ma soumission
MUT zur DEMUT-Courage à l'humilité
Es ist ein mehr als erhebendes Gefühl, meinen Willen ganz und gar aufzugeben und dem SEINEN unterzuordnen, um SEINEN Willen zu meinem zu machen. Auch wenn - oder gerade WEIL - die Worte "erhebend" und "unterordnen" einen scheinbar unvereinbaren Gegensatz bilden, so sind sie doch die beiden untrennbaren Seiten einer Medaille.
Ich begebe mich in die verantwortungsvollen Händen meines Besitzers und Herrn.
Ihm schenke ich mein ganzes Vertrauen und meine bedingungslose Hingabe.
Gerade weil ich weiß das ER es möchte, das ER Gefallen daran findet macht es
mich umso STOLZER IHM dies zu bieten.
Ich habe mich aus FREIEN Stücken unterworfen...ich diene IHM zur Befriedigung seiner Lust
und zu allem wofür ER mich verwenden möchte.
Die Geschichte der O ist für mich der INTENSIVSTE Liebesbrief an einem Mann.
Die Geschichte der O“ ist nichts weniger als eine Hommage an die Hingabe. Es ist die Geschichte der zunehmenden und vorsätzlichen Unterwerfung....ICH verliere mich in der Abhängigkeit und Liebe zu meinen Maître , wachse daran und finde schließlich Erfüllung in einer selbstgewählten Hörigkeit.
Aber Sklavin ist ja nicht gleich Sklavin. Ich will nicht nur den Schmerz genießen, ich möchte mich bedingungslos unterwerfen, und das kann ich nur, wenn ich diesen Mann auch liebe. Nur wenn ich ihn liebe ist alles, was er mit mir tut, auch gut und richtig, selbst wenn er meine Grenzen überschreitet.
Der Masochismus, den ich meine und den ich leben will – ist eine Liebesform, die Grenzen zu sprengen vermag. Jene Grenzen, an die alle anderen Beziehungen immer wieder stoßen. Und er ist nicht nur Liebesform, sondern mehr noch: eine ganz besondere Art der Existenz.
Sklavin und Herr sind wie die zwei Seiten einer Münze,
nur das der Herr oben auf der Kopfseite abgebildet ist.
Livia_O