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1.-2. Oktober 2005 Mein Schulfreund Jay hat mich übers Wochenende auf die Farm seiner Eltern eingeladen. War eine nette Abwechslung - nächtliche Schakal-Jagd - zum ersten Mal Landrover im Gelände gefahren - tolles Essen - phantastischer Sternenhimmel.
3. Oktober 2005 Meine Gasteltern Polly und Edric haben mir ein traditionelles Xhosa-Gewand gekauft. Es heisst Mbaco und wird von den Xhosa-Mädchen getragen, wenn die Jungs nach der Initiation von den Bergen kommen.
Die Jungs tragen zur Initiation ein Ngawe-Tuch (ein spezielles schwarz-weißes Tuch). Nach der Initiation benutzen sie es zum Schlafen und sie werden darin eingewickelt, wenn sie sterben. Edric hat mir ein solches auch noch als Souvenir gekauft. Ich habe dies zum Anlass genommen mich einmal umfassender über die Xhosa zu informieren:
4. Oktober 2005 Heute ziehe ich zu meiner neuen Gastfamilie um. In drei Monaten werde ich wiederum umziehen und die letzten 3 Monate verbringe ich dann wieder bei Edric und Polly.
Übrigens hat in der Schule das 4. Term begonnen - also, dass letzte Quartal des Schuljahres. Das Wetter lässt es zu, dass wir jetzt die Sommeruniform tragen können, und dass sieht so aus
nicht schön, aber praktisch! 7. Oktober 2005 Nun, was soll ich sagen? Wenn man prominent ist, gewöhnt man sich mit der Zeit daran ständig
10. Oktober 2005 Not macht erfinderisch. So sieht ein Call-Shop in Südafrika aus
Buschtelefon
18. Oktober 2005 Besuch auf der Farm eines Schafzüchters zur Frühlingsschur Hier geht's lang
19 - 26. Oktober 2005 Was soll ich Euch sagen - mir geht es super. Wie sollte es anders sein Aber anstatt von meinem Schwimmtraining, unserem Benefizlauf (wir haben einen Preis als bestangezogene Läufer - in Feenkostümen bekommen), vom Tennisspielen und Joggen, vom Bibelkreis (echt superlustig), den Freunden, der Schule, vom Badesee etc. zu schreiben, habe ich mir gedacht, ich stelle Euch einmal die andere Seite Südafrikas vor - dem realen Südafrika.
Leider gibt es mehr Not als Hilfsorganisationen. Es gibt in Queenstown einige Vereine und private Hilfegruppen, die sich bemühen, dort zu helfen, wo es notwendig ist. Ob ein Spendenlauf für ein Altersheim, eine Hilfsgütersammlung für ein Hospital oder wie hier, eine Spendensammlung für ein Kinderheim.
Der Interact Club unserer Schule, also der Girl’s High School, hat eine Menge Spendengelder zugunsten eines Kinderheimes in Tarkastad zusammenbekommen. Damit es für einen Kleinbus reicht, hat Rotary International die Differenz dazugelegt. Das Sparrows Kinderheim ist hauptsächlich für Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind.
Rezept des Monats Potjiekos (poy-kee-kawse) – direkt übersetzt „Topf-Essen“ ist eine Art Eintopf/Geschnetzeltes, die in Südafrika in einem 3-beinigen gusseisernen Topf (potjie) auf offenem Feuer zubereitet wird. Die Zutaten sind Fleisch, Gemüse, Reis und Wasser und köchelt traditionell mehrere Stunden vor sich hin, während man in gemütlicher Runde ums Feuer sitzt und sich zwischenzeitlich mit kleinen Snacks - oder einem Pfeifchen - die Zeit vertreibt.
Potjiekos kommt ursprünglich von den Vortrekkern. Es entwickelte sich als Eintopfgericht aus Wildbret und Gemüse (falls sie welches fanden), zubereitet im potjie. Immer wenn ein neues Tier geschossen wurde, wurde es kleingeschnitten und mit in den Topf gesteckt. Die großen Knochen wurden gebraucht, um den Eintopf anzudicken. Jeden Tag, wenn die Wagen anhielten, wurde der Topf über das Feuer gestellt und aufgekocht. Alte Knochen wurden durch neue ersetzt und es wurde Fleisch hinzugefügt, um das gegessene zu ersetzen. Das Wildbret beinhaltete Springbock, Gazelle, Geflügel, Perlhuhn, Warzenschwein, Buschschwein, Kaninchen und Hasen. Und hier 3 beliebte Potjiekos-Rezepte
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