Camping Verein Die Rollwälder Zugvögel

Reise nach:  Kroatien

Um nach Kroatien zu reisen, empfehle ich die zwei gängisten Routen. Die ruhigere führt über: Würzburg - Nürnberg - Regensburg - Passau - Österreich: Linz - Graz - Slowenien: Maribor nach Kroatien. Die schönere führt über: Würzburg - Nürnberg - München - Österreich: Salzburg - Villach - Slowenien: Ljubljana - nach Kroatien.

In Kroatien angekommen empfehle ich sehr die Plitvicer Seen zu besichtigen. ( Hier wurde der Karl May Film: Der Schatz im Silbersee gedreht) Ein wunderschönes Stück Natur was unter der Unesco steht. Nun kann man auf der neu gebauten Autobahn weiter richtung Süden fahren. Die schönere Strecke führt jedoch über die Küstenstrasse. Von Plitvice aus geht es über Otocac zur Küste, richtung Süden. Hier hat man eine sehr schöne Sicht auf die Adria, mit ihren unzähligen Inseln Cres, Rab, Pag u.s.w. 

Weiter geht es am herrlichen Nationalpark Paklenica (Auch hier wurden Karl May Filme, z.B. Unter Geiern gedreht) vorbei nach Zadar. Eine schöne Stadt, besonders sehenswert ist hier der tägliche Markt. Weiter geht´s nach Sveti Filip i Jakov, zum schönen Campingplatz Moce. Im Nachbarort Biograd gibt es einen schönen Hafen und täglich einen Obst und Gemüsemarkt. Sehr interessant ist hier der Fischmarkt, der auch sehr leicht zu finden ist, nämlich so: man geht immer den Mücken und dem Gestank nach ! 

Fährt man weiter gen Süden kommt man durch das schöne Städtchen Sibenik, hier sind die Krka Wasserfälle sehr sehenswert. Weiter geht´s Richtung Split, auch eine sehr sehenswerte Stadt, dann muß man ein kurzes Stück durch Bosnien - Herzegowina, und kommt nach Dubrovnik. Für uns gehört sie zu den schönsten Städten in Europa. Herrlich die Stadtmauer und der Hafen. Dubrovnik, dass in seiner langen Geschichte viele Herrscher hatte, und auch mal ein Stadt-Staat war, wird zurecht als: "Die Perle der Adria" genannt. Diese Stadt werden wir uns ganz bestimmt wieder ansehen.

Empfohlen von unseren Campingfreunden Udo und Birgit Misskampf

 

 

Pfingsten  2007

Mit dem Reisemobil nach Berlin und an die Müritz

 

Mit unseren Campingnachbarn aus der Italienzeit, sind wir mit zwei Reisemobilen für zwölf Tage auf Tour gegangen. Der erste Tag sollte in Wörlitz am Fährhaus zur Elbefähre nach Coswig enden. Hier heißt es in der Anfahrtsbeschreibung: "Die letzten 5 Km werden auf Kopfsteinpflaster zurückgelegt."    Mit 10 – 15 Km/h war dies möglich, dass muss man erlebt haben. Das Abendessen hat uns für das Erlebte entschädigt; geräucherte Forelle (frisch aus dem Rauch) mit Bratkartoffeln. Mit fünf weiteren Mobilen, haben wir eine ruhige Nacht im Obstgarten verbracht. 

Der zweite Tag sollte uns bis nach Berlin bringen. Nach gutem Frühstück ging es direkt auf die Fähre nach Coswig, und weiter  über 800 m  Kopfsteinpflaster auf der B 107  zurück auf die BAB 9  Richtung Berlin. Da an diesem Wochenende die Pokalendspiele in Berlin stattfanden, haben wir ohne Stellplatz-Reservierung gar nicht erst versucht, einen Platz in der Stadtmitte zu bekommen, sondern sind nach Köpenick gefahren.

Wir haben uns für den Stellplatz "Yachthafen Historisches Fährhaus" in der Müggelbergallee 1 entschieden. Der Betreiber hat hier eine kleine Marina an der Dahme und einen Stellplatz für  14 Reisemobile eingerichtet. Auch sind Hausboote zu mieten. Müggelsee oder die Müggelberge sind mit dem Fahrrad durch dieses Naherholungsgebiet der Berliner auf guten Radwegen zu erreichen. Für das leibliche Wohl sind Bäcker, Cafe, Restaurant, oder Supermarkt in der Wendenschlosstrasse gut zu erreichen.

Dieser Platz erwies sich als Ideal für unsere Berlin-besuche. In 2 Min.  erreichten wir die Straßenbahnendhaltestelle (62) für die Fahrt zur S-Bahn Station Köpenick (20 Min.) die Fähre über die Dahme liegt direkt am Ausgang des Stellplatzes, von der anderen Seite der Dahme sind es ca. 200 m  zur S-Bahn Station Grünau. Mit dem 72h-Ticket für  *24 Euro/Person (*Stand 2007)  haben wir eine preiswerte Berlinzeit für die Bahn und Bustouren erlebt. Selbst nach Potsdam sind wir mit dem Regionalexpress Frankfurt/Oder - Magdeburg mit dem Gruppenticket für  *15,80 Euro (*Stand 2007)  gefahren, und haben das Mobil stehen lassen. Nach diesen fünf Berlintagen wurden die Beine müde, und wir machten uns auf den Weg zur Müritz.

Auf dem Weg zur Müritz besuchten wir in Eberswalde-Finow das Schiffshebewerk. Eine Fahrt mit einem kleinen Ausflugsboot ermöglichte den Hebevorgang im Havel-Oder-Kanal mit zu erleben.

Nach 280 Km  überwiegend auf Landstraßen kamen wir auf unseren vorgesehenen Stellplatz auf der ehemaligen Gärtnerei in der Mecklenburgerstr. in Waren an der Müritz an. Der Stellplatz liegt ideal zur Altstadt und günstig an den Fahrradwegen zum Nationalpark. Unsere Radausflüge nach Rechlin, Feldscheune Bollewick, Röbel, oder Malchow wurden kombiniert mit einer Schiffsreise bzw.Eisenbahnfahrt. Nach fünf Tagen in Waren, und an den Seen, wurde die Heimreise angetreten.

Als Etappenziel haben wir Tangermünde an der Elbe ausgesucht. Bekannt sind die Elbauen und die Storchennester im Ort. Unser Abschiedsabend wurde in einer zum Restaurant umgebauten Kirche gefeiert, Speisen und Einrichtung an das Mittelalter angepasst. Es gab Kuhschwanzbier. Nach gutem Frühstück wurde die Heimreise angetreten.

Empfohlen von unserem Campingfreund Günter Bußmann

 

Pfingsten 2009

Mit dem Reisemobil an die nördliche Adria

Die diesjährige Pfingsttour hatte als Ziel den Campingplatz UNION LIDO auf der Halbinsel Cavallino-Treporti vor der Lagune von Venedig.                 Als Etappenziele waren Garmisch-Partenkirchen und der Parkplatz am Passo di Falzarego vorgesehen.  Die Hinfahrt führte uns am ersten                 Tag von Rodgau auf der Autobahn A3 bis Randersacker, über Ochsenfurt auf die A7 bis (AS 109) Wörnitz. Die Weiterfahrt ging über              Landsberg, Schongau und auf der B 23 über Oberammergau nach Garmisch-Partenkirchen. Die Distanz war 413 Km.                                            Durch die vielen Ortsumfahrungen und dem teilweise autobahnähnlichen Ausbau bis Landsberg ist die  "Romantische Straße"  eine zügige Verbindunggeworden, und eine Alternative zur A7 Richtung Süden. Wir übernachteten auf dem Stellplatz an der Wankbahn. Da der Wettergott nicht mitspielte, sind wir am nächsten Tag weiter gefahren.   www.alpencamp-gap.de

Der zweite Tag hatte als Ziel den Parkplatz am Passo di Falzarego in den Dolomiten an der  "Großen Dolomitenstraße"  Cortina - Grödner Tal.

Von Garmisch-Partenkirchen ging die Fahrt über Mittenwald, Seefelder Sattel, Zirler Berg (16% abwärts !) nach Innsbruck. Von dort sind wir die alte Brennerstraße weiter gefahren, der niedrigere Dieselpreis sorgt für das Volltanken in Steinach. Auf der italienischen Seite ging die Fahrt auf der alten Brennerstraße weiter bis zum Kreisel hinter Franzesfeste; raus fahren ins Pustertal bis San Lorenzo. Wir haben diese Zufahrt ins Gaderatal gewählt,  da von Ehrenburg aus die Straßen sehr schmal sind. Diese Fahrt durch das schöne Tal geht über Alta Badia bis La Villa. Von hier geht es hoch zum Passo di Valparola  (2197m)  und ca. 2 km weiter ist der Parkplatz am Passo di Falzarego  (2105 m)  direkt an der Seilbahn. Die Distanz von Garmisch-Partenkirchen beträgt 203 Km. An den Straßenrändernwaren große Schneemassen wie auch auf den Bergen, aber am Nachmittag sahen wir Murmeltiere bei  +20°C. In der Nacht standen vier Reisemobile auf dem Parkplatz, am Samstagmorgen kamen dann die Kletterer; gegen 10.00 Uhr konnten wir 7 Seilschaften beobachten, die trotz der Schneeflächen den Aufstieg wagten. 

Um 11.00 Uhr sind wir zur nächsten Etappe nach Cavallino-Treporti gestartet. Zunächst 9 Km auf der SR48 Höhenstraße, dann Abbiegen in Richtung Alleghe. Nach weiteren 7 Km in Caprile sind wir dann links in Richtung Selve Di Cadore. Über den Pass Staulanza und Forno di Zoldo kamen wir in Longarone auf die SS 51 in Richtung Süden. Sieben Kilometer weiter sind wir auf die Autobahn A 27  bis Treviso gefahren (Maut 4,50 Euro  Stand: 2009), um dann auf der SR89  Strada del Mare nach Jesolo zu kommen und weiter nach Cavallino. 

Von hier aus ist der Campingplatz UNION LIDO nach 3 Km auf der linken Seite.    www.unionlido,com

Die Tagesdistanz ist  190 Km, total  806 Km.  Zum Vergleich Anreise auf der Autobahn: über Tauern-Villach ca. 940 Km, über den

Brenner-Verona ca. 960 Km.

 

Für die Rückreise wurde die Route über den Reschenpass festgelegt:

Tag 1: Cavallino-Latsch im Vinschgau

Tag 2: Latsch - Garmisch-Partenkirchen

Tag 3: in GAP

Tag 4: Heimreise Rodgau

 

Nach dem Weinkauf in Caposile (Cantinetta) wollten wir in Quarto d´ Altino auf die A4  in Richtung Mailand. Die  Wegweiser und das Navigationsgerät sind sich nicht einig, wir sind den Hinweisschildern gefolgt und kamen sofort an eine Mautstelle. Fahrtrichtung Mailand war korrekt und so fuhren wir auf die neue Trassenführung der A4  Umfahrung des Großraums Mestre - Venedig und kamen nach ca. 35 Km an der AS Dolo Mirano wieder auf die alte Trassenführung. Bei Vicenza wechselten wir auf die A 31  und fuhren diese bis zum Ende (Maut: 8,40 Euro  Stand: 2009) und dann weiter auf die S 349 nach Trento. Auf der SS 12 blieben wir parallel zur Autobahn bis Bozen um von dort auf die Schnellstraße in Richtung Meran zu kommen. Ca. 30 Km  hinter Forst auf der Straße zum Reschenpass kommt ein Kreisel vor dem Ort Latsch. Im  Kreisel bleibt man aber auf der Umgehungsstraße (Reichstraße)  und ca. 350 m  auf der linken Seite liegt der Campingplatz  "Camping Latsch"  Reichstr. 4   139021 Latsch. Distanz: 323 Km. 

Am zweiten Tag der Rückreise begann die schöne Strecke über den Reschenpass und hinter Nauders in Österreich gibt es in einer Rechtskurve zwei Möglichkeiten zum Links-Abbiegen. Die erste geht in die Schweiz, die zweite ca. 50 m  weiter nach Samnaun.Dieses Hochtal  (ca. 1800 m)  ist ein zollfreies Gebiet in der Schweiz. Wir haben einen Schaufensterbummel gemacht und eine langeMittagspause in der Sonne verbracht. Zum Schluss wurde vollgetankt.  (0,73 Euro/Liter  Stand: 2009)  Der Umweg beträgt ca. 30 Kmbis Samnaun-Dorf. Vor Landeck muß man sich entscheiden:  Der Tunnel ist mautpflichtig, die Beschilderung war für mich nicht eindeutig, die Straßenführung geradeaus geht in den Tunnel, rechts bleibt man auf der Landstraße. Durch die installierte GO-BOX für Österreichim Mobil bin ich durch den Tunnel gefahren und in Imst abgefahren über den Fernpass. Ca. 2 Km  hinter dem Fernpass ging es rechts ab über Ehrwald und Grainau nach Garmisch-Partenkirchen, wieder auf den Stellplatz an der Wankbahn. Herr Schönmoser freute sich bei der Anmeldung, obwohl es schon wieder regnete.  Distanz:  203 Km

Durch den Gutschein an der Kurkarte ist das Fahren mit öffentlichen Bussen kostenlos. So blieben wir noch einen Tag in der schönen Innenstadt und der Besichtigung der Ski-Sprungschanze. Die Rückfahrt ging dann wieder entlang der Romantischen Straße bis Dinkelsbühl zum Stadtbummel und Kaffeetrinken.  Distanz bis Rodgau:  411 Km.

Gesamtdistanz der Rückfahrt:  837 Km.

Empfohlen von unserem Campingfreund Günter Bußmann

 

September  2010

Flandern - Belgien

 

Abfahrt:     So.,  5.9.,  8.30 h   ab Rollwald, 530 km bis Zielplatz Bredene (B)  Ankunft  15.30 h  incl.  einer halben Stunde Pause.

 

Platz:         Camping Duinzicht  17,  18,50 €/Tag Nachsaison. Sanitär einigermaßen ok, alt aber sauber. Kein Clo-pap. 

                   Kein Kiosk am Platz, aber Gaststätte. Lidl u. a.  Einkaufsmöglichkeiten  2  Str.  weiter.

 

ÖPNV:       Die Tramhaltestelle ist ca.  5  Min.  Fußweg entfernt. (Haltestelle Bredene Camping) - sie liegt ca. mittig zwischen

                   De Penne (franz. Grenze) und Knokke (holl. Grenze). Tickets kauft man im Kiosk billiger als beim Fahrer.

                   Fahrt nach Oostende  15 Min.  nach Knokke  1  Std.

 

Oostende:     Hafen - Fährstadt, Yachthafen. Modern, Interessant, aber nicht besonders reizvoll.

 

Knokke:     Recht groß, modern, Hochhäuser entlang der Strandpromenade.

 

De Haan:    Hübsches kleines Strandstädtchen, ca. 5 km vom Platz. Schöne Strandpromenade. 

                    Sind mit dem PKW gefahren, gute Parkplatzsituation mit Parkscheibe.

 

Brugge:      Wunderschöne Stadt, gute Parkplatzsituation, z.B. direkt am Centrum (ca. 5 Std. 6 €)  Ca. 30 km vom Platz.

                    Diamantenmuseum mit Demonstration 10 €. Frittenmuseum, Schokoladenmuseum,

                    Bootsfahrten, Kutschfahrten (36 € für 35 Min.)

 

Gent:          Sehr schöne Stadt, gute Parkplatzsituation, direkt am Centrum. (Parkhaus 7, ca. 4-5 STD. 6 €.)

                    Bootsfahrt 40 Min. (65 Min.) 6 €. Kutschfahrt 30 € (Zeit .....). Dom wichtig (Rubens, van Duyk-Altar).

 

Abfahrt:      von Bredene (B)  13.9.,  11.30 h   245 km. Ankunft Berg en Terblijt (NL) 14 h.  8 km vor Maastricht. 

 

Platz:           Camping Oriental, mit ADAC-Card  15 €  (Nachsaison, sonst 19,50) +  4 €  Komfortplatz, super sauber,

                     neue Sanitär, Minimarkt, frische Brötchen, Schwimmbad.

 

Maastricht:  Parkhaus für  2,5  Std.  6,50 €.  Sehr schöne Stadt. Sehr gutes Essen (z.B.  Grand café, t Mooswief)

Empfohlen von unseren Campingfreunden Rolf und Brigitte Hofmann

 

 

   

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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