigt nach unten. Die Finger eng zusammenhalten. Drehen des Körpers im Uhrzeigersinn von links nach rechts auf der Stelle, auf der ich mich befinde. Die Stelle nicht verlassen. Den Blick entweder auf einen Punkt vor sich richten - und zwar so lange wie möglich oder den Kopf mit der Bewegung mitnehmen.
Um das Gleichgewicht wieder zu stabilisieren, werden nach der letzten Drehung die Handflächen in Brusthöhe zusammengelegt und dabei auf die beiden Daumen geschaut. Tief durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder ausatmen.

In der ersten Woche, in der Sie die Tibeter anwenden, üben Sie jeden Ritus dreimal am Tag. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die entsprechende Anzahl Wiederholungen leicht fällt und Sie sich dabei wohlfühlen, können Sie die Anzahl Wiederholungen um zwei erhöhen, bis Sie bei 21 Wiederholungen angelangt sind. Beim Drehen regelmässig und von Vorteil hörbar atmen.

Körperliche Wirkungen

* fördert den Gleichgewichtssinn
* aktiviert den Kreislauf
* gibt Elan und Schwung
* steigert die körperliche Beweglichkeit
* regt die Energiezentren an

Ganzheitliche Wirkungen

* verleiht Standfestigkeit, Schwung und Elan
* steigert das Selbstbewusstsein
* hilft Kreislaufprobleme lösen
* fördert Freude, Sorgenfreiheit, Glück
* bereitet eine positive Lebenseinstellung

2. Tibeter: die Kerze

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Auf einer Matte oder Decke mit dem Rücken flach und entspannt auf dem Boden liegen. Das Gesicht nach oben. Arme an den Körperseiten entlang ausstrecken und die Handflächen auf den Boden legen. Die Finger eng zusammenhalten. Nach dem Ausatmen und mit Beginn des Einatmens den Kopf heben, dabei das Kinn an die Brust ziehen. Gleichzeitig die Beine senkrecht hochheben. Der Rücken muss dabei vom Rumpf bis zu den Schulterblättern vollständig auf dem Boden bleiben, damit die Wirbelsäule nicht belastet wird. Kopf und Beine beim Ausatmen wieder langsam zum Boden hin in die Ausgangsposition senken. Der Körper wird dabei vollständig entspannt. Tief einatmen, wenn ich den Kopf und die Beine hebe; vollständig ausatmen, wenn ich den Kopf und die Beine senke. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.

Körperliche Wirkungen

*
stimuliert alle Chakras
* stärkt die Bauch und Rückenmuskulatur
* kann gegen Rückenschmerzen helfen
* wirkt gehirndurchblutend
* aktiviert das vegetative Nervensystem
* steigert die Abwehrkräfte des Immunsystems

Ganzheitliche Wirkungen


* löst Sorgen, Angst und Not
* hilft beim Loslasssen

3. Tibeter: der Halbmond

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Mit aufrechtem Körper auf dem Boden knien. Die Zehen sind aufgestellt, die Füsse beckenbreit auseinander. Die Hände sollen seitlich von hinten an die Gesässbacken gelegt werden. Kopf und Nacken nach vorne neigen und das Kinn an die Brust ziehen. Nach dem Ausatmen und mit Beginn des Einatmens den Kopf und den Nacken behutsam nach hinten ziehen. Gleichzeitig die Wirbelsäule nach hinten lehnen. Mit den Armen und Händen an den Gesässbacken stützen. Einen kurzen Moment in dieser Position verharren und dann langsam in die Ausgangsposition zurückkehren. Beim Beugen nach hinten tief einatmen. Beim Zurückkehren in die aufrechte Stellung ausatmen. Wichtig: Beim Beugen nach hinten den Mund leicht öffnen, um die Stimmbänder und die Schilddrüse zu schonen. Um die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken, können die Augen geschlossen werden. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.

Körperliche Wirkungen

* wirkt insbesondere für den Oberkörper
* dehnt die Hals- und Schulterpartie
* Stretchingprogramm für den Brustkorb
* stimuliert das Herz- und Kehlkopfchakra
* regt die Durchblutung der Nieren an

Ganzheitliche Wirkungen

* schafft Offenheit
* gibt Platz für neue Ideen und positive Gedanken
* steigert die Kreativität
* Konzentration auf das Lebensziel

4. Tibeter: die Brücke

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Sich mit Haftbarkeit ausgestreckten Beinen auf den Boden setzen. Den Körper aufrecht, die FUß senkrecht auf den Fersen aufgestellt. Die Handflächen neben dem Gesäß auf den Boden legen, so dass die Wirbelsäule ausgerichtet wird. Das Kinn nach vorne gegen die Brust beugen und ausatmen. Mit Beginn des Einatmen den Körper mittels einer Gegenbewegung vom Boden abheben, die Hüften nach oben ziehen und den Kopf behutsam nach hinten in den Nacken sinken lassen, bis der Körper eine parallele Linie zum Boden bildet. Die Knie beugen, während die Arme gestreckt bleiben. Beim Zurückkehren in die sitzende Stellung vollständig ausatmen. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.

Körperliche Wirkungen

* dehnt den Oberkörper
* stärkt die Wirbelsäule und richtet diese auf
* aktiviert die Verdauung und Ausscheidung

Einheitliche Wirkungen

* löst mentale Verkrustungen
* korrigiert Vorurteile
* lässt uns engstirniges Verhalten, Intoleranz, Parteilichkeit, Unduldsamkeit, Befangenheit und Voreingenommenheit überdenken
* fördert eine klare Selbsteinschätzung


5. Tibeter: der Berg

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Sich auf den Bauch legen, das Gesicht dem Boden zugewandt. Die Hände mit den Handflächen auf Schulterhöhe auf dem Boden aufgestützt. Die Füsse mit aufgestellten Zehen auf dem Boden. Den Körper auf Hände und Zehen in eine sanfte Rückenbeuge - ähnlich der Stellung einer Eidechse - heben; Arme und Beine gestreckt halten. Ausatmen. Mit Beginn des Einatmens das Gesäss nach oben ziehen, die Wirbelsäule durchbiegen und den Kopf langsam - soweit wie möglich ohne zu forcieren - in Richtung Beine an das Brustbein nach oben ziehen. Der Körper bildet so ein umgedrehtes "V". Einen kurzen Moment in dieser Position verharren. Beim Ausatmen in die Ausgangsstellung (Rückenbeuge) zurückkehren, den Körper jedoch nicht auf dem Boden ablegen. Tief ausatmen. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.

Körperliche Wirkungen

* dehnt und kräftigt die Muskulatur
* aktiviert den Kreislauf
* aktiviert sämtliche Körperfunktionen
* regt das Scheitel- und Stirnchakra an

Ganzheitliche Wirkungen

* bewirkt Geschmeidigkeit und Eleganz
* verbindet Verstand und Nerven
* vertreibt Negatives
* hilft uns, Arroganz, Borniertheit und Jähzorn abzubauen
* wirkt gegen Zerstreutheit und geistigen Zwang

 

 

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