BDSM

 

 

BD steht f�r "Bondage & Dominanz" oder "Bondage & Disziplin" und SM f�r "Sadomasochismus"

 

 

 


 

 

 

 

 

In der Mitte der Abkürzung findet man eine bedeutsame Buchstaben-Kombination: DS! Diese wird recht gerne mit "Dominant& Submissiv" interpretiert und damit (gerne auch D/s bezeichnet) identifizieren sich viele BDSM- Anhänger. BDSM beschäftigt sich mit dominant/devoten Spielen, bei denen ein Teil als "Dom" oder "Top" den dominanten (aktiven, dominanten) Part übernimmt, der andere Teil als "Sub" oder "Bottom" den submissiven (devoten, unterwürfigen, passiven) Part bekleidet. Einige Menschen neigen dazu beiden Rollen auszuleben. Sie lieben es daher, wenn sie diese abwechselnd ausleben können, also Switchen.

Besonders im DS (Spiel), finden sich Elemente, die von sehr vielen Paaren gerne erlebt werden, ohne dass sie auf die Idee kämen, nun BDSM zu betreiben. DS spielt sich im Kopf ab und ist auch eine Frage der Verpackung. Ob Bottom nun ohne Unterwäsche ausgeht (oder auszugehen hat), kann vom Top eben mit einer Bitte oder aber mit der entsprechenden Anweisung eingeleitet werden.

Hierbei geht es vorzugsweise um Dominanz und Unterwerfung, der körperliche Schmerz um des Schmerzes willen steht nicht im Vordergrund. In dieser Form von DS-Beziehungen hat der dominante Part jederzeit die Möglichkeit die Macht über das Sexualleben zu übernehmen bzw. dessen sexuelle Orientierung zu bestimmen.

 

 

Bewusste DSler haben sich mit dem Thema Verantwortung sehr gründlich auseinandergesetzt - viele Subs in diesem Bereich- sind verdammt starke Persönlichkeiten. :-))

 

 

 

 

Der Begriff Sadomasochismus wird automatisch mit Schmerz verbunden, und da erhitzen sich hier die Gemüter bzw. trennt sich die Spreu vom Weizen, was die allgemeine Akzeptanz von BDSM betrifft. Ehe man dies allerdings kategorisch als verrückt, bescheuert oder sonst wie... bezeichnet und ablehnt, sollte man sich jeder hier - wie beim D/s-Spiel - ein paar grundlegende Fragen stellen. Kommt es nicht bei vielen Paaren im Zuge eines erotischen Spieles zu Zeichen der Heftigkeit? Liest man nicht oft von Kratzspuren am Rücken, kleinen Bissen am Hals u., die nach einer besonders lustvollen Begegnung "am Tag danach" entdeckt werden - zumeist mit Erstaunen, da während der Nacht kein Schmerz als solcher empfunden wurde? Schmerz kann (muss aber nicht) in vielen Fällen zur Steigerung von Lust beitragen. Wie bei allen genussreichen Erlebnissen liegt ein zu viel oder zu wenig ausschliesslich im Empfinden der jeweils betroffenen Person. Die ein und dieselbe Person kann an unterschiedlichen Tagen ein und dieselben Aktivitäten unterschiedlich stark empfinden - abhängig von der jeweiligen Tagesverfassung.

 

 

 

Nachsatz zur Geschichter der O:

 

Bei  Frauen führen Buch und Film manchmal dazu, das sie meinen, genau das ist es was sie  brauchen und leben wollen. Spätestens nach dem ersten Schlag mit einer Gerte oder Peitsche wissen sie wo die Unterschiede von Roman und Realität liegen und jederzeit ihrem Herrn und Meister zu Willen sein, ist wohl auch nicht das was Frau sich wünscht. Hat man nicht wirklich eine Vorliebe oder Veranlagung dazu sollte man es besser gar nicht erst ausprobieren.
Treffen sich 2 Menschen die diese Vorlieben teilen kann es zu einer wunderschönen Verbindung kommen, in der man sich gemeinsam erarbeitet was letztendlich etwas sehr besonderes daraus entstehen lässt.

 

 

Das Schlimmste war, so fand sie, das man ihr die Hände weggenommen hatte; nicht, das ihre Hände sie hätten verteidigen können (wollte sie sich überhaupt verteidigen?), aber wären sie frei gewesen, sie hätten wenigstens die Gesten andeuten, hätten versuchen können, die Hände wegzustossen, die sich ihrer bemächtigten, das Fleisch, das sie durchbohrte, versuchen können, sich zwischen ihre Lenden und die Peitsche zu schieben. Man hatte sie von ihren Händen befreit;

 

 

Die Ketten und das Schweigen, die sie an sich selbst hätten fesseln sollen, sie ersticken, sie erwürgen, hatten sie im Gegenteil von sich selbst befreit. Was wäre aus ihr geworden, wenn man ihr die Sprache gelassen hätte und die Bewegungsfreiheit ihrer Hände, wenn ihr eine Wahl geblieben wäre, während ihr Geliebter sie vor seinen Augen anderen preisgab? (...) Die Blicke, die Hände, die Körper, die sie besudelten, die Peitschen, die sie zerfleischten, versetzten sie in einen rauschhaften Zustand der Selbstvergessenheit, der wieder in die Liebe mündete, sie vielleicht sogar in die Nähe des Todes führte.

 

Sie war nicht mehr frei? Ah! Gott sei Dank, sie war nicht mehr frei. Aber sie fühlte sich leicht, Göttin auf der Wolke, Fisch im Wasser, verloren im Glück. Verloren, weil diese feinen Haare, diese Stricke, die Rene alle in seiner Hand hielt, das einzige Kraftnetz waren, durch das seither der Strom ihres Lebens floss.

 


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