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Tierische Dementenbetreuung: Lebensfreude auf vier Pfoten
In immer mehr Pflegeeinrichtungen sind Hunde ein fester Bestandteil bei der Betreuung dementiell erkrankter Bewohner. Mehr noch als jede wissenschaftliche Studie belegen zahlreiche Projekte den erstaunlichen Erfolg der vierbeinigen Therapeuten. Auch im Haus Paulus in Rastatt freuen sich die BewohnerInnen auf die Besuche von Lola, Lotte und Bolle.
Anders als Katzen sind Hunde sehr auf den Menschen fixiert. Wenn
sie gut behandelt werden, stehen sie bedingungslos zum Herrchen. Da
mit lassen sich Depressionen vermeiden, die viele Senioren
entwickeln, die im Pflegeheim ein Gefühl der Nutzlosigkeit
entwickeln, den nutzlos sind sie auf keinen Fall.
Den Bewohnern tun die Tiere eindeutig gut. Auch wenn die Hunde schon wieder weg sind, drehen sich die Gespräche auf Station noch um den Besuch der Hunde und lenken von dem sonst üblichen Thema Krankheit ab.
Ein Hund ist in der Lage in Welten vorzudringen, in denen der Mensch nicht mehr die Erlaubnis bekommt, auch nur leise an zu klopfen.
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