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                                                                     Hydren, Hydra - .                 
                                           

Einzeln sind Hydren im Aquarium kaum gefährlich, vermehren Sie sich jedoch stark und treten im Massen auf, können sie Garnelen und jungen Krebsen so wie auch Jungfischen durchaus gefährlich werden.

Oft werden sie auch als Süßwasserpolypen bezeichnet. Die Gattung Hydra, ein Tier aus dem Stamm der Nesseltiere (Cnidaria). Süßwasserpolypen werden je nach Art bis zu 3 cm groß und besiedeln sowoh Süß- als auch  Fließwasser, in Ausnahmefällen auch Brackwasser.

Im Aquarium trifft man meistens die weiße Hydra vulgaris und die grüne Hydra viridis an. Es gibt noch eine dritte Art, die braune Hydra oligactis.
Sie kommt in heimischen Aquarien jedoch sellten vor, da diese kalte Gewässer bevorzugt. Insgesamt kommen in Europa fünf Hydra-Arten vor.
 
Eingeschleppt werden sie meist durch Aquarienpflanzen.
Im Aquarium sitzen sie oft an Pflanzenblättern oder der Aquarienscheibe. Oft wird sie auch fälschlicher Weise für eine Alge gehalten und nicht weiter beachtet. Aber Hydren können sich im Aquarium auch fortbewegen. Dabei neigt sie sich zur Seite, bis sie mit den Tentakeln den Boden erreicht. Dann heftet sie sich mit Klebezellen, die sich am Mund befinden fest und zieht den Rest ihres Körpers, ähnlich wie die Fortbewegung einer Raupe, nach. So können sie etwa 2 cm am Tag wandern. Durch die Bildung einer Gasblase an der Fußdrüse kann die Hydra sich sogar aufwärts bewegen.
 
Die Nahrung der Hydren besteht aus kleinen Krebsen, Wasserflöhen, Insektenlarven und anderen Kleintieren die sich im Wasser befinden. Auch junge Garnelen und junge Krebse können als Beute enden. Dabei geht die Hydra nicht aktiv auf Beutefang sondern wartet bis die vorbeischwimmende Beute an den Tentakeln hängen bleibt.
 
Berührt nun ein Beutetier eine dieser Tentakel, so bleibt es dort hängen und wird durch das Gift der herausgeschossenen Nesselkapseln gelähmt. Diese Nesselkapsel wird mit so einer Wucht und Schneligkeit herausge-schleudert, dass sie sogar den Panzer von Krebstieren durchdringen kann. Der Vorgang des Herausschnellens dauert nur etwa 3 ms.
Danach werden die Fangarme mit der Beute in Richtung Mundöffnung geführt und die Beute wird verdaut.
 
Was tun gegen Hydren?
 
Am effektivsten hat sich eine Behandlung mit der Deutschen Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis) bewährt.
 
Auch Meersalz oder jodfreies Kochsalz soll die Hydra vernichten.
Hierzu gibt man 20g auf 100 Liter Aquarienwasser. Bei Pflanzen, Garnelen usw. ist es laut Aussagen anderer Garnelenhalter, aber selbst in höherer Dosierung, über ein paar Stunden, unschädlich.
 
 

 
 
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Bild: Weiße Hydra by
 
 
 
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Bild: Weiße Hydra beim Verzehr eines Wasserfloh 
 
 
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Bild: Grüne Hydra by
 
 
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Bild: Braune Hydra by
 
 



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