Histoire d´O
Danach bekam O folgende Ansprache zu hören:
Gepeitscht werden Sie nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Aber außer den Schlägen, die jeder Ihnen erteilen wird, der dazu Lust hat, werden Sie am Abend ausgepeitscht zur Strafe für Verstöße gegen die Hausregel, die Sie sich tagsüber zuschulden kommen ließen: also, wenn Sie nicht willig genug waren, oder die Augen zu demjenigen erhoben haben, der zu Ihnen gesprochen oder Sie genommen hat: Sie dürfen niemals einem von uns ins Gesicht schauen. Wenn das Kostüm, das wir bei Nacht tragen, das ich jetzt hier trage, unser Geschlecht freiläßt, so nicht der Bequemlichkeit halber, das ließe sich auch auf andere Weise machen, sondern um Sie zu erniedrigen, um Ihre Augen zu zwingen, sich darauf zu heften und auf nichts anderes, um Sie zu lehren, darin Ihren Gebieter zu sehen, dem ihre Lippen, vor allem anderen, dienen sollen. Bei Tage, wenn wir normal gekleidet sind wie jetzt, werden Sie sich an die gleichen Vorschriften halten, nur müssen Sie dann, wenn man es von Ihnen verlangt, bemüht sein, unsere Kleider zu öffnen und auch ohne weitere Aufforderung wieder zu schließen, wenn wir mit Ihnen fertig sind. Bei Nacht dagegen werden nur Ihre Lippen und Ihre geöffneten Schenkel uns dienen können, denn Ihre Hände werden auf dem Rücken gefesselt sein und Sie werden so nackt sein, wie man Sie uns zugeführt hat: die Augen werden Ihnen nur verbunden, wenn Sie mißhandelt werden sollen, und - nachdem Sie jetzt Ihrer eigenen Auspeitschung zugesehen haben, - wenn Sie ausgepeitscht werden. A propos, wenn Sie während der Dauer Ihres Aufenthalts die Peitsche regelmäßig alle Tage bekommen, so geschieht das nicht so sehr zu unserem Vergnügen, als vielmehr zu Ihrer Belehrung. In Nächten, in denen niemand nach Ihnen verlangt, wird daher ein Diener mit dieser Aufgabe betraut und Ihnen in der Einsamkeit Ihrer Zelle verabreichen, was Sie bekommen sollten und was wir selbst Ihnen nicht geben wollten. Wie bei der Kette, die am Ring Ihres Halsbandes angebracht wird und Sie täglich mehrere Stunden lang mehr oder weniger unbeweglich auf Ihrem Bett festhalten soll, ist die Absicht weit weniger. Ihnen Schmerz zuzufügen. Sie zum Schreien oder Weinen zu bringen, als vielmehr. Sie durch diese Schmerzen fühlen zu lassen, daß Sie unter Zwang stehen, daß Sie ganz und gar fremdem Willen unterworfen sind. Wenn Sie von hier weggehen, werden Sie einen Eisenring am Goldfinger tragen, der Sie kenntlich macht: Sie werden dann gelernt haben, denen zu gehorchen, die das gleiche Zeichen tragen - und die bei seinem Anblick wissen werden, daß Sie unter Ihrem Rock nackt sind, wie korrekt und unauffällig Ihre Kleidung auch sein mag, und daß Sie es um ihretwillen sind. Wer Sie ungefügig finden wird, wird Sie hierher zurückbringen. Sie werden jetzt in Ihre Zelle geführt.

Meine Phantasie, meine flüchtigen Träume, werden dauernd zum Verräter an Dir.
Nimm mir die Kraft. Befreie mich von diesen Träumen.
Liefere mich aus.
Sorge dafür, daß ich nicht einmal die Zeit habe, daran zu denken,
daß ich Dir untreu bin.
Doch laß mich zuerst mit Deiner Nummer zeichnen.
Wenn ich die Spur Deiner Peitsche trage oder Deine Kette
oder diese Ringe an meinen Lippen, dann muß allen klar sein,
daß ich Dir gehöre.
Solange man mich in Deinem Namen schlägt und mich schändet,
bin ich nur,was Du denkst, was Du wünscht, was Du begehrst.
Und genau das wolltest Du,glaube ich.
Ich LIEBE Dich, und deshalb will ich es auch!
Wenn ich endgültig aufgehört habe, ich selbst zu sein,
wenn mein Mund und mein Leib und meine Brüste nicht mehr mir gehören,
dann werde ich zu einem anderen Wesen aus einer anderen Welt,
wo alles einen anderen Sinn hat.
(Story of O)
Cèst mon imagination, ce sont mes rèves vagues qui te trahissent à chaque instant.
Extènue-moi
Dèbarrasse-moi de ces rèves.
Livre-moi!
Prends les devants pour que je n`aie mème pas le temps de songer que je te
suis infidèle.
Mais prends soin de me marquer d`abord à ton chiffre.
Si je porte la trace de ta cravache ou de tes chaines,
ou ces anneaux encore dans mes lèvres,
qu`il soit èvident pour que je t`appartiens.
Aussi longtemps qu`on me frappe, ou qu`on me viole de ta part,
je ne suis que pensèe de toi, obsession de toi.
C´est ce que tu voulais, je pense.
Quoi, je t`aime, et c`est aussi ce que je veux.
Si j`ai une fois pour toutes cessè d`etre moi,
si ma bouche et mon ventre et mes seins ne m`appartiennt plus,
je deviens crèature d`une autre monde,
où tout a changè de sens.
Un jour peut-ètre je ne saurai plus rien de moi