Angerstein


Diese Rubrik wird durch unseren Orts- und Heimatpfleger,
Eberhard Christ, gefüllt.
Mit bestem Dank für diese Informationen.

 

 

Vorgeschichte


Angerstein hat seine Vorgeschichte: Dokumentiert durch Oberflächenfunde, über 14.000 handgetöpferte Keramikscherben, Hüttenlehm, Eisenschlacken und einzigartige Funde ist eine Siedlung in der südöstlichen Angersteiner Gemarkung der späten Vorrömischen Eisenzeit und frühen Römischen Kaiserzeit. Neben Bronzeschmuck (Fibeln, Gürtelanhänger u. a.), auch Bronzeschlacken, konnten neben Glasringperlen eine keltische Potinmünze, 50 v. Chr. (Regenbogenschüsselchen'), und eine römische Silbermünze des Kaisers Otho, 69 n. Chr., des übernächsten Nachfolger Neros, aufgenommen werden.


                 av               Denar, gep�gt 69 n. Chr. in Rom               rv

       

Geschichte

Bodenfunde von Keramikscherben im Bereich der Kirche weisen auf ein Bestehen Angersteins bereits im 10. Jh. hin.

1139 Ersterwähnung: In einer Urkunde des Erzbischofs von Mainz, das Kloster Katlenburg   betreffend, wird als Zeuge der Vasall  Thietericus de Aggerstein erw�hnt.

 

 

Das Dorf Angerstein gehört zur reichsunmittelbaren Herrschaft der Edelherren von Plesse seit dem frühen 12. Jh.

1536 wird die Reformation lutherischer Konfession eingeführt.

1571 stirbt das Geschlecht der Edelherren von Plesse aus. Angerstein wird hessisch (Landgrafschaft Hessen-Kassel, kraft eines Lehnsvertrags von 1447) und ev-reformiert

Angerstein auf einer Landkarte von 1616

 

1626, w�hrend des 30-jähr. Kriegs, leidet Angerstein besonders beim Durchzug der Truppen Tillys und an der Pest.

1783 löst die neu gebaute Chausse die Heerstraße ab.

1787 Der Neubau der Angersteiner  Kirche naht der Vollendung.