Entstehung der Rasse:

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfreuten sich diese kleinen Hunde auch in den USA zunehmender Beliebtheit. Es wurden erste Hundeausstellungen organisiert und nette Rassen importiert. Angeregt durch den Tourismus entdeckten amerikanische Züchter in der amerikanisch-mexikanischen Grenzregion einen kleinn Hund, den sie, je nach Staatsgebiet" Mexikanischen" oder "Arizona - Hund"nannten.

Am häufigsten wurden diese kleinen Hunde in den Ruinen von Casas Grande im Staate Chihuahua angetroffen. Diese Ruienen sollen angeblich die Überreeste des Palastes von Montezuma 1. sein.Es ist jedoch historisch nicht belegt, da0 Azteken jemals in Chihuahua waren.Esdürfte sich vielmehr um eine verlassenen spanische oder mexikanische Hacienda gehandelt haben.

 

Die Hunde befanden sich im Besitz von Tagelöhnern und konnten für wenige Pesos erworden werden. Dieser niedrige Preis brachte zwangsläufig auch eine Geringschätzung bei den Käufern mit sich. Die im Staate Chihuahua eerstandenen Hunde wurden von ihren Besitzern"Chihuahuenos Imenos" bezeichnet.

 

Nach Beendigung des mexikanisch-nordamerikanischen Krieges wurden auch in anderen Teilen Mexikos solche Hunde feilgeboten.

Es wird berichtet, daß diese Hunde sehr uneinheitlich waren, trotzdem aber typischen Merkmale der heutigen Chihuahua, die langen gebogenen Zehennägel, die Fontanelle und die großen Ohren, gehabt haben sollen.

Der bekannte amerikanische Hunderichter und Buchautor James Watson hat uns einen authentischen Bericht über die großen Eingewöhnungsschwierigkeiten der Hunde in den USA hinterlassen.