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Weihnachtslieder

 

Stille Nacht, heilige Nacht
Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schl�ft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh!
Schlaf in himmlischer Ruh!

Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kund gemacht!
Durch der Engel Halleluja
t�net es laut von fern und nah:
Christ der Retter ist da!
Christ der Retter ist da!

Stille Nacht, heilige Nacht,
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb' aus Deinem g�ttlichen Mund,
Da uns schl�gt die rettende Stund,
Christ, in Deiner Geburt!
Christ, in Deiner Geburt!

Text: J. Mohr (1792-1848) Weise: F. Gruber (1787-1863)

O du fr�hliche, o du selige
O du fr�hliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ward geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fr�hliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu vers�hnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fr�hliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Johannes Falk Str. 1 (1768 - 1826); Heinrich Holzschuher Str. 2+3 (1798 - 1847); Weise aus Sizilien

O Tannenbaum
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Bl�tter!
Du gr�nst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
wie treu sind deine Bl�tter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachstzeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Best�ndigkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.

Text: E. Ansch�tz / J.A. Zarnack Weise: Westfalen um 1800

 

Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See
weihnachtlich gl�nzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

In den Herzen ist s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
h�rt nur wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald

Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring euch gute, neue M�r.
Der guten M�r bring ich so viel,
Davon ich sing'n und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut geborn,
Von einer Jungfrau auserkorn,
Ein Kindelein so zart und fein,
Das soll eur Freud und Wonne sein.

Es ist der Herr Christ, unser Gott.
Der will euch f�hrn aus aller Not.
Er will eur Heiland selber sein,
Von allen S�nden machen rein.

Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit't,
Da� ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.

So merket nun das Zeichen recht:
Die Krippen, Windelein so schlecht.
Da findet ihr das Kind.gelegt,
Das alle Welt erh�lt und tr�gt.

Des la�t uns alle fr�hlich sein
Und mit den Hirten gehn hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert
Mit seinem lieben Sohn verehrt.

Merk auf, mein Herz, und sieh dort hin.
Was liegt doch in dem Krippelein?
Wes ist das sch�ne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.

Sei willekomm, du edler Gast!
Den S�nder nicht verschm�het hast
Und kommst ins Elend her zu mir
Wie soll ich immer danken dir?

Ach Herr, du Sch�pfer aller Ding,
Wie bist du worden so gering,
Da� du da liegst auf d�rrem Gras.
Davon ein Rind und Esel a�!

Und w�r die Welt viel mal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit't,
So w�r sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.

Der Sammet und die Seiden dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du K�n'g so gro� und reich
Herprangst, als w�r's dein Himmelreich.

Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir,
Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

Ach mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in meins Herzens Schrein,
Da� ich nimmer vergesse dein.

Davon ich allzeit fr�hlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susaninne schon,
Mit Herzenslust den s��en Ton.

Lob, Ehr sei Gott im h�chsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns ein neues Jahr.

Martin Luther (1483 - 1546) - Ein Kinderlied auf die Weihnacht Christi

Alle Jahre wieder,
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
da� es treu mich leite
an der lieben Hand.

Wilhelm Hey (1837) Weise: Friedrich Silcher (1842)

Kommet, ihr Hirten, ihr M�nner und Frau'n!
Kommet, das liebliche Kindlein zu schau'n!
Christus, der Herr, ist heute geboren,
den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
F�rchtet euch nicht!

Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheissen der himmlische Schall!
Was wir dort finden, lasset uns k�nden,
lasset uns preisen mit frommen Weisen,
Hallelujah!

Wahrlich, die Engel verk�nden heut
Bethlehems Hirtenvolk gar grosse Freud':
Nun soll es werden Friede auf Erden,
den Menschen allen ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!

Text: J.Mohr (1792-1848) Weise: F.Gruber (1787-1863)

 

"Fr�hliche Weihnacht �berall!"
t�net durch die L�fte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!

"Fr�hliche Weihnacht �berall!"
t�net durch die L�fte froher Schall.
Darum alle
stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.

"Fr�hliche Weihnacht �berall"...
Licht auf dunklem Wege,
unser Licht bist du;
denn du f�hrst, die dir vertrau?n,
ein zu sel?ger Ruh?.

"Fr�hliche Weihnacht �berall"...
Was wir ander?n taten,
sei getan f�r dich,
da� bekennen jeder mu�,
Christkind kam f�r mich.

Text: Heinrich A. H. von Fallersleben  Melodie: Aus England, 19 Jh.

Tochter Zion, freue dich!
Jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein K�nig kommt zu dir!
Ja, er kommt, der Friedensf�rst.
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze laut, Jerusalem!

Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Gr�nde nun dein ew?ges Reich.
Hosianna in der H�h?.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!

Hosianna, Davids Sohn,
sei gegr��et, K�nig mild!
Ewig steht dein Friedensthron,
du, des ew?gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gegr��et, K�nig mild!

 

Den die Hirten lobeten sehre ( Quempas )

1. Den die Hirten lobeten sehre
und die Engel noch viel mehre,
f�rchtet euch nun nimmermehre,
euch ist geborn ein K�nig der Ehrn.
Heut sein die lieben Engelein
in hellem Schein
erschienen bei der Nachte
den Hirten, die ihr' Sch�felein
bei Mondenschein
im weiten Feld bewachten:
Gro�e Freud und gute M�r
wolln wir euch offenbaren,
die euch und aller Welt soll widerfahren.
Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn,
hat vers�hnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.


2. Zu dem die K�nige kamen geritten,
Gold, Weihrauch, Myrrhen brachten sie mitte.
Sie fielen nieder auf ihre Kniee:
Gelobet seist du, Herr, allhie.
Sein' Sohn die g�ttlich Majest�t
euch geben hat,
ein' Menschen lassen werden.
Ein Jungfrau ihn geboren hat
in Davids Stadt,
da ihr ihn finden werdet
liegend in eim Krippelein
nackend, blo� und elende,
da� er all euer Elend von euch wende.�
Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn,
hat vers�hnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.

3. Freut euch heute mit Maria
in der himmlischen Hierarchia,
da die Engel singen alle
in dem Himmel hoch mit Schall.
Danach sangen die Engelein:
Gebt Gott allein
im Himmel Preis und Ehre.
Gro� Friede wird auf Erden sein,
des solln sich freun
die Menschen alle sehre
und ein Wohlgefallen han:
Der Heiland ist gekommen,
hat euch zugut das Fleisch an sich genommen.
Gottes Sohn ist Mensch geborn, ist Mensch geborn,
hat vers�hnt des Vaters Zorn, des Vaters Zorn.

4. Lobt, ihr Menschen alle gleiche,
Gottes Sohn vom Himmelreiche;
dem gebt jetzt und immermehre
Lob und Preis und Dank und Ehr.
Die Hirten sprachen: Nun wohlan,
so la�t uns gahn
und diese Ding erfahren,
die uns der Herr hat kundgetan;
das Vieh la�t stahn,
er wird's indes bewahren.
Da fanden sie das Kindelein
in T�chelein geh�llet,
das alle Welt mit seiner Gnad erf�llet.

Matth�us Ludecus, 1589, Nikolaus Herman, 1560, Johannes Keuchenthal, 1573

 

 

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