9290kHz 100kW Ulbroka, Lettland
Leider wurde der Sender am
30.12.2008 Abgebaut, so das keine Relay-Sendungen mehr über Latvia
laufen können. Dieser Seitenabschnitt soll an die starken 100kW -
Zeiten erinnern.
Hier eine Kopie der Seite :
http://9290.webs.com
The Ulbroka relays 2003-2008
During the Cold War who had ever dreamed about a free radio
service using a 100 kilowatt transmitter in a former Soviet Union
state? But times they are achanging. Shortwave transmitting
facilites have become inexpensive enough for the hobby broadcaster.
The Ulbroka station near Riga, Latvia made it easy, with a
solid-state signal on 9290 kHz.
36 different radio projects have been heard during the last five
years, commercial stations and one-man shows. Ulbroka provided good
reception in Europe, and a great variety of programmes.
This tribute website is to keep the memory alive.
Stations A-Z - Hier alle Stationen die über 9290 liefen
:
- Alice's Restaurant Rockradio
- Australian Radio DX Club
- Radio Caroline
- Radio Caroline (Rob Leighton tribute)
- Caroline Classic Rock
- Radio
Caroline Eifel
- Radio Casablanca WS
- Radio City
- Europa Radio International
- European Music Radio
- Free Radio Service Holland
- German Caroline
- Radio Geronimo
- Hamburger Lokalradio
- Radio Joystick
- Kiss 9290
- KWRN Nordland Radio
- Radio Marabu
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- Radio Marina
- Radio Mi Amigo
- Radio Nord
- Offshoremusicradio
- Pipeline Radio
- Q103 Germany
- Rhein-Main-Radio-Club
- Radio RTN
- Radio RWE
- Radio Seagull
- Radio Six International
- Radio Starship International
- Stör-Sender
- Radio SWH
- Radio Tatras International
- Radio Victoria
- Radio Waves International
- Radio 73
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Kurzwellensender Riga-Ulbroka wird stillgelegt
Die unter Radiofreaks populären Ausstrahlungen über einen
Kurzwellensender in Ulbroka bei Riga stehen offenbar vor dem „Aus“.
Nach Insiderinformationen beabsichtigt der lettische
Senderbetreiber LVRTC, die Sendestation Ulbroka zum Jahresende zu
schließen, alle technischen Einrichtungen zu demontieren und das
Stationsgelände zu verkaufen.
In der Vergangenheit war die Station Ulbroka mit einem 500 kW
starken Sender auf der Mittelwelle 576 kHz sowie mit zwei weiteren
Mittelwellensendern auf 945 und 1071 kHz aktiv. Diese Mittelwellen
sind bereits außer Betrieb; zuletzt war nur noch ein Kleinsender
für das Stadtgebiet von Riga auf 945 kHz aktiv. Auch Radio Liberty
hat die zeitweise praktizierte Nutzung des Senders auf 576 kHz für
sein Weißrußland-Programm schon vor Jahren wieder aufgegeben.
Bis jetzt verblieben ist noch der 100 kW starke, im damaligen
Leningrad hergestellte und 1972 in Ulbroka installierte
Kurzwellensender des Typs Grom. Er übertrug bis 1999 auf 5935 kHz
Programme von Latvijas Radio. Nach dem Ende der Auslandssendungen
aus Riga begannen im Jahre 2002 erste Ausstrahlungen für
ausländische Nutzer, wobei sich schnell die britische und
niederländische Seesenderszene als Stammkundschaft
herauskristallisierte. Im September 2003 wurde die Frequenz nach
einer längeren Sendepause auf 9290 kHz geändert, um Mittel- und
Westeuropa besser zu erreichen.
Im Juni 2006 zog sich ein slowakischer Geschäftsmann, der
seinerseits mit einem britischen Radioproduzenten
zusammenarbeitete, aus den Aktivitäten um den Kurzwellensender in
Ulbroka zurück. Darüber hinaus erhöhte LVRTC zu diesem Zeitpunkt
auch den Tarif zur Nutzung dieses Senders. Bis dahin war die
Sendezeit auf 9290 kHz für nur 46 Euro pro Stunde verkauft worden,
was auch Privatpersonen in Deutschland ermutigte, ihre
Hobbyproduktionen auf dieser Frequenz zu präsentieren. Beide
Faktoren führten vorerst zum Ende des Sendebetriebs.
Ab Dezember 2006 stand die Kurzwelle 9290 kHz unter ausschließlich
lettischer Führung und für einen nahezu verdoppelten Preis wieder
zur Verfügung. Gleichzeitig begann mit Radio SWH auch erstmals ein
lettischer Veranstalter mit Sendungen auf dieser Frequenz. Es
handelt sich dabei um ein wöchentliches Informationsmagazin in
englischer Sprache, dessen Sendezeiten allerdings willkürlichen
Schwankungen unterliegen.
Nach der Wiederaufnahme des Sendebetriebs war diskutiert worden,
zusätzlich auch einen Kleinsender aufzubauen, um Hobbyprojekten,
welche die erhöhte Miete für den professionellen Rundfunksender
nicht aufbringen können, weiterhin Ausstrahlungen auf 9290 kHz zu
ermöglichen. Diese Überlegungen dürften mit dem zu erwartenden
Abbau der Sendeantenne aber gegenstandslos sein.
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