Eine in der aquaristischen Garnelenhaltung seltene aber dennoch vorkommende Krankheit, ist die so genannte Gasblasenkrankheit. Gerade häufig in der Aquakultur ist die Gasblasenkrankheit keine Seltenheit, welche bei einer Überersättigung der atmosphärischen Gase und des Sauerstoffes im Teichen oder Tümpeln, Garnelen aller Größen beeinflussen kann.
Durch eine schnelle Veränderung des Gasdruckes im Wasser entsteht diese Krankheit, welche sich durch einer Luftblase in den Kiemen oder unter dem Häutchen bei Garnelen bemerkbar macht. Gerade Teiche oder Tümpel in der Aquakultur, aber auch bei techniklosen Garnelenaquarien, mit starkem Pflanzen- oder Algenwuchs die intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind kann eine Sauerstoffübersättigung auftreten.
Die Pflanzen assimilieren (umwandeln) und geben viel Sauerstoff ab. Dieser Zustand macht sich durch Gasbläschen an den Pflanzen oder Algen die abgeschieden werden bemerkbar. Hier sind aber erst Werte bei einer Übersättigung von 250% schädlich. Das Blut ist dann entsprechend dam Sauerstoffgehalt im Wasser ebenfalls übersättigt.
Hört nun die starke Sonneneinstrahlung und die damit verbundene starke Sauerstoffabgabe der Pflanzen auf, sinkt die Übersättigung (Gasdruck) im Wasser schnell ab, nicht aber im Blut. Es entstehen daher im Blut Gasbläschen.