Michel4

Fortsetzung des geheimnisvollen Waldes:

 

 

 

 

 

 

 

 

Kapitel  78

 

 

 

                                                            Die Streitmacht

 

 

 

Endlich war es soweit !  Johann hob den rechten Arm, in der Hand das Schwer,t in dem sich das Licht der Sonne spiegelte. Tausende von Kriegern warteten auf den Ruf des Aufbruchs. Johann sah in die Gesichter der Kämpfer. Grimmig und zu allem entschlossen sahen sie aus.

” Lasst uns Aufbrechen und dem Terror des dunklen Magier ein Ende bereiten!” Ein tausendfacher Kampfesruf folgte seinem Ruf so laut, dass es in den Ohren schmerzte. Dann ritt Johann an und das Heer folgte ihm. Die Tage vergingen, das Heer  kam nur langsam voran. Noch befanden sie sich in bewaldeten Gebieten. Johann schicke Jäger aus, denn das Heer musste versorgt werden. Der Wald war reich an Wild und die Jäger kehrten immer mit reichlich Beute zurück.

 

Doch eines Tages kamen sie nicht zurück. In Johann begann eine innere Unruhe zu wachsen, aber die Streitmacht zu stoppen ? Es waren nur fünfzig Jäger, die vermisst wurden. Aber fünfzig Leben waren auch schon ein Verlust den Johann nicht so einfach  hinnehmen wollte. Neben ihm an der Spitze ritt der König des weißen Landes und diesen beauftragte Johann, die Streitmacht weiter zu führen. Er selbst wollte mit hundert Kriegern nach den Jägern suchen. Ehe der König des weißen Landes antworten konnte, machte Johann kehrt und  suchte sich, während er zurück ritt, die Krieger aus, von denen er annahm, sie waren der Sache gewachsen. Dann schlug er sich mit der kleinen Gruppe  seitlich ins Unterholz. So ritten sie seitlich des Weges ein Stück zurück bis zu der Stelle, an dem die Jäger die Streitmacht verlassen hatte. Ihre Spur war deutlich zu sehen so dass es keine Mühe machte, ihr zu folgen. Nach einigen hundert Metern änderte sich die Spur der Jäger. Es sah aus, als hätten sie Wild entdeckt und liefen, um dem Wild zu folgen. Dann aber trennten sich einige der Jäger  von den anderen. Johann sah da noch andere Fußspuren -  kleiner als die der Jäger, aber  nach einigen Metern vermehrten sich die Spuren, immer mehr wurden es und Johann wurde bewusst, dass die Jäger zu Gejagten wurden. Nur vor wem oder was flohen sie?  Er forderte die Krieger auf, noch vorsichtiger in ihren Bewegungen zu werden, denn die Gefahr durch Fallen, in die sie geraten könnten, war nun in den Vordergrund getreten. Da sie aber nun durch die Achtsamkeit, die sie hegten, in ihrer Schnelligkeit stark gebremst wurden, war an eine Verfolgung der Jäger nicht mehr zu denken, ihr eigenes Leben stand nun an erster Stelle.

 Einer der Krieger kam an Johanns Seite:” Herr, wenn wir uns aufteilen, in zwei Gruppen kämen wir schneller voran, als jetzt in einer großen Gruppe, außerdem bewegen wir uns zu laut durch den Wald, man hört uns viele tausend Schritte in jeder Richtung!” Johann, als er das hörte, hielt inne. Der Mann hat recht dachte er, wir sind so als Ganzes viel zu langsam und gefährden uns sehr . Er gab dem Mann recht und teilte sofort  zwei Gruppen ein, aber sagte den Männer auch, dass sie immer in Sichtweite der anderen bleiben sollten, so könne man sich eventuell in der Not schneller helfen können. Und so geschah es. Obwohl sie nun etwas schneller voran kamen, hatte Johann aber nicht den Eindruck, dass sie die Jäger einholen konnten. Die Spur derjenigen, die seine Jäger verfolgten war inzwischen dermaßen angestiegen, dass ihre Spur die der Jäger vollkommen überdeckte. Plötzlich -   wie abgeschnitten waren alle Spuren verschwunden. Johann stand da, als wäre er gegen eine unsichtbare Wand gelaufen. Auch der Rest der Krieger blieb schwer atmend stehen. Wie konnte das sein , dachte Johann, es kann doch nicht sein, dass sie sich in Luft auflösen konnten. Johann schaute hoch in die Wipfel der Bäume. Aber auch dort war nichts ungewöhnliches zu entdecken. Es half nichts, und es war auch aussichtslos die Jäger noch weiter zu suchen. In welche Richtung sollten sie gehen? Johann hoffte nur,  dass sie nicht lange gelitten hatten. Er wandte sich um und gab den Befehl umzukehren, da es keine Hoffnung mehr gäbe. Schweigend gingen  er und die Krieger auf dem Weg, den sie kamen zurück. Doch auch nun durften sie nicht zu lange verweilen, denn das riesige Heer hielt nicht inne und hatte sich bestimmt schon weit von ihnen entfernt. Doch etwas war anders, als er und die Krieger zurück gingen, auf einmal vibrierte sein Schwert und als er es aus der Scheide zog sah er, dass es in einem tiefen Rot glühte. Sofort gab er den Befehl, dass ein jeder sich eine Deckung suchen solle und auf keinem Fall an eine Kampfhandlung denken sollte. Und dann kam er. Ein riesiger Körper verdunkelte die Sonne. Mächtige Schwingen trieben den Körper voran. Jeder Flügelschlag verursachte ein in den Ohren dröhnendes Geräusch der Luft. Johann wusste, wer da oben über ihnen flog und er wusste auch, dass er nach ihm suchte. Nur hatte er den Eindruck, dass er noch größer war, als bei seinem ersten Zusammentreffen. Und er hatte es sehr eilig. Flieg nur Ghor, flieg nur. Die Zeit das wir uns im Kampf gegenüber stehen ist nahe, dachte er.
Johann sah zu seinem Schwert, das Vibrieren wurde weniger und das Rot der Klinge verblasste.  “Lasst uns eilen, damit wir die Unseren einzuholen vermögen!” rief er.

 

 

 

Kapitel   79

 


                                                                Flucht

 

 

 


Deutlich hörte Ghor die eindringlichen  Rufe seines Herrn, der nach ihm verlangte. Die Kräfte kehrten zurück in seinen Körper. Stärker denn je, nichts und niemand vermochte ihn nun aufzuhalten und plötzlich war der Bann gebrochen, die Ketten barsten und Ghor entfaltete seine ganze Größe. Er wütete unter seinen Peinigern, bis niemand mehr am Leben war, dann erhob er sich und flog der Freiheit entgegen. Er sah eine Schar der Menschen unter sich, aber die Rufe seines Herrn waren eindringlicher und er ließ sie ziehen. Das laute Rauschen seiner Flügel verstummte in der Ferne, dann war er fort.

 Johann lauschte in die Stille des Waldes. Seine Männer bemühten sich bei der Rückkehr zum Heer so leise wie möglich zu sein. Bis... Johann hob die Hand ais Zeichen der Ruhe und des Stillstandes. Nichts war zu hören  -  eine merkwürdige Stille, auch kein Tier der Nacht rief durch die Dunkelheit. Johann erinnerte sich an den ersten Tag in diesem Land, als er Dolgin und die Einhörner sah. Es war damals genau so eine Stille ... Und doch irgendwie anders. Damals erfüllte eine Magie des Friedens die Luft, dieses Mal war es anders, etwas bedrohliches näherte sich den Kriegern. Erst leise,  wie sich nähernde Windböen, die ein leises Rauschen der Wipfel verursachten, dann aber wurde es schnell lauter und es kam von oben aus den Bäumen. Im flackernden Schein der drei Fackeln, die dem Tross voran getragen wurden,  konnten sie nicht viel erkennen, es reichte grade so weit, dass sie die nähere Umgebung etwas einsehen konnten. Johann nahm eine der Fackeln, ritt einige Meter vo,r holte kraftvoll aus und schleuderte sie so hoch wie  er vermochte nach oben in die Bäume. Jetzt sah er es, was eben noch aussah wie ein Widerspiel des Fackelscheins,  das den Stämmen wohl eine gewisse Art Leben einhauchte, waren Hunderttausende von ???... -  Johann vermochte nicht zu sagen, was es war. Nun schien auch der Waldboden zu leben und einer der Männer schrie auf. Nach Sekunden waren von dem Mann und seinem Pferd nur noch die Knochen übrig.
Flieht,  rief Johann flieht und schaut euch nicht um, ein jeder  kümmere sich um sein Leben,  haltet nicht inne. Sie trieben ihre Tiere an, so schnell sie konnten und doch hörten die Geräusche hinter ihnen nicht auf. Tief gebückt saßen sie auf ihren Reittieren . Wieder waren aus Jägern gejagte geworden. Doch Johann wollte sich und den seinen nicht dem Schicksal der Jäger überlassen. Er zügelte sein Reittier, zog sein Schwert, denn so dachte er,  wenn es den Drachen Furcht einflößte, warum sollte das nicht auch mit dem unbekannten Feind geschehen. Also wendete er das Tier und ritt mit gezogenen Klinge dem Unbekannten entgegen.” Halltet nicht inne, rettet euer Leben” rief er noch einmal, bevor ihn die Dunkelheit verschlang. Und doch, einer der Krieger blieb stehen und lauschte in die Finsternis. Mit einem Mal war alles ruhig, kein bedrohliches Rascheln, das ihnen folgte, noch die Schreie des sterbenden Johann. Was mag dort geschehen. Doch dann folgte er den anderen. Eine gespenstische Ruhe kehrte in diesen Wald ein. Nur ein leichter Wind, der um die Bäume wehte und einige Blätter aufwirbelte unterbrach die Stille. Johann war verschwunden. Als der Rest der Krieger das Heer wieder erreichte, wurden sie sogleich zu dem neuen Heerführer gebracht. Dem König des weißen Landes überkam eine Trauer als er von dem Schicksal des Johann erfuhr. Doch es war nicht zu ändern und das Heer durfte nicht stoppen. Denn was sie zu dieser Zeit nicht wussten, dass sie die letzte Hoffnung der Menschen in der Felsenstadt waren und von ihnen sehnlichst erwartet wurden. Denn lange konnten sie dem Ansturm des Feindes nicht mehr standhalten.

 

Kapitel 80


Dunkelheit

 

Johann zog sein Schwert und ritt den Verfolgern entgegen. Nach kurzer Zeit sah er auf eine schwarze Wand, die sich zu bewegen schien. Doch je näher er kam, um so mehr konnte er erkennen. Dort stand der “Feind” und erwartete ihn. Ihn, einen einzelnen Kämpfer gegen eine Übermacht von grimmigen Wesen, deren Aussehen er nicht einmal kannte. Johann zügelte sein Pferd und stand regungslos den Fremden gegenüber. Langsam, wie in Zeitlupe hob er sein Schwert, um bereit zu sein, wenn der Angriff begann. Doch keiner der vor ihm stand, bewegte sich.

 Nach einer  -   für Johann unendlich langen Zeit teilte sich die Wand und jemand kam auf ihn zu. “ Euer Mut muss wohl sehr groß sein, dass ihr allein zurück kommt und euch zum Kampf stellt. Verlassen von euren Gefährten?” Johann wollte antworten, doch in diesem Moment erhob sein Gegenüber so etwas wie eine Hand oder war es eine Kralle? Johann konnte es nicht genau erkennen, zu dunkel war es für ihn. Der Fremde aber mochte bei dem Licht, wenn man es so nennen wollte, wohl sehr gut sehen .” Was haltet ihr für eine Klinge in eurer Hand Fremder? Ich erkenne sie, ihr besitzt das Schwert Taloon ? Es ist das Schwert des Dongart van Isenbrurt ! Doch der Drachentöter ist schon lange zu seinen Ahnen gegangen? Seid ihr es, von dem berichtet wird, dass er dem Land wieder Frieden bringen wird? “ Johann sah staunend in die Dunkelheit war es auch ein unterdrücktes Volk des dunklen Magiers? Der Unbekannte trat einige Schritte auf Johann zu und deutete,  ihm  zu folgen. Nur zögernd folgte er dem Fremden. Dieser bewegte sich durch die Gasse, die ihm vor kurzem geöffnet wurde. Nun sah Johann auch die Wesen, gegen die er kämpfen wollte. Aber wie sollte er die Wesen beschreiben. An ihren Armen waren keine Hände, sondern Scheren, wie sie ein Hummer besitzt und davon besaßen sie sechs an jeder Seite ihres Körpers. Der Kopf bestand aus Hornplatten, die wohl wie ein Schutzpanzer wirkten. Dort wo Johann Nase und Mund vermutete, war ein Schnabel wie der eines Adlers. Johann wagte aber nicht nach unten zu schauen, er wollte nicht beleidigend wirken. So folgte er hoch erhobenen Hauptes dem Sprecher dieser Armee. Nur wohin führte er ihn?
Diese Gasse durch die fremden Krieger schien kein Ende zu nehmen. Als es dann doch geschafft war, die Fremden hinter sich zu lassen, stand Johann vor einem Tunneleingang, an deren Ende ihm etwas entgegen leuchtete. Als er näher  kam,   erkannte es Johann: Ein Schloss lag vor ihm, mit hohen Zinnen, einem Schlossgraben und Wehrtürmen. Weiter ging es ins Innere und in einen großen Saal, an deren Ende eine Art Thron stand. Darauf setzte sich der Fremde.

 “Seid ihr es nun, von dem die Prophezeiung berichtet? Ihr schaut mich an und ich glaube eure Gedanken zu kennen. Einst waren wir ein Volk, das ein friedvolles Leben führte. Eines Tages kam ein Fremder zu uns und verlangte das Land , unser Land und uns, die ihm dienen sollten. Als wir uns jedoch weigerten seinen Forderungen zu folgen, verhängte er einen Fluch über uns: Tausend mal Tausend Jahre sollen wir zwischen den Welten wandeln, nicht Mensch, nicht Tier, nicht lebend und nicht tot sein. Wenn ihr es seid von dem überall geflüstert wird, so wird sich unser Schicksal bald erfüllen. Wenn ihr das Land von dem Unheimlichen befreit, so befreit ihr auch uns von diesem unsäglichen Dasein. Seid nun bis zum Morgengrauen unser Gast und wenn ihr geht, werden wir euch, so ihr es möchtet, begleiten.
Doch erschreckt nicht, denn wir werden im Tageslicht unsichtbar sein und erst in der Dämmerung und der Nacht unsere körperliche Existenz wieder erlangen.” Johann bedankte sich für die Gastfreundschaft und wollte gerade noch zu einer Frage ansetzen, doch der Fremde kam ihm zuvor.” Unser Volk zählt fünfzigtausend Krieger reicht das für euer Vorhaben?” Johann sah ihn nur etwas Verstört an “.

„Äh Ja .. Woher wusstet ihr meine Frage?”  “ Sagen wir es war die logische Folge unserer Unterhaltung. Johann verbeugte sich leicht vor dem Fremden, wandte sich um und ging zur Tür. Als er die Treppe in die obere Etage ging, wusste er auch, welches das ihm zugedachte Gästezimmer war, ohne dass es genannt wurde. Es war doch alles schon recht merkwürdig. Johann legte das Schwert neben sich ins Bett, man wusste ja nie, was oder wer hier etwas im Schilde führte. Unruhige und aufwühlende Träume begleiteten Johanns Nacht. Er träumte von Schlachten, in denen er sich befand, von den gellenden Schreien der Verwundeten und Sterbenden. Unbeschreibbare Ungeheuer stellten sich ihm zum Kampf. Dann schreckte er hoch. Schweißgebadet und mit zitternden Gliedmaßen saß er in seinem Bett. Nur langsam beruhigte er sich, dann erinnerte Johann sich, in welchem Haus, wenn man dieses riesige Anwesen so nennen konnte, er sich befand. Johann tastete nach Taloon, dem Schwert des Drachentöters. Es war nicht mehr da. Mit schnellen Blicken suchte er das Zimmer ab. Da lag es. An einer der Wände befand sich eine Art Schwerthalterung und in dieser lag sein Schwert. Wie kam es dort hin? Wer war während er schlief in seinem Zimmer?. Johann sprang aus dem Bett, lief zu der Wand, an dem sich sein Schwert befand und nahm es wieder an sich. Johann nahm sich vor, den Hausherrn zu fragen, wer während seiner Nachtruhe in seinem Zimmer war. Fest das Schwert umklammernd versuchte Johann, wieder Ruhe zu finden. Doch die wirren Träume, die er in dieser Nacht durchleben musste, ließen sich nicht aus seinen Gedanken vertreiben . Nie  -  so lange er in diesem Land war, selbst als er schwer verletzt und mit dem Tode rang, hatten ihn solche Träume heim gesucht. Wenn der Tag graute und die Sonne am Himmel stand, so wollte er seinen Gastgeber fragen, ob er ihm von seinem Heer einige Abteilungen überlassen würde. So saß er nun am Kopfende seines Bettes, das Schwert mit seinen Händen fest umklammert und wartetet auf das Anbrechen des Tage. Plötzlich schreckte er hoch! Die Sonne schien ihm mit ganzer Kraft ins Gesicht. so war er doch wieder eingeschlafen! Er schaute seine Hände an - sie waren leer. Doch hatte er des nachts das Schwert von der Wand genommen und es fest umklammert, und nun war es wieder dort an der Wand zu finden. Wie kann das sein, dass er nichts davon bemerkt hatte, dass jemand ihm das Schwert nahm und es abermals dort an der Wand deponierte.
Es klopfte an der Tür dann wart sie geöffnet und ein Diener trat mit tiefer Verbeugung in sein Zimmer. “Verzeiht edler Herr! Der Hausherr lässt zum Morgenmahl bitten! Es wäre eine Ehre für ihn wenn er ihm Gesellschaft leisten würde!”  “ Danke sagt eurer Herrschaft das ich seine Einladung annehme !” Der Diener verbeugte sich leicht, schloss die Tür und verschwand. Es dauerte einige Zeit, bis Johann sich so gut es ging “landfein” gemacht hatte, danach stand er vor seinem Schwert und wollte nach ihm  greifen. Hm, dachte Johann , ob es wohl richtig war, ein Schwert mit zum Morgenmahl zu nehmen? Aber nach kurzer Überlegung griff er danach und machte sich auf, die Treppe herunter zu gehen.
Unter an der Treppe wartete schon der Diener, der ihm die Einladung seines Herrn überbracht hatte.” Darf ich voran gehen?”
Johann nickte leicht und folgte dem Mann bis an eine Tür, die er öffnete und mit einer leichten Verbeugung Johann andeutete, dass er hinein gehen sollte. Was für ein gigantischer Raum, dachte Johann. Nur sehen konnte er seinen Gastgeber nicht. Nun er wird wohl aufgehalten worden sein, aber wo in aller Welt sollte er sich setzen!? Dann fiel ihm wieder ein, was der Fremde ihm gesagt hatte----Am Tag werdet ihr uns nicht sehen erst am Abend nehmen wir wieder körperliche Gestalt an.
“Hallo!, sagte Johann vorsichtig in einem fragende Ton, hallo-- seid ihr anwesend ? Ich vermag euch nicht zu deuten!” Johann lauschte eine Weile.
Aber nichts geschah  -  seine Worte verhallten ungehört.

 

 

Fortsetzung folgt