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Ein wichtiger Krankheitsauslödender Faktor bei Zukauf neu erworbener Garnelen ist das Einbringen von fremden Krankheitserregern in eine bereits vorhandene Gesellschaft. Wirbellose haben wie Fische auch, ein gewisses Maß an Widerstandskraft und Immunität gegen die meisten in ihrer Umgebung auftretenden Erreger entwickelt.
Die Konfrontation mit einer neuen , fremden Erregerart, auf den die körpereigene Abwehr der Garnele noch nicht eingestellt ist, kann dieses imune Gleichgewicht stören und zur Erkrankung, ja sogar zum Tod eines ganzen Garnelenbestandes führen.
Anhand dieses Beispiels sieht man wie wichtig also eine Quarantäne ist wenn Garnelen aus unterschiedlichen Herkunftsländern kommen oder von unterschieldichen Züchtern stammen.
Auch durch den Transport geschwächt in Zusammenhang mit winzigen Verletzungen und durch den Streß der Umsetzung ist die Abwehr der Tiere meist nicht mehr in der Lage einer Infektionserkrankung entgegen zu wirken und die Krankheit kann ungehindert ausbrechen. Deshalb sollten neu erworbene Tiere mind. vier Wochen in einem Quarantänebecken beobachtet werden bevor man sie in das eigentliche Garnelenaquarium setzt.
Zeigen die Tiere nach dieser Zeit keine Veränderungen und verhalten sich normal können sie in die bereits bestehnde Gruppe hinzugeführt werden. |