Planchetten und Ouija – Tafeln:
Eine Planchette ist eine bewegliche Schreibvorrichtung. Das ist ein kleines Brett auf drei freilaufenden Rollen, etwa einen Zoll über der Fläche, auf der es sich bewegt – gewöhnlich ein Tisch. Daran ist ein Bleistift angebracht, der so eben den Tisch oder, zweckmäßiger, ein großes leeres Blatt Papier berührt, das auf dem tisch liegt. Ein paar Personen legen ihre Finger ganz leicht auf die Planchette, wobei sie sich bemühen, sie weder zu schieben noch zu blockieren.
Der Raum sollte schwach erleuchtet sein, durch Kerzen, damit die richtige Atmosphäre entsteht. Die Teilnehmer müssen wirklich interessiert sein, aus der Geisterwelt eine Botschaft zu erhalten. Eine Ouija – Tafel ist generell aus Holz gefertigt, poliert und glänzend. Darauf sind die Buchstaben des Alphabets, die Zahlen 1 bis 9 und ein paar nützliche Wörter wie „Ja“, „Nein“, „Wiederholen“, „Hallo“ und „Auf Wiedersehen“ gemalt. Sie stehen entweder in einem Kreis oder sind in Reihen oder Bögen angeordnet. Der bewegliche Teil kann eine Planchette mit Rollen sein, oder ein umgedrehtes Glas. Wie bei der Benutzung einer Planchette sollten auch diese nur leicht mit dem Finger berührt werden.
Ursprung des Ouija – Bretts:
Während von der Planchette behauptet wird, sie sei bereits den alten Chinesen bekannt gewesen (die die Geister der Toten sehr verehrten und häufig mit ihnen kommunizierten), ist die Ouija – Tafel viel jüngeren Ursprungs. Sie ist dem letzten Jahrhundert zuzuordnen und wurde von einem Amerikaner erfunden. Der mag gehofft haben, mit fremdsprachigen Geistern in Kontakt zu treten, denn er benannte seine Erfindung nach dem französischen und deutschen Wort für „ja“.