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Nicht mit Kraft, sondern mit Verstand Es ging einmal ein Mann in den Wald Holz holen. Nachdem er eine Weile Holz geschlagen hatte, setzte er sich auf einen Baumstumpf, um sich auszuruhen, als ein Bär vorbeikam und sagte: "He, Mensch, lass uns kämpfen!"
Der Mann sah den Bären an. "Was für ein großer Brocken, wenn der zuschlägt, geht einem die Luft aus", dachte er und antwortete: "Du willst mit mir kämpfen? Lass erst sehen, ob du überhaupt Kraft hast!" "Und wie willst du das sehen?" fragte der Bär. Der Mann nahm die Axt, schlug auf den Baumstumpf, jagte in die Spalte einen Keil hinein und sagte: "Wenn du diesen Baumstumpf mit der Tatze zerreißen kannst, dann hast du Kraft." Nun, der Bär dachte nicht lange nach und steckte die Tatze in die Spalte. Der Mann aber schlug von der Seite her gegen den Keil, so dass dieser herausflog. Die Tatze des Bären war nun in der Spalte des Baumstumpfes eingeklemmt. Der Bär zog und zerrte, tanzte auf drei Beinen, aber er konnte die Spalte nicht weiten, um seine Tatze herauszuziehen. "Nun", fragte der Mann, "wollen wir kämpfen?" "Nein", heulte der Bär, "ich will nicht." "Siehst du", sagte der Mann, "nicht nur mit Kraft, sondern auch mit dem Verstand kann man kämpfen." Er jagte erneut einen Keil in die Spalte des Baumstumpfes. Der Bär zog seine Tatze heraus und verschwand schnellstens in den tiefen Wald.
Seit dieser Zeit fürchtet der Bär eine Begegnung mit den Menschen.
Wenn man jung ist und modern, möchte man natürlich gern alles neu- und umgestalten. Doch wer meckert dann? –„Die Alten“! Will dynamische Ideen endlich man verwirklicht sehn, ziehen sie sorgenvolle Falten. Ja, so sind sie, uns`re Alten! Reden gern von ihrer Jugend, loben ihre große Tugend, was sie alles ausgehalten, ja, das haben unsr`e Alten. Krieg und Elend, Hungersnot, manchen Freundes frühen Tod. Doch sie haben durchgehalten, ja, das haben uns´re Alten. Was sie unter Müh und Plagen neu erbaut in ihren Tagen, woll`n sie gerne jetzt erhalten. Habt Verständnis für die Alten! Bändigt eure jungen Triebe, zeigt den Alten eure Liebe, lasst euch Zeit mit dem Entfalten. Kümmert euch um eure Alten! Wozu jagen, warum hetzen? Nach den ewigen Gesetzen ist die Zeit nicht aufzuhalten. Plötzlich seid IHR nun die Alten! Und in euren alten Tagen hört ihr eure Kinder klagen: „Ach, es ist nicht auszuhalten, immer meckern diese Alten“! Ja, des Lebens Karussell dreht sich leider viel zu schnell. Drum sollten wir zusammenhalten, all die Jungen und die Alten!
Glaube....
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Der Engel an der BrückeIch traf auf meinem Weg einen jungen Mann, der ging auf und ab. Ich fragte, was er denn mache und er schaute mich an. Seine Augen waren voll Trauer und auch voll Wut. Sein Körper war geschwächt und doch konnte er nicht ruhen. Auf seinen Schultern lastete ein großes Paket – hier und da waren ein paar Löcher, wo wohl ein Stück des Inhalts fehlte; dennoch schien es dadurch nicht minder schwer. Ich fragte, warum er denn nur ständig auf und ab gehe? Er sagte, dass er gerne über diese Brücke gehen wolle, um auf die wunderschöne Insel gegenüber der Schlucht zu gelangen, doch er wage es nicht, denn seine Last sei so schwer und die Brücke, die er passieren müsse, mache keinen stabilen Eindruck. Ich fragte ihn, warum er denn die Last nicht ablegen würde, dann könnte er doch ohne weiteres die Brücke passieren. Er schaute mich entgeistert an – ohne sein Gepäck??? Nein, das ginge nicht! Ich fragte ihn, was denn so Wichtiges in diesem Paket wäre, dass er es denn nicht hier lassen könne. Er lächelte und sagte stolz – es ist meine Vergangenheit. Er ging auf und ab – sehnsüchtige Blicke folgten dem Weg auf diese wunderschöne Insel – mit Blumen und Früchten und frischem Wasser. Er war wirklich geschwächt, so bot ich ihm Wasser an – dankend trank er. Ich fragte, ob er seine Last absetzen möge und auf die Insel gehen wolle. Vehement verneinte er – auf keinen Fall würde er seine so kostbare Vergangenheit absetzen, nur, um auf die Insel zu gelangen – es müsse doch schließlich auch einen anderen Weg geben. Wir schwiegen. Ich meinte, wenn seine Vergangenheit leichter wäre, so könne er sie vermutlich mit auf die Insel nehmen. Doch wäre sie leichter, so wäre sein Eigengewicht weitaus mehr und so könnte er sowohl mit, als auch ohne Vergangenheit diese Brücke nicht passieren. Dadurch jedoch, dass er nun so lange gegangen sei, mit dieser Last, sei er selber davon so leicht geworden, dass er die Brücke passieren könne, würde er seine Last absetzen. Er schaute mich erstaunt an – „Es ist also die einzige Möglichkeit diese Brücke zu überqueren?“ fragte er. Ich schwieg. Er dachte nach. Dann fragte er mich, ob ich denn kurz für ihn seine Vergangenheit tragen könnte, da er das Paket ungern in den Staub stellen wolle. Er würde jedoch gern einmal auf die Insel gehen, um zu schauen, ob sich denn der Tausch auch lohnen würde. Ich sagte, dass er gern auf die Insel gehen könne, doch ich würde ihm seine Last nicht abnehmen. Ich zeigte auf den Haufen neben der Brücke und sagte: "All das ist Vergangenheit von vielen anderen, die auch zuvor wie du unentschlossen waren. Es ist deine Entscheidung – wohin es dich trägt." Und seit er über die Brücke lief, ruht neben seiner Vergangenheit die Vergangenheit vieler anderer glücklicher, freier Menschen! Paula Meux
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Die Spezialmutter von Erma Bombeck Die meisten Frauen werden durch Zufall Mutter, manche freiwillig, einige unter gesellschaftlichem Druck und ein paar aus reiner Gewohnheit. Dieses Jahr werden 100.000 Frauen Mütter behinderter Kinder werden. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, nach welchen Gesichtspunkten die Mütter behinderter Kinder auserwählt werden?
Schließlich nennt er einem Engel einen Namen und sagt lächelnd: „Der gebe ich ein behindertes Kind.“ Der Engel wird neugierig: „Warum gerade ihr, o Herr? Sie ist doch so glücklich.“ „Eben deswegen“, sagt Gott lächelnd. „Kann ich einem behinderten Kind eine Mutter geben, die das Lachen nicht kennt? Das wäre grausam.“ „Aber hat sie denn die nötige Geduld“, fragt der Engel. „Ich will nicht, dass sie zu viel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung. Wenn der anfängliche Schock und Zorn erst abgeklungen sind, wird sie es tadellos schaffen. Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat den Sinn für Selbständigkeit und Unabhängigkeit, die bei Müttern so selten und so nötig sind. Verstehst du: das Kind, das ich ihr schenken werde, wird in seiner eigenen Welt leben. Und sie muss es zwingen, in der ihren zu leben, das wird nicht leicht werden.“ „Aber Herr, soviel ich weiß, glaubt sie nicht einmal an dich.“ Gott lächelt. „Das macht nichts, das bringe ich schon in Ordnung. Nein, sie ist hervorragend geeignet. Sie hat genügend Egoismus.“ Der Engel ringt nach Luft. „Egoismus? Ist das denn eine Tugend?“
Ich werde ihr erlauben, alles deutlich zu erkennen, was auch ich erkenne – Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile – und ich werde ihr erlauben, sich darüber zu erheben. Sie wird niemals allein sein. Ich werde bei ihr sein, jeden Tag ihres Lebens, jede einzelne Minute, weil sie meine Arbeit eben so sicher tut, als sei sie hier neben mir.“ „Und was bekommt sie für einen Schutzheiligen?“ fragt der Engel mit gezückter Feder. Da lächelt Gott. „Ein Spiegel wird genügen.“
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von Maria Thudichum Es war am Karsamstag und noch früh am Morgen. Eine Frau und ein etwa dreizehnjähriger Junge gingen die Landstraße entlang. Die Frau war blass und mager, das Gehen schien ihr Mühe zu machen. Mager und blass war auch der Junge. Er trug einen leeren Rucksack. Es war noch kein ganzes Jahr seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vergangen. Überall herrschten Not und Hunger. Die Frau und der Junge wollten wie so viele andere versuchen, auf den umliegenden Dörfern ein wenig Mehl oder Fett zu bekommen. Sie waren schon vor Tagesanbruch aufgestanden um bei den ersten „Hamsterern“ zu sein. Aber bis jetzt war ihr mühseliger Weg ohne Erfolg geblieben. Endlich hatte eine Bäuerin Mitleid mit den beiden. „Kommt herein“, sagte sie, „und ruht euch ein wenig aus. Mitgeben kann ich euch aber nichts, es waren in der Woche schon zu viele da.“ Die Frau seufzte, aber sie war doch dankbar für eine kurze Rast. So setzten sich der Junge und seine Mutter nebeneinander auf die Eckbank. Die Bäuerin stellte vor die beiden Milch auf den Tisch und legte zwei Stück Brot dazu. Sie dankten und aßen und tranken ganz langsam, um möglichst lange etwas davon zu haben. Inzwischen hantierte die Bäuerin am Herd. Aus einem großen Topf fischte sie Eier, über die sie dann kaltes Wasser laufen ließ. „Die sind für morgen“, meint sie ein wenig verlegen, „für den Korb, in dem wir die Sachen zur Speisenweihe tragen. Brot und Salz und Geräuchertes - und eben Eier. Ich hab' sie mit Zwiebelschalen gefärbt. Etwas anderes gibt es ja gar nicht.“ „Ich könnte sie anmalen“, sagteder Junge. „Was?“, fragte die Bäuerin erstaunt. „Kannst du denn das?“ „O ja“, meinte die Frau ganz eifrig, „er ist sehr geschickt in solchen Sachen. Wenn es nach ihm ginge, würde er den ganzen Tag malen. Aber das bringt ja leider nichts ein, und das, was man dazu braucht, bekommt man nicht zu kaufen. Eier hat er allerdings noch nicht bemalt - wo sollten wir sie denn auch hernehmen! Aber er wird sich ganz große Mühe geben - was, Georg?“ Der Junge antwortet nicht. Er zog ein Schächtelchen aus der Hosentasche, in dem einige kümmerliche Stummel von Bundstiften lagen. „Mehr Farben hab' ich nicht“, sagte er leise. Die Bäuerin lachte. „Dann versuch dein Glück“, sagte sie und reichte ihm ein Ei. Der Junge nahm es behutsam entgegen. Und dann begann er zu malen. Erst zitterte seine Hand ein wenig und die bunten Blumenkränzchen, die er rundherum anbrachte, wurden nicht ganz regelmäßig. Aber sie sahen trotzdem nett und lustig aus. Beim nächsten Ei wurde der Junge schon sicherer. Er verzierte es mit Sternen und Kreisen und kleinen Vierecken und jeden Kreis und in jedes Viereck malte er eine winzige Blume. Und dann kam der Junge erst richtig in Schwung und Begeisterung. Er malte kleine Küken, die einander nachliefen, Hasen, die Männchen machten, Käfer, Schmetterlinge und Häuschen mit grünen Bäumchen dazwischen. Die Frau bekam vor Freude und Stolz ein ganz rosiges Gesicht und die Bäuerin sagte nur immerzu: “Nein, so was, nein, so was.“ Das sagte auch die Nachbarin, die auf einen Sprung vorbeikam. Und sie meinte, der Junge solle doch zu ihr herüberkommen, wenn er hier fertig sei. Er brauche es nicht umsonst zu tun, nein, und seine Mutter solle nur auch mitkommen. Es sprach sich schnell herum im Dorf, dass da ein Junge sei, der es wunderbar verstehe, Eier anzumalen. Die beiden gingen von Haus zu Haus, überall bekamen sie zu essen und zu trinken. Und sie wurden so satt wie schon sein Monaten nicht mehr. Und in jedem Haus stopfte man ihnen etwas in den Rucksack - er wurde richtig prall von all den Dingen, die man plötzlich so freigiebig spendete. Als dem Jungen sie Farbstifte ausgingen waren plötzlich neue da - eine ganze Schachtel voll, die man ihm mit vielen freundlichen Worten schenkte. Als die Frau schließlich sagte, sie müssten sich nun wirklich aus den Heimweg machen, nahm ein Bauer sie und den Jungen ein Stück weit auf dem Milchfuhrwerk mit. Da saßen sie bei den scheppernden Kannen, den vollen Rucksack neben sich, und waren sehr müde und sehr glücklich. Am glücklichsten aber war der Junge.
W a r u m Mami ?
Ich ging zu einer Party Mami , und dachte an Deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken und so trank ich keinen Alkohol. Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso wie Du es vorhergesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten. Ich weiß, daß es richtig war, Mami, und daß Du immer Recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg. Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, daß ich heil nach Hause kommen würde: Auf Grund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein. Ich fuhr langsam an ,Mami, und bog in die Strasse ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht. Als ich auf dem Bürgersteig lag,Mami,hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken, und nun bin ich diejenige die dafür büßen muß. Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte komm doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon. Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt. Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe nichts getrunken. Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht. Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben. Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche, so scharf. Der Mann, der mich angefahren hat , Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm. Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein. Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben. Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte. Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe: Ich habe vor dem Fahren nicht getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muß?
ANMERKUNG: Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) im Umlauf, nach dem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte: JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN. GIB ES BITTE AN SO VIELE MENSCHEN, WIE MÖGLICH WEITER. WIR WOLLEN VERSUCHEN, ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN, DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES GEHT......
Gebete eines älteren Menschen
Komme niemals zu spät ........
BEDENKENSWERTES
Als Kinder sassen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit dem Bleichmittel oder die Salzsäure, mit der das Klo gründlich gereinigt wurde. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen ebenso wie die Steckdosen, die noch keine Sicherheitseinsätze hatten. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten erst während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Aber damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verliessen das Haus morgens zum Spielen, blieben den ganzen Tag weg und mussten erst wieder zu Hause sein, wenn die Strassenlaternen angingen. Niemand wusste wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei. Es gab keine von Steuern finanzierte Jugendarbeit, keine "Kleine Offene Tür" (KOT - wie das heute bezeichnenderweise heisst), keine Animateure und keine Jugendbetreuer. Wir haben uns geschnitten, hatten blutige Knie, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld ausser wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Wir kämpften miteinander und schlugen uns manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Ewachsenen nicht. Wenn wir Nachbarn geärgert, uns eine Ohrfeige eingehandelt hatten und uns bei den eigenen Eltern beschweren wollten, wurden nicht die Nachbarn verklagt, sondern es gab noch eine weitere Ohrfeige. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter drauf, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Und unsere Mütter fuhren uns auch nicht gleich zum Arzt, wenn wir mal rohe Stachelbeeren gegessen hatten und danach kaltes Wasser tranken. Wir hatten keine Computer sondern Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Strasse ohne vorherige Verabredung per sms. Oder wir marschierten einfach zu ihrer Wohnung und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer Eltern. Keiner lud uns in die Familienkutsche und brachte oder holte uns! Wie war das alles nur möglich? Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Es gab keine Cyberspiele, keinen Pac Man und kleine Playstation von Sony. Ausserdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen doch nicht ein: Die Würmer lebten in unsren Mägen nicht immer weiter. Und mit den Stöcken, in die vorne ein Nagel eingeschlagen war, stachen wir weit weniger Augen aus, als möglich gewesen wäre. Beim Straßenfussball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen mit Enttäuschungen klarzukommen, denn es gab noch keinen Schulpsychologen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotional aufgeheizten Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Die Lehrer wurden noch nicht auf bessere Noten verklagt. Unsre Taten hatten Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hatte, war klar, daß die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauten. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas! Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit fast allem wussten wir umzugehen, denn die meisten von uns waren keine Dussel.
Mensch - du wirst alt....
ICH BIN DAS LICHT
Was auch geschieht in dieser Welt - Du mußt nur stets nach OBEN schau'n Nur wenn du zweifelst bei mancherlei D'rum hebe deinen Blick empor - Verfasser unbekannt
Lebensspuren Ein leerer Brunnen ist ein Herz, in dem nie Schmerz gebrannt, eine hohle Muschel ist es, wenn es Kummer nie gekannt: So tot , daß es nicht das kleinste Echo jemals wirft zurück, von längst vergessem Schmerz, von längst vergessenem Glück. Augen, die nie eine Träne geweint, von Mitgefühl ergriffen, gehörem einem, der des Lebensauftrag nie begriffen. Einem, der blind und taub die Qualen anderer nie nachempfunden, nie versucht hat, ihre Tränen zu trocknen, wer nicht die kleinste Narbe hat, der kann auch nie verstehen, dass Mitleid und Liebe das größte ist, was Menschen kann geschehen. Der Kern des Lebens, sein tiefster Sinn - das ist`s, was ihm entging: Ein Herz, das niemals leidet, ist ein Herz was niemals singt... (Verfasser unbekannt)
Die kleinen Momente des Glücks.....
Eine nette Geste, ein liebes Wort Wenn du dich wohlfühlst an deinem Ort Wenn du unheimlich zufrieden bist und die Gesundheit mit dir ist Eine Umarmung.... ganz einfach so Das alles sind Dinge, die machen froh.
Ein Lachen, das fröhlich ist Wenn man dich mag - so wie du bist Wenn die Vögel zwitschern und die Sonne scheint Das Leben es besonders gut mit dir meint Wenn eine Blume erblüht und ein lieber Mensch mit dir fühlt Das alles sind Sachen, die glücklich machen
Wenn dir etwas besonders gut gelingt Ein Freund dir ein Geschenk mitbringt Ein Partner der dich sehr liebt Eine Hand, die sich in deine schiebt Wenn du dir auf einer Wiese Blumen pflückst Das alles sind die kleinen Momente des Glücks (Verfasser unbekannt)
Folgende Zeilen fand ich in der Lyrikecke und finde sie so richtig aus dem Leben gegriffen. Falls Ihr mehr von Waltraud lesen wollt, findet Ihr dies' auch in der
Am Morgen...Wabe © 2006
Es war ein sehr stolzer Stamm und sehr freiheitsliebend Sie nahmen eher den Tod in Kauf, als in Gefangenschaft zu leben! Chief Joseph, mit indianischem Namen: Him-mah-too-yah-lat-kekht, war ein sehr gebildeter Stammesführer, der von "Weißen erzogen wurde" und später zu seinem Stamm zurück kehrte, um dann als Häuptling gewählt zu werden und bis zu seinem Tod dort zu leben. (gefunden von Loennberga Michel) Im Computerzeitalter ändert sich manches! Das mit den Bienen und Blumen klappt doch heute nicht mehr........ Fragt ein kleiner Junge seinen Vater: "Papa, wie bin ich eigentlich auf die Welt gekommen?" Darauf der Vater: "Na gut, mein Sohn... irgendwann müssen wir das Gespräch wohl führen. Also pass auf: Der Papa hat die Mama in einem "Chatroom" kennen gelernt. Später haben der Papa und die Mama sich in einem "Cyber Café" getroffen und auf der Toilette hat die Mama ein paar "downloads" von Papas "Memory Stick" machen wollen. Als der Papa dann fertig für das "uploaden" war, merkten wir plötzlich, dass wir keine "Firewall" installiert hatten. Leider war es schon zu spät, um "Cancel" oder "Escape" zu drücken und die Meldung "Wollen Sie wirklich uploaden?" hatten wir in den "Optionen" unter "Einstellungen" schon am Anfang gelöscht. Mamas Virenscanner war schon länger nicht "upgedated" worden und kannte sich mit Papas "Blaster-Worm" nicht so recht aus. So drückten wir die "Enter"-Taste und Mama bekam die Meldung: "Geschätzte Downloadzeit 9 Monate!"
Der Wahnsinn hatte sich entschlossen, seine Freunde zum Kaffee einzuladen. Die Eile versteckte sich als erste - irgendwo, irgendwie. "HUNDERT!" schrie der Wahnsinn. "Ich fange jetzt an zu suchen!" Der Wahnsinn fing an, sie zu suchen. Er suchte in den Bergen, Flüssen Deshalb ist heute die Liebe blind und wird ständig vom Wahnsinn begleitet... ![]() Es war einmal ein Herz......, das schlug 100.000 Mal am Tag - nicht mehr und nicht weniger. Es schlug nun einmal so viel, wie es nötig war. Das Herz war nicht von der gleichen feuerroten Farbe, wie all die anderen Herzen, sondern besaß nur ein schwaches blaßrosa. Das Schlimme war, daß es mit der Zeit immer mehr an Farbe verlor. Der Lebenskampf hatte es geschwächt und obwohl es noch nicht sehr alt war, hatte es schon viele Falten. Eines Tages war es auf die Idee gekommen, einen Verschlag um sich zu bauen. So suchte es den härtesten Stein für die Wände, das massivste Holz für das Dach und den stärksten Stahl für die Tür. Nur so, dachte das Herz, konnte niemand mehr hinein zu ihm und es verletzen - niemand konnte es mehr zerreißen. Endlich war es sicher. Nun saß das kleine Herz in seinem Verschlag, lugte hinaus durch die Fugen im Stein und hörte über sich das Knacken des Holzes. Es war ziemlich dunkel und kalt, dachte sich das Herz. Aber es schloß einfach die Augen und tat, was es immer tat -schlagen. 100.000 Mal am Tag. Vor lauter Langeweile zählte das Herz jeden Schlag mit, bis es ihm überdrüssig wurde. So vergaß es manchmal einen Schlag zu tun. Das Herz fragte sich, was es überhaupt noch für einen Sinn hatte zu schlagen. Was das Herz vergessen hatte war, daß es sich zwar in Sicherheit vor allem Bösen befand, es niemand mehr verletzen und enttäuschen konnte, daß aber auch niemand mehr hineinkommen würde, der mit ihm lacht, niemand, der Purzelbäume mit ihm schlagen würde und es wärmte. Nach einiger Zeit fing das Herz an, darüber nachzudenken. Es merkte, einen fatalen Fehler begangen zu haben. Mit aller Kraft versuchte es die Stahltür aufzudrücken, doch sie war zu schwer, als daß sie sich bewegen ließ. So begann, es gegen die Steinwände zu hämmern, doch außer, dass sich ein paar Brocken lösten, passierte nichts. Der Stein war zu gewaltig. Als es sich am Dach zu schaffen machte, zog es sich nur einen dicken Splitter zu. Panikartig saß das kleine Herz in seinem selbstgebauten Gefängnis und schlug mindestens doppelt so schnell wie sonst. Wie konnte es nur den Schlüssel in all seiner Trauer vergessen ? Das Herz verfluchte sich für sein elendes Selbstmitleid. Wie gern würde es sich jetzt den Stürmen des Lebens hingeben, sich vor Angst zusammenkrampfen, vor Freude hüpfen, wenn es nur könnte. Es schaute durch das Schlüsselloch hinaus in die Welt und sah die anderen Herzen. Einige waren blaß, so wie es selbst. Sie schlichen durchs Leben, geduckt und allein. Andere wiederum sprangen in leuchtendem Rot - Hand in Hand über Stock und Stein, unerschrocken und gestärkt vom anderen. Doch was das Herz dann sah, ließ es staunen und es konnte seine Tränen nicht verbergen. Da lagen Herzen im Staub mit Füßen getreten. Sie waren weiß und regten sich kaum noch. Sie schlugen vielleicht noch 20 Mal am Tag. Niemand kümmerte sich um sie, denn auch sie hatten einmal den Schlüssel ihres Gefängnises so gut versteckt, daß niemand ihn fand. Da fühlte das Herz zum 1. Mal, daß es ihm noch gar nicht so schlecht ging. Noch war es rosa und noch fühlte es etwas. Es musste nur diesen Schlüssel finden zu seiner Stahltür. So machte es sich auf die Suche und probierte alle Schlüssel die es finden konnte. Es probierte sogar Schlüssel, von denen es von Anfang an wußte, daß sie nicht passen würden. Nach einiger Zeit merkte das Herz, daß es wieder einen Fehler begangen hatte. Es war zu unüberlegt, zu krampfhaft an die Sache gegangen. Es verstand, daß man das Glück nicht erzwingen kann. Frei ist man nur, wenn man frei denken kannn. Das Herz entspannte sich erst einmal und beschäftigte sich mit sich selbst. Es schaute in den Spiegel und begann sich so zu akzeptieren wie es war, blaßrosa und faltig. Es spürte eine wohlige Wärme in sich aufsteigen und eine innere Gewissheit, daß es auf seine Art und Weise wunderschön war. So fing es an zu singen, erst ganz leise und schnurrend und nach und immer lauter und heller, bis es ein klares Zwitschern war, wie das eines Vogels am Himmel. Durch den hellen Ton begann der Stein an einer Stelle nachzugeben. Mit riesengroßen Augen starrte das Herz auf diese Stelle, wo ein goldenes Schimmern zu erkennen war. Das Herz traute seinen Augen nicht. Da war der Schlüssel, den es damals mit in den Stein eingemauert hatte. Das hatte es durch all seinen Schmerz und Selbstmitleid vergessen und jetzt, wo es den Schlüssel in der Hand hielt, fiel es ihm wieder ein, wie es ihm vor all den Jahren so sicher erschien, ihn nie wieder zu brauchen. Langsam und voller Bedacht, den Schlüssel nicht abzubrechen, steckte das Herz ihn ins Schloß. Mit lautem Gequietsche schob sich die schwere Stahltür zur Seite. Das Herz machte einen Schritt nach draußen, schloß die Augen und atmete tief die frische Luft ein. Es streckte die Arme aus, drehte und wendete sich, blickte nach oben und nach unten und hörte gespannt mal hierhin und mal dorthin. Das Herz dachte, wie schön das Leben doch sei, machte einige Hüpfer und begab sich auf den Weg, um Freunde zu finden. Den 1. den es traf, war ein lustiger Geselle, der das Leben zum Schießen komisch fand und über 1000 Freunde hatte. Nachdem das Herz einige Zeit mit ihm verbrachte, mit ihm alle erdenklich lustigen Sachen anstellte, merkte das Herz, daß diesem "Freund" eines fehlte ; - der Tiefgang. Was war das für ein Freund, mit dem es nur lachen aber nie weinen konnte ? Mit dem es nur durch "Dick" aber nie durch "Dünn" gehen würde. So zog das Herz weiter, allein, aber reich an einer neuen Erfahrung. Bis es auf eine Gruppe anderer Herzen stieß. Es wurde direkt freundlich in ihre Mitte aufgenommen. Es war ein ganz neues Gefühl von Zugehörigkeit. Da war nun eine große Gruppe, wie eine Familie die zusammenhielt, wo alle gleich waren. Jeden Morgen standen sie zusammen auf, tranken den gleichen Tee, aßen vom gleichen Brot und gestalteten jeden Tag gleich. Das Herz war glücklich - eine Zeitlang, bis es spürte, daß auch dies nicht das richtige Ziel sein konnte, denn auch seinen vielen neuen Freunden fehlte etwas - die Individualität. In ihrer Mitte gab es keinen Platz für jemanden, der eigenständig war und sein Leben selbst planen wollte. Also löste sich das Herz auch aus dieser Verbindung und genoß sein eigenes Leben. Es ging über 112 Wege, um 203 Kurven und 24 Berge und Täler, bis es an einem Haus ankam, daß mit Stacheldraht umzogen war. Aus dem Schornstein quoll Rauch, das hieß, daß tatsächlich jemand in diesem Haus leben würde. In einem Haus, das nicht einmal Fenster hatte. Bei dem Anblick fiel dem Herz ein, wie es selbst einmal gelebt hatte. Wie sehr es damals gehofft hatte, daß jemand ihm helfen würde und doch niemand sein stummes Flehen erkannt hatte. Es wußte, daß es ihm aus eigener Kraft gelungen war und es war sehr stolz darauf. Aber wie konnte es diesem armen Herzen helfen aus seinem Verlies zu kommen ? So besorgte sich das Herz eine Drahtschere und versuchte den Stacheldraht zu durchtrennen. Aber nach einiger Zeit verließen es die Kräfte. Auch dieses Herz hatte keine Mühe gespart, für sich den stärksten Stacheldraht zu finden. Obwohl das Herz das andere nicht sah und auch nicht hörte, sondern nur ahnen konnte , was das für ein Herz war, fühlte es eine starke Bindung zu ihm. So grub es ein Loch im Boden unter dem Stacheldraht, um dem anderen wenigstens nah zu sein. So stand es vor seinem Haus, vor der gleichen dicken Stahltür wie einst seiner und begann zu reden. Tagelang, Nächtelang stand es einfach nur da und redete. Es erzählte von seinem Schicksal. Erzählte ihm, was ihm alles in seinem Leben widerfahren war und es hörte ein Schluchzen hinter der dicken Tür. Unermüdlich sprach das Herz weiter. Über die lustigen Sachen, die es mit seinem 1. "Freund" erlebt hattte, über die Wärme , die es bei seiner Familie erfahren hatte und es vernahm ein leises Glucksen von Innen. Erst leise, bis es immer lauter sich in ein gellendes Lachen verwandelte. Plötzlich sprach das Herz hinter der Stahltür zu ihm. Es wollte hinaus zu ihm, und es sehen. Es wollte mit ihm gehen und mehr von dem Lachen und Weinen. Es wollte sich an seine Schulter lehnen, sich an es drücken und es nie wieder verlassen. Das Herz war glücklich endlich so jemanden gefunden zu haben, aber was sollte es nur tun ? Wie auch bei ihm früher, wußte das andere Herz nicht mehr wo es den Schlüssel versteckt hatte. So fasste das Herz den Entschluß loszugehen um den Schlüssel zu suchen. Nur wo sollte es anfangen ? Es lief ziellos umher, suchte hinter Büschen, auf Bäumen, tauchte in Seen danach; fragte alle die seinen Weg kreuzten, aber niemand wusste Rat und nirgends fand es den Schlüssel. So ging es mit schwerem Herzen zurück zu der kleinen Hütte. Krabbelte durch das Loch unterm Zaun um die schlechte Nachricht zu überbringen. Doch zu seinem Erstaunen, fand es die schwere Stahltür geöffnet. Wie war das möglich gewesen ? -dachte das Herz. Plötzlich hörte es eine freundliche und liebevolle Stimme hinter sich. Da sah es ein kleines blaßrosa Herz stehen mit glühenden Wangen. " Ich habe hier auf dich gewartet " sagte das kleine Herz. " Ich habe erkannt, daß man es im Leben nur aus eigener Kraft schaffen kann, aus seinem Gefängnis zu entkommen. Doch so viel Kraft konnte ich nur durch dich erlangen. Durch deine Liebe zu mir und meiner Liebe zu dir habe ich den Schlüssel zur Tür meines Herzens gefunden, der mir gleichzeitig die Tür meines Verlieses öffnete " Sie nahmen sich an die Hand und gingen von nun an alle Wege gemeinsam, ihr Herzschlag im gleichen Rhythmus bis an ihr Lebensende. Ende Subject: Fachgeschäft für Ehemänner In Wiesbaden, Mainz und Dresden haben kürzlich Fachgeschäfte für Ehemänner eröffnet, in dem sich Frauen neue Ehemänner aussuchen können. Am Eingang hängt eine Anleitung, die die Regeln erklärt, nach denen hier eingekauft werden kann: - Das Geschäft darf nur einmal aufgesucht werden. - Es gibt 6 Stockwerke mit Männern, deren Eigenschaften von Stock zu Stock besser werden. - Sie können sich entweder einen Mann aus dem Stockwerk aussuchen, auf dem Sie sich befinden, oder Sie können ein Stockwerk weiter hoch gehen und sich dort umsehen. - Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen, das Sie bereits verlassen haben. Eine Frau geht ins Geschäft um sich einen Mann zu suchen: Im 1. Stock hängt ein Schild: "Diese Männer haben Arbeit." Im 2. Stock hängt ein Schild: "Diese Männer haben Arbeit und mögen Kinder." Im 3. Stock hängt ein Schild: "Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder und sehen gut aus." "Wow", denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen weiter zu gehen. Sie geht zum 4. Stock und liest: "Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus und helfen im Haushalt." "Oh Gott, ich kann kaum widerstehen", denkt sie sich, geht aber dennoch weiter. Im 5. Stock steht zu lesen: "Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus, helfen im Haushalt und haben eine romantische Ader." Sie ist nahe dran zu bleiben, geht aber dann doch zum 6. Stock weiter. Auf dem Schild steht: "Sie sind die Besucherin Nummer 31.456.012. Hier gibt es keine Männer. Das Stockwerk existiert nur, um zu zeigen, dass es unmöglich ist, Frauen zufrieden zu stellen. Vielen Dank für Ihren Einkauf im Fachgeschäft für Ehemänner. Auf Wiedersehen. Gegenüber hat ein Fachgeschäft für Ehefrauen eröffnet. Es hat ebenfalls sechs Stockwerke: Im 1. Stock gibt es Frauen, die Sex lieben. Im 2. Stock gibt es Frauen, die Sex lieben und Geld haben. Der 3. bis 6. Stock wurde noch nie von einem Mann besucht......
Sprüche berühmter Häuptlinge "Ihr könnt genausogut erwarten, dass die Flüsse rückwärts fließen, als dass ein Mensch, der frei geboren wurde, damit zufrieden ist, eingepfercht zu leben ohne die Freiheit, zu gehen wohin er beliebt." Häuptling vom Stamm der Nez Perce Chief Joseph geboren um 1840, gestorben 21.Sept.1904
ECHT GENIAL; LOHNT SICH ZU LEBEN, LOHN: Das Kloster des Lächelns Viele Menschen, die die Geschichte vom „Kloster des Lächelns" hören, möchten sofort hinreisen. Leider ist es aber inzwischen bei einem Krieg zerstört worden und so lautet der neue Wunsch: Eine Art Kloster des Lächelns vielleicht sogar im deutschsprachigen Raum entstehen zu lassen - und zwar möglichst ohne Festlegung auf bestimmte Religionen oder spirituelle Glaubensrichtungen. Jeder soll dort willkommen sein. Wir geben den Wunsch hiermit ans Universum weiter. Das Kloster in Kirgisien hieß eigentlich „Kloster der Feueranbeter", da stets ein Feuer dort brannte. Aber berühmt geworden ist es durch das Lächeln. Der Bericht, der es berühmt gemacht hat, entstammt dem Buch „Eselsweisheit" von Mirsakarim Norbekov. Prof. Norbekov betreute ehemalige Partei-Bonzen im Ruhestand und es war normal, dass jeder von ihnen, in ihrem meist hohen Alter, unter der einen oder anderen unheilbaren Krankheit litt. Auf einmal jedoch erfuhr einer von ihnen während einer längeren Reise eine vollkommene Heilung von Parkinson. Kurz darauf verschwanden die nächsten vier Herren für einige Wochen und kamen ebenfalls komplett geheilt wieder. Das konnte nicht mit rechten Dingen zugehen. Prof. Norbekov fragte nach und wurde informiert, dass die Herren zur Genesung in einem Kloster gewesen wären. Das musste Prof. Norbekov gesehen haben. Nichts wie hin. Er nahm zwei Freunde, einen Kameramann und einen Regisseur mit und machte sich auf in jenes Kloster. Alle 40 Tage empfing man dort eine Gruppe von Gästen. Prof. Norbekov und seine Freunde meldeten sich an und machten sich auf den Weg. Der erste Schrecken ereilte sie als sie feststellten, dass sie die letzten 26 Kilometer auf einer steilen Bergstraße zu Fuß gehen mussten. Und der noch größere Schrecken folgte sogleich. Denn im Kloster angekommen machte man dort keinerlei Anstalten die neuen Gäste zu untersuchen oder ihnen eine Medizin zu verschreiben. Stattdessen wurden sie gebeten nicht zu sündigen. Wer dieser Bitte nicht nachkomme, werde zum Wasserholen geschickt. Dazu muss man zwei Dinge wissen: Es galt als Sünde eine düstere Laune zu haben und nicht zu lächeln. Und um das Wasser zu holen musste man eine vier Kilometer lange Serpentinenstraße abwärts an einer steilen Felswand hinabsteigen, dann das Wasser an einem kleinen Rinnsal einfüllen und es dann wieder hoch tragen. Der volle Krug mit dem Wasser wog über 20 Kilogramm. Wenn man oben wieder ankam, war man fertig mit der Welt. Da ein durchschnittlicher Städter selten lächelt und selbst wenn er versucht zu lächeln, es meist nach 2 Minuten wieder vergessen hat, dauerte es nicht lange bis Prof. Norbekov zum Wasserholen geschickt wurde. Völlig fertig kam er schließlich nach 8 km Serpentinenschleichweg mit dem schweren Krug wieder oben an - und wurde aufgefordert noch einmal zu gehen. Er habe beim Aufstieg „die Sünde mit sich getragen". Prof. Norbekov leugnete alles. Er war sicher, es nicht noch einmal zu schaffen. Aber der Mönch führte ihn zu einem Fenster mit Ausguck auf den Pfad und die Wasserquelle. Dieser Mönch hielt ein Fernglas in den Händen und beobachtete die Gäste auf dem Weg nach oben. Wer nicht lächelte musste wieder hinab. Die ersten Tage waren fast alle Gäste ständig beim Wasserholen. Nach einer Woche musste keiner mehr zum Wasserholen. Sie hatten sich an das Dauerlächeln gewöhnt. Die Mönche bedankten sich dafür, dass die Gäste „Licht in das Kloster brachten" und zeigten ihnen - die hauseigene Quelle. Der ganze lange Gang nach unten war völlig unnötig und nur dazu erdacht, den Gästen die Sünde auszutreiben. Es gab eine zweite Gewohnheit in diesem Kloster: Neben dem Lächeln gingen auch alle Menschen dort sehr aufrecht. Zudem erfreuten sie sich an den Kleinigkeiten des Lebens und erlaubten sich auch mal zu spielen wie die Kinder. Nach 40 Tagen waren wie auf wundersame Weise die meisten Krankheiten und Wehwehchen von den Gästen abgefallen und jeder verließ das Kloster gesünder als er angekommen war. Als Prof. Norbekov wieder zu Hause war, wollte er natürlich genau wissen ob Lächeln und aufrecht Gehen wirklich derart durchschlagende Wirkungen haben konnten. Und so lud er Patienten zur freiwilligen Teilnahme an einem Trainingsprogramm ein. Zwei Stunden täglich gingen die Patienten aufrecht mit einem Lächeln im Gesicht in der Turnhalle einer Polyklinik auf und ab. Und tatsächlich, auch hier waren nach 40 Tagen alle zumindest ein wenig gesünder als zuvor. Prof. Norbekov forschte weiter und baute seine Programme aus. Als er bei einem weiter entwickelten Trainingsprogramm mit 15 schwerkranken Patienten im Endstadium arbeitet, konnte er bei allen 15 eine komplette Heilung erreichen. Seine nahezu 100-Prozent-Erfolge sind bis heute geblieben und er hat ein Trainingsprogramm für jedermann dazu entwickelt. Problem: Die meisten Kurse gehen über 7 bis 10 Tage und danach müssten die Teilnehmer alleine weitermachen. Das aber schaffen nicht alle. Und so wünschen sich viele Menschen ein neues „Kloster des Lächelns" oder einfach nur einen liebevolles „Zentrum des Lächelns" in das man für 40 Tage reisen kann um dort gemeinsam zu trainieren. Dieses Zentrum des Lächelns müsste nicht das ganze Jahr über nur dafür genutzt werden: Es würde ausreichen 3 bis 4mal im Jahr so ein Training dort zu veranstalten - ungestört von der Welt außen und ausschließlich mit Menschen, die sich am Training beteiligen. Murrendes Personal, unwirsche Köche oder nicht-lächelnde Zimmermädchen würden auf keinen Fall gehen. Besser würde man alles selbst machen um sicherstellen, dass auch hier, wer immer das Lächeln vergisst, zum „Wasserholen" oder etwas Ähnlichem geschickt wird. Ausbildete Norbekov-Trainer, die an einem solchen Projekt gerne mitwirken würden, gibt es auch hier bei uns: www.norbekov-europe.de Wer ein solches Zentrum gründen / anbieten möchte, kann sich gerne mit mir oder Tatyana Jerkova und Georgi Jerkov vom Norbekov Europe Institut in Verbindung setzen. Einstweilen dürfen wir uns selbst zum Wasserholen schicken wenn wir wieder die Schultern hängen lassen und zu lächeln vergessen. Auch den Druck der Umwelt muss man aushalten lernen, denn da guckt schon öfter mal einer schräg: „Was grinst du denn so?" „Ich norbekove..." Die Norm ist ausdruckslos vor sich hinzustarren, wer abweicht von ihr, fällt auf. Aber es kann ja nicht wirklich schaden, anderen ab und zu mit ein bisschen penetrantem Optimismus auf die Nerven zu gehen... ;-) -----
Auf der Suche
Ein junger Mann, der sich immer fleißig und redlich bemüht hatte, es im Leben zu etwas zu bringen, kam zu der Erkenntnis, er habe einfach zu wenig Glück - und so beschloss er, den lieben Gott aufzusuchen und ihn zu bitten, diesen Zustand zu ändern. Auf seine Erkundigungen hin erfuhr er, dass der liebe Gott in einem großen, dunklen Wald wohnt. Also machte er sich auf den Weg dorthin. Als er an den Rand des Waldes kam, rief ihn ein Wolf an. "Wohin des Wegs, junger Mann ?" "Ich gehe zu Gott, damit er einen Glückspilz aus mir macht", antwortete der junge Mann. Daraufhin bat ihn der Wolf: "Wenn du ihn triffst, frag ihn doch, warum ich immer so schrecklichen Hunger habe." Der junge Mann versprach dies und ging weiter. Ein Stück weiter des Wegs traf er ein junges Mädchen. Es saß zu Tode betrübt an einem Fluss. Als der junge Mann an ihr vorüberging, fragte sie ihn: "Wohin gehst du, junger Mann?" "Ich gehe zu Gott, damit er einen Glückspilz aus mir macht", antwortete dieser. "Ach, wenn du ihn siehst, frag ihn doch bitte, warum ich immer so traurig bin", bat ihn das Mädchen. "Ich werde ihn fragen", versprach der junge Mann und ging weiter. Nachdem er weiter flussaufwärts gegangen war, hörte er einen Baum, der am Wasser stand, rufen: "Junger Mann, wohin gehst du ?" "Zu Gott. Er soll einen Glückspilz aus mir machen", antwortete der junge Mann. "Ach bitte, wenn du ihn siehst, frag ihn doch, warum ich immer so durstig bin, obwohl ich hier am Wasser stehe", bat ihn der Baum. "Mach ich", sagte der junge Mann und zog weiter. Und wirklich, in der Mitte des Waldes traf er den lieben Gott. Der junge Mann konnte seine Freude kaum im Zaum halten und wollte sich schon aufmachen, um von nun an ein glückliches Leben zu führen, da fielen ihm aber noch die Fragen der drei ein, die er auf dem Weg zu Gott getroffen hatte. Er trug sie dem lieben Gott vor, und der beantwortete sie. Nun aber hielt ihn nichts mehr. Er eilte zurück, um nichts von seinem Leben zu versäumen. In seiner Aufregung lief er glatt an dem Baum vorbei, aber der rief ihn zurück: "Was ist mit meiner Frage, junger Mann ?" So rannte er weiter, bis er zu dem Mädchen kam - das rief ihn an: "Junger Mann, hast du Gott meine Frage gestellt?" Er blieb gar nicht erst stehen, sondern rief ihr im Laufen zu: "Ja, das hab' ich. Gott sagte, der Grund für dein Unglück ist, dass du einsam bist. Er meinte auch, dass ein gutaussehender junger Mann hier vorbeikommen würde. Ihr könntet euch ineinander verlieben und glücklich sein, euer ganzes Leben lang. Aber ich muss jetzt weiter, denn ich habe ab sofort Glück." Als er schon ein wenig außer Atem an den Waldrand kam, rief ihn der Wolf an: "Junger Mann, hast du Gott meine Frage gestellt?"
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