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RUNEN WORKSHOP
Runenkunst ist, unter anderem, die Veränderung des äusseren Umfeldes durch den Einsatz der Runen. Wenn wir die Runen verstehen, verstehen wir auch unsere Umwelt und uns selbst. Wir verstehen wie vom "Inneren" das "Äussere" wird, wie Energien, die "nicht manifest" sind, "manifest" werden, das heisst, sich verkörpern. Und wir können dieses Wissen nutzen, gezielte Änderungen in unser Leben zu bringen.
In unserem Workshop lernen wir über die vielen Wege, wie Runen uns helfen können, wie sie im täglichen Leben anzuwenden sind, z. B. als Schutz oder als Mittel der Vorhersage. Wir erleben Runische Divination, und arbeiten auch in praktischer Weise, indem jeder seinen eigenen individuellen Runischen Talisman bastelt.
Datum: Donnerstag, 17.Mai 2012 Feiertag!
oder ab 7 Personen Wunschdatum, Organisator frei
Zeit: 13.00 - ca.18.00
Unkostenbeitrag: 120 Euro/ Schnuppermitglieder 100 Euro Material bitte mitbringen: Ein spitzes Messer, blauer Filzstift; dickes Kartonstück od. weiches Holz
Anmeldung: 0676/537 56 14 maier.susanne@chello.at
Informationsabend: 18.00 Uhr Salzgries 19/4/10 maier.susanne@chello.at
Informationen anfordern.
Die zwölf Tugenden, die die alten Germanen einer Rune zuordneten, waren für sie überlebenswichtig. Auch heute sind diese Werte noch von großer Bedeutung:
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Kühnheit
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Treue
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Gastfreundschaft
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Gleich-
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berechtigung
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Arbeitsamkeit
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Weisheit
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Standhaftigkeit
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Großmut
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Sanftmut
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Freiheit
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Rache
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Freundschaft
ERSTELLE GERNE IHRE PERSÖNLICHE TALISMANRUNE ODER RUNENBAND!!!
Einzeltermine: 0676/ 537 56 14
Mit Licht und Liebe           
Kurzübersicht über die Runen
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Die Runen des ersten Ætt (Ætt von Fehu)
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1.Rune:
Fehu - Vieh, bewegliche Habe
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Energie und Fruchtbarkeit, Eigentum, persönliche Macht, bewegliche Kraft (z.B. beim Runensenden), Stärkung, Erschaffung und Zerstörung
Kosmologie: Urschöpfung aus Feuer und Eis
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2.Rune:
Uruz - Auerochs, Urkraft
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Vitale Kraft, Gesundheit, Heilung und Kräftigung, ursprüngliche Kreativität und Weisheit, Verbindung zu den Kraftströmen der Erde.
Kosmologie: Die Kuh Auðumla
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3.Rune:
Þurisaz - Thurse/Thor
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Aktive Verteidigung, Schutz, Zerstörung von Feinden, Fruchtbarkeit, Liebesmagie, willentliche Handlung, Machtausübung, Regenerierung.
Kosmologie: Das Urwesen Ymir
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4.Rune:
Ansuz - Göttliches Wesen, der Ase (Odin)
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Weisheit, Inspiration, Ekstase, Dichtung, Wort, Gesang, Spruchmagie (Galdr), allgemein Geist und alles, was zum Bereich Odins gehört.
Kosmologie: Die Geburt der Götter
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5.Rune:
Raiðo – Ritt, Wagen
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Alle Arten von Reisen, Wegen, auch im übertragenen Sinn, zyklische Ordnung im Kosmos, Rechtmäßigkeit, Ritus, Religion, innere Führung.
Kosmologie: Die Götter opfern Ymir und ordnen die Welt
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6.Rune:
Kaunaz - Facke, Feuer
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Kontrollierte Energie, Fähigkeit, Wissen, Transformation, Kreativität, Licht und Wärme, Liebe, Sexualität, alles was brennt und leuchtet.
Kosmologie: Schaffung von Sonne und Mond
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7.Rune:
Gebo – Geschenk, Austausch
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Gabe/Gegengabe, Gegenseitigkeit, Geschwisterliebe, Gastfreundschaft, sexuelle Kraft und Magie, mystische Vereinigung, Einweihung.
Kosmologie: Geschenk des Lebens an Askr und Embla
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8.Rune:
Wunjo – Wonne, Fröhlichkeit
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Harmonie, Wohlbefinden, Kameradschaft, Bindung, Glück, Harmonie zwischen verschiedenen, aber verwandten Kräften, Sippenfriede.
Kosmologie: Das Goldene Zeitalter
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Die Runen des zweiten Ætt (Ætt von Hagalaz)
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9.Rune:
Hagalaz – Hagelkorn
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Kosmisches Muster, Vollendung, Evolution, Schutz, Vollkommenheit und Gleichgewicht der Kräfte, mystische und göttliche Erfahrung.
Kosmologie: Gullveigs Magie, Norne Urðr
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10.Rune:
Nautiz – Notwendigkeit
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Widerstand, Leid, Überwindung von Leid und negativen Schicksalskräften, Entwicklung der Willenskraft, Erkenntnis der Notwendigkeit. Kosmologie: Norne Verdandi
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11.Rune:
Isa - Eis
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Welteneis, Urmaterie, das Ich, Konzentration, Willensstärke, Selbst- bewußtsein, Kontrolle und Bann unerwünschter dynamischer Kräfte.
Kosmologie: Norne Skuld
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12.Rune:
Jera - das (gute) Jahr, Ernte
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Zyklus des Sonnenjahres, Jahreszeiten- und Lebenszyklus, Genuß der Früchte von Arbeit, Fruchtbarkeit, Frieden, Harmonie, Erleuchtung.
Kosmologie: Beginn der Evolution
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13.Rune:
Îhwaz – Eibe
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Weltenbaum (Yggdrasil), kosmische Achse, Reise durch die Welten, magische Kraft, Geheimnis von Leben und Tod, Einweihung, Schutz.
Kosmologie: Odins Selbstopfer und Runeneinweihung
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14.Rune:
Perþro - Würfelbecher (?), Geburt (?)
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Weissagung, Erkennen des Schicksals (Örlög=Urgesetze), Erinnerung, Mimirs Brunnen, Urdbrunnen, Schoß der Großen Göttin (Frigg).
Kosmologie: Odin opfert sein Auge in Mimirs Brunnen
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15.Rune:
Algiz – Schutz
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Einfriedung, Verteidigung, Verbindung zu den Göttern, Stärke, Glück, Bewußtheit. Die Rune heißt bei gleicher Bedeutung auch Elhaz (Elch).
Kosmologie: Geburt der Valkyren (Schutzgeister
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16.Rune:
Sowilo – Sonne
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Sonnenrad, magischer Wille, Weg und Ziel, Erfolg, Ehre, Stärkung des spirituellen Wllens, Sieg / Erfolg durch individuelle Willenskraft.
Kosmologie: Evolution des Bewußtseins
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Die Runen des dritten Ætt (Ætt von Teiwaz)
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17.Rune:
Teiwaz - Gott der Gerechtigkeit (Tyr)
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Gerechtigkeit, Weltordnung, Sieg in gerechter Sache, spirituelle Disziplin, Opferbereitschaft, Willenstärke und religiöse Kraft.
Kosmologie: Entstehung von sozialer Ordnung und Recht
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18.Rune:
Berkano - Birke,
Göttin der Birke
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Erdmutter, Geburt, Kreislauf Geburt-Leben-Tod, Wiedergeburt, weibliche Schöpferkraft und weibliche Mysterien, Schutz, Bewahrung.
Kosmologie: Entstehung des Ackerbaus, Matriarchat
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19.Rune:
Ehwaz - Pferd
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Harmonische Dualität wie von Pferd und Reiter, Vertrauen, Treue, Êh (Vertrag, Ehe), geistige Reisen, Schnelligkeit, magische Macht.
Kosmologie: Entstehung der Tierzucht, Reitervölker (Indogermanen)
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20.Rune:
Mannaz - Mensch
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Mann und Frau, göttliche Herkunft der Menschen, Bewußtsein, Geist, Intelligenz, Ausgleich der Pole der Persönlichkeit, hugauga
Kosmologie: Entwicklung höherer geistiger Konzepte.
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21.Rune:
Laguz – Gewässer
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Ur-Wasser, Lebensenergie, organisches Wachstum, vitale Kraft, Führung bei Einweihungen, körperliche Heilkräfte, auch laukaz = Lauch
Kosmologie: Entstehung magischer Überlieferungen.
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22.Rune:
Ingwaz - Vanengott (Yngvi-Freyr)
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Kräfte der Vanengottheiten, Fruchtbarkeit, Wachstums- und Reifezeit, Schwangerschaft, Speicherung und Transformation ritueller Kraft.
Kosmologie: Zeit gefestigter Gesellschaften (Antike/Mittelalter)
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23.Rune:
Dagaz – Tag, Dämmerung
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Licht, Polarität, Übergang Tag/Nacht bzw. Nacht/Tag, Morgen- und Abenddämmerung, Mysterien, Empfangen mystischer Inspiration.
Kosmologie: Götterdämmerung (Zerstörung des alten Heidentums)
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24.Rune:
Oþala – Erbe, Erbland
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Unveräußerlicher Erbbesitz der Sippe, Sippe und Familie, Ahnenerbe, Übernahme von göttlicher Macht und Wissen früherer Generationen.
Kosmologie: Die neue Erde (Wiedergeburt des Heidentums)
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6
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5
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8
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8
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Ursprung der Runen
Quelle: www.geo.de
Sprachwissenschaft: Der Ursprung der Runen
Geht das germanische Runen-Alphabet auf die nordetruskische Schrift zurück?
Sie gehören zum germanischen Kulturkreis wie Odin (Wodan) und Thor (Donar): die Runen. Seit Jahrhunderten haben die geheimnisvollen Inschriften die Fantasie von Wissenschaftlern und Laien angeregt. Und auch in modernen Mythen - etwa J. R. R. Tolkiens Epos "Der Herr der Ringe" - stiften die Zeichen eine Magie, die unseren gebräuchlichen Buchstaben längst abhanden gekommen ist.
Neue Forschungen des amerikanischen Sprachforschers Thomas Markey, emeritierter Professor der University of Michigan, unterstützen zum Teil eine These des verstorbenen norwegischen Indogermanisten Carl J. S. Marstrander (1883-1965), dass das aufgrund seiner Anfangsbuchstaben "F-u-th-a-r-k" genannte Runen-Alphabet mit dem Schreibsystem der Nordetrusker verwandt ist - das seinerseits auf das griechische Alphabet zurückgeht.
Bis heute rivalisieren mehrere Thesen miteinander. Nach einer Theorie - von Erik Moltke und anderen skandinavischen Gelehrten - sind Runen eine originäre Erfindung der Germanen. Dafür spricht, dass bislang keine Bindeglieder zwischen den Schriftfunden im Einflussgebiet der griechisch-römischen Schriftkultur und den Runen im Norden Europas entdeckt wurden (die älteste Runeninschrift, von ca. 25 n. Chr., stammt aus Süderdithmarschen in Schleswig-Holstein).
Eine weitere, durch zahlreiche Gelehrte des vergangenen Jahrhunderts vertretene Theorie sieht eine Verbindung zwischen Runen und der lateinischen Schrift. Als Kontaktareal zwischen den Kulturen vermuten Anhänger dieser Hypothese den Limes, den Grenzwall des Römischen Reiches in Deutschland. Dafür sprechen gewisse formale Ähnlichkeiten, etwa zwischen dem Buchstaben "F" und der dazu gehörigen "F"-Rune. Dagegen spricht, dass in allen Regionen, wo die lateinische Schrift gelehrt wurde, genau diese Schrift beibehalten wurde. Durch sie ist letztlich auch das etruskische Alphabet verdrängt worden, das sich zunächst eigenständig unter Anlehnung an das griechische entwickelt hatte.
Markey vertritt die Ansicht, dass es keltische Gelehrte waren, welche die etruskische Schrift in Kontakt mit den Germanen gebracht hatten - kurz bevor die Römer den keltischen Volksstamm vernichteten, der diese Kontakte pflegte.
Als Beleg gilt für ihn ein merkwürdiger Fund: die Inschriften in den so genannten "Negau-Helmen". Jene wurden vor 190 Jahren in �enjak im heutigen Slowenien von dem Einheimischen Jurij Sla�ek entdeckt, als dieser einen Apfelgarten anlegen wollte. "Negau" ist der Name des damals österreichischen Verwaltungsdistrikts, zu dem der Fundort 1811 gehörte.
Die erhaltenen 23 Helme aus dem fünften Jahrhundert v. Chr. tragen die ältesten germanischen Inschriften; alle wurden früher als 50 v. Chr. geschrieben - und zwar mit etruskischen Buchstaben! Merkwürdig ist auch die "vetulonische" Form der Helme - mit einem zentralen Kamm und einem vorspringenden Rand; dies entspricht einer etruskischen Helmnorm aus der Zeit zwischen 500-450 v. Chr.. Gefunden wurden die Helme indes auf früherem keltischen Gebiet. Sie waren dort wohl um 55 bis 50 v. Chr. vergraben worden; etwa 35 Jahre, bevor das Territorium von Römern erobert und geplündert wurde.
Warum aber wurden sie noch 350 Jahre nach ihrer Herstellung wie ein Schatz bewahrt? Denn im Kampf getragen worden sind diese Helme seit 300 v. Chr. nicht mehr. Paul Gleirscher vom Landesmuseum für Kärnten vermutet, dass die Helme rituell-symbolische Bedeutung für die Kelten besaßen. Dafür gibt es eine Reihe von Hinweisen: Schon Caesar beschrieb deren Praxis, Beute in wirren Zeiten an heiligen Orten zu vergraben. Und dafür spricht auch, dass manche der Helme neben den germanischen auch jüngere keltische Inschriften aufweisen.
Dass die Kelten sowohl in Kontakt mit Etruskern als auch Germanen standen, ist unstrittig. Und dass sie das nord-etruskische Alphabet in der betreffenden Gegend benutzten, belegt der so genannte koiné-Fund bei Magdalensberg.
Warum aber übernahmen dann die Germanen das Alphabet der Etrusker nicht direkt? Dafür gibt es linguistische Gründe. Es war, so Markey, viel leichter, das Keltische mit etruskischen Buchstaben wiederzugeben als das Germanische. Doch immerhin: Etwa die Hälfte aller Zeichen des Runenalphabets sind direkt auf das Etrusker-Abc bezogen - viel mehr, als es Äquivalenzen zwischen dem lateinischen Schriftsystem und germanischen gibt.
Dass es ein "geliehenes" Alphabet war, was die Germanen benutzten, dürfte auch erklären, weswegen sie sich die Mühe machten, eine Rune für ein "p" zu schreiben - obwohl es einen solchen Laut ursprünglich so gut wie gar nicht gab. Im Etruskischen entspricht dieser Laut dem Symbol pi. Das ist ungefähr dieselbe Situation, die uns heute nötigt, das "v" mit uns "herumzuschleppen", obwohl " w " und " f " für seine beiden Lautvarianten genügen würden.
Ferner ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich Schreibsysteme völlig ohne Vorbild entwickeln. Wie der Sprachforscher Ignace J. Gelb von der University of Chicago unterscheidet Markey mehrere "Phasen" der Übernahme: 1. direkte Übernahme von Zeichen und Zeichenwert (griechisch => alt-etruskisch), 2. Übernahme der Zeichen und teilweise Übernahme der Werte (alt-etruskisch => neue Dialekte), 3. teilweise Übernahme von Zeichen und Werten (neue etruskische Dialekte => runisch) sowie zwei weitere, noch losere Verbindungen.
Was die Inschriften bedeuten, ist übrigens bis heute nicht eindeutig geklärt. Helm B trägt die Zeichen "harigasti teiwa"; vermutlich, so Markey, heiße dies: "Harigast Gottes(priester)". Wahrscheinlich war Harigast ein wohlhabender Germane. Ob ihm und den keltischen Schatzbewahrern die Schriftmagie genutzt hat, wird wohl ebenso ein Rätsel bleiben wie die Bedeutung der Runen.
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Rune
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Zahl
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Name (germanisch)
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Gott/Göttin/Wesenheit
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Baum
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Heilkraut
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1
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FEHU
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Freyr, Freyja
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Birke
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Brennessel
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2
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URUZ
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Audhumla
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Erle
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Eichenrinde
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3
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THURISAZ
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Donar / Thor
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Eiche
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Löwenzahn
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4
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ANSUZ
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Wotan / Odin
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Eibe
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Fliegenpilz
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5
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RAIDHO
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Forseti
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Esche
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Wegerich
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6
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KENAZ
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Bil, der Mond
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Tanne, Fichte
|
Efeu
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7
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GEBO
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Freyja & Freyr
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Kiefer
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Johanniskraut
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8
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WUNJO
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Frigg & Donar
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Linde
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Flachs, Hanf, Lein
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9
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HAGALAZ
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Hel / Frau Holle
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Holunder
|
Holunder
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10
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NAUDIZ
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Die Nornen
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Wacholder
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Eisenkraut
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11
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ISA
|
Die Reifriesen
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Douglasie
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Blutwurz
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12
|
JERA
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Groa
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Haselnuß
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Ackerschachtelhalm
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13
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EIWAZ
|
Loki
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Thuja (Lebensbaum)
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Vogelmiere
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14
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PERTHRO
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Die Disen
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Weissdorn
|
Leinkraut
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15
|
ALGIZ
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Bragi
|
Weide
|
Gundermann
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16
|
SOWILO
|
Balder
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Apfelbaum
|
Ringelblume
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17
|
TIWAZ
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Tyr
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Ulme
|
Klette
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18
|
BERKANA
|
Frigg
|
Birke
|
Frauenmantel
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19
|
EHWAZ
|
Sleipnir
|
Kastanie
|
Wermut
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20
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MANNAZ
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Ask & Embla
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Walnußbaum
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Königskerze
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21
|
LAGUZ
|
Njord
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Weide
|
Salbei
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22
|
INGUZ
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Ostara
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Sanddorn
|
Thymian
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23
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DAGAZ
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Veleda
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Eberesche
|
Erdrauch
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24
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OTHALA
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Fylgien
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Buche, Linde
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Johannisbeere
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Berechne Deine Namensrune:
Schreibe Deinen Namen auf einen Zettel. Ordne jedem Buchstaben seinen Zahlenwert zu.
Bilde die Quersumme aus dieser Summe.
Ist die Quersumme größer als 24 wiederhole den Vorgang. Du wirst eine Zahl zwischen 1 und 24 erhalten.
A 4 E 19 I 11 M 20 Q 8 U 2 Y 12
B 18 F 1 J 12 N 10 R 5 V 8 Z 15
C 6 G 7 K 6 O 24 S 16 W 8 NG 22
D 23 H 9 L 21 P 14 T 17 X 22 TH 3
Das älteste Runenlied in der Edda
-Das Lied der Hohen-
(Havamal)
"Zeit ist's zu reden vom Rednerstuhle!"
An der Urda , der Norne ,geweihtem Brunnen
Schweigend saß ich ,sah ich und sann.
Da hört' ich die Rede des Hohen.
Von Runen er sprach , vom Rate der Götter,
Vom Ritzen der Runen ,vom Raunen der Runen.
In der Halle des Hohen!
In der Halle des Hohen
Hört ich das sagen:
Ich weiß , wie ich hing am windkaltem Baum
Neun eisige Nächte ,
Vom Geere verwundet, dem Wodan geweiht
Ich selbst geweiht mir selber
Am mächtigen Baum, der den der den Menschen verbirgt ,
Wo er den Wurzeln entwachsen.
Sie boten mir weder Speis noch Trank,
Da neigt' ich mich suchend hernieder,
Erkannte die Runen, nahm sie klagend auf,
Bis ich vom Baum herabsank.
Begann nun zu werden und weise zu sein,
Zu wachsen und wohl mich zu fühlen.
Wort mich von Wort zu Wort führte
Und Werk mich von Werk zu Werk führte:
Nun weiß ich die Sprüche , wie kein seherisch Weib,
Und keines der Menschenkinder.---
Und sind diese Sprüche dier,Menschensohn auch
Auf lange hinaus unerlernbar:
Faß sie ,erfährst du sie !
Nutz sie ,vernimmst du sie!
Heil dir ,behieltst du sie !
Hinweis: Reiki und Schamanismus und Lichtwesenberatung unterliegen nicht der Gewerbeordnung..
Jeder, der an meinen Seminaren teilnimmt erkennt an, vollständig für sich verantwortlich zu sein und entsprechend zu handeln.
Diese Seminare sind kein Ersatz für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Hinweis 2: Unsere Mitgliedschaft bei der WKO-Wien "Die Dienstleister"autorisiert uns, die Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen,bzw. energetischen Ausgewogenheit mittels: Numerologie,Pendeln und Kartenlegen durchzuführen.
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