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Jugendnachwuchslehrgang der BBJ und des WBV SM. In diesem Jahr, wie auch im letzten Jahr fand ein Jugendnachwuchslehrgang der BBJ und des WBV statt. Nachdem er 1999 in Metzingen ausgerichtet wurde, war in diesem Jahr Hilzingen an der Reihe. Das Ziel des Lehrgangs war, dass die Jugendlichen Kameradschaft schließen, Turnierregeln kennenlernen, neue Trainingsmöglichkeiten erfahren und wissen, wie man sich auf einen Wettkampf vorbereitet. So wurde mit Hilfe von Betreuern die Anlage ein bisschen trainiert. Dabei wurde auch einiges über Schlägerhaltung, Ballkunde und Abteilung-1-Wissen übermittelt. Circa gegen 12.30 Uhr ging es zum Mittagessen ins Hilzinger Vereinsheim, wo sich die „Kleinen“ und „Großen“ stärken konnten. Um zu verdauen und zum Bewegungsausgleich ging Urs Reichle (Lehrgangsleiter) mit den Jugendlichen auf den gegenüberliegenden Parkplatz, um ein bisschen Sport zu betreiben (das soll jetzt nicht heißen, dass Minigolf kein Sport ist). Danach wurden mit Hilfe von kleinen Hindernissen und Aufzeichnungen spielerisch erklärt, wie man z.B. Tempo- und Richtungstraining attraktiv gestalten kann. Dabei wurden auch anhand von Punkteverteilungen Vergleiche zwischen den Jugendlichen geschaffen. Gegen Abend gingen alle noch ins Hotel oder nach Hause, um sich frisch zu machen, bevor es Abendessen im Vereinshaus gab. Am nächsten Morgen konnten sich alle noch einmal einspielen, um sich auf einen kleine Wettkampf vorzubereiten. Auch um sich auf den Wettkampf vorzubereiten zeigte Urs den Jugendlichen noch einige Dehnübungen. Danach wurde für die Jugendlichen ein kleiner Teamwettkampf ausgeführt, bei dem sie in 2er-Teams gelost wurden. Für die Siegreichen gab es dann noch kleine Preise. Zum Schluss sagte Urs noch ein paar theoretische Sachen und teilte den Jugendlichen noch eine Art Mappe mit Blättern aus, auf denen Protokollführung, Regeln, Tipps, Bahnenaufzeichnungen und vieles mehr nachzulesen war, verabschiedete sich und wünschte allen eine gute Heimreise. Jugend-Kadernachwuchs-Lehrgang 2000 in Hilzingen Vom 16.-17. September 2000 fand in Hilzingen der zweite Kader-Nachwuchs-Lehrgang des BBS und WBV statt. Als am Samstag früh gegen 10 Uhr alle Teilnehmer anwesend waren, wurden sie von Lehrgangsleiter Urs Reichle sowie den Betreuern (Sascha Mark und Florian Lau) freundlich begrüßt. Man begann mit dem Kennenlernen der Minigolfbahnen. Es wurden Vierergruppen gebildet und systematisch jede Bahn genau austrainiert. Anschließend gab es Mittagessen, welches hervorragend schmeckte, aber den meisten doch zu viel war. Nach der Mittagspause ging Urs Reichle mit den Spielern nach nebenan auf den Parkplatz. Um wieder ein wenig in Bewegung zu kommen, wurden einige Runden um den Parkplatz gelaufen und anschließend noch einige Dehnübungen durchgeführt. Wieder toppfit mit Schlägern und Bällen auf der Anlage versammelt, wurden auf vier Bahnen (4, 6, 10, 18) mit Kreide im steilen Bereich der Bahn Felder eingezeichnet, in die der Ball hineinrollen sollte und dann wieder zurücklaufen. Es wurden vier Mannschaften gebildet, die jede Bahn dreimal spielen mussten, am Ende stand dann die glückliche Siegermannschaft fest. Bei diesem Spiel sollte aber der Spaß am Spiel im Vordergrund stehen. Trotzdem wurden alle Ergebnisse genau analysiert und versucht, grobe Fehler zu bekämpfen. Bis zum Abendessen konnte jeder noch ein wenig für sich spielen, um den Tag spielerisch ausklingen zu lassen. Gegen 18 Uhr wurden dann die Zimmer bezogen und man traf sich um 19 Uhr zum Abendessen wieder im Clubheim der Minigolffreunde Hilzingen. Danach ergriff Urs Reichle das Wort, um den Teilnehmern noch einige allgemeine Fragen zum Thema Minigolf zu stellen, zum Beispiel, wie man an Bahn 2 den Ball am besten freilegt, wenn er hinter die Platte gelaufen ist, oder wie man weiter vorgeht, wenn er an Bahn 6 in den Graben fällt und danach wieder auf die Bahn, etc. Den Rest des Tages ließ man gemütlich mit allerlei Diskussionen ausklingen. Am Sonntag trafen sich alle um 9 Uhr wieder. Heute wurde das Lauftraining und die Dehnübungen zu Beginn des Tages durchgeführt. Zum Teil schon total ausgepowert, fand man sich auf der Anlage wieder. Jetzt hieß es Putttraining. Urs Reichle klebte auf jede Bahn rote und gelbe Punkte, von denen jeder Spieler abwechselnd einputten musste. Als alle Bahnen von jedem durchgespielt waren, waren alle perfekt für die folgenden Minirunden vorbereitet. Es wurden drei Minirunden gespielt, bei denen jedem einzelnen genau erklärt wurde, was er noch verbessern könne. Danach war es endlich soweit, dass lang ersehnte Mittagessen stand bereit. Danach trainierte jeder noch ein wenig für sich, um sich so gut wie möglich auf die Abschlussrunde vorzubereiten. Bei dieser wurde unter Turnierbedingungen gespielt, um optimale Protokollführung und richtiges Verhalten auf dem Platz zu erlernen. Von den meisten wurden sehr gute Ergebnisse gespielt und ich denke auch, dass jeder mit seiner Leistung zufrieden sein konnte. Zum Abschluss erklärte Urs Reichle noch den Unterschied von verschiedenen Bällen. Jeder bekam zusätzlich noch eine Tasche mit nach Hause, in der sich einige hilfreiche Listen befanden, wie zum Beispiel eine Liste, auf der man sein Ballmaterial protokollieren kann und eine Checkliste, was man zu einem Turnier alles dabei haben sollte, und Protokolle, auf denen einmal richtige und einmal falsche Protokollführung dargestellt wurde. Nun wurden von Ingolf Tolk noch die Sieger der Minirunden und der Abschlussrunde gekürt, bei der der Gewinner einen Ball bekam. Gegen 16 Uhr traten alle ihre Heimreise von einem erfolgreichen und abwechselnden, aber auch anstrengenden Kaderlehrgang an. (Florian Lau) 2. gemeinsamer Jugendnachwuchslehrgang des WBV / BBS in Hilzingen 16 Spielerinnen und Spieler aus Württemberg und Baden lernten am 16./17. September 2000 unter Anleitung von einer stattlichen Anzahl Spitzengolfer vom Hochrhein jede Menge über Minigolf, angefangen von Auflockerungsübungen über Ballmaterial, Schlag- und Zielübungen, begleitet durch kameradschaftlichem Kennenlernen der anderen Jugendlichen innerhalb gemeinsamer Abend-, Frühstück- und Mittagessen an zwei Tagen bei nahezu heiterem Wetter, während für ganz Deutschland ein regenreiches Wochenende vorausgesagt war und auch bei der An- und Heimreise durchfahren werden musste. Das Alter der Teilnehmer lag zwischen 9 und 16 Jahren. Der amtliche C-Trainer Urs Reichle ließ es sich nicht nehmen, den gesamten Lehrgang nicht nur mit Tipps zu versorgen, sondern er übernahm mit Bravour die Aufgabe, einen gesunden Lehrgangsablauf für alle so zu erstellen, dass keiner über- oder unterfordert war und jeder etwas mit heim nehmen konnte (ich meine nicht nur das Lehrgangsmaterial). Die oben schon angesprochenen Betreuer auf der Anlage waren neben dem Deutschen Jugendmeister Matthias Reichle auch nahezu das komplette "Tripple-Team", welches drei Mal hintereinander den Jugend-Ländervergleich gewonnen hat und auch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften etliche Erfolge erzielte, nicht zuletzt deren Ex-Betreuer Franco Loi. Ingolf Tolk und Robert Ebi sowie dem Platzpersonal gehört der Dank für die Abwicklung, Abrechnung und Durchführung der Arbeiten im Hintergrund. So mancher Pilot zog seine Pirouetten, Dreh- und Sturzflüge direkt über dem Minigolfgelände, man hätte vielleicht dafür sorgen können, dass der Hilzinger Flugtag in diesem Jahr nur als Segelflugtag durchgeführt werden durfte ;-) Ein Wermutstropfen stellt lediglich das Interesse durch die Vereine dar, man könnte spontan die verschiedensten Golftalente aus Vereinen aufzählen, die hier eigentlich hingehört hätten. Es scheint am Betreuer- und Fahrermaterial zu liegen - oder haben die Vereins-Postempfänger die Informationen nicht an die Jugendlichen weiter gegeben? Einen Dank an alle Helfer und Betreuer, so weit ich sehen konnte: Das war professionell. Auch für den Regenfall wäre genügend interessantes Lehrmaterial zur Verfügung gestanden. (dks) |
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