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Vorbeugen ist bekanntlich besser als Heilen. Doch was kann man tun damit Krankheiten bei Garnelen erst gar nicht auftreten?

Wie schon erwähnt treten auch bei Garnelen Krankheiten häufig bei Stress, hervorgerufen z.B. durch falschen Besatz, oder falsche Wasserwerte auf.

Um unnötigen Stress und somit Krankheiten vorzubeugen sollte man auf Folgendes achten.

  1. Garnelen die unterschiedliche Ansprüche an verschiedene Wasserwerte stellen sollten nicht zusammen gepflegt werden.
  2. Friedliche Garnelen nicht mit Fressfeinden oder ruppigen Fischen die Garnelen nachstellen halten. 
  3. Eine Überbesetzung sollte auch bei Garnelen vermieden werden.
  4. Regelmäßig Teilwasserwechsel durchführen, i. d. R. einmal wöchtentlich ca. 1/3 des Beckeninthalts
  5. Keine kupferhaltigen Medikamente oder Flüssigdünger verwenden. (Vergiftungsgefahr). Auch in eignigen Nährböden ist Kupfer enthalten!
  6. Regelmäßige Überprüfung der Wasserwerte vor allem pH, Nitrit und Nitrat.
  7. Neu gekaufte Pflanzen vor Einsetzen gründlich waschen.
  8. Neu erworbene Garnelen nicht gleich zu bereits vorhandenen Garnelen setzen, sondern mind. 3-4 Wochen in einem Quarantänebecken halten.

Natürlich helfen diese acht Punkte nichts wenn eine Garnele bereits mit einem Krankheitserreger oder einem Parasiten infiziert wurde, aber sie reduzieren einen Krankheitsausbruch auf ein Minimum.

                                                                                           

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