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Viren zählen zu den Parasiten und sind die kleinsten Parasiten überhaupt. Sie sind so klein, dass sie selbst Bakterien befallen und zerstören. Im Unterschied zu vielen anderen Parasiten, die ihren Wirt zwar schädigen, aber nicht zwangsläufig töten, endet das Verhältnis zwischen Virus und Wirtszelle fast immer tötlich.
Viren sind Erreger von Infektionskrankheiten bei Tier, Mensch und Planze und lösen bei Zierfischen Bakteriosen wie z.B. Lymphocystis oder Bauchwassersucht aus. Letzteres meist in Verbindung mit verschiedenen Bakterien. Viren unterscheiden sich durch unten aufgelistete Merkmale erheblich von anderen Parasiten.
- Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel, können sich nicht selbstständig vermehren und zeigen auch kein Wachstum.
- Viren sind keine Zellen wie Einzeller oder Mehrzeller. Sie bestehen lediglich aus einem Eiweißmantel. Dieser Mantel bestimmt das Aussehen der Viren.
- Viren können sich nur innerhalb lebender Zellen vermehren. Sie dringen dazu in gesunde Zellen ein und programmieren deren Stoffwechsel um, so dass diese neue Viren bilden. Viren sind somit Zellparasiten. Die infizierten Zellen werden als Wirtszellen bezeichnet.
- Viren sind in der Regel sehr wirtsspezifisch, das heißt es wird immer nur eine Wirtsspezies befallen, z.B. nur Lebendgebärende, nur Salmler usw. Nur wenige Viren sind in der Lage unterschiedliche Wirtsspezies zu befallen z.B. der Erreger der Fischtuberkulose.
- Viren sind erheblich kleiner als Bakterien. Mit einer Größe von 8nm - 300nm (nm=Nanometer= 1/100000mm) kann man Viren nur in einem Elektronenmikroskop erkennen.
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Lymphocystis wird durch Viren hervorgerufen.
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