Bis zum Abitur fertigte ich Arbeiten zu unterschiedlichsten Themen der Kunst. So lernte ich grundlegende Merkmale der Kunstepochen kennen, und probierte unterschiedliche Techniken aus. Die Objektkunst hatte und hat es mir immer noch besonders angetan. Ich begann Arbeiten zu entwerfen und aus verschiedenen Materialien herzustellen. In meiner Werkstatt entstanden Möbel und Wohnaccessoires nach eigenen Ideen.
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Meist verarbeite ich heimische Edelhölzer, wie Birnbaum, Rüster, Eibe, Kirschbaum, Nussbaum ..., aber auch Essigbaum, Flieder, Goldregen, also Hölzer, die ein Tischler nicht benutzt.
All diese Hölzer habe ich am liebsten mit Fehlfarben, Maserpunkten und Rindeneinschlüssen.
Oft kommt es vor, dass ich ein Stück Holz habe, das mir besonders ins Auge sticht.
Dieses Holz kann dann wochen- oder monatelang in meiner Werkstatt liegen bis eine Idee in mir herangereift ist und ich das Holz "würdig" behandeln kann.
Oder ich habe eine Idee und einen entsprechenden Entwurf und suche dann nach einem passenden Holz.
Seit einiger Zeit bin ich dazu übergegangen naturbelassene Hölzer zu verleimen.
Bei diesen Blockintarsien verleime ich zunächst verschiedene Holzarten zu massiven Blöcken.
Diese Blöcke werden dann aufgetrennt, geschliffen und Stück für Stück zu den gewünschten Mustern ergänzt.
Eine fast unerschöpfliche Vielfalt an Farben und Mustern ist durch diese Verleimungen möglich.
Durch mehrfachen Feinschliff, Zwischenschliff, Wässern, Ölen und Wachsen bekommen die Arbeiten die glatte, samtartige, fast warme Oberfläche.
Oft kommen mehrere Arbeitstechniken zusammen: drechseln, schnitzen und schleifen.
Schauen Sie doch auf einem der Kunstmärkte vorbei, auf denen ich austelle.
Meist führe ich dort auch meine Techniken vor.
