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        Garnele Krank?

                                                            
                                                            
                                                                
                                                                     Medikation

 

Die Medikamentenanwendung bei Garnelen gestalltet sich ofmals als schwierig. Viele handelsübliche Medikamente enthalten Kupfer was auf Garnelen sehr toxisch wirkt und ihnen damit nur noch mehr schadet.

Dazu kommt, dass es für kranke Garnelen und andere wirbellose Krebstiere bisher noch keine Medikamente im Zoofachhandel verfügbar sind und so schnell auch nicht verfügbar sein werden. Fast immer werden bei der Krankheitsbekämpfung bei Garnelen, selbst in der Aquakultur, auf Medikamente aus der Humanmedizien wie z.B. Penicillin zurückgegriffen. Diese sind jedoch meist rezeptpflichtig und müssen von einem Tierearzt verschrieben werden.

Eine Liste mit Medikamenten welche bei Garnelen gefahrlos angewandt werden können und welche nicht finden Sie unter Medikamente.

Ein weiteres Problem bei der Anwendung von Medikamenten im Wasser, besteht darin, dass zu wenig des Wirkstoffes, wenn überhaupt etwas, durch den Panzer in die Muskulatur bzw. den Körper der Garnele gelangt.

Viele im Wasser gelöste Medikamente bekämpfen bei Garnelen nur die Oberfläche des Panzer und dringen nicht durch diesen um den eigentlichen Krankheitsherd zu bekämpfen. Das beste Medikament hilft also nichts, wenn es die Krankheitserreger nicht erreicht.

Damit ein Medikament z.B. bei Bakterien wie Kokken die unter dem Panzer und in den Muskulaturen sitzen, erreicht, müssen die Garnelen den Wirkstoff in sich aufnehmen, damit dieser in die Muskulatur und in den Körper eindringt und somit der Erreger der dort sitzt direkt bekämpft werden kann.

Damit dies möglich ist, sollte etwas Futter in Granulat oder Flockenform in ein zuvor mit Wasser aufgelöstes Medikament eingeweicht werden. Das Futter saugt dieses in sich auf und wird somit beim Verfüttern von den Garnelen mit aufgenommen. Zur Unterstützung sollte das angwandte Medikament zusätzlich im Aquariumwasser aufgelöst werden damit es dort zumindest die Erreger im Aquarium bekämpfen kann.