BESONDERE ANSICHTEN

Fotografien von Nadine Stange


 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
  • Seitenzahl: 108
  • Preis: EUR 12,80

Eine Bestellung des Buches über diese Website ist nicht möglich. Das Buch können Sie direkt beim Autor bestellen, auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung. Senden Sie ihm eine Mail an Johannesspricht@aol.com oder rufen Sie ihn an unter Tel.: 06571 / 3367.

 

 

Kurzbeschreibung:

 

"Die konkrete, bewegende Begegnung mit dem Tod lässt uns in den tiefen Brunnen des Lebens schauen und verändert die Wahrnehmung unseres Daseins." (Johannesspricht) Die Gedanken des Hospizhelfers Johannes über Sterben und Tod, hervorragend ins Bild gesetzt durch die Fotos von Nadine, bei der im Jahr 2003 Hautkrebs diagnostiziert wurde, machen betroffen und künden trotz aller Trauer von großer Hoffnung. Johannes und Nadine scheinen Ihnen zuzurufen: Lebe dein Leben, jetzt und später, vor und hinter der Tür, durch die du gehen wirst. Freu dich hier über jeden Tag und jede Minute, die du gemeinsam auf deinem Weg gehen darfst. Und sei gewiss, auch hinter der Tür wirst du nicht alleine sein.

 

Rezension von Stephan Hadraschek, M.A.
Herr Hadraschek betreut das Projekt
www.sargsplitter.de

 

Das Buch mit dem Titel "Über Sterben und Tod Nachdenkliches und Tröstendes" besticht durch seine Schlichtheit und greift ein Thema auf, dass leider immer noch viel zu oft verdrängt wird.
Der Autor Johannesspricht (bürgerlich Johannes Münninghoff) bietet darin auf rund 100 Seiten "Nachdenkliches und Tröstendes". Die eindrucksvollen Schwarz-weiß Aufnahmen von Nadine Stange verstärken dabei die Kontraste und beschränken zugleich auf das Wesentliche. Die Kombination von Bild zu Text wird somit zu einer gelungenen Einheit: Nur Text oder nur Bild würden bei weitem die Wirkung verfehlen. Die gewählten Motive sind ganz unterschiedlich und zeigen Stilleben, Natur, Details auf Friedhöfen etc.
Gerade die Details der Aufnahmen haben ihre besondere Wirkung.
Es ist ein Buch für Menschen, die Halt und Unterstützung in einer schwierigen (Trauer-) Situation und Lebensphase benötigen - aber nicht nur. Es gehört sowohl in die Hände von Betroffenen als auch von Menschen, die sich mit existentiellen Fragen ihres Lebens und Sterbens beschäftigen wollen.
Auf mich wirken besonders die kurzen, knappen Zeilen wie beispielsweise wie das Gedicht "Geburtsstunde":

Die mit Bangen erwartete
Geburtsstunde
Des Glücks
T
O
D

Schonungslos wird hier der Zusammenhang von Leben und Tod dargestellt.
Wenn man sich dann noch das entsprechende Bild - einen Wecker - dazu betrachtet (der Schatten des Minutenzeigers ist der tatsächlichen Zeit schon voraus!), kommt einem unweigerlich das Sprichwort "Der Tod ist gewiß, die Stunde ungewiß" in den Sinn.

 

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