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Ein Schreckenstag für Amerika

Niemand wird die apokalyptischen Bilder wohl jemals vergessen können, die weltweit von den Fernsehsendern am 11. September 2001 übertragen werden. Fassungslos sitzt die Welt vor den Bildschirmen. Eine riesige Boing 767 bohrt sich wie ein Projektil in den nördlichen 411 Meter hohen Tower des World Trade Center in New York und explodiert, 18 Minuten später schlägt eine weitere Boing 767 in den südlichen Tower des WTC ein. Um 10.05 Uhr kollabiert der Südturm, um 10.28 Uhr sackt auch der Nordturm in sich zusammen.

Mehr als 2900 Menschen, darunter 30 Deutsche werden an diesem Tag Opfer des bisher perfidesten Terroranschlags, den islamistische Terroristen ausgelöst haben.

Damit ist der Morgen des Schreckens noch nicht vorbei: etwas später stürzt ein weiteres entführtes Flugzeug in das Zentrum der amerikanischen Verteidigung, das Pentagon in Washington. 125 Menschen sterben in den Trümmern.

Ein viertes entführtes Flugzeug stürzt bei Pittburg ab, das vermutliche Ziel war das Weiße Haus.

Die Täter wussten genau, was sie taten, absolut perfekt, professionell und mediengerecht umgesetzt. Die Symbole, die sie zerstörten, waren präzise ausgewählt: das Weiße Haus und das Pentagon als Symbole der Macht, das World Trade Center als Symbol des Kapitals und der Wirtschaft.

Der amerikanische Präsident George W. Bush, der sich zum Zeitpunkt der Anschläge in Florida aufhält, äußert sich in einer ersten Fernsehansprache: "Täuschen Sie sich nicht. Wir werden diese Leute bis zum Ende jagen und bestrafen."

Wer sind die Hintermänner dieser apokalyptischen Anschläge? Sehr bald fällt der Verdacht auf den saudischen Radikalislamisten Osama bin Laden, der sich unter dem Schutz der Taliban in Afghanistan aufhalten soll. Nur ihm traut man zu, sowohl finanziell als auch logistisch in der Lage zu sein, die Drähte einer solchen Terroraktion zu ziehen.

 

Alles Leid des Menschen kommt vom Menschen (Seneca)  

 

 

                    

                        

   
Um 8.46 Uhr am 11. September 2001 stürzt die von Mohammed Atta gesteuerte Boeing in den Nordturm des World Trade Centers. Die Tragödie nimmt ihren Lauf. Diese Aufnahme von Jules Naudet ist das einzige bisher bekannte Bild über den ersten Einschlag.

 

Das zweite Flugzeug mit Marwan Al-Shehhi am Steuer nähert sich dem World Trade Center. 

 

 

 16 Minuten nach dem ersten Einschlag rast das Flugzeug mit dem zweiten Attentäter in den Südturm.

 

 

Flammen und Trümmern schiessen aus dem Südturm des new Yorker World Trade Centers


 

Ein Mann steht vor dem Trümmern des WTC

 


Am 11. September 2001 kamen im World Trade Center 2792 Menschen ums Leben. Bis heute konnten 1271 Tote nicht identifiziert werden.


So soll nach den Plänen der Architekten das neue World Trade Center, der "Freedom-Tower", aussehen.

 

 

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