Reiseberichte
Reisebericht Grömitz an der Ostsee 2010
Vom 18.07.2010 bis 27.07.2010 durften wird 10 schöne Tage in Grömitz an der Ostsee verbringen.Es war unser erster gemeinsamer Urlaub den wir mit Sicherheit immer in Erinnerung behalten werden...
Als wir nach einer 5 stündigen Autofahrt endlich in Grömitz angekommen sind ahnte meine verlobte Silvia ersteinmal schreckliches da sie zuvor noch nie in Grömitz war. Als wir von der Autobahn A1 abfuhren sah sie erst einmal nur Felder und Land soweit das Auge nur reichte. Ich sah ihr die "Begeisterung" in den Augen schon förmlich an. Doch der schein trügt...

Grömitz ist weitaus mehr als ein kleines Kuhdorf. Davon konnte ich meine bessere Hälfte auch mehr als schnell überzeugen als sie zum ersten mal die wunderschöne Grömitzer Strandpromenade, den feinen Sandstrand und das Meer sah. Da funkelten die Augen und nun war auch für sie klar, dass dies 10 schöne Urlaubstage werden würden.

1.Tag: Als wir früh morgens in Grömitz ankamen besuchten wir wie gesagt als erstes die Grömitzer Strandpromenade. Nach einem schönen und ausgiebeigem Spaziergang an der Strandpromenade sind wir ersteinmal eine Kleinigkeit frühstücken gewesen. Anschließend haben wir die gesamten Einkäufe getätigt und sind dann zu unserer angemieteten Ferienwohnung gefahren und haben ersteinmal alles ausgepackt.
Nach erledigter Arbeit sind wir dann noch mit dem Auto nach Neustadt in Holstein gefahren. Dort gibt es einen sehr schönen Hafen und eine schöne kleine Altstadt. Ein kleiner Tipp: besuchen Sie doch mal das Ostholsteinmuseum in Neustadt. Man bekommt wirklich viel zu sehen und erfährt viel über die Region und etwas aus alten Zeiten und das beste - das ganze zu absolut fairen Preisen.
Den ersten Urlaubstag haben wir dann gemütlich bei einem gläschen Sekt auf unserer Terrasse an der Ferienwohnung in der Abendsonne ausklingen lassen.
2.Tag: An unserem zweiten Urlaubstag sind wir mit dem Auto bei schönem sonnigen Wetter nach Lübeck in die Stadt gefahren. Jedem der mal in die Nähe dort kommt kann ich einen Besuch in Lübeck nur empfehlen. Nach einer ausgiebigen Shoppingtour durch Lübeck entschieden wir uns eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen.

Nach dem Mittagessen haben wir uns einmal die zahlreichen Kirchen Lübecks angesehen. Auch das kann ich nur empfehlen wobei ich persönlich eher wenig von der Kirche halte. Jedoch gibt es in einer der Kirchen einiges kulturelles zu sehen. Zum einen eine zerstörte Kirchenglocke die bei einem Luftangriff im zweiten Weltkrieg herabgestürzt ist und noch heute an genau diesem Platz in der Kirche liegt. Desweiteren findet man dort das einzige gefundene Rettungsboot der Pamir die bei einem tragischen Unglück untergegangen ist.

Danach ging es in die St. Petri Kirche in Lübeck. Dort kann man mit einem Fahrstuhl in den Kirchturm hochfahren und bekommt einen einmaligen Ausblick zu sehen. Von dort oben kann man die ganze Stadt Lübeck mit ihren 7 Kirchen überblicken. Das einzigartige an der Stadt ist, dass sie komplett von Wasser umgeben ist und nur über entsprechende Brücken zu erreichen ist. Das verschaffte der Stadt Lübeck damals im Krieg einen enormen Vorteil.

Danach haben wir es uns in der Sonne bei einem Eis gut gehen lassen. Was ich absolut jedem empfehlen kann ist eine Rundfahrt mit dem Schiff rund um die Stadt Lübeck. Das ganze ist zwar nicht ganz billig aber echt eine Investition wert. Man bekommt auf der Rundfahrt eine Menge über die Stadt Lübeck erklärt und man bekommt einen tollen Überblick über die Stadt. Das ganze ist bei schönem Wetter auch noch echt entspannend.Auch das alte Lübecker Rathaus solte man in jedem Fall bei einem Besuch mal besichtigt haben.
Auch eine absolute Sehenswürdigkeit und durch die Prägung auf den 2€ Münzen bekannt ist natürlich das Holstentor. Auch das Holstentor kann man besichtigen. Im inneren befindet sich ein doch sehr großes Museum. Auch das Holstentor ist wie alle Kirchen in Lübeck mehr als schief gebaut. Das liegt zum einem an dem Untergrund der Stadt Lübeck als auch an der sehr alten Bauweise.
3.Tag: Unseren dritten Urlaubstag haben wir im Hansa Park in Sierksdorf verbracht - Deutschlands einzigsten Erlebnispark am Meer. Der absolute Tipp von uns!!! Dort gibt es einmalige Attraktionen so wie den "Fluch von Novgorod" eine Achterbahn mit senkrechtem freien Fall oder den 100 Meter hohen Holsteinturm und und und....Dort kann man sich getrost den ganzen Tag vergnügen und aufhalten. Weitere Informationen zum Hansa Park gibt es auf www.hansapark.de das würde jetzt hier in dem Reisebericht dann doch zu weit gehen ;-)

4.Tag: Den 4. Urlaubstag haben meine verlobte und ich in Eutin verbracht. Eutin ist eine wunderschöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Nicht umsonst wird sie liebevoll "Rosenstadt Eutin" genannt. In Eutin sind wir zunächst gemütlich durch die Fußgängerzone gebummelt. Bei einem kühlen Glas Bier haben wir dann gegen Mittag unsere erste warme Mahlzeit für diesen Tag zu uns genommen. Nach dem Mittagessen haben wir uns das Eutiner Schloss mal näher angesehen. Das ist wirklich ein wunderschöner Ort an dem man übrigens auch tolle Fotos machen kann.

Desweiteren gibt es in Eutin weitere schöne Plätze die zum verweilen Einladen wie der große Eutiner See auf dem man auch schöne und Interessante Schiffsrundfahrten machen kann. Der Eutiner See ist fast rundum mit Blumen und Sträuchern bepflanzt. Dort befindet sich auch die berühmte Eutiner Bräutigamseiche.

Nach dem Spaziergang am Eutiner See haben wir noch etwas eingekauft und sind anschließend zurück in den Urlaubsort Grömitz gefahren. Dort haben wir direkt an der Ortseinfahrt zu Grömitz einen Zwischenstopp im Hofcafé Schneekloth eingelegt. Hier gibt es jede Menge selbstgemachte Torten und viel Obst zum selber Pflücken. Alternativ kann man bei gemütlicher Bauernhofatmosphäre sein Stück Kuchen und/oder einen Kaffee genießen während die Kinder sich auf dem Spielplatz austoben können. Wir haben uns dazu entschieden die wohl leckersten und größten Himbeeren zu pflücken die wir je gegessen haben.
Abends sind wir dann noch zur Grömitzer Strandpromenade gelaufen. Dort ist jeden Abend was los und das für jung und alt. Langweiliger Urlaub adé - nicht in Grömitz. Dort fühlt man sich Abends an der Strandpromenade schon nahezu wie auf Mallorca. Jedoch gibt es aber auch für die ruhigeren unter Ihnen genug Möglichkeiten. Das ist eben das schöne an Grömitz - immer was los aber auch immer eine Möglichkeit vorhanden wenn man den Abend mal was ruhiger angehen lassen will. Die Strandpromenade in Grömitz ist wirklich einmalig und fast 4Km lang. Dort gibt es selbstverständlich jede Menge Restaurants und Geschäfte.

Auch der Grömitzer Yachthafen ist wunderschön geworden nach seiner Modernisierung im Jahre 2010 natürlich umso mehr.
Die Steilküste dahinter lädt zum verweilen ein und zudem hat man einen schönen Ausblick auf die Grömitzer Strandpromenade und die Ostsee. Dort kann man auch fern von jedem Trubel ein paar schöne Stunden zu zweit genießen.

Wir haben uns jedoch an diesem Abend dazu entschieden den Abend auf der Palmenterrasse der Strandhalle Grömitz zu verbringen. Hier ist wirklich jeden Abend was los bei schöner Live-Musik mit ständig wechselnden Gästen. An diesem Abend war der DJ Stephan Nanz zu Gast der den ganzen Abend für super Stimmung für jung und alt sorgte. Da füllt sich die Tanzfläche im Handumdrehen. Die Strandhalle Grömitz ist auch ein Tipp von uns. Die komplette Palmenterrasse ist mit einem ausfahrbaren Dach ausgestattet sodass man dort auch bei etwas schlechterem Wetter verweilen und feiern kann.

Und zum Schluss muss auch mal ein Lob an die Stadt Grömitz drin sein: man muss wirklich sagen, dass hier mit dem Geld der Touristen an der richtigen Stelle investiert wird. Es gibt wirklich jedes Jahr etwas neues zu entdecken und es wird stetig modernisiert und renoviert. Dafür zahlt man auch gerne Kurtaxe. Desweiteren findet man hier eine absolut saubere Strandpromenade und einen sauberen feinen Sandstrand vor. Die letzte Neuerung im Jahre 2010 war die Unterwassergondel an der Grömitzer Seebrücke. Mit dieser Gondel hat man ein einmaligen Einblick in die Unterwasserwelt der Ostsee.

5.Tag: Den fünften Urlaubstag haben wir erneut in Eutin verbracht. Den genauen Grund durfte meine verlobte bis Dato natürlich nicht erfahren ;-) Am Tag zuvor hatten wir uns Ringe ausgesucht die ich bei einem Juwelier gravieren lassen habe. An unserem zweiten Tag in Eutin haben wir den alten Leuchtturm besichtigt und die Stadt etwas genauer unter die Lupe genommen. So richtig ruhe dazu hatte ich allerdings nicht da meine geplante Überraschung für den heutigen Tag ja immernoch anstand. Trotz alledem haben wir uns dann erstmal ein ausgiebiges Mittagessen gegönnt.

Nach dem Mittagessen war es dann so weit...ich ging zum Juwelier um die gravierten Ringe abzuholen. Und wo bietet sich die Übergabe besser an als vor der Bräutigamseiche in Eutin wo ich all meinen Mut zusammen nahm und meinen Schatz fragte ob sie meine verlobte werden möchte. Als sie gerührt von meinem Verlobungsantrag dann endlich das sehnsüchtig erwartete "Ja" von meiner süßen kam flossen bei uns beiden ersteinmal die Tränen. Die Ringe wurden liebevoll ausgetauscht und der Tag war mehr als perfekt gelaufen. Von nun an sind wir überglücklich verlobt. Das ganze auch noch an diesem wunderschönen Ort.

Nach diesem aufregendem Ereignis sind wir zum Fernsehturm am Bungsberg in Schönwalde gefahren. Dort kann man kostenlos in den Fernsehturm hinauf kraxeln und einen herrlichen Überblick über den Kreis Ostholstein genießen. Auch die Ostsee kann man bei schönem Wetter in vollen Zügen sehen. Der Weg nach oben in den Turm ist zwar sehr mühselig aber das ist es allemal wirklich wert. Kann ich nur jedem empfehlen! Von diesem Fernsehturm aus wird unter anderem auch der lokale Radiosender R.SH gesendet.

Den fünften Tag haben wir dann zu hause bei einem Glas Sekt ausklingen lassen. Einen Grund zu feiern hatten wir ja ;-)
6.Tag.: Heute ging es mit dem Auto nach Fehmarn. Das sagt wahrscheinlich den meisten was...Fehmarn ist eine wunderschöne Halbinsel die man über die berühmte Fehmarnsundbrücke erreicht. Dort haben wir zuerst einen Bummel durch die Fußgängerzone gemacht und haben ein paar Souveniers für die lieben daheim gekauft. Das Mittagessen haben wir bei dem Italiener am Marktplatz zu uns genommen. Nach dem Mittagessen haben wir das U-Boot auf Fehmarn besichtigt. Auch das kostet eine Kleinigkeit ist aber ebenfalls einen Besuch wert. Wer schon einmal in einem U-Boot war, weiss sicherlich wovon ich spreche.

Nach dem Besuch auf Fehmarn sind wir wieder Richtung Grömitz gefahren da wir an dem Abend noch zum Grömitzer Lichtersommer wollten. Hier aber noch ein Tipp: Auch einen Besuch wert ist das Meereszentrum Fehmarn wofür dieses Jahr aber leider die Zeit fehlte. In Grömitz angekommen ging es wie gesagt zum "Grömitzer Lichtersommer". Dies ist ein Fest mit einem großen Feuerwerk was jedes Jahr stattfindet. Dieses Jahr stand der Yachthafen im Mittelpunkt da dieser im Zuge der Modernisierung fertig gestellt wurde. Von der Steilküste aus haben wir dann mit unserer Reisebekanntschaft das Feuerwerk angesehen. Vorher gab es natürlich viel Live-Musik und Essen und Getränke satt. Der Höhepunkt ist einmal im Jahr immer das Festival "Ostsee in Flammen" das größte Feuerwerk überhaupt. Da waren wir dieses Jahr allerdings etwas zu früh da, sodass wir an diesem Event nicht teilhaben konnten. Zu Ostsee in Flammen gibt es immer Live-Musik und natürlich das große Feuerwerk von der Grömitzer Seebrücke aus.
7.Tag: Langeweile hatten wir nie...deshalb stand am siebten Urlaubstag ein Ausflug nach Travemünde an. Dort fand gerade die "Travemünder Woche" statt. Die große Travemünder Segelwoche mit Hafenfest und vielen schönen Ständen zum Bummeln direkt an der Hafen- und Strandpromenade. Dort haben wir uns eine ganze Zeit lang umgesehen und noch die ein oder anderen Urlaubserinnerungen gekauft. Nach dem Mittagessen haben wir den Travemünder Leuchtturm besichtigt. Auch das lohnt sich in jedem Fall. Von dort aus hat man einen schönen Ausblick auf den Hafen und auf die Ostsee. Im Travemünder Hafen laufen mit unter die größten Schiffe ein. Selbst die Queen Mary war schon dort. Auch das Segelschiff "Passat" liegt im Travemünder Hafen was baugleich mit der Pamir ist die leider bei einem tragischen Unglück untergegangen ist.

Das fünfmasten Segelschiff kann man selbstverständlich auch besichtigen wenn man mit der Priwallfähre auf die andere Seite des Hafens fährt. Eine Besichtigung der Passat lohnt sich für alle die sich für Schiffe interessieren. Wer möchte kann auch eine Führung mit machen. Beachten sie jedoch bevor sie mit der Priwallfähre rüber fahren die Öffnungszeiten der Passat. In Travemünde findet auch regelmäßig die Sand World statt wo man Figuren die aus Sand gebaut sind bestaunen kann. Nach dem Besuch in Travemünde haben wir daheim in Grömitz noch einen gemütlichen Grillabend mit unserer Reisebekanntschaft auf der Terrasse verbracht.

8.Tag: Der achte Tag sollte etwas ruhiger verlaufen und somit sind wir nachdem wir ausgeschlafen haben mit dem Auto nach Oldenburg gefahren. Oldenburg ist eine schöne kleine Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten wie das Wallmuseum. Das Wallmuseum kann man ebenfalls besichtigen und ist auch mal einen Besuch wert. Wir sind ersteinmal durch die Stadt gebummelt. Nach einem ausgiebiegem Mittagessen sind wir noch etwas spazieren gegangen und haben ein Eis gegessen bevor es dann auch schon wieder zurück nach Grömitz ging wo wir den restlichen Tag am Strand und in der schönen Ostsee verbracht haben. Abends ging es dann erneut in die Strandhalle bei einem leckeren Cocktail und Sangria die Live-Musik genießen.

9.Tag: Am neunten und richtigen letzten Urlaubstag stand ein Ausflug nach Heiligenhafen an. Heiligenhafen liegt auch direkt an der Ostsee und hat einen wie wir finden schönen Yachthafen. Heiligenhafen ist eine sehr schöne alte Stadt in der man schön einkaufen kann. Wir haben den ganzen Tag dort verbracht bevor wir Abends zu hause in der Ferienwohnung unsere Koffer schon einmal packen mussten. Nachdem alles wieder verstaut war und die Stimmung regelrecht den Berg runter ging (gerade bei meiner Verlobten) habe ich es doch noch geschafft mit meinem Schatz den letzen Abend an der Strandpromenade Grömitz zu verbringen. Zuerst sind wir in den Beach Club gegangen und haben dann eine Runde Minigolf gespielt in einer wirklich schönen und gepflegten Anlage. Danach ging es zum Spielecenter "Cap Horn" dort gibt es einen großen Spielplatz für Kinder direkt an der Strandpromenade und viele Automatenspiele wie Flipper, Billard etc.

Danach haben wir dann das letzte mal einen Abend auf der Palmenterrasse mit DJ Stephan Nanz verbracht bei eigentlich guter Stimmung. Die Abreise am morgigen Tag saß uns jedoch im Nacken sodass wir den Abend nicht ganz in vollen Zügen wie gewohnt genießen konnten. Man sah meiner verlobten mehr und mehr an das sie nicht nach hause wollte. Bei mir sah es nicht anders aus. So ist Grömitz halt - Einmal Grömitz, immer Grömitz! Das stand auch für uns schnell fest.
10.Tag: Nun war er da der Abreisetag...das Auto stand erwartungsvoll und gut gerüstet für die lange Heimfahrt bereit und wir mussten uns mit einem weinenden Auge von unserer schönen Unterkunft und Grömitz verabschieden - zum Glück ja nicht für immer. Die Rückfahrt geriet dann relativ schnell ins Stocken als wir kurz hinter Hamburg in einen 15Km langen Stau gerieten. Nach einem kleinen Spaziergang mitten auf der A1 stand schnell fest: Hier tut sich so schnell nichts. Vollsperrung für maximal 2 Stunden. Nach gut 1 1/2 Stunden ging es dann zum Glück weiter und wir konnten weiter die Heimreise antreten. Nach einem Zwischenstopp am Rasthof ging es dann ohne weitere Pause zurück nach Moers wo wir dann gegen 16Uhr ankamen. In Erinnerung bleibt ein schöner Urlaub mit einem riesen Highlight über den wir heute noch gerne sprechen und uns immer wieder die Fotos von unserem ersten gemeinsamen Urlaub ansehen.

Grömitz ist wirklich immer eine Reise wert, wir können nur jedem empfehlen dort hin zu fahren und Urlaub zu machen. Nun auch nochmal ein großes Dankeschön für die schöne Unterkunft in Grömitz und die außerordentliche Gastfreundschaft an Familie Hoffmann.
Silvia und Marius
Hier noch etwas zur Geschichte von Grömitz:
Historie
Kommen Sie mit auf eine Reise zu den Anfängen und lernen Sie die wechselvolle Geschichte des Ortes kennen, der heute eines der größten und beliebtesten Seebäder Deutschlands ist.
1813 ging es los, die ersten Badekarren wurden angeschafft, und auch inseriert wurde schon um 1836: „ Seebad bei Grömitz. Denjenigen, die geneigt seyn sollten, in diesem Jahre das schöne, reine Seebad bei Grömitz zu gebrauchen, empfiehlt sich der Unterzeichnete vom 1. Juli an, sowohl mit gut eingerichteten Badekarren, als auch mit seiner getroffenen Einrichtung für warme Bäder. H. Kröger in Grömitz.
Diese „warmen Seebäder“, die man damals gern genoss, waren Bäder in hölzernen Kübeln, in die man erwärmtes Seewasser mit Eimern goss. 1862 lautet die Anzeige dann schon so: „Das bekannte Grömitzer Ostseebad wird am 1. Juli diesen Jahres eröffnet, und indem ich solches ehrerbietigst anzeige, bemerke ich zugleich, dass für das Bad 13 Schilling und für ein Warmbad 51 Schilling zu entrichten sein wird.“
Das Übel einer großen Sturmflut aber machte 1872 die ersten Schritte eines werdenden Seebads wieder zunichte und sollte doch den Weg ins Heute ebnen. Denn im Folgejahr wurde nun der Entschluss zu einem Deichbau gefasst, der Ingenieure (und Ihre Familien) über Jahre nach Grömitz brachte. So waren zugleich die ersten Feriengäste da – auch Verwandte wurden an die schöne See mit ihrem reizvollen Hinterland eingeladen, die schon bald den guten Ruf des Ortes verbreiten sollten. 1906 entstand die erste „Warm-Seebad-Anstalt“ in Massivbauweise. Dass noch nicht im Meer gebadet wurde, tat den stetig ansteigenden Gästezahlen keinen Abbruch und man kümmerte sich mehr und mehr um seine Badegäste, verließ bisherige Berufe und auch das erste „Strandhotel“ wurde gebaut (1969 brannte es dann wieder ab, das Carat-Hotel fand dafür seinen Platz). Doch 1906 stand Grömitz mit seiner Zahl an der Jahresgästen bis Mitte Juli noch an zehnter Stelle der Seebäder. 676 waren es.
Der Bau-Unternehmer Christian Westphal aber brachte mit seinen „denn wöllt wi dat man so maken“-Spontankrediten einen Boom ins Rollen, Gästehaus um Gästehaus wurde errichtet und auch der Zustrom setzte ein. 1909 zählte Grömitz schon 3.000, und 1912 dann 9.000 glückliche Gäste. Bis der 1. Weltkrieg kam. Ihm aber folgten auch die „Goldenen Zwanziger“, die erste Freibade-Anstalt und ein Musikpavillon.
Der Bau der „Strandquelle“ damals legte den Grundstein zur heutigen „Strandhalle“, die, mit Tanzsaal ausgestattet, bereits fast ihre jetzige Größe erreichte. Auf Rezession folgte noch mal
Krieg. Doch Grömitz` Beliebtheit war nicht mehr zu brechen: In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts hatten die jährlichen Übernachtungszahlen bald die Millionengrenze überschritten. Und 1984 erreichte Grömitz` „Spaziersteg über See“ die stolze Länge von 398 Metern. Wohl nicht das einzige Plus, mit dem Grömitz heut` in Deutschland spitze ist.
Mehr über die Geschichte von Grömitz erfahren Sie in dem Buch: „Grömitz. Gestern und Heute“. Ein 140 Seiten starkes Nachschlagewerk mit großem Bilderteil. Erhältlich für EUR 15,-- im Tourismus-Service.
Oder Sie besuchen einen der lebendigen, von „Buzi“ Möller gehaltenen Dia-Vorträge, die von Mai bis September sechsmal stattfinden. Fragen Sie einfach im Tourismus-Service nach dem nächsten Termin oder schauen Sie selber im "oska" nach.
Reisebericht Grömitz an der Ostsee 2011
Vom 04.07.2011 bis 14.07.2011 durften wir wieder 11 schöne Tage in Grömitz an der Ostsee verbringen. Nach der ca. 5 Stündigen Autofahrt sind wir am 04.07.2011 um ca. 7.30 Uhr in Grömitz angekommen.

Voller Freude starteten wir in den ersten Urlaubstag. Uns war bewusst, dieses Jahr wird einfach alles noch viel besser als im vergangenen Jahr. Vor allem deshlab, weil wir nun den ganzen Stress mit Silvia´s Familie endlich hinter uns hatten und seit November 2010 zusammen wohnen. Es war einfach toll wieder miit meiner verlobten in Grömitz sein zu können.
1.Tag: Als wir um 7.30 Uhr in Grömitz ankamen, haben wir zunächst das Auto ausgeladen und unsere Sachen in der Ferienwohnung verstaut. Danach sind wir zu Aldi und Sky zum einkaufen gefahren. Die Einkäufe haben wie dann auch noch schnell in unser Feriendomizil gebracht. Dann haben wir einen gemütlichen Spaziergang durch die Grömitzer City und an der Strandpromenade gemacht. Wie jedes Jahr, entdeckten wir gleich jede Menge Dinge die sich in Grömitz positiv verändert haben.

Gegen 12 Uhr ging es in´s Restaurant Akropolis zum Mittagessen. Das Wetter war herrlich an diesem Tag und so beschlossen wir noch einen Ausflug in die Stadt Neustadt in Holstein zu machen. Dort waren wir ein wenig Shoppen.

Neustadt i.H. ist eine sehr schöne Stadt mit einem schönen kleinen Hafen. Am Abend sind wir noch zum Bauerncafé Schneekloth in Grömitz gefahren um ein paar frische Erdbeeren zu pflücken. Ein Tipp für die Urlauber: Nirgendwo kommt man günstiger an ganz frische Kirschen, Himbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren wie dort. Auch die leckeren selbstgemachten Torten, Weine und Liköre sind unsere Empfehlung.
2.Tag: An unserem 2. Urlaubstag sind wir nach Scharbeutz gefahren. Morgens war das Wetter noch nicht so viel versprechend doch es gab keinen Regen und der Himmel riss schließlich zum Mittag hin auf und die Sonne schien mit voller Kraft.

Nach dem Mittagessen haben wir am Strand die Sonne genossen und etwas entspannt. Nach einem Spaziergang an der Promenade hatten wir Hunger auf ein Eis. Schließlich haben wir bei Sky noch etwas Grillfleisch gekauft und haben Abends in Grömitz auf der Terrasse der Ferienwohnung den Grill angeworfen. Nach dem ausgiebigem Grillen ging es an die Grömitzer Strandpromenade. Dort gab es Live-Musik vom aller feinsten. Wir haben etwas getrunken, getanzt und gelacht - wir haben uns es richtig gut gehen lassen.
3.Tag: Heute ging es relativ früh nach dem Frühstück in die schöne Hansestadt Lübeck. Wir hatten wieder Sonne im Gepäck und zogen durch die Lübecker City und haben uns die Geschäfte angesehen. Danach sind wir auf den Kirchturm der St. Petri Kirche gefahren. Von da aus hat man einen sehr schönen Ausblick über die Stadt und man kann in die vielen Engen Gassen Lübecks schauen. Nach dem Mittagessen haben wir uns das Lübecker Rathaus angesehen.

Die Zeit verging schnell und der Tag neigte sich leider viel zu schnell dem Ende entgegen. Um ca. 18 Uhr fuhren wir zurück nach Grömitz in die Ferienwohnung. Abends haben wir noch einen langen Spaziergang am Meer und an der Strandpromenade gemacht. Natürlich haben wir uns es nicht nehmen lassen einen leckeren Crepé zu essen und ein Glas Sangria in der Abendsonne zu trinken.
4.Tag: Da der Wetterbericht mehr als viel versprechend war, beschlossen wir in den Hansa-Park nach Sierksdorf zu fahren. Um ca. 10 Uhr kamen wir im Hansa-Park mit der Sonne im Gepäck an. Es ging direkt auf die Achterbahn "Der Fluch von Novgorod". Unser Tipp für echte Adrenalin Junkies. Es geht von 0 auf 100 in nur 3,2 Sekunden bei freiem Fall im dunklen Tower.

Danach schleppte mich meine bessere Hälfte auf die wildeste Wasserbahn in ganz Deutschland..."Super Splash". Warum dies die wildeste Wasserbahn Deutschlands ist werdet ihr noch früh genug erfahren ;-) Meine verlobte hatte natürlich die wahnsinnig gute Idee sich direkt in die erste Reihe zu setzen und mich hinterher zu zerren.
Schon die ersten paar Meter haben wir nur alles andere als trocken überstanden. Doch ich wusste ja was uns noch blüht...

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass man da nur alles andere als trocken runter kommen kann. So war es natürlich auch! Es schwappte als wir unten ins Wasser eintauchten eine Regelrechte Flutwelle in unser Boot. Die Haare tropften und die Hose war so nass, dass man glatt meinen könnte wir wären in einen See gefallen. Ein kurzer Blick nach hinten ins Boot bestätigte dann meine Vermutung. Im Vergleich zu uns waren hinten alle Fahrgäste trocken. Na ja...warum sollte man auch auf einen Mann hören?! Okay zugegeben: erst war ich schon irgendwie stinksauer aber je mehr ich drüber nachdachte was passiert war umso lustiger war es.
Nach dem Mittagessen probierten wir alle anderen Fahrgeschäfte aus. Wer an der Ostsee Urlaub macht, dem kann ich ein Besuch im Hansa-Park nur empfehlen. Aber setzt euch bei der Platzwahl in der Wasserbahn durch liebe Männer ;-) Um 18 Uhr schließt der Park und wir machten uns somit auf den Heimweg. Zurück in Grömitz verbrachten wir den Abend auf der Terrasse.
5.Tag: Nach dem Frühstück beschlossen wir nach Travemünde zu fahren. In Travemünde angekommen schlenderten wir durch die Stadt und am Hafen entlang. Im Travemünder Hafen lag an diesem Tag die MS Deutschland die wahrscheinlich jeder aus der ZDF-Serie "Das Traumschiff" kennt. Das ist schon ein riesen Schiff wenn man so davor steht.

Wir liefen dann an der Travemünder Strandpromenade entlang. Hier gibt es seit diesem Jahr auch eine Riesen Wasserrutsche wie am Grömitzer Strand. Gegen 13 Uhr haben wir im Restaurant Kaiserbrücke etwas gegessen. Hier gibt es super leckeren und wirklich fangfrischen Fisch und zudem gibt es immer sehr günstige Tagesangebote. Zudem kann man schön auf der großen Außenterrasse verweilen und hat einen wunderschönen Blick auf den Travemünder Hafen und die Schiffe.
Nach dem Mittagessen haben wir uns ein Ticket gekauft um mit der Priwallfähre zur anderen Seite des Hafens zu fahren. Dort befindet sich der sogenannte Priwall. Dort gibt es einen Sandstrand und die größte Attraktion auf dieser Seite des Hafens ist das große und legendäre Segelschulschiff "Passat". Die Passat war baugleich mit der Viermastbark Pamir. Die Pamir sank jedoch 1957 in einem Hurrikan. Mehr dazu auf der Unterseite Schiffe.
Wir haben das Segelschiff Passat besichtigt. Der Eintritt kostet 3 € die aber gut investiert sind, da sie insbesondere auch zum Erhalt dieses tollen Schiffs dienen. Eine Besichtigung kann ich nur jedem der mal in Travemünde oder in der Nähe ist empfehlen. Man kann sich das Schiff vom Deck bis hin zum Laderraum ansehen. Wer möchte kann gegen Aufpreis auch eine Führung mitmachen. Das macht die ganze Besichtigung dann noch interessanter.
Noch ein kleiner Tipp für die Urlauber: sehen Sie sich den Travemünder Leuchtturm mal aus der Nähe an. Man kann den Leuchtturm besichtigen und bis ganz oben auf die Aussichtsplattform gehen. Von dort hat man einen tollen Überblick über Travemünde und die Ostsee.

Am Abend sind wir nach Eutin gefahren. Dort gab es den Auftakt der großen NDR-Sommerparty. Zu Gast waren viele internationale Stars und Bands wie "Bellini" und "Alphaville".Tipp für die Urlauber: Wenn sie Urlaub im Norden machen, dann schauen Sie vorher mal auf der Homepage des NDR ob die NDR-Sommerparty auch in Ihrer Nähe stattfindet denn es lohnt sich wirklich.
Desweiteren gab es eine spannende Stadtwette zwischen dem NDR und den Eutinern. Der NDR wettete, dass Eutin es nicht schafft den Schriftzug aus 500 Puzzleteilen innerhalb von 15 Minuten zusammen zu puzzlen. Falsch gewettet - Eutin schaffte es sogar in nur knapp 9 Minuten!
Die Band Alphaville lieferte ein fantastisches Programm ab und schnell platzte der Eutiner Marktpklatz aus allen Nähten. Um ca. 2 Uhr fielen wir dann müde und erschöpft ins Bett unserer Ferienwohnung in Grömitz.
6.Tag: Nachdem wir heute etwas länger geschlafen hatten machten wir uns nach dem Frühstück gegen ca. 11 Uhr auf Richtung Eutin. Wir waren zwar gestern schon in Eutin aber nur auf der NDR-Sommerparty. Die Stadt ansich hatten wir uns noch nicht angesehen dieses Jahr.

Wir schlenderten durch die Innenstadt und bummelten ein wenig. Gegen 12.30 Uhr haben wir etwas zum Mittag gegessen. Danach ging es dann an den schönen Eutiner See. Mit diesem Ort verbinden mein Schatz und ich etwas ganz besonderes und deshalb kommen wir immer wieder gern an diesen Ort zurück. Wer den Reisebericht aus letztem Jahr gelesen hat weiß warum - hier haben wir uns am 22.07.2010 verlobt.

Wenn Sie Lust dazu haben dann empfehlen wir eine Seerundfahrt auf dem großen Eutiner See mit den dort vor Ort liegenden Fahrgastschiffen.
Nach unserem Besuch in Eutin sind wir nach Schönwalde a.B. gefahren. Dort sind wir zum Fernsehturm auf dem Bungsberg gefahren. Von dort aus hat man einen prima Ausblick auf die Lübecker Bucht und die Umgebung. Wen fast 400 Stufen nicht stören der kann völlig kostenlos den Ausblick auf dem Fernsehturm genießen.

Abends gab es dann auf der Grömitzer Strandpromenade auf der Palmenterrasse der Strandhalle Live-Musik. Ein echtes Muss für jeden Grömitzer Urlauber...dort ist jeden Tag was los!
7.Tag: Heute morgen sind wir direkt nach dem Frühstück nach Fehmarn gefahren. Zuerst sind wir durch die Stadt Burg a.F. gelaufen. Dort war verkaufsoffener Sonntag. Mittag gegessen haben wir gegen 12.30 Uhr beim Griechen direkt in der City. Dort gibt es super leckere griechische Köstlichkeiten zu absoluten Top-Preisen.

Nach dem Mittagessen sind wir zum Burgstaakener Hafen gelaufen. Dort fand an diesem Wochenende das Fehmarner Marine Fest statt. Dort gab es viele tolle Stände, Attraktionen für Kinder sowie Getränke und Speisen und natürlich eine Bühne mit Live-Musik. Auch Hubschrauber Rundflüge oder Speed Boot fahren waren möglich. Desweiteren fand ein Modellboot rennen im Hafen statt. Jedes kleine Modellboot hatte einen Motor mit knapp 17 PS.

Ein weiterer Tipp: wer sich für die Marine Schifffahrt interessiert, der sollte sich das dort liegende U-Boot auf jedenfall ansehen. Für den Eintrittspreis kann man sich das U-Boot selbst und das Marine Museum ansehen.

Am Abend haben wir auf der Terrasse gegrillt und es uns so richtig gemütlich gemacht. Nach dem Grillen ging es an die Grömitzer Strandpromenade. Tipp: Auf der Strandpromenade in Richtung DLRG-Station befindet sich das Restaurant Cap-Horn. Dort gibt es ein Spieleparadies für Jung und Alt. Hier gibt es Trampoline, Flipper Automaten, Kicker, Air Hockey und vieles mehr.
8.Tag: Heute machten wir uns gegen 10.30 Uhr auf Richtung Timmendorfer Strand. Zuerst bummelten wir durch die City und dann sind wir am Strand entlang gelaufen. Wer mal in Timmendorf ist, sollte sich unbedingt mal das Villen Viertel oberhalb des Spielcasinos ansehen.

Direkt an der Strandpromenade liegt das Sea Life Timmendorfer Strand. Es ist größer als es von außen aussieht, der Eintritt ist beachtlich aber dennoch lohnenswert. Man bekommt einen schönen Einblick in die Unterwasserwelten und deren Bewohner. Wer schon im Hansa-Park war, der bekommt ermäßigten Eintritt im Sea-Life dann lohnt es sich auch!

Gegen 13 Uhr haben wir dann im Restaurant Seelord zu Mittag gegessen. Hier gibt es super leckeren Fisch und tolle Angebote. Isst man allerdings nicht aus der Mittagskarte muss man bei dem ein oder anderen Gericht schon mal tiefer in die Tasche greifen.
Anschließend haben wir noch einen kleinen Abstecher ins benachbarte Niendorf gemacht. Dort kann man schön an der Strandpromenade entlang laufen. Eine Stadt werdet ihr dort jedoch vergeblich suchen.
Abends sind wir dann zur Strandpromenade von Grömitz gefahren. Dort legt jeden Montag in der Zeit von Juli-August DJ Stephan Nanz auf. Ein Muss für jeden Grömitz - Urlauber. Stephan Nanz macht einfach ein super Programm und bringt einfach früher oder später jeden zum Tanzen. Er hat´s echt drauf!

9.Tag: Heute sind wir trotz des langen aber gelungenem Abends mit Stephan Nanz um 7 Uhr aufgestanden und machten uns auf in die Hansestadt Hamburg. Hamburg ist einfach immer einen Besuch wert. Eine solch schöne, vielfältige und saubere Großstadt hatten wir noch nie zuvor gesehen. Knapp 100Km fahrt lagen hinter uns als wir gegen 9 Uhr in Hamburg ankamen. Wer mit dem Auto anreist bekommt nun folgenden heißen Tipp: Parken am besten im Parkhaus an der Zentralbibliothek am Hühnerposten - Kosten für den ganzen Tag unschlagbare 5€. In anderen Parkhäusern zahlt man teilweise das dreifache. Das Parkhaus ist trotzdem günstig gelegen direkt an der alten Speicherstadt. Die Speicherstadt war auch unsere erste Station die man sich auch auf jedenfall ansehen sollte.

In den alten Speichern werden heute noch Lebensmittel gelagert und viele Teppiche. In den Speichern ist es so kalt, dass sie selbst im Hochsommer nicht mal bewohnbar wären aufgrund der Innentemperatur.

Wenn man sich Hamburg ansehen möchte, dann sollte man gar nicht erst versuchen alles zu Fuß zu erkunden. Dann sieht man nämlich so gut wie gar nichts weil man sich einfach tod laufen kann. Eine Karte ist oft hilfreich, da man sich selbst mit gutem Orienterungssinn ruck zuck verlaufen hat. Wir haben uns dazu entschieden an den Landungsbrücken eine Stadtrundfahrt mit den roten Doppeldecker Bussen zu machen. Kostenpunkt 15€ pro Person - lohnt sich aber denn man macht eine fast 2 stündige Stadtrundfahrt und sieht dann wirklich jede Ecke von Hamburg und zudem ist das Ticket den ganzen Tag gültig und man kann an fast 25 Haltepunkten Ein- und Aussteigen wann und wie oft man möchte. Alle 15 Minuten kommt dort dann wieder ein neuer Bus.
Zuerst machten wir eine komplette Stadtrundfahrt mit dem Bus. Dann sind wir in der Hamburger City ausgestiegen und haben etwas zu Mittag gegessen. In Hamburg kann man wunderbar shoppen und es ist eine wirklich schöne Stadt. Sehen Sie sich auf jedenfall das Hamburger Rathaus an und das "kleine Venedig" von Hamburg.

Als nächstes machten wir wieder einen Stopp an den Landungsbrücken und schauten uns die großen Schiffe und die Werften an. Anschließend gingen wir zum alten Elbtunnel der heute noch für den Verkehr zwischen St.Pauli und den Werften genutzt wird. Auch zu Fuß darf man durch den alten Elbtunnel gehen. Den sollte man sich auf jedenfall mal angesehen haben und zudem ist es völlig kostenlos es sei den, man fährt mit dem Auto durch.


Die Zeit vergeht wie im Flug...wieder in den Bus eingestiegen machten wir dann schon bald wieder einen Stopp an der Binnnenalster und an der Außenalster. Auch die sollte man sich auf jedenfall ansehen. Wer ganz früh aufstehen möchte sollte auch den Hamburger Fischmarkt nicht verpassen.

Unsere letzte Station in Hamburg war natürlich die weltberühmte Reeperbahn. Zwar der schmutzigste Teil von Hamburg aber hoch interessant und auf jedenfall einen Besuch wert. Nur vorsicht...hier kann man schnell mal blöd angemacht werden und in kürzester Zeit ganz viel Geld los werden.
Auf der Reeperbahn ist immer viel los, natürlich lohnt es sich Nachts am meisten mal vorbei zu schauen und das Hamburger Nachtleben zu erleben. Ich habe mir dann die bekannte Herbertstrasse angesehen...da dürfen ja nur wir Männer durch ;-)

Die Herbertstrasse liegt direkt an der bekannten Polizeiwache die sogenannte Davidwache.


Müde und erschöpft machten wir uns dann wieder auf Richtung Parkhaus indem schon das Auto wartete. Nachteil ist man muss Nachts den ganzen Weg zurück laufen da die Busse nur bis 18 Uhr fahren oder man investiert das Geld und nutzt öffentliche Verkehrsmittel. Auf dem Weg zum Auto haben wir uns noch das bekannte Restaurant "Slowman" von Christian Rach aus der bekannten Serie von RTL "Rach der Restauranttester" angesehen.

Im unteren Teil des tollen Gebäudes befindet sich das Restaurant "Slowman". Dort kann man super essen man muss aber auch das nötige Kleingeld dabei haben.

Ein schöner Tag in Hamburg ging zu Ende und wir konnten uns viel ansehen und fielen dann nach der 100Km langen Autofahrt zurück nach Grömitz müde ins Bett.
10.Tag: An unserem letzten eigentlichen Urlaubstag ließen wir es etwas ruhiger angehen und fuhren dann nach einem ausgiebigem Mittagessen in Grömitz im Restaurant Kochpott nach Oldenburg in Holstein. Oldenburg in Holstein ist eine schöne kleine Stadt mit einem schönen historischen Wallmuseum was man sich auf jedenfall mal angesehen haben sollte.

Nach dem Besuch in Oldenburg ging es dann wieder zurück nach Grömitz zum Koffer packen. Das macht natürlich keinen Spaß aber alles hat irgendwann mal ein Ende - Leider! Das Auto haben wir dann auch schon so weit wie möglich gepackt damit wir am nächsten morgen direkt los fahren konnten.
Abends sind wir trotz dem schlechten Wetters was wir an diesem Abend hatten zum Lensterstrand gefahren mit dem Fahrrad. Dort fand der erste Teil des Grömitzer Lichtersommers statt. Sollte man auf keinen Fall verpassen - egal welchen Teil des Lichtersommers der jedes Jahr stattfindet.
An diesem Abend hat DJ Stephan Nanz dort aus seinem 10 Meter hohen Tower aufgelegt und hat uns die Zeit bis zum Feuerwerk mit gutem Programm verkürzt. Leider machte das Wetter allen beteiligten einen gehörigen Strich durch die Rechnung: Windstärke 8, Starkregen und Gewitter waren die traurige Tatsache. Die Folgen: DJ Stephan Nanz musste aus Sicherheitsgründen von dem Tower der schon mit einem Auto stabilisiert wurde herunter.

DJ Stephan Nanz moderierte dann notdürftig nach Umbau der ganzen Anlage aus seinem Anhänger heraus. Trotz des schlechten Wetters ließen sich die Gäste nicht vertreiben was auch mal wieder am guten Programm von Stephan Nanz lag. Er munterte alle auf und brachte uns zum tanzen. Doch es sollte noch dicker kommen: aufgrund von Windstärke 8 entschied sich die Stadt Grömitz dazu das Feuerwerk aus Sicherheitsgründen abzusagen. Doch die Leute feierten trotzdem weiter und Stephan Nanz zog sein Gute Laune Programm durch. Das Feuerwerk wurde dann eine Woche später nachgeholt - für uns jedoch zu spät.
Aber nun sei auch mal ein Lob angebracht denn für das Wetter konnte ja schließlich niemand was. Alle haben sich viel Mühe gegeben und ein Lob vor allem an die Stadt Grömitz für die Sicherheit die erste Rolle gespielt hat und auch an Stephan Nanz der gnadenlos alle zum feiern gebracht hat...schon hatte der Hit "Dancing in The Rain" eine ganz andere Bedeutung. Aber da es der einzige Tag mit schlechtem Wetter war ließ sich das für uns verkraften.
11.Tag: Nun war er da, der Tag der Abreise. Kein Grund zur Freude. Gegen halb 10 machten wir uns auf Richtung Heimatstadt Moers nachdem die restlichen Sachen im Auto verstaut waren. Zum Glück kamen wir ohne Stau durch und kamen gegen 16 Uhr in Moers nach einem Zwischenstopp bei Burger King auf der Autobahn an.

Leider holte uns der Alltag zu Hause wieder viel zu schnell ein und wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr Urlaub in Grömitz.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!





