Wir waren zwei Hollaenderinnen, eine Belgierin, ein Australier, ein Franzose, zwei Brasilianer/-in, eine Schwedin, eine Daenin und zwei aus den USA. Ach ja, und eine aus Deutschland (moi).
Wir erfuhren allerlei ueber den Club Rotary, ueber die Tabus während unseres Aufenthalts, worauf wir achten muessen, was wir auf jeden Fall tun sollten, wie wir uns verhalten sollten, was das Taschengeld angeht, und und und - Runduminfo!
Nach der Orientation und einem kleinen Snack fuhren wir zu einem Rockkonzert der besonderen Art. Es war in einem Kinosaal und es wurde Musik der 70er und 80er gespielt - dass heisst von Abba bis Queen. Die Band bestand aus 4 "Herren" und 2 Ladies zwischen 30 und 60; und die hatten wirklich witzige Dresses an...gepunktete Schlaghose und pinke Schuhe, Jesus Style... wirklich authentisch!... keine Schuhe, langes weisses Kleid, lange Haare.... die haben so richtig gerockt. Bei den guten Liedern sind wir alle aufgestanden und haben getanzt und geklatscht.
Nach dem Konzert gab es fett Pizza. Nachdem wir alles ratzeputze weggefuttert hatten gingen wir zu unserer Schlafunterkunft, krabbelten in unsere Schlafsäcke und lauschten noch eine Weile den Klaengen der Gitarre und der Stimme des Brasilianers (ist übrigens gemeinsam mit mir in Queenstown) und schliefen dann gegen 2 Uhr ein.
Am naechsten Morgen hiess es frueh Aufstehen, Duschen und Fruehstuecken und schon ging es weiter in Richtung Addo. Nach ca. 2 Stunden Fahrt kamen wir an. Die Einrichtung heisst "Stables" und ist etwa 15 min vom Addo Elephant National Park entfernt. Wir schliefen in ausgebauten Pferdeboxen mit Hochbetten. Am ersten Tag machten wir uns erst einmal alle richtig miteinander bekannt und konnten uns dann beim Tischtennis oder Billard amuesieren. Das Essen dort ist nicht übel. Am ersten Tag hatten wir ein richtig fettes Braai. Im Laufe der naechsten drei Tage machten wir eine Kanu-Tour, gingen Reiten, waren im Geparden-Park, wo wir die Tiere auch streicheln durften, machten eine Orientierung, was heisst wir durften mit Kompass durch die Gegend rennen und Hinweise suchen, die uns dem Ziel näher brachten . Ausserdem absolvierten wir einen "Adventure Course" - fast schon ein Survival-Training. Wir trugen alle Schuerfwunden und andere diverse Verletzungen und Blessuren davon; doch nichts desto trotz war es witzig Waende hochzukrabbeln, im Dreck zu kriechen wie die Soldaten, durch Reifen zu krabbeln, zu Ballancieren usw.
Wir machten ausserdem eine Nachtwanderung. Der Mond ist hier anders! Als hätte man ihn um 90° gedreht. Der Sternenhimmel ist der Wahnsinn. Man kann die Sterne super sehen und die Umgebung war einfach wunderschoen. Wir sind durch Zitronen- und Orangenfelder gewandert, durch Busch und Steppe. Es hat mir richtig Spass gemacht.
Am letzten Abend machte uns Diego, der "queenstownsche" Brasilianer ein typisch brasilianisches Essen: Reis und Bohnen mit Huehnchen und Salat. Wow, das hat so richtig gut geschmeckt!!!
Am Morgen darauf mussten wir unsere Sachen packen und dann ging es in den Addo Elephant National Park . Leider, leider blieben wir dort nur fuer 2 Stunden, doch es hat sich wirklich gelohnt. Wir sahen jede Menge Elefanten, v.a. an einem Wasserloch, an dem etwa 20 Elefanten tranken und badeten. Ausserdem sahen wir Strausse, Warzenschweine und verschiedene Antilopenarten. Bilder aus dem Addo-Parc
Danach fuhr ein Teil unserer Leute nach Grahamstown und der andere nach Port Alfred. in Grahamstown angekommen machten wir nur kurz Halt und Diego und ich sattelten in das Auto unserer Mitfahrgelegenheit um. Nach einem Sandwich und grossen Verabschiedungen ging es dann weiter in Richtung "Heimat".
19.08.2005
Meine Gasteltern und "mein großer Bruder" Garrick haben mit mir eine Wanderung durch die Hügel des Bowkers Kop gemacht, das ist ein Berg in der Umgebung von Queenstown. War ein echt schöner Ausflug - Guckt Euch mal die Bilder an: Hier klicken!
28.08.2005
Ein toller Tag! Meine Gasteltern Polly und Edric haben zusammen mit dem örtlichen Rotary-Club eine Welcome-Party organisiert. Insgesamt waren über 60 Leute da. Natürlich viele Rotarier, meine Gasteltern, meine zukünftigen Gastetern, Freunde, Bekannte und Schulfreunde. Es gab leckeres Essen ohne Ende und wir hatten super viel Spaß.

...und hier die Queens von Queenstown


29.08.2005
Heute waren wir bei einem "Herbalist", das ist ein traditioneller Heiler. Eigentlich eine Mischung aus Hexer und Homöopath. Die Kästen vor seiner Hütte enthalten Wurzeln, Teile von Tieren und alle möglichen eigenartigen Sachen. Die schwarzen Menschen glauben felsenfest an die Fähigkeiten der Heiler, alle Arten von Krankenheiten zu kurieren. Man bekommt hier Medizin die ein gebrochenes Herz kuriert oder hilft, einen Freund oder Freundin zu finden. Sogar, um einen Job zu finden. Für mehr Informationen über die afrikanischen Naturheiler, "Sangomas" genannt.
Komani Courier
Hihi, ich war in der Zeitung - sogar mit Bild!
Hier Klicken und gucken!
Rezept des Monats
Boer Chicken Pie
An dieser Stelle möchte ich mich einmal superdoll bei meinen Gasteltern bedanken, die alles tun, um meinen Aufenthalt so angenehm und informativ wie möglich zu machen:
Thank You for all, Polly and Edric!

