Willkommen auf Kiras website

Hallo, mein Name ist Kira
Ich bin eine Granddanoise, also eine Große Dänische Dogge [manche sagen auch, ich sei eine "Deutsche Dogge", aber das gefällt mir nicht so gut].
Geboren bin ich am 7. Februar 2003 in einem kleinen Dorf im Westerwald. Also heiße ich Kira vom Westerwald. Ich habe aber keinerlei Adelstitel, auch keinen Stammbaum oder irgendwelche Reinrassigkeitsbescheinigungen - und das ist auch gut so. Als wenn "reinrassige" Hunde bessere Hunde wären...
All die von-und-zu-Doggen tun mir echt leid, die da von einer Ausstellung zur nächsten geschleift werden. Glücklicherweise macht mein Frauchen solchen Schmarren nicht mit mir.
Ich bin allenfalls eine Gräfin "Runter vom Sofa", und selbst das nicht: ich darf auf fast jedem Sofa im Haus schlafen. Nur im Wohnzimmer nicht. Zudem habe ich natürlich mein eigenes Körbchen, ich meine: meinen eigenen Korb. Meinen Riesenkorb.
Am 7. Februar 2010 wurde ich sieben Jahre alt, mittlerweile bin ich also schon eine ältere Dame, eine Granddame sozusagen. Trotzdem ist meine Lieblingsbeschäftigung, neben ausdauerndem Nickerchenmachen, nach wie vor das Toben und Schmusen mit meinem Frauchen.
Und als Drittliebstes grabe ich immer noch gerne Erdlöcher...

Mein Frauchen hat einen Artikel für das Hundemagazin WUFF geschrieben, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Hundstage
Was haben eigentlich die “Hundstage” des Hochsommers mit Hunden zu tun? Mit wirklichen Hunden gar nichts, allenfalls mit dem griechischen Mythenhund Lailaps, dem Begleiter des von Zeus, Hermes und Poseidon geschaffenen Jägers Orion.
Die Hundstage leiten ihren Namen vom sogenannten “Hundsstern” her - in der Astronomie bekannt als Sirius oder Alpha Canis Majoris -, der in der Zeit vom 14. Juli bis 11. September zusammen mit der Sonne am Osthorizont aufgeht. Sichtbar ist der “Hundsstern” allerdings nur zwischen 22. Juli und 23. August. Er ist in dieser Zeit der hellste Fixstern am nächtlichen Himmel, deutlich erkennbar östlich neben dem Sternbild des Orion. Er steht an der Nasenspitze des größeren der beiden Hunde, die dem Himmelsjäger folgen.
Die alten Ägypter hielten sich seit 4000 v.u.Z. zur Berechnung der alljährlichen großen Nilflut an das Auftauchen des Hundssternes, der bei ihnen nach Sobdet, der Göttin des Wohlstandes, benannt war. Sahen sie Sobdet zum ersten Mal in der Morgendämmerung, war es wieder soweit: Das Öffnen der Schleusen wurde im ganzen Land angeordnet, der durch den Sommermonsun in Ostafrika mächtig angeschwollene Nil brachte fruchtbaren Schlamm auf die Felder Unterägyptens.
Der Name Sirius kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie “der Flammende”: immerhin leuchtet der Hundsstern dreiundzwanzig mal so hell wie unsere Sonne. Passenderweise wird der Begriff “Hundstage” synonym für die Hitze des Hochsommers verwendet.
Hippokrates beschrieb die Hundstage als kritische Zeitspanne, in der der Wein verderbe, die Tiere toll würden und der Mensch an Gallen- oder Darmleiden erkranke. Seine Empfehlung: sich auf keinen Fall waschen, wenig essen und nicht müßiggehen. Bis herauf ins Mittelalter galten die Hundstage als sprichwörtliche Unglückszeit. Ab dem Magdalenentage (22.7.) war das Baden im Freien nicht mehr erlaubt: das Wasser galt jetzt als giftig; selbst Regen war zu meiden. Der Aderlass wurde in dieser Zeit als gefährlich angesehen, Hunde mußten weggesperrt werden, sollten sie nicht Tollwut bekommen. Während der “Malefiz-Hundstage” wurde mancherorts nicht einmal die Messe gelesen.
Der mittelalterliche Aberglaube wird von der heutigen Astrologie fortgesetzt: während der Hundstage - oft ineinsgesetzt mit dem Tierkreiszeichen des Löwen - drohe gesundheitliches Ungemach, die Finanzen liefen nicht gut und auch die Partnerschaft lasse zu wünschen übrig. Mit dem Hundsstern, 8,6 Lichtjahre von der Erde entfernt, hat das natürlich nicht das Geringste zu tun.
Claudia Goldner in WUFF 7-8/2005

Das ist meine Lieblingsbeschäftigung während der Hundstage...
(Das Photo war sogar in WUFF)
wuff-online.com/pics/artikel/2005/07/hundstage.pdf

Außerdem bin ich "Wappenhund" der Tierrechtsseite www.4pawsnet.de , die mein Frauchen mitbegründet hat. Klickt mal auf das Banner, dann seht Ihr mehr davon.

Inzwischen ist Bär Bruno Wappentier geworden - der erste freilebende Bär in Bayern seit 160 Jahren -, den die Bayerische Staatsregierung im Sommer 2006 gnadenlos abschießen ließ. Ich selbst bin jedoch noch auf der Gästebuchseite zu sehen, wo auch mein Kumpel Minki zu sehen ist.

Bevor ich's vergesse: mein Frauchen hat noch einen anderen Hundeartikel geschrieben, diesmal über den Doggenhof der "Tierfreunde Niederbayern":
Weil es egal ist...
Ich gebe es zu: ich mag Hunde. Doggen aber liebe ich, beim Anblick eines dieser sanftmütigen Riesen schmelze ich dahin. Selbstverständlich lebt in meinem Haushalt ein Hund, und selbstredend ist es eine Dogge: ein schwarzes Mädchen namens Kira, zwei Jahre alt und knapp siebzig Kilo schwer.
Nun gibt es auch Menschen, die, mir völlig unverständlich, Doggen als Kettenhunde halten, in Zwingern auf nacktem Betonboden. Die sie vernachlässigen, misshandeln, schlagen - oftmals gerade, weil sie sich nicht "scharf" machen lassen. Doggen gehören zu den liebenswürdigsten, menschen- und kinderfreundlichsten Wesen überhaupt, sie eignen sich für nichts weniger als für Sport, Jagd, Unterwerfungsdressur oder irgendwelches Machogeprotze. Doggen als Polizei- oder Schutzhunde gibt es bezeichnenderweise nicht. Doggen gehören auch nicht auf Hunde- und Zuchtshows, wo sie nach idiotischen Kriterien der "Rassereinheit" bewertet werden. Glücklicherweise dürfen ihnen heute die Ohren nicht mehr abgeschnitten werden, was jahrzehntelang als unverzichtbares Rassekriterium gegolten hatte.
Doggen, wie andere Haustiere auch, geraten nicht selten in Not. Entweder weil sie die von ihnen geforderte Leistung nicht oder nicht mehr erbringen, weil sie alt werden oder krank, oder einfach, weil man ihrer überdrüssig geworden ist. Sie werden ausgesetzt oder ins nächste Tierheim abgeschoben; wenn nicht gar eingeschläfert.
Zwei Frauen aus Niederbayern haben ein Asyl für "Doggen in Not" geschaffen: auf einem alten Bauernhof bei Vilsbiburg findet jede Dogge Aufnahme, die keiner mehr mag. Auch Doggen, die aus schlechter Haltung befreit, beschlagnahmt oder "herausgekauft" werden, kommen hierher. Einige können noch an andere Plätze vermittelt werden, die meisten allerdings verbringen die restliche Zeit ihres Lebens im Rudel auf dem Hundehof. Geld läßt sich damit nicht verdienen, ganz im Gegenteil. Der Doggenhof der "Tierfreunde Niederbayern" ist eine Zufluchtsstätte für bedürftige Hunde, die nicht nur Rund-um-die-Uhr-Einsatz der beiden Frauen erfordert, sondern wesentlich aus deren eigenem Sparstrumpf finanziert wird.
Vielleicht gäbe es wichtigere Felder tierschützerischen Engagements: die Vernichtung des Lebensraumes von Pandas und Orang-Utans zum Beispiel, die Ausrottung des Sibirischen Tigers, das Totschlagen von Robbenwelpen; die Massentierhaltung samt Tiertransporten und Schlachthäusern, Zoos und Zirkusse, Dressurreiten, Stierkämpfe, Fuchsjagden, Hunderennen. Vielleicht wäre es überhaupt viel wichtiger, sich um notleidende Menschen zu kümmern, um Kriegsflüchtlinge, Minenopfer, um Opfer von Erdbeben, Überschwemmungen, Epidemien, um Menschen in den Slums und Dreckslöchern dieser Welt, die keine anständige Ernährung haben, kein sauberes Wasser, keine medizinische Versorgung. Vielleicht müsste man sich um das Millionenheer an Kindern kümmern, die als Arbeits- und Sexsklaven ausgebeutet und um ihr bisschen Leben betrogen werden, vielleicht um die Alten und Verwirrten, die in den Pflegeheimen dahinvegetieren. Vielleicht...
Warum ausgerechnet ausrangierte Doggen?
Weil es egal ist, worum und um wen man sich kümmert, solange man sich überhaupt um etwas und um jemanden kümmert, solange es einem nicht gleichgültig geworden ist, dass es anderen schlechter geht als einem selbst, dass andere sich nicht wehren können, dass andere leiden.
Es ist tatsächlich egal, von welcher Seite aus und für wen man sich einsetzt, Hauptsache: man redet nicht nur, sondern tut es. Wie Albert Schweitzer sagt: "Keiner von uns darf ein Weh geschehen lassen, soweit er es nur hindern kann." Das kleine Tierheim in Niederbayern und all seine Bewohner haben meine tiefste Zuneigung, die beiden Frauen, die sich so selbstlos dafür einsetzen, meinen tiefsten Respekt.
Claudia Goldner in Lehrerinnen-&Lehrerkalender 2005/2006 

Weitere Texte von meinem Frauchen gibt's unter www.logo.beep.de, da geht's aber nicht um Hunde... .
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...HALT, hier geht's doch, am Rande zumindest, um uns:
Sylvesterknallerei
Durch das extrem laute Geknalle – Kanonenschläge können bis zu 160 Dezibel erreichen, gemessen in 10 m Entfernung – kann es [bei Kindern] ohne Gehörschutz zu sogenannten Knall- oder Explosionstraumata mit vorübergehendem, länger anhaltendem oder gar bleibendem Hörverlust kommen [...]. Auch Tinnitus oder akute Schmerzzustände können auftreten, es kann zu Verletzungen am Innen- und Mittelohr kommen, desgleichen am Vestibularorgan (Trommelfellzerreißung, Kettenluxation, Fensterruptur etc.). [...] Noch ein weiteres Argument spricht gegen das Böllern in der Neujahrsnacht: Haustiere können in helle Panik geraten, so mancher Hund und manche Katze, die ja ein noch viel feineres Gehör haben als der Mensch, sind schon Hals über Kopf davongelaufen und haben nicht mehr nach Hause gefunden. Auch die Wildtiere werden in Angst und Schrecken versetzt.
Dezember 2005
Hier seht Ihr ein paar von meinen Freunden
Das ist Jago... 
und das ist Franco...
das ist Merlin...
und das ist Coba...
...samt Newman und Lana
Lana, das gute Mädchen, ist im Sommer 2005 gestorben.
Kachuma und Kassandra... 
...und das ist Luna...
Moritz, wie er leibt und lebt... 
...und nicht dass Ihr denkt, ich habe nur Riesenbabies als Freunde...
...das ist Cora...
Photos weiterer Hundefreunde kommen demnächst...

Mein Kumpel Minki, der seit Sommer 2006 bei uns lebte,
ist im Mai 2008 gestorben.

Minki war der beste Kumpel aller Zeiten. Er stammte aus dem Tierheim Guntersdorf, wo er hingekommen war, nachdem er sein Frauchen verloren hatte: sein Frauchen war gestorben und Minki war nun ganz alleine.
Als ich ihn das erstemal sah, wußte ich sofort: der muß zu uns ziehen. Vorläufig war Mink nur "auf Pflege" bei uns in Margarethenried, aber ich war mir sicher, dass er bleiben darf. Und er durfte.
Minki war sechseinhalb Jahre alt, als er zu uns kam und brachte stolze 82 kg auf die Waage (ich selbst wiege nur 62 kg). Er war ein gefleckter Doggenmann, ein sogenannter Harlekin-Rüde. Wenn wir nicht gerade draußen rumgetobt sind, spielten wir unser Lieblingsspiel: Couchkartoffeln.

Am 30. März 2008 hat Minki bei uns seinen achten Geburtstag gefeiert.
Kurz darauf wurde er schwer krank: er hatte einen unheilbaren Milztumor.
Am 18. Mai ist er gestorben.
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Wenige Wochen später - wir waren noch mit unserer Trauer um Minki beschäftigt -
ist uns völlig unerwartet ein "Nachfolger" ins Haus geschneit:
Butchi

Butchi (sprich: Butschi) stammt aus einer polizeilichen Beschlagnahme - sein Vorbesitzer hatte ihn sträflich vernachlässigt - und suchte dringend einen neuen Platz. Wir haben nicht lange überlegt und ihn sofort zu uns genommen. Er ist ein Riesengoldschatz, muß aber noch einiges lernen. Und zwar von mir. Ich bin nämlich jetzt die ältere Dame, Butchi ist noch nicht mal drei Jahre alt. Obwohl er mit seinem grauen Bart eigentlich wie ein Opa aussieht. Auch er liebt es, draussen herumzutoben, und mein Lieblingsspiel "Couchkartoffel" kann er auch schon.
Butchi ist ein "blauer" Rüde (eigentlich ist er silbergrau, aber aus irgendwelchen Gründen heißt das bei Doggen "blau"), er wiegt um die 80kg und ist ungeheuer stark. Er wird zwar nie in Minkis Fußstapfen treten können, weil einfach jeder Hund anders ist, und weil Minki einfach Minki war. Aber mein "bester Kumpel aller Zeiten" ist auch er jetzt schon.
Am 30. Oktober 2009 hat Butchi bei uns seinen vierten Geburtstag gefeiert.

Selbstverständlich wird diese Seite gelegentlich erweitert. Schaut mal wieder bei mir vorbei!
Gruß aus der Hallertau, Euere Kira
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