01. die Erntezeit . . . ============================================== 1. Die Erntezeit . . . . . ist angebrochen, Zuerst sind Erdbeeren und Pfirsiche dran, Früchte werden sorgfältig gebrockt und sortiert, Auch bereits gefallene Äpfel haben noch ihren Wert, Waldbeeren und Pilze sind eine Delikatesse, * Heute Früh war Wolke 7 gelandet, . . die Sonne bestrahlte sie - es blendete, . . es war - als hätte sie mich eingeladen, 03. 05. Heut kann er am Stand schweben, * Der Wind der Wind, . . * Ein ölfleck schimmert wie ein Regenbogen, * ca.5m, von ganz oben, Blätter werden getragen vom Wind, * Wie Perlen und Diamanten haben die Früchte ihr aussehn, * Perlen liegen auf dem Grün, * Die Einen sind verschwunden, * Nur Flocken überziehn das Himmelszelt, 06. Winter ist’s . . . . . ein Blick in den Wald, Wie gezeichnet sieht alles aus, die Last ruht auf den Zweigen, Stille, als gebe es hier kein Leben, Leicht kann ich hier zu träumen beginnen, * 07. Das Frühjahr . . . . . hat begonnen, * Aber schon länger - am Morgen ein Klang, Es ergreift das Herz, es weckt Gefühl, Die Welt ist noch in Ordnung, schließ ich daraus, 08. Überleben ! Ein Baum auf einer Wiese - ganz allein, . . nur DIESER Baum - ist aber zum HERzeigen ! . . er steht - beinah OHNE Stamm, . . andere Lebewesen haben ihn beinah aufgefressen, ABER - seine Blüten bringen Früchte, die uns schmecken, 09. Ein Klangspiel . . . . . hängt an einem der Äste, . . die ersten Bienen summen schon, . . einige Wolken, bewegt vom Wind, . . unter mir die Wiese, ein weiches Bett, 10. Super, . . . . . hier riecht's so angenehm, so verschwitzt, Es ist finster, ich mach meinen Versuch, Die Haut ist zart, das hab ich gleich, Autsch – das war jetzt aber knapp, Diese Haut ist stärker, wie’s scheint, 11. Bei einer Waldlichtung steht ein Jägerhochstand, Die neueren sind schon relativ stabil gebaut, Den Jägern macht das Freude, und wenn sie Zeit, Aber auch andere Leute achten auf solche Stände, 12. Pilze sind – die Blumen im Wald, Früchte, die sich laufend vermehren, Sie brauchen, damit etwas werde, Sie brauchen Sonne und Regen, Es gibt kein Gesetz wo sie gedeihen, Sie wachsen zur nächtlichen Stunde, Noch nie wurde einer wachsen gesehen, 13. =========================== Inhaltsverzeichnis Band 1 . . . ========================
02. . . heute Früh . . .
03. Augen . . .
04. farbenreich . . .
05. Gedanken . . .
06. Winter ist's . . .
07. das Frühjahr . . .
08. Überleben . . .
09. ein Klangspiel . . .
10. Super, hier . . .
11. Bei einer Waldlichtung . . .
12. Pilze sind - die Blumen . . .
13. Delfine . . .
bei manchen geht das schon seit Wochen,
ja nach Art, manches früher oder später,
und abhängig, wie immer – vom guten Wetter . . .
Marillen, Weichsel und Pflaumen folgen dann,
Gerste, Weizen und Hafer sind an der Reih,
und mit Sonnenblumen und Mais ist’s noch lang nicht vorbei . . .
damit sich nichts an Qualität verliert,
bei manchen ist die Haltbarkeit nur kurz,
aber bei guter Ernte - kommt’s meist zum Kurssturz . . .
schmeckt ganz gut und ist sicher nicht verkehrt,
der Preis dafür ist wohl nur mehr zum Trost,
es wird daraus - der süß gepresste Most . . .
auch die Bienenzüchter haben ihr Interesse,
so ziemlich als letzter holt man die Trauben ein,
daraus entstehn dieser - genüssliche Wein . . .
Der „Schöpfer“, wer es auch sei, hat alles organisiert,
von der Natur wird’s überwacht, damit nichts passiert,
all diese „Gaben“ sind für Tier und Menschheit gesund !
Also gibt es für „Erntedank“ - - jede Menge guten Grund!
02.
nein - nicht etwa gestrandet,
sie lag auf der Wiese - flauschig weich,
sie war einem Federnhaufen gleich . . .
sie war auch schuld - das dieses Bild wieder endete,
aber für diese kurze Zeit - es war wunderschön,
und 5 Köpfe von Rehen waren zusehn . . .
als würde sie mich zu Wolke 8 tragen,
ich wollt's grad versuchen - da war sie weg,
ich hab wohl - zulange überlegt . . .
Augen . . .
. . Nase, Mund,
er ist Kugelrund . .
freundlich schaut er drein,
er ist nicht allein . . .
rundum seine Sternenschar,
schlecht zu sehn, aber sie sind da . .
. . er könnte viel erzählen,
er kennt unser aller Seelen,
er weiß, wer ist gut oder schlecht,
er weiß, wer ist gerecht . .

04.
Farbenreich ist der Wald,
aber die Blätter fallen bald . .
ein knistern und knagsen,der Boden ist bedeckt,
ein Spaziergang, der Gedanken weckt . . .
auch anderen wurde dieses gegeben,
durch den Wind können sie am Himmel stehn,
und am schönsten ist das beim Adler zu sehn...
ein wahrhaft Himmlisches Kind!
solange die Spielerei mit Blättern nur vorsichtig vergeht,
wird es als "lieblich" hingestellt . .
die Tropfen fallen sacht zu Boden,
der Himmel weint leis, . .
ein Ewiger Kreis . .
schwebte eben ein Blatt zu Boden,
gute 20Sec.im freien Fall, bis es sanft aufsetzt!
ganz sachte, es blieb unverletzt . . .
Bäume schwanken, so wie ein Kind, . .
wo sie kurz vor der Ernte stehn . .
Dampf steigt auf,
die Sonne brennt drauf,
kühler Wind ist zu fühln,
Hasen hopsen umher,
und . . . es werden immer mehr . .
andere haben sich eingefunden,
die schön Schwarzen sind jetzt Chef auf dem Feld,
Raben aus dem Norden haben sich zu uns gesellt
nicht eine kleine, die herunter fällt,
zerbröselte Wolken, dahinter Sterne und unser Mond,
ein Blick, . . . der sich lohnt . . . 
Neuschnee - es ist kalt,
alles weiss, auch die Äste,
von Mutter Natur, eine Geste!
der Boden bedeckt, nichts schaut raus,
außer Bäumchen, die schon größer sind,
es bewegt sich nichts, kein Wind,
wie ein Gemälde - zum HERzeigen,
auch schon geknickte sind dabei,
einfach alles - eine Zauberei!
nur knagsen, als würde es sonst nichts geben,
ab und zu fällt ein Kristallehaufen,
Wunderschön, gerade hier zu verschnaufen!
gern würden meine Augen dieses Bild verschlingen,
ein Paradies für meine Gedankenwelt,
nur schade, das es nicht lange so hält!
Tiere sind heut aber keine zusehn,
kein Vogel gezwitscher, als blieb die Zeit stehn,
vielleicht leiden sie heute unter Nahrungsnot,
aber ich bin mir sicher, - - - NICHTS - ist hier tot . . .

hab’s aus den Medien entnommen,
laut Datum, ist alles klar,
es kommt - jedes Jahr!
wunderschöner Vogelgesang,
sie zwitschern und pfeifen Lieder,
das hör ich mir gern an - immer wieder!
vielleicht - ist das IHR Ziel,
sie wissen doch - wir haben sie gern,
und wollen - das wir sie täglich hörn!?
lange waren sie fort, jetzt sind sie wieder Zuhause,
wir bauen ihnen Nester, sie sollen sich vermehren,
ihr Dasein macht glücklich - - -
WIR - halten sie in Ehren!
das sollte eigentlich nichts besonderes sein,
das gibt’s öfter, ist immer wieder zu sehn,
Blumen rundherum - und STARK - wie sie da stehn . . .
er hat duftende Blüten auf seinen Zweigen,
farbenprächtig - und das schon sicher seit 70 Jahr,
nach Aussage des Besitzers, ist er schon solang da . . .
nur mehr auf einem dünnen Bein - aber stramm !
ausgehöhlt - als wäre er schwerst krank,
aber er steht - NOCH - Gott sei Dank . . .
er war für sie bis jetzt - Nest und Nahrung gewesen,
ungespritzt - sie werden es auch weiters tun,
es wurde so gegeben - sie werden nicht ruhn . . .
sein Fuß sieht bereits aus, als sei es ein Stecken,
vielleicht nennt man das auch "Krebs" - es tickt seine Uhr,
aber NOCH lebt er - es ist ein Spiel - unserer Natur . . .

zwitschernde Vögel als Gäste,
ein Häuschen für den Winter, das Dach aus Glas,
Schneeglöckchen leuchten, trocken das Gras . . .
wärmende Strahlen von der Sonn,
eine Katze liegt ausgebreitet, Augen geschlossen,
meine Gedanken haben ein Foto geschossen . . .
lachende Kinder, die in der Nähe sind,
weiße Streifen verzieren das Himmelszelt,
stressige Menschen fliegen um die Welt . . .
innere Ruhe, ein Traum entsteht,
Lärm läßt nach, er verschwindet beinah,
nur das Geläute der Stäbchen - - ist noch da . . .
gut, das ich heut meinen Stachel gespitzt,
hergefunden hab ich wegen dem grellen Licht,
aber bevor´s nicht dunkel, rühr ich mich nicht . . .
jeder hier hat einen schmackhaften Geruch,
werd gleich mal zur Landung ansetzen,
vorsichtig, um nicht das Gewebe zu verletzen . . .
dieser Körper ist an Nahrung reich,
mein Stachel geht ohne Probleme hinein,
hmmm . . . - dieses Blut schmeckt fein . . .
he ! – noch bin ich aber nicht satt !
Werd mal den anderen Körper probiern,
hoffentlich wird der mich nicht spürn . . .
„Eine Gelse“ – oje – jetzt bin ich gemeint !
Autsch – ein weiterer Schlag hat mich gestreift,
ich muss noch warten – bis die Zeit reift . . .
in Fachsprache wird er auch „Hochsitz“ genannt!
Der Sinn solcher ist, Wildtiere zu beobachten,
und in der Schusszeit diese – „abzuschlachten“!
es wird auf Wohlstand und Sicherheit g’schaut!
In drei Metern Höhe, mit Dach und verschlossen,
wird aus kleinen Luken – heraus geschossen!
stellen sie für unseren Guster das Wildbret bereit!
Sie versorgen den Bestand mit Futter im Winter,
und sie achten auf Elterntiere – und deren Kinder . . .
Naturbewusste zieht es hierher, in dieses Gelände!
Und dann geht’s rund – energievoll und munter?
Der Stand wackelt – zwei Fahrräder stehn darunter . . . 


wunderschön und farbenreich !
Ab Mai schon, bis es ihnen zu kalt,
ein jeder anders – aber doch gleich . . .
die Kappe könnte ihre Blüte sein.
Es gibt genügend Tiere die sie verzehren,
nicht nur – der Mensch allein . . .
Baumwurzeln und Moos.
Auch gefallenes Laub auf der Erde,
ihre Vielfalt – ist groß . . .
genauso wichtig wie die Nacht.
Niemand braucht sie zu pflegen,
die Natur – hat sie gebracht . . .
es sind keine Plätze fixiert.
Überall könnten sie sich reihen,
wo sich – ihr Wurzelwerk verliert . . .
und oder, unter dichtem Laub.
Aber es ist noch immer offene Kunde,
wie rasch sich – einer aufbaut . . .
der Forschung blieb dieser Spalt.
Unsere Pilze sind einfach wunderschön,
sie sind – die Blumen im Wald. . . !

Wer glauben möchte, Delfine sind Fische,
soll sich irren!
Falls das noch nicht ein jeder wisse,
wir gehören – zu den Säugetieren . . .
Wer glaubt, wir legen Eier in den Sand,
hat eine Wette verloren!
Ein Jahr dauert dieser, unser Umstand,
der Nachwuchs – wird geboren . . .
Wer glaubt, es fehle an Mutterliebe,
liegt weit daneben!
Unsere Kleinen sollen ab der Wiege,
viele Gezeiten – mit uns leben . . .
Wer glaubt, wir wären Einzelgänger,
macht auch keinen Gewinn!
Manche kennen sich schon länger,
wir haben – Familiensinn . . .
Wer glaubt, wir wären Vegetarier,
hat sich schon wieder geirrt!
Wir sind Mitbewohner im weiten Meer,
und – als Räuber klassifiziert . . .
Wer glaubt, dass wir sprachlos seien,
lebt in einer anderen Welt!
Wir verstehen uns in unseren Reihen,
vom Menschenskind – wird erzählt . . .

Verfasst, in Liebe mit Herz . . .