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                                                              Oxalsäure                             
  

 

        

Welcher Ganelenhalter kennt nicht das Gerücht das seit längerer Zeit von einem Garnelenhalter verbreitet wurde, dessen Garnelen, nach Einsetzen von Anubien und Cryptocorynen, starben. Diese sollen angeblich bei Rückschnitt und Teilung Oxalsäure ins Wasser abgeben, die bei Fischen zumindest keinen unmittelbaren Schaden verursacht, aber für Garnelen offensichtlich giftig sein soll. Auch diverse Garnelensterben nach Einsatz neuer Pflanzen fachen diesen „Mythos“ immer wieder auf.

Fakt ist, dass bei Aronstabgewächsen, zu denen auch Cryptocorynen und Anubien gehören, nach Verletzung Oxalsäure an das Waser abgeben. Bisher gibt es jedoch weder Beweise dafür als auch dagegen, dass die Oxalsäure in Zusammenhang mit Garnelensterben steht.

Man sollte in zu kleinen Becken nicht an diesen Pflanzen herumbrechen oder schneiden, da in kleinen Becken eine höhere Konzentration der Säure austritt als in großen Becken mit mehr Wasserinhalt in denen sich die Säure stark verdünnt. In wiefern allerdings die Oxalsäure nun genau in Zusammenhang mit diversen Garnelensterben liegt muss allerdings noch geklärt werden.

Auch bei Kauf neuer Aquarienpflanzen sollte man diese vor Einbringen in ein Garnelenbecken gründlich mit Waser abspülen. An einigen Pflanzen können noch Rückstände von Pflanzgärtnereien sein die Ihre Pflanzen Düngen oder mit Schädlingsbekämpfungsmiteln besprühen. Besonders dieses Problem wurde schon vielen Garnelen zum Verhängnis

In vielen unserer kleineren Garnelenbecken halten wir sowohl Cryptocorynen als auch Anubien, Probleme ergaben sich bisher noch nie. Nach vielen Meinungen unter anderem auch von anderen Garnelenhaltern handelte es sich hier um einen dummen Zufall bei dem die Ursache wo anders zu suchen gewesen wäre.

Anubien oder Cryptocorynen also nur wegen dieser Tatsache als böse Garnelenkiller darzustellen halten viele für völlig übertrieben 

 

 




 



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