
Einfach nur schöne Gedichte......
Hier werde ich besonders schöne Sprüche,
Gedichte und Weisheiten bringen, die ich
zugeschickt bekomme.
Falls irgend jemand Anstoß an etwas nimmt,
bitte melden.
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Schattenwelt Das andere Ich lebt in der Schattenwelt – hat Wände und Mauern vor sich gestellt. Nach außen zeigt es eine Maske nur – und selten sich authentisch und pur. Die Schatten haben verschiedene Namen – tief verborgen manche Dramen. Der eine heißt vielleicht Neid oder Zorn, wird oft nur in der Dunkelheit gebor'n Der andere Schatten kann sein Angst oder Wut, das Außen zu leben erfordert Kraft und Mut. Verborgen hinter hohen Mauern in dunkler Tiefe, hörte keiner je, wenn das Ich nach Erlösung riefe. So sucht mitunter die Seele sich andere Wege – wenn sie nach dem Großen, Wahren und Schönen strebe. Manch Schatten löst sich durch Erkenntnis auf, doch andere warten ewig darauf. Auch die Dunkelheit gehört zu unserem Wesen, das ist schon immer ein Teil von uns gewesen. Zu Hell und Dunkel ja zu sagen, lässt dich dein SEIN mit Liebe tragen. Margit Leela, 6.7.07 .......... |
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Hoffnung
Autor: © Roswitha Rudzinski
Wenn Du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Ein Lichtlein wie ein Stern so klar,
es wird Dir leuchten immer dar.
Wird zeigen Dir den Weg zurück,
den Weg zu einem neuen Glück.
Drum glaub daran - verzage nie,
es geht schon weiter - irgendwie.
Und mit Willen, Kraft und Mut,
wird dann alles wieder gut
Du mußt nur immer fest dran glauben
und laß Dir nur den Mut nie rauben.
Es gibt für alles einen Weg,
und sei’s auch nur ein kleiner Steg.
Es gibt nunmal nicht nur gute Zeiten,
das Leben hat auch schlechte Seiten
Doch wie bist Du stolz, wenn Du’s geschafft,
aus Sorgen und Nöten - mit eigener Kraft,
herauszukommen, was Du nie geglaubt,
da man Dich sooft schon der Hoffnung beraubt.
Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben,
die lasse Dir bitte, niemals nehmen.
Denn wenn Du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Das erste Blümlein
Das erste Blümlein konnt es kaum erwarten,
es blüht bereits bei der Hecke im Garten.
Der Wind bringt noch manche eisige Bö,
und doch reckte es schon sein Köpfchen zur Höh.
Der Schneesturm blies und deckte es zu,
doch das Blümlein wollt keine Winterruh.
Jeden Morgen sah ich nach ihm,
wollt gerne wissen wie es ihm ging.
Der Frühling kam und die Sonne schien,
da konnte das Blümlein neu erblühn.
© ChT

Ein Bächlein
Ein Bächlein plätschert vor sich hin
und denkt sich so in seinem Sinn
Wenn ich nicht wär hier hin gestellt
wie traurig wäre doch die Welt.
Ich tränke täglich manch Getier
und tu mich mächtig mühen.
Schickst du mal eine Flaschenpost
lass ich sie weiter ziehen.
So halt ich es tagaus tagein
möcht Mensch und Tieren dienstbar sein
mit großem Wohlgefallen
so diene ich euch allen.
© ChT
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Die kleine Bank
Ich sitze auf der Bank vorm Haus
und fange an zu träumen,
wie´s einstmals war zur Kinderzeit
wir spielten unter Bäumen.
Der alte Baum dort hinterm Haus
war unser Vogelnest,
wir richteten uns häuslich ein
für manches Kinderfest.
Der Vater fährt mit uns hinaus
das Pferd ist eingespannt,
die Fahrt ist immer wieder schön
heut fahr`n wir über Land.
Und sitz ich heut auf meiner Bank
von Träumen eingesponnen,
genieße ich des Windes Hauch
und auch das Licht der Sonnen.
© ChT
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Dem Winter zum Trotz
Wenn Eis und Schnee die Erde deckt
und Fröste strenge walten,
da wagt ein Blümlein sich hervor
tut seinen Charme entfalten.
Es blüht dem Winter gar zum Trotz
und kündet neues Leben.
Nicht ewig hält des Winters Macht
bald wird´s den Frühling geben.
Dann wird das Blümlein abgelöst
von einem zarten läuten.
Das Schneeglöckchen ist aufgewacht
was mag das wohl bedeuten?!
© ChT
wunderschön - danke !
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manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.
manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.
manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr Lächeln wirkt.
manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.
manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.
manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.
(paul celan)
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Folgendes Gedicht haben wir als Kinder nicht oft genug hören können,
meine Mama hat es uns erzählt, ich wiederum meinen Kindern usw.
Vom schlafenden Apfel
Im Baum, im grünen Bettchen
hoch oben sich ein Apfel wiegt,
der hat so rote Bäckchen,
man sieht's, daß er im Schlafe liegt.
Ein Kind steht unterm Baume,
das schaut und schaut und ruft hinauf:
"Ach Apfel, komm herunter !
Hör' endlich doch mit Schlafen auf !"
Es hat ihn so gebeten;
glaubt ihr, er wäre aufgewacht ?
Er rührt sich nicht in seinem Bette,
sieht aus, als ob im Schlaf er wacht !
Da kommt die liebe Sonne
am Himmel hoch daher spaziert. -
"Ach, Sonne, liebe Sonne,
mach du, daß sich der Apfel rührt !"
Die Sonne spricht: "Warum nicht ,"
und wirft ihm Strahlen ins Gesicht,
küßt ihn dazu so freundlich,
der Apfel aber rührt sich nicht.
Nun schau ! Da kommt ein Vogel
und setzt sich auf den Baum hinauf.
"Ei, Vogel, du mußt singen,
gewiß, gewiß, das weckt ihn auf."
Der Vogel wetzt den Schnabel
und singt ein Lied so wundernett
und singt aus voller Kehle. -
Der Apfel rührt sich nicht im Bett.-
Und wer kam nun gegangen ?
Es war der Wind, den kenn' ich schon;
der küßt nicht und der singt nicht,
der pfeift aus einem and'renTon.
Er stemmt in beide Seiten
die Arme, bläst die Backen auf
und bläst und bläst, und richtig -
der Apfel wacht erschrocken auf
und springt vom Baum herunter,
g'rad in die Schürze von dem Kind;
das hebt ihn auf und freut sich sehr
und ruft: "Ich danke schön, Herr Wind !"
(Robert Reinick)
Folgendes Gedicht erhielt ich von meiner
Mailfreundin Gila - leider ist der Autor nicht
bekannt...
Alles hat seine Zeit........
ein Bibelwort, das mich begeistert, immer wieder neu erinnert
Dinge neu zu betrachten und Situationen anzunehmen,
deren Sinn mir noch unklar ist.
Ich hab' sie durchlebt - die Zeit der Freude, der Hoffnung und Liebe,
des Singens und Lachens,
was mein Herz leicht machte und mir das Gefühl gab,
zu leben
Ich hab' sie durchlebt - die Zeit der Trauer über geplatzte Träume,
den Verlust von Menschen,
die Vergänglichkeit von Liebe,
das Erfahren von Hilflosigkeit.
Ich hab' sie durchlebt - die Zeit des Redens,
viele Worte, die endlos aus mir herausgesprudelt sind,
wie ein Wasserfall im Gebirge
meinen Kopf reinigten.
Ich hab' sie durchlebt - die Zeit des Hörens,
mich ausgetauscht mit vielen,
die meine Worte aufnahmen und mir ihre Meinung kundtaten
oder einfach nur Anteil nahmen.
Nun scheint eine neue Zeit da - der ich mich widmen muß.
Eine Zeit des Schweigens, die mich zur Ruhe kommen läßt,
um alle Sinne wieder neu zu öffnen und
meinen persönlichen Weg zu sehen.

Das sind die STARKEN,
die unter Tränen lachen,
eigene Sorgen verbergen
und andere glücklich machen.
(Franz Grillparzer 1791-1872)

Lacht nur über das Alter ihr Jungen -
Ihr lacht nur über eine Vergangenheit,
die Eure Zukunft ist.....
(Maria Freifrau von Ebner-Eschenbach)

(Ingrid Herold)
Alltägliche Glücksmomente.....
Die Leine vom Haken nehmen und rufen: "Luzie, wir gehen raus" !!
Fröhlich springt sie auf und wir verlassen zusammen das Haus.
Tiefatmend laufen wir in die Spätsommerluft in Richtung Wald,
mich fröstelt etwas, morgens ist es noch ziemlich kalt.
Schnell schreite ich aus - und muß plötzlich lachen, ein Schmetterling
fliegt Luzie auf die Nase !
Sie schüttelt sich und sicher denkt sie: "Wär' das doch ein Hase" ! :-)
Der Weg geht weiter - an kahlen Äckern vorbei,
kurze Halme wirken sehr traurig auf uns Zwei..... ??
Ein Dalmatiner mit Frauchen kreuzt unseren Weg -
kurzes Beschnuppern und dann auf dem Stoppelacker Runden gedreht.
Es ist einfach zu schön, die Hunde rennen zu sehen und
am liebsten würde man nicht mehr weitergeh'n.

Aber trotzdem, weiter geht's, Luzie fröhlich voran, an Maisfeldern vorbei,
sie nimmt eine Fährte auf - zwei Fasane fliegen weg mit viel Geschrei !
Auf dem Rückweg schwimmt sie im Moorteich ein paar Runden,
schüttelt sich neben mir - schrei - ja, und sie wird wieder angebunden.
Sittsam schreitet sie neben mir nach Haus',
schaut mich an, als wenn sie sagt: "Wann geh'n wir wieder raus ?!"

So ist auch Regen schön.....
Regen - ganz sanft niederfallend,
streichelt er dein Gesicht,
ganz sacht fallen die Tröpfchen auf die durstige Natur.
Pfützen bilden sich ganz langsam
und kleine Biotope entstehen. in denen
sich neues Leben bildet,
Wiesen duften und neue Kräuter sprießen.
Herrlich - dieses Nass.
und wenn die Sonne die Wolken vertreibt,
glitzert es wie
tausende Diamanten.
Regen ist L e b e n ........
(Ingrid Herold)

Das größte Glück des Menschen ist,
daß er selber Urheber seiner Glückseligkeit ist,
wenn er fühlt, das zu genießen,
was er selber sich erworben hat.
(Immanuel Kant 1724-1804)

FREUDE läßt sich nur voll auskosten,
wenn sich ein anderer mitfreut.
(Mark Twain 1835-1910)